Auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion hat der Ferienausschuss des Stadtrates einstimmig die Verwaltung beauftragt, ein Umsetzungskonzept für das von den Genossen vorgeschlagene Sieben-Punkte-Programm für den Artenschutz in der Stadt Starnberg zur Beratung im Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität vorzulegen. Dabei sollen Vorschläge gemacht werden, was wie umsetzbar ist.

Das sind die sieben Punkte:

  • Mehr Streuobstwiesen
  • Mehr Blühwiesen und Blühstreifen
  • Mehr Trockenmauern – mehr Totholzhaufen – mehr Insektenhotels
  • Biotope besser vernetzen
  • Gewässerstreifen verbreitern und Bäche freilegen
  • Kommunales Programm zur Begrünung von Dach-, Fassaden- und Entsiegelungsflächen
  • Eindämmung von Steingärten (Kies- und Schottervorgärten)

SPD-Stadtrat Tim Weidner sagte, als Kommune sei Starnberg aufgefordert etwas für den Artenschutz zu tun. Zusätzliche Vorschläge aus der Bürgerschaft bezeichnete er als „durchaus erwünscht“.