Im März 2017 hatte der Bauausschuss des Stadtrates beschlossen, die Verwaltung möge Entscheidungsgrundlagen für die Einrichtung eines Gestaltungs- und Entwicklungsbeirates zur Beratung vorlegen und Auswirkungen einer solchen Einführung auf den Personal- und Kostenaufwand darstellen. Es geht um die bauliche Entwicklung von Starnberg, die Qualität von Planungen bei  der Errichtung neuer Gebäude. Man erinnere sich an die heftigen Diskussionen über das sogenannte „goldene Haus“ in der Maximilianstraße oder das geplante neue Haus mit goldenem Dach an der Hauptstraße, das demnächst realisiert wird.

Stadtbaumeister Stephan Weinl hat ausgeführt, dass für Organisation, Vorbereitung und Dokumentation der Sitzungen eines Gestaltungsbeirates mindestens eine halbe Stelle mehr im Bauamt geschaffen werden müsste. Als Finanzausstattung hält er 50000 Euro jährlich für ausreichend. Weil weder die Stelle noch die Finanzmittel bisher im städtischen Haushalt berücksichtigt sind, könne der Beirat frühestens 2020 eingerichtet werden, so Weinl.

Auf Antrag von Ludwig Jägerhuber (CSU) wurde dieses Thema, einschließlich der Frage, wie eine Geschäftsordnung für einen solchen Beirat aussehen sollte, einstimmig zur Beratung in die Fraktionen verwiesen. Wenn die Stellung genommen haben, kann der Punkt wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden.