Zur Verbesserung der verkehrlichen Anbindung des geplanten erweiterten Gewerbegebietes in Schorn hat Iris Ziebart, Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat, jetzt einen Antrag an Bürgermeisterin Eva John gestellt. Mittels einer Machbarkeitsstudie soll untersucht werden, ob eine „Urbane Seilbahn“ zwischen Schorn und dem Bahnhof Nord in etwa entlang der Trasse der A952 realisiert werden könnte.

Zur Begründung führt Ziebart aus, dass das neue Gewerbegebiet dringend eine effiziente, flexible und bei jedem Wetter attraktive Anbindung benötigt. Mit Blick auf die im Jahr 2035 erwarteten Verkehrszahlen am Autobahnende in Percha mit 49100 Fahrzeugen pro Tag sei eine Alternative zu Bus und PKW gefragt. Die Stadt München versuche seit 2018 einen vergleichbaren Weg entlang des Frankfurter Rings zwischen U-Bahnstation Oberwiesenfeld und Studentenstadt zu gehen, sogar mit Erweiterungsvarianten. Zeitgleich habe das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr einen neuen Leitfaden zur Entwicklung von urbanen Seilbahnen für interessierte Kommunen herausgegeben und für solche Projekte staatliche Förderung in Aussicht gestellt. „Technik und Bau sind bewährt, kostengünstig und vergleichsweise sehr schnell realisierbar. Auch wäre ein Rückbau dieser Anlagen im Gegensatz zur Straße problemlos.“ Die Verbindung beider Gewerbegebiete mittels Seilbahn mit bestem See- und Alpenblick könne ein Alleinstellungsmerkmal über Starnbergs Grenzen hinweg für die Region werden, schreibt Ziebart und bittet die Bürgermeisterin, den Antrag dem Stadtrat zum Beschluss vorzulegen.