Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Einheimischenmodell „Am Wiesengrund“:

Erster Erschließungsabschnitt mit Notüberlauf und Bachverlegung erfolgreich abgeschlossen

Im letzten Juli haben die Erschließungsarbeiten für das Einheimischenmodell „Am Wiesengrund“ begonnen. Der erste Teil, die Bachumlegung und der Notüberlauf, wurden nun erfolgreich und im vorgegebenen Zeitplan fertiggestellt. „Alle Projektbeteiligten, besonders auch die Nachbarn, haben für einen guten und reibungslosen Bauablauf gesorgt. Für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit danke ich ihnen sehr herzlich. Nun können wir uns dem zweiten Teil widmen und kommen mit der Erschließung weiterhin in großen Schritten voran“, so Erste Bürgermeisterin Eva John. Ein besonderer Dank geht an die Firma Georg Kölbl aus Wessobrunn, die mit der Ausführung der Arbeiten betraut war.

Als nächstes steht nun die Verlegung der Nahwärmeleitung und der Strom- und Telekommunikationsleitungen an. Mit den Arbeiten, die am 1. März 2020 beginnen, ist die Firma GP JOULE GmbH aus Buttenwiesen beauftragt. Die Stadt Starnberg hat sich nach eingehender fachlicher Beratung für eine innovative ökologische und wirtschaftlich sinnvolle zentrale Wärmeversorgung des Baugebiets „Am Wiesengrund“ entschieden. Durch die zentrale Wärmeversorgung wird der Raumbedarf für eine eigene Wärmeerzeugung deutlich reduziert, auch fallen für die Hausanlage wesentlich geringere Investitionskosten an.

Zum Hintergrund:

Der vorhandene Bach wurde auf einer Länge von 200 Metern verlegt. Hierzu wurden ein Bachgraben und ein Bachbett mit Wasserbausteinen hergestellt. Die Entwässerung des neuen Baugebiets wird in sogenannten offenen Retentionsräumen erfolgen. Dort wird das Niederschlagswasser gesammelt und kann auf diese Weise gedrosselt in den verlegten Bach abgeleitet werden. Der Bach mündet unterhalb des geplanten Baugebiets auf den Flächen vor dem Straßendamm der B2, wo er im Untergrund versickert. Die natürliche Sickermulde an der B2 verfügt über eine gute Versickerungsfähigkeit. Zur Absicherung wurde zusätzlich ein Notüberlauf hergestellt.“