Die von der UWG beantragte Videoüberwachung der Fahrradabstellanlage nördlich des Bahnhofs Nord war vom Ferienausschuss des Stadtrates im vergangenen Juli abgelehnt worden, weil diese als rechtlich unzulässig eingestuft werden müsse (siehe Vorerst keine Videoüberwachung). Der Ausschuss bat die Verwaltung, alternative Präventivmaßnahmen gegen Vandalismus aufzuzeigen, was jetzt geschah.

Erörtert wurde eine Präventionsarbeit durch die städtischen Streetworker, die am Bahnhof Nord auch Jugendliche ansprechen können. Hier liege aber der Schwerpunkt nicht auf der Bekämpfung von Vandalismus, heißt es in der Beschlussvorlage des Rathauses. In Frage komme jedoch eine stärkere Ausleuchtung des Platzes während der Nachtstunden. „Wir können versuchen, mit helleren Leuchtmitteln  und eventuell mehr Leuchten ein besseres Ergebnis zu erzielen“, sagte Bürgermeisterin Eva John. Auch solle die Abstellanlage künftig in kürzeren Abständen entrümpelt werden, sprich von herrenlosen Fahrrädern – oder was von ihnen noch übrig ist – befreit werden. Franz Sengl (Grüne) schlug die Installation von Bewegungsmeldern vor und forderte insgesamt sicherere Fahrradaufbewahrungsmöglichkeiten, wie man sie zum Beispiel in Kopenhagen habe. Beide Vorschläge wird die Verwaltung nun prüfen.