Die FDP-Stadtratsfraktion hat den folgenden Antrag zur Beratung im Rathaus und Stadtrat gestellt:
„Sehr geehrte Frau Bürgermeister,
wie seit vielen Jahren bekannt, sind die Temperaturen bei hoher Sonneneinstrahlung in den Räumen des Rathauses extrem hoch. Ein Sonnenschutz ist nicht vorhanden, die Belüftung der Arbeitsräume nicht ausreichend. Die Folge sind in den Sommermonaten katastrophale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter im Rathaus.
 

Die dem Stadtrat vorgestellten Studien zur räumlichen und energetischen Sanierung einerseits und einer erforderlichen Erweiterung andererseits bzw. eines Neubaus sind auf Eis gelegt. Eine Entscheidung ist derzeit nicht abzusehen.

Aus unserer Sicht ist den Mitarbeitern dieser Zustand weitere Jahre nicht zumutbar. Daher schlagen wir eine temporäre Begrünung der beiden Fassaden-Seiten vor. Wir bitten die Fachbereich Grünplanung um eine Kostenprognose für Rankhilfen mit Abstand vor den Fassaden, z.B. wie am Museum „Starnberger See“ und die Bepflanzung mit schnell- rankender, in den Sommermonaten schattenspendender Begrünung. Das könnte z.B. Hopfen sein, aber auch blühende Klematis u.v.a.m. Vom Fachbereich zu klären wäre, ob nicht ein gewisser Wetterschutz, der auch in der kalten Jahreszeit sich energetisch positiv auswirkt zu erreichen ist. Auf der Ostseite ist Pflanzbeet ausreichend vorhanden, auf der Südseite müssen Beete, ggf. Pflanztröge angelegt werden.

Die Verwaltung möge umgehend Vorschläge erarbeiten und die Kosten dafür zur Beschlussfassung vorlegen, diese sollen noch in die Haushaltsaufstellung 2020 eingebracht werden können. Damit spätestens im Jahr 2020 eine klimatische Verbesserung für die Mitarbeiter im Rathaus erreicht werden kann.“