Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Im Rahmen der deutschlandweiten „Fairen Woche“ haben engagierte Mitglieder der städtischen Fairtrade-Steuerungsgruppe am gestrigen Donnerstag auf dem Wochenmarkt am Kirchplatz über das Thema Fairer Handel und Nachhaltigkeit informiert.

Stadträtin Kerstin Täubner-Benicke und Ulrike Stockmar vom Starnberger Weltladen hatten aber auch fair gehandelte Schokolade zum Probieren und allerlei Informationsmaterialien rund um den fairen Handel dabei, darunter Rezepthefte von Trans-Fair e.V. Auch der fair produzierte Kaffee aus dem Starnberger Weltladen kam gut an. Viele interessierte Starnbergerinnen und Starnberger informierten sich am Stand der Steuerungsgruppe über den Fairen Handel und worauf man beim Kauf von Lebensmitteln, Kleidung und Textilien achten sollte. Auch erfuhren sie, welche Starnberger Geschäfte und Gastronomen Produkte mit dem Fairtrade-Siegel im Sortiment haben und welche Aktio- nen die städtische Steuerungsgruppe bisher ins Leben gerufen hat.

Unter der Homepage der Stadt, Rubrik „Gesellschaft und Soziales“ können Interessierte mehr über das Engagement der Fairtrade-Stadt Starnberg erfahren. Dort finden Sie auch eine Liste mit den beteiligten Einzelhändlern und Gastronomen.

Zum Hintergrund:

Seit Sommer 2019 ist die Stadt Starnberg offiziell Fairtrade-Stadt. Im Rahmen des Starnberger Stadtfestes wurde die Zertifizierungsurkunde feierlich durch einen Vertreter von Trans Fair e.V. überreicht.

Die Steuerungsgruppe, ein Zusammenschluss aus Ehrenamtlichen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, hat es nach dem positiven Stadtratsbeschluss im Mai 2017 für eine Bewerbung geschafft, alle Kriterien für den Titel zu erfüllen. Neben dem Starnberger Gymnasium konnten die Kirchengemeinden, die STAgenda 21, der Weltladen Starnberg sowie Gastronomen, Einzelhändler und Vereine als Partner gewonnen werden.

Starnberg ist eine von über 2.000 Fairtrade-Städten in 36 Ländern. In Deutschland tragen inzwischen rund 600 Kommunen den Titel. In allen Fairtrade-Städten haben sich Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzt und fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene.“