Jetzt hat Stefan W. Zeil, Mitglied der Starnberger Ortsverbandes der FDP, auch den Bundestagsabgeordneten und Landesvorsitzenden der Liberalen in Bayern, Daniel Föst, und die Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht als Unterstützer für seine Petition „DACH UND AUFZUG FÜR DEUTSCHLANDS „SCHÖNSTEN“ SEEBAHNHOF!“ gewonnen. Beide haben ebenfalls Briefe an den Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Bahn, Richard Lutz, geschrieben.

„Herr Föst, MdB, der auch Landesvorsitzender der FDP Bayern ist, hatte den Vorschlag in dem Raum gestellt, dass die Bahn in Vorleistung geht, damit die Situation am Seebahnhof noch dieses Jahr einer kurzfristigen Lösung zugeführt wird.

Es ist an der Zeit, dass Stadt und Bahn Gespräche aufnehmen. Wir werden bei diesem Thema nicht Lockerlassen, weitere Ideen die Petition voranzutreiben, befinden sich in Abstimmung.“ fasst Zeil den Inhalt des Schreibens zusammen.

Das Schreiben von Bubendorfer-Licht können Sie hier lesen:

„Sehr geehrter Herr Dr. Lutz,

als bayerische FDP-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Altötting liegt mir nicht nur mein Wahlkreis am Herzen, sondern sehr wohl auch die gesamte Region Oberbayern.

Der Starnberger See ist ein wunderschöner Erholungsort und bietet sowohl Touristen als auch Einheimischen einen Ort der Entspannung und des Wohlbefindens. Leider kann man den Starnberger Seebahnhof nicht in diese Kategorie einordnen. Es fehlt zum einen ein Dach über dem Gleiszugang am Bahnhof und außerdem können Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, ebenso wie beispielsweise Familien mit Kinderwägen, den Gleiszugang zum Seebahnhof nicht barrierefrei benutzen.

Darüber hinaus besteht im Winter die Gefahr, dass die Treppenstufen des Bahnhofs gefrieren und dadurch teilweise lebensgefährliche Situation entstehen können. Diese Zustände sind untragbar und müssen schnellstens, gerade auch zum Wohle der Kunden der Deutschen Bahn AG, behoben werden.

Besonders an solch einem touristischen Ort wie dem Starnberger See, mit vielen Besuchern und Bahnkunden, sind solche Zustände nicht hinnehmbar. Gerade hier ist eine gut ausgestattete und intakte Infrastruktur im Bahnverkehr unerlässlich. Es stärkt sowohl den ländlichen Raum in dieser Region, als auch das Image und die Außendarstellung der Deutschen Bahn AG. Daher muss eine adäquate Lösung hierbei im Interesse aller Parteien liegen.

Ich persönlich unterstütze die Petition: „DACH UND AUFZUG FÜR DEUTSCHLANDS „SCHÖNSTEN“ SEEBAHNHOF! und hoffe, dass Sie im Austausch mit der Stadt Starnberg zumindest eine vorerst provisorische Lösung in Sachen Dach und barrierefreiem Zugang zum Bahnhof herbeiführen.“