Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wie der Vorplatz des Alten Rathauses neu zu gestalten wäre. Hintergrund ist ein Vorschlag aus der Ideenwerkstatt, die anfangs dieser Stadtratsperiode mit den Bürgern durchgeführt wurde, und dass die Stadt Starnberg Modellkommune für das Barrierefrei-Programm des Freistaates geworden ist. Zudem wird an der südlichen Ecke des Platzes heuer ein Neubau entstehen (siehe Mehrheit für Haus mit “goldenem” Dach). Hierdurch ergeben sich auch für die Stadt neue Möglichkeiten der Platzgestaltung bis hin zu besseren Verbindungen zwischen Unter- und Oberstadt. Der Altbau an dieser Stelle wird gerade beseitigt.

Ein großes Manko ist seit langem, dass die Schlossberghalle und das Rathaus nicht barrierefrei erreichbar sind, seitdem der Aufzug im leer stehenden „Centrum“ nicht mehr in Betrieb ist. So entstand der Wunsch nach einem Aufzug vom Platz vor dem Alten Rathaus (Stadtbücherei) hinauf zum Vorplatz der Schlossberghalle. Nach dem Willen der Stadtratsmehrheit soll das jedoch weiter Zukunftstraum bleiben. Der schon mal angedachte gläserne Aufzug am „Centrum“ bekommt bisher keine Mehrheit.

Auch die Machbarkeitsstudie für den Platz insgesamt wollte die Mehrheit zunächst nicht billigen, beziehungsweise nur unter Haushaltsvorbehalt vorsehen. Sollten die Haushaltsberatungen ergeben, dass die Stadt stärker sparen muss, würde die Studie dem dann zum Opfer fallen. In einer kurzen nichtöffentlich eingeschalteten Beratung konnte Bürgermeisterin Eva John die Ausschussmitglieder aber davon überzeugen, dass sich die Stadt dank der Zuschüsse aus der Städtebauförderung des Freistaates die Machbarkeitsstudie durchaus leisten kann. Also erhielt die Verwaltung den Auftrag, diese auszuschreiben und dann zu vergeben.