Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates jetzt beschlossen, der Schwimmabteilung des TSV, die Kindern und Jugendlichen das Schwimmen beibringt für das Schuljahr 2018/2019 die gesamten Nutzungsgebühren für das Seebad als Zuschuss zu gewähren, und ab jetzt immer die Hälfte des jährlichen Aufwandes zuzuschießen. Die Ausnahme für das vergangene Jahr wurde damit begründet, dass die Schwimmabteilung während der Sanierung des ehemaligen Wasserparks zum Seebad Starnberg zweieinhalb Jahre auf Unterrichtsmöglichkeiten verzichten musste.

Derzeit sind beim TSV hundert Kinder zwischen 7 und 14 Jahren Mitglied, und 27 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren. Die Stadt stellte aufgrund eines Stadtratsbeschlusses erstmals 2018 Nutzungsgebühren für die Badnutzung in Rechnung. Dabei ging es um 6505,60 Euro, für die aber auch ein Zuschuss der Stadt avisiert worden war, sollten Einnahmen den Bedarf nicht decken können.

Der Vorschlag, anlässlich des bevorstehenden 140jährigen Jubiläums des TSV einen Sonderzuschuss für 2018/2019 zu leisten, stammt von Ludwig Jägerhuber (CSU). Christine Lipovec (BMS) fand, das sei eine gute Idee, man könne das aber auch als besonderen Zuschuss zur Jubiläumsfeier deklarieren, wenn man nicht eine Sportabteilung herausnehmen wolle. Auch Bürgermeisterin Eva John mahnte Gleichbehandlung an, denn auch andere Institutionen böten Schwimmunterricht an.