Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Coronavirus-Vorsorge:
Das Starnberger Rathaus und das städtische Wasserwerk sind vom 18.03.2020 bis 19.04.2020 ausschließlich über Telefon, FAX, Post und E-Mail zu erreichen



Die Ausbreitung des Corona-Virus trifft uns alle mit einer unglaublichen Härte. Es ist unsere Aufgabe und Verpflichtung, die Chance zu nutzen, die Ausbreitung einzudämmen und damit auch Leben zu retten.
Das können wir nur gemeinsam schaffen. Keiner kann sich „Sonderrechte“ oder „Extras“ herausnehmen ohne gleichzeitig für andere eine zusätzliche Gefahr auszulösen.
Respektieren Sie deshalb bitte die Anordnungen der zuständigen Stellen vollständig, versuchen Sie nicht irgendwelche Umwege zu finden.
Schützen Sie sich selbst und andere, indem Sie alle Hygieneempfehlungen doppelt ernst nehmen. Jeder vermiedene Kontakt ist ein Pluspunkt für die Gesundheit aller.
Vor allen Dingen: Geben Sie Informationen mit Vernunft und Bedachtsamkeit, mit Aufmerksamkeit und Voraussicht weiter. Auch über die Social-Media-Kanäle. Vertrauen Sie nur Informationen von offiziellen Stellen (z. B. http://www.stmpg.bayern.de).
Wenn jemand Hilfe benötigt, zeigen Sie Solidarität und Unterstützung, die wiederum die Gesundheit aller im Blick hat.
Für die Stadt Starnberg gilt derzeit Folgendes:
1. Der Notbetrieb in den Kitas und Schulen ist eingerichtet und gilt bis mindestens 19.04.2020.
2. Sport- und Spielplätze im Stadtgebiet sind gesperrt. Die Nutzungsuntersagung gilt bis mindestens 19.04.2020.
3. Bei der Stichwahl für das Amt des Starnberger Landrates am 29.03.2020 wird es keine Wahllokale geben. Es kann nur per Briefwahl abgestimmt werden. Die Unterlagen erhalten alle Wahlberechtigten per Post zugeschickt.
4. Das Rathaus und das städtische Wasserwerk sind vom 18.03.2020 bis 19.04.2020 ausschließlich über Telefon, FAX, Post und E-Mail zu erreichen. Und zwar in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 12.00 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr. Persönliche Gesprächstermine sind nur noch in Ausnahmefällen möglich.
Diese Einschränkungen sind leider unbedingt notwendig. Ich bin Ihnen sehr dankbar, wenn Sie Ihren persönlichen Beitrag für die Gemeinschaft dazu leisten.

Ganz besonders möchte ich all jenen danken, die ganz unmittelbar für die Gesundheit und Versorgung unserer Bevölkerung Sorge tragen, tagtäglich ihren Dienst tun und dabei oft Übermenschliches leisten.

Eva John

Erste Bürgermeisterin