Stadtrat und Haupt- und Finanzausschuss haben den Jahresbericht zur Mobilen Jugendarbeit & Streetwork in Starnberg zur Kenntnis genommen. Sebastian Matook ist seit Januar, seine Kollegin Angela Noethe erst seit November im Dienst. Sie teilen sich eine 39-Stunden-Stelle. Ihre Aufgabe ist es, für Jugendliche zwischen zwölf und 27 Jahren Ansprechpartner zu sein, und zwar  dort, wo sich die Jugendlichen normalerweise aufhalten, also in Parks, am Seeufer, an den Bahnhöfen und so weiter. Die Streetworker sichern die Vertraulichkeit der zwischen ihnen und den jungen Menschen geführten Gespräche zu. Wo sie können versuchen sie Hilfestellung zu geben oder zumindest Hilfe zu vermitteln. Zu den Aufgaben der Streetworker gehört es außerdem, in Konflikten ein Vermitteln zu versuchen. Laut Matook konnten in zwei Fällen geplante Schlägereien durch Gespräche im Vorfeld verhindert werden.

Auf der Liste der im ersten Jahr geschafften Dinge stehen die regelmäßige Anwesenheit an jugendrelevanten Anlaufgebieten, Reflexionsgespräche, etwa 300 Erstkontakte mit jungen Menschen, die Erstellung einer Konzeption für die mobile Jugendarbeit in Starnberg und der Aufbau eines Netzwerkes zur Zusammenarbeit. Auf der Wunschliste für die Zukunft steht eine feste Anlaufstelle in einem Büro oder mobilen Bus.