Eine Mitteilung aus dem Rathaus:
„Zahlreiche Besucher sind der Einladung der Stadt Starnberg zur Finissage gefolgt. Sie alle wollten die „Letzte Bastion“ verabschieden, die in Starnberg wegen ihrer blutroten Farbe, dem massiven Holzgitter und den Kanonen, die aus den Fenstern ragen, in aller Munde ist.

Der Herbst zeigte sich von seiner besten Seite, weswegen Erste Bürgermeisterin Eva John und Künstler Andreas Sarow die Gäste der Finissage, unter die sich auch Eigentümer Michael Mükusch mischte, unter freiem Himmel, auf dem Vorplatz der Stadtbücherei direkt neben der „Letzten Bastion“ begrüßen konnten.

„Meiner Ansicht nach haben Sie es mit dem Kanonenhaus geschafft, die Kontroversen um gute Baukultur aufzugreifen. Mit der Bastion ist etwas gekommen, das essenzielle Fragen aufwirft und zum Nachdenken anregt. Es geht um Gegensätze – um Verteidigung und Angriff, um Tradition und Moderne, um Bewahrung und Aufgabe – letztendlich um wegweisende Baukultur und Starnbergs Identität“, lobte Erste Bürgermeisterin Eva John das Werk des Pforzheimer Künstlers.

Außerdem begrüßte sie Grundstückseigentümer Michael Mükusch: „Vielen Dank, dass Sie auf Herrn Sarow zugegangen sind und ihm diese Installation in Starnberg ermöglicht haben. Ihr Anspruch an eine wertschätzende Architektur bei dem neuen Wohn- und Geschäftshaus wurde durch diese Installation passend und eindrucksvoll angekündigt und hat die öffentliche Diskussion um unser Stadtbild positiv belebt.“

Im Anschluss an den offiziellen Teil stand der Künstler den Besuchern der Finissage in einer Diskussionsrunde Rede und Antwort.“