Wie berichtet hat das Starnberger FDP-Mitglied Stefan W. Zeil an den Chef der Deutsche Bahn AG geschrieben. Jetzt wendet sich auch der im Landkreis Starnberg wohnende FDP-Bundestagsabgeordnete Thomas Sattelberg an den Bahn-Vorstand. Darüber hinaus fordert Zeil den Starnberger Bürgermeister Patrick Janik auf, die gestartete Petition zusammen mit dem Stadtrat zu unterstützen:

„Anbei erhalten Sie einen weiteren Brief an den Bahnchef – diesmal von unserem Mitpetenten und Bundestagsabgeordneten Thomas Sattelberger. Herr Sattelberger, MdB ist als Niederpöckinger auch selbst Betroffener von der Situation am Seebahnhof.
Ich rufe dem Starnberger Bürgermeister Patrick Janik noch einmal ausdrücklich zu: „Nehmen Sie die Unterstützung der Petition “DACH UND AUFZUG FÜR DEUTSCHLANDS “SCHÖNSTEN” SEEBAHNHOF!“ an und wenden auch Sie sich zeitnah selbst an den Bahnchef. Wir können nicht auf den Abschluss des Rechtsstreites zwischen Stadt und Bahn warten, dieses sollte auch jedem Stadtratsmitglied klar sein. Ein Rechtsstreit klärt nur Rechtsfragen und sorgt für keine kurzfristige Lösung am Seebahnhof. Für den Beschluss einer offiziellen Stellungnahme der Stadt Starnberg bietet sich die Ferienausschusssitzung am 17.08.2020 an.“

Hier der Brief von Thomas Sattelberger:

“ Sehr geehrter Herr Dr. Lutz,
 

ich bin nicht nur FDP – Bundestagsabgeordneter, sondern auch wie Sie langjähriger Manager in großen Konzernen, beispielsweise als Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei der Telekom AG und Continental AG wie auch als operativer Vorstand der Airline der Lufthansa AG. In meiner Eigenschaft als Abgeordneter bin ich zudem Betreuungsabgeordneter für Starnberg.
Bereits am 22.02.2020 habe ich mich vor Ort mit Unterstützern der Petition:
DACH UND AUFZUG FÜR DEUTSCHLANDS “SCHÖNSTEN” SEEBAHNHOF! über den aktuellen Zustand des Starnberger Seebahnhofs informiert und diese selbst unterzeichnet.
Schon vor vielen Monaten stand ich selbst in strömendem Regen auf dem Geleise des wunderschönen Starnberger Bahnhofs und konnte mich nur rasch auf die überdachte Treppe flüchten. Ich habe allerdings auch schon Situationen gesehen, wo die Stufen der Treppe bei Regengüssen an Menschen überquollen, und das in Corona – Zeiten. Dieser unhaltbare Zustand dauert schon viele Jahre an und verschandelt zudem den Starnberger Bahnhof, da die denkmalgeschützten Pfeiler verrosten.
Als Politiker, Kunde, Mitpetent und Ex – Kollege fordere ich die Deutsche Bahn und Sie persönlich auf, dem unhaltbaren Zustand ein Ende zu setzen und mit der Stadt Starnberg schnellstmöglich zu einer Einigung zur Überdachung und Herstellung der Barrierefreiheit des Starnberger Bahnhofs zu kommen. Dieses Anliegen sollte unabhängig von der Frage, wie der Starnberger Seebahnhof langfristig aussehen soll, noch dieses Jahr gelöst werden. Die Starnberger*innen haben bereits ca. 50.000 Euro für einen Aufzug gesammelt. Nachdem Sie Milliarden von Kunden- und Steuergeldern in die Infrastruktur der
Bahn investieren können, ist es überfällig, dass Sie in Starnberg eine  kurzfristige Lösung im Sinne aller Bahnkunden finden.
Ich unterstütze das Anliegen der Petition nachdrücklich und komme auch gerne zu einem Ortstermin zur Übergabe der Petition am Starnberger Seebahnhof hinzu.“