Der Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität hatte im Oktober keine Entscheidung treffen wollen (siehe Was wird aus Messstationen?). Es ging um die Frage, ob die beiden Messstellen für Luftschadstoffe in der Haupt- und Hanfelder Straße weiterbetrieben oder aufgegeben werden sollen. Mit 17:11 Stimmen hat der Stadtrat nun entschieden, dass weitere sechs Jahre gemessen wird. Unter den Gegenstimmen war die CSU-Fraktion. So war Thomas Beigel (CSU) der Ansicht: „Wir bauen doch den Tunnel. Was sollen wir dann noch beweisen können sollen?“ Bürgermeisterin Eva John antwortete, es dauere ja noch bis zu dessen Eröffnung.

Geklärt ist inzwischen, dass die gemessenen Werte jederzeit bei gerichtlichen Auseinandersetzungen herangezogen werden können. Die Kosten der fortgesetzten Messung betragen 45600 Euro pro Jahr. Von einer Verlegung einer der Messstationen wird abgesehen, da dadurch hohe Kosten verursacht würden und man neue Messergebnisse nicht mehr mit früheren vergleichen könnte.