Dem Antrag der SPD-Fraktion folgend, hat der Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität nun einstimmig beschlossen, dass sich die Stadt Starnberg an dem Wettbewerb beteiligt, der die „Bienenfreundlichste Kommune in Oberbayern“ küren soll.

Nach Mitteilung der Stadtverwaltung kann die Kreisstadt schon mit zahlreichen durchgeführten Maßnahmen zum Artenschutz und speziell zum Schutz der Bienen punkten. So würden die städtischen Liegenschaften ohne Pestizide bewirtschaftet, es gebe secht Bienenhotels, aufgestellt 2016 bis 2019, sechs Erdhummelkästen, und für heuer seien Lehmflächen und Bimssteien geplant für Wildbienen, für die es auch schon Wildbienenhotels gebe. Der Bund Naturschutz pflege seit Jahren Wiesenflächen extensiv, damit sich Blühflächen entwickeln können. Die Verwaltung habe in den letzten Jahren veranlasst, 1000 Quadratmeter Wildblumenwiesen anzulegen, Obstgehölze  auf Streuobstwiesen würden regelmäßig nachgepflanzt und Nistmöglichkeiten für Vögel geschaffen, zum Beispiel am neuen Seebad, bei der Containeranlage für die Spielinsel sowie am Waldrand in Leutstetten, wo von 2018 bis 2019 über 40 neue Vogelkästen in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz installiert worden seien. In diesem Jahr werde eine staatliche Fachkraft prüfen, ob auf städtischen Ackerflächen Nistmöglichkeiten für Lerchen und Wachteln geschaffen werden können. Die Bewerbung wird in Abstimmung mit lokalen Akteuren wie dem Starnberger Imkerverein erstellt und dann beim Bezirk Oberbayern eingereicht (siehe Bienenfreundlichste Kommune?).