„Mein Parteiamt habe ich am Sonntag, den 15.3.2020, bereits um 17:30 Uhr niedergelegt, also noch während der Wahl. Zu diesem Zeitpunkt waren natürlich noch keine Wahlergebnisse bekannt. Wie schon länger geplant konnte ich so, nach rund 20 Jahren intensiven ehrenamtlichen Engagements für die FDP in Starnberg, die bekanntlich von mir angestrebte Verjüngung des örtlichen Parteivorstands abschließen.
Das von der FDP bei der Stadtratswahl erzielte Resultat ist übrigens angesichts der Ausgangslage und der Rahmenbedingungen höchst respektabel, um nicht zu sagen ausgesprochen erfreulich.

Uns in Starnberg ist es – anders als z.B. dem FDP-Kreisverband – gelungen, die Zahl der bisherigen Gremiumssitze zu verteidigen. Und das trotz neuer und deutlich verjüngter Mannschaft.

Ohne den von mir eingeleiteten Kurswechsel weg von Lagerdenken und hin zu vernünftiger Sachpolitik wäre das, wie viele Bürger erkannt und uns ausdrücklich bestätigt haben, nicht gelungen. 

Im Übrigen wissen wir, auch aus vielen mit Bürgern geführten Gesprächen: Die Vorgänge um Herrn Kemmerich in Thüringen und der diesbezügliche Schlingerkurs von Herrn Lindner haben der FDP leider auch bei den bayerischen Kommunalwahlen geschadet.“