Das im Jahr 2011 erstmals eingeführte Förderprogramm über 100000 Euro zur Steigerung der Quote für Sanierungen an Häusern unter Energiespargesichtspunkten ist redaktionell überarbeitet und erweitert worden. Gültig ist die neue Version seit dem 1. Juli 2019.

Nach Schilderung der Leiterin des STAgenda-Arbeitskreises Energie, Karin Wurzbacher, läuft das Förderprogramm bisher sehr gut. Es gebe jedes Jahr genug Anträge von Bürgern und der Finanzrahmen werde „immer gerade nicht ausgeschöpft“. Bei der aktuellen Anpassung gehe es um Maßnahmen zur Heizungsmodernisierung, mit denen die Energieeffizienz der jeweiligen gesamten Heizsysteme verbessert werden könnten. Als Beispiele nannte sie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, thermische Solarkollektoranlagen und effiziente Biomasseheizungen. Aber es brächten auch schon kleine Maßnahmen etwas, wie der Pumpentausch, der Tausch der Themostatventile und Heizkörper oder die Dämmung von Rohrleitungen.

Mit dem Förderprogramm will die Stadt die Energiewende im Landkreis Starnberg unterstützen, indem man Anreize für die Hausbesitzer schafft. In 2018 waren elf Anträge mit einen Fördervolumen von 84000 Euro ausgestattet worden. Der Ausschuss für Energie, Umwelt und Mobilität des Stadtrates stimmte der Fortführung und Anpassung des Programms ohne Einwände zu.