Die SPD-Fraktion hat einen erfolgreichen Antrag aus der Vergangenheit wieder aufleben lassen. Wie berichtet hatte sie um einen Stadtratsbeschluss gebeten, eine den damaligen Verhältnissen entsprechende „Grundstücksfindungskommission“ wieder einzurichten. Aus jeder Stadtratsfraktion solle ein Mitglied dort einen Sitz haben (siehe SPD: Grundstück finden). Hintergrund ist, dass die Durchführung des aktuellen Einheimischenmodells der Stadt gezeigt hat, dass der Bedarf wesentlich höher als das bisherige Angebot an Grundstücken ist und deshalb ein neues Projekt aufgelegt werden sollte.

„Je früher wir beginnen, desto früher kann mit den notwendigen Untersuchungen von geeigneten Flächen begonnen werden“, bekräftigte Tim Weidner (SPD) nochmals den Antrag. Gerd Weger (CSU) verlangte, nur nichtöffentlich zu diskutieren. Iris Ziebart (FDP) beurteilte den Vorstoß der Genossen als „generell sehr vernünftige Sache“, empfahl aber, die Kommission erst im neuen Stadtrat nach der Kommunalwahl einzusetzen. „Nichts darf unterlassen werden, Wohnraum, möglichst auch für Einheimische zu suchen“, sagte Markus Mooser (WPS). Ludwig Jägerhuber (CSU) erinnerte sich an die Arbeit der früheren Grundstücksfindungskommission und meinte, die habe sehr zielführend und sehr diskret gearbeitet. Die CSU begrüße dieses Vorgehen. „Auch von der Bürgerliste volle Zustimmung“, pflichtete ihm Michael Mignoli (BLS) bei. Der Antrag wurde vom Stadtrat einstimmig befürwortet.