Im Vorfeld der Kommunalwahl am 15. März 2020 hat Günter Steck, Diplom-Ingenieur für Holzbau, ehemaliger Stadtrat und bis 2016 Vorsitzender des Starnberger Seniorenbeirats, sein Hobby – das Zeichnen vor allem mit Bleistift – in ein Internet-Blog einfließen lassen. „Starnberger Kommunalpolitik, dargestellt in Zeichnungen“ soll der Inhalt sein. Steck sieht sich in der Tradition satirischer Zeichner und Karikaturisten.

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“, begründete er den kürzlichen Start seines Blogs . Er lasse sich von einem Zitat von Achim Frenz, dem Leiter des „Caricatura Museum“ in Frankfurt leiten: „Satirische Zeichnung und Karikatur hat in einer freien, aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft eine sehr wichtige Funktion.“

Grundlage und Themen für seine Zeichnungen soll das „Tagebuch von Diplom-Ingenieur Eimer, vom Stattlichen Bauamt Warumhausen“ liefern. Es beginnt mit Ereignissen im Januar 2017, als elf Stadträte und Bürgermeisterin Eva John ein bedeutendes Gespräch bei der Regierung von Oberbayern geführt haben. Steck lässt keinen Zweifel daran, dass er kein Freund des Starnberger B2-Tunnels ist.

Nach seinem „Projekt Ruhestand“ und der Ausstellung im Museum Starnberger See über „Winkelmonster und Linientiere“ im Sommer 2019 ist dies nun Stecks drittes Projekt als Zeichner. Zu finden ist sein Blog im Internet an – unter dem Namen „bezeichnendes-aus-starnberg.blog“.