Im Januar hatte der Bauausschuss wie berichtet der Verwaltung den Auftrag erteilt, einen neuen Entwurf für eine Satzung über Stellplätze, Garagen und Einfriedungen vorzulegen, die anstelle der alten Satzung treten könnte. Jetzt hat der Ausschuss den Entwurf vorgestellt bekommen, ihn aber auf Antrag von Ludwig Jägerhuber (CSU) einstimmig zunächst an die Fraktionen zur internen Beratung verwiesen. In den Entwurf aufgenommen waren die beschlossenen Ziele, wie Reduktion von versiegelten Flächen, besser Durchgrünung, Aufwertung des Rad- gegenüber dem Pkw-Verkehr, Möglichkeiten der Doppelnutzung von Stellplatzflächen, wenn sich diese zeitlich nicht berühren, die Änderung des bisherigen Stellplatzschlüssels um zu verhindern, dass die Schaffung neuen Wohnraums daran scheitert, sowie die Stärkung des ÖPNV. Ob sich am Ende auch eine politische Mehrheit dafür finden wird, eine Freiflächengestaltungssatzung zu erlassen, wird sich erst nach den fraktionsinternen Beratungen zeigen. Bürgermeisterin Eva John bat um Stellungnahmen bis nach den Sommerferien, denn ab Oktober solle dann beraten und entschieden werden. „Sie können gern eigene Vorschläge noch einbringen“, forderte John die Stadträte auf, den Entwurf zu ergänzen.