Einmal jährlich erhält der Stadtrat einen Bericht über die vom Inklusionsbeirat geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Diesmal ging es um 2018. Insgesamt haben laut Bürgermeisterin Eva John vier Sitzungen stattgefunden, die sich mit den Themen Seebad, Fußgängerleitsystem und Behindertentoiletten sowie Umbau der Petersbrunner Straße, der Kreuzung Josef-Jägerhuber-/Kaiser-Wilhelm-Straße  und der Planung für den Umbau der Himbselstraße befasst hat. Anregungen des Beirates versucht die Stadt zeitnah umzusetzen. So wurden im Seebad Duschrollstühle angeschafft. Ein barrierefreier Seezugang kann geschaffen werden, wenn die weitere Ufermauer saniert wird. Die neue Petersbrunner Straße erhält auf Anregung des Beirates eine zusätzliche Bedarfsfußgängerampel. Dem Umbau der Kreuzung Josef-Jägerhuber-/ Kaiser-Wilhelm-Straße begrüßt er, insbesondere die Verbesserung der Querungsmöglichkeiten durch die Verkürzung der zu überwindenden Strecke, die Ausstattung mit Bodenindikatoren und Absenkungen.

Die an das Rathaus herangetragene Bitte, der Inklusionsbeirat möge sich mit dem Thema Inklusion an Schulen vertieft befassen, kann laut John nicht erfüllt werden, weil dies in die Zuständigkeit des Landkreises fällt und der vom Stadtrat verabschiedeten Satzung widerspräche. Stefan Frey (CSU) bemühte sich, eine von ihm benannte Starnbergerin in den Beirat aufnehmen zu lassen, was der Stadtrat jedoch mit 2:21 Stimmen ablehnte. Nur Frey und Klaus Rieskamp (DPF) waren dafür.