Geht es nach dem Willen der SPD-Stadtratsfraktion, dann sollte Starnberg im kommenden Jahr bienenfreundlichste Kommune in Oberbayern werden. Sich dafür zu bewerben, haben Tim Weidner und Christiane Falk jetzt bei Bürgermeisterin Eva John beantragt. Es handelt sich um einen Wettbewerb, den der Bezirk Oberbayern 2017 angesichts des Insektensterbens ausgeschrieben hatte. In diesem Jahr haben laut Weidner aber von den 500 eingeladenen Kommunen nur 30 teilgenommen. Weidner beantragt auch, dass die Vorbereitung der Teilnahme in Starnberg in enger Absstimmung mit den örtlichen Imkern, Naturschutzverbänden sowie der STAgenda 21 durchgeführt werden soll.

Seine Begründung lautet wie folgt:

„Im Sinne des Artenschutzes wäre es wünschenswert, wenn die Stadt Starnberg weitere Maßnahmen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes ergreift. Das angestrebte Ziel der Teilnahme sollte sein, dass die ergriffenen Maßnahmen auf Grund ihrer Wirksamkeit zu einer Auszeichnung bei Wettbewerben führen. Dies kann – aus unserer Sicht – gelingen, wenn zum Beispiel das von der SPD-Stadtratsfraktion beantragte „7-Punkte-Programm für den Artenschutz“ nicht nur beschlossen, sondern auch zügig umgesetzt wird.

Heuer hat die Gemeinde Kirchanschöring im Landkreis Traunstein den 1. Platz belegt. Die Gründe dafür waren unter anderem:

  • Ein ökologischer Grünflächen-Pflegeplan,
  • keine Pestizide auf verpachteten und bewirtschafteten Flächen,
  • größere Streuobstwiesenbestände,
  • eine Glatthafer- und Salbeiwiese mit Erdhummelzucht.“

(Siehe auch Artenschutz: Konzept beauftragt)