Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Die Trinkwassergewinnung der Stadt Starnberg wird nun wesentlich umweltschonender und trägt somit zur Minderung der Treibhausgasemissionen bei. Das städtische Wasserwerk hat das Ingenieurbüro „Schneider-Leibner mbH“ mit der Planung beauftragt, energieeffiziente Aggregate in zwei Trinkwasserbrunnen in der Maisinger Schlucht sowie in den Trinkwasserbrunnen auf der Gemarkung Mamhofen einzubauen. Damit folgt das Wasserwerk nicht nur den Klimaschutzzielen der Stadt Starnberg, sondern unterstützt mit der Senkung des Energieverbrauchs ebenso die Klimaschutzziele der Bundesregierung.

Die sogenannten Unterwassermotorpumpen in den Brunnen 7 und 8 im Wasserschutzgebiet Maisinger Schlucht und im Brunnen 1 in Mamhofen dienen der Trinkwassergewinnung. Seit nunmehr über 25 Jahren und rund 37.500 Betriebsstunden leisten die Aggregate jeweils ihren Dienst für eine ununterbrochene Wasserbereitstellung für die Einwohner der Stadt Starnberg und der angrenzenden Ortschaften.

Der Betrieb der Pumpenaggregate hat über die Jahre eine Abnutzung der Bauteile im Motor und an den Laufrädern bewirkt. Der Energieverbrauch zur Förderung des Trinkwassers aus den Brunnen stieg daher stetig an. Durch die Weiterentwicklung der Technologie in den vergangenen Jahren ist es nun möglich, Pumpen mit einer sogenannten Permanentmagnet-Synchronmotortechnologie (PMS) zu montieren. „Hierdurch können wir den Gesamtwirkungsgrad auf über 70 Prozent erhöhen und eine Energieeinsparung von insgesamt ca. 20 Prozent erzielen“, erläutert Wasserwerksleiter Thomas Rami und fügt hinzu: „Somit kann der Stromverbrauch um ca. 52.000 Kilowattstunden pro Jahr reduziert werden. Dies entspricht einer Einsparung von etwa 28 Tonnen C02 pro Jahr.“

Das Projekt hat ein Gesamtvolumen in Höhe von 139.000 Euro und wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit 30 Prozent gefördert.“