Der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates hat den vom Rathaus vorgelegten Entwurf für den diesjährigen Haushalt zur Kenntnis genommen und war sich mit Kämmerer Thomas Deller sowie Bürgermeisterin Eva John einig, dass die Verwaltung in Eigenregie zunächst das Zahlenwerk nach Maßnahmen durchforstet, die nicht unbedingt in diesem Jahr durchgeführt werden müssen. Nach den bisherigen Zahlen, die darauf basieren, dass alle vom Stadtrat und seinen Gremien beschlossenen oder bereits planerisch angedachten Projekte in 2020 umgesetzt werden, ergab sich im Verwaltungshaushalt ein Minus von 2,4 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt, dem Investitionshaushalt der Stadt, von rund 9,4 Millionen Euro. Einstimmig erteilten die Ausschussmitglieder der Verwaltung den Auftrag, Vorschläge zum Ausgleich vorzulegen, dabei aber die Vorschriften über die Mindestzuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt zu berücksichtigen, die Tilgungsleistungen zu beachten und eine Liste vorzulegen, die unabdingbare und noch verschiebbare Maßnahmen für den Vermögenshaushalt darstellt. Wenn sie fertig ist, geht es mit der Haushaltsberatung weiter. Ebenso einstimmig segnete der Ausschuss den Stellenplan 2020 für das Rathaus ab.