In der letztjährigen Bürgerversammlung wurde folgender Antrag mit Mehrheit unterstützt:

„Hiermit beantrage ich, dass über den geplanten Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes in Starnberg nicht nur vom Stadtrat abgestimmt wird, sondern von allen Starnberger Bürgern in Form eines Bürgerentscheids.“

Der alte Stadtrat hatte sich damit noch beschäftigt.

Weil das Thema Mobilfunk in der Zuständigkeit der Bundesregierung liegt, somit keine Angelegenheit des eigenen Wirkungskreises der Stadt Starnberg ist, kann ein Bürgerentscheid hierzu aufgrund der geltenden Rechtslage nicht durchgeführt werden. Das unterstützte der Stadtrat ebenso einstimmig, wie ein Versprechen gegenüber der Bürgerschaft, jedes der Stadt bekannt werdende Ansinnen von Telekommunikationsunternehmen für den Ausbau des 5G-Netzes oder zur Suche nach Atennenstandorten für ein solches Projekt in öffentlicher Sitzung zu diskutieren. „Die Stadt Starnberg steht einem ungeprüften Ausbau des geplanten Mobilfunkstandards 5G kritisch gegenüber, da die Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen, Tieren und die Umwelt noch nicht ausreichend erforscht sind“, heißt es im Beschlusstext. Man weise aber darauf hin, dass es nicht darum gehe technikfeindlich zu sein, sondern „ausschließlich darum, die notwendige Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Starnberg wahrnehmen zu müssen“.