Einstimmig hat der Bauausschuss des Stadtrates das gemeindliche Einvernehmen zum vom Bayerischen Yachtclub geplanten Neubau anstelle der ehemaligen Fliegerhalle erteilt. Statt der hier derzeit noch untergebrachten Werkstatt und des Clubraumes und den noch 2013 geplanten und beantragten 20 Wochenendzimmern, für die nach Ansicht des Abwasserverbandes Starnberg die Erschließung für Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung nicht gesichert ist, gibt es neue Pläne. So soll ein sportliches Zentrum während der Regatten und für die Vor- und Nachbereitung des Segelbetriebes inklusive Schulungs- und Jugendraum sowie erforderliche Nebenräume und Lagerflächen neu errichtet werden. Für die Anschlüsse an die Kanäle sind noch die Leitungsrechte durch Dienstbarkeiten zu sichern.

Nach den Worten von Stadtbaumeister Stephan Weinl hat sich der Verein intern sehr viele Gedanken gemacht. Herausgekommen ist der Plan für einen zweigeschossigen Neubau aus Stahl, Glas und Holz. Zu Gunsten des Neubaus wird die bisherige Hafenanlage im Bereich der alten Halle verkleinert. Als Verbindung zwischen Mole und Sportgebäude ist an einen breiten Holzsteg gedacht. Der Neubau ist für eine Sommernutzung, nicht für den dauerhaften Betrieb vorgesehen. Die denkmalgeschützte Bucentauer-Halle am Nepomukweg 8 bekommt dadurch „ein wesentlich größeres und attraktiveres südliches Blick-Vorfeld“, heißt es in der Beschlussvorlage des Bauamtes. Die Uferlinie bleibe weitgehend erhalten, ebenso alte Bäume, sagte Weinl. Die Ausschussmitglieder debattierten nicht über das Vorhaben.