Aus mehreren Gründen möchte die Stadtverwaltung das bisherige Geoinformationssystem, das auch den Bürgern per Internet zur Verfügung stand, erneuern. Zum einen läuft der Wartungsvertrag aus, Windows 2008 wird ab 2020 nicht mehr supported und der Erwerb einer neuen Oracle-Lizenz wäre sehr teuer. Bis Mitte 2021 sollte der Umstieg nach dem Vorschlag der Verwaltung geschafft sein. 145000 Euro wären dafür aufzubringen. Klaus Rieskamp (DPF) glaubte jedoch, es könnte sich eine interkommunale Zusammenarbeit mit dem Landratsamt ergeben, wenn dieses als Dienstleister für die Stadt fungiere und sein GEOLIS-System entsprechend anbiete. Bürgermeisterin Eva John fand nichts dabei, bei der Kreisbehörde diesbezüglich anzufragen, so dass der Tagesordnungspunkt vom Hauptausschuss auf ihren Antrag hin einstimmig zurückgestellt wurde.