Auch im öffentlichen Dienst ist es längst üblich, herausragende Leistungen von Mitarbeitern auch besonders mit der Zahlung von einem Leistungsentgeld zu würdigen. Um sich an das Niveau der im Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern organisierten Kommunen anzupassen, hat nun der Hauptausschuss des Stadtrates und der Stadtrat selbst einstimmig grünes Licht dafür gegeben, dass das Leistungsentgeld in den Jahren 2019 und 2020 in Starnberg auf vier Prozent der ständigen Monatsentgelte des jeweiligen vorhergehenden Jahres angehoben wird. Bisher waren es drei Prozent. Es bleibt dabei, dass die Zahlung auf freiwilliger Basis des Arbeitgebers erfolgt.

Das Ausschüttungsvolumen steigt damit von 291194 Euro auf 388259 Euro. Finanzmittel werden entsprechend im städtischen Haushalt vorgesehen. Der Schritt soll laut Verwaltung ein Signal setzen, dass die Bezahlung nach Leistung im öffentlichen Dienst kein vorübergehendes Phänomen ist, sondern ein auf Dauer angelegter Entgeldbestandteil.