Aus der Baustraße, die im Zuge der Kanalisation in Hanfeld zwischen der Sankt-Michael-Straße und dem Hirtwiesweg angelegt worden war um Baumaterialien auf kurzem Weg anliefern zu können, wird in Zukunft ein Geh- und Radweg, der das Wegenetz in Hanfeld bereichert. Dazu wird die 5,50 Meter breite Baustraße durch den Abwasserverband Starnberger See teilweise zurückgebaut und ein 2,50 breiter Geh- und Radweg mit wassergebundener Oberfläche errichtet. Der übrig bleibende Streifen der Baustraße wird als Blumenwiese hergerichtet. Im Vorfeld der Entscheidung des Bauausschusses des Stadtrates hatte es geheißen, die Hanfelder lehnten diesen Weg ab. Tatsächlich bezog sich das jedoch eher auf einen bestimmten Anlieger, der Stadtrat der BLS ist. Der neue Weg ist Teil der Festsetzungen des Bebauungsplans „Hanfeld Ost“ und soll helfen, Wege im Dorf und zur umgebenden Landschaft zu verbinden.