Bei den Gewerbesteuer-Hebesätzen (derzeit 330 Prozent) hat sich der Stadtrat wie schon in den vorberatenden Ausschüssen dem Antrag des BMS angeschlossen und in diesen schwierigen Corona-Zeiten auf eine Anhebung verzichtet. Bei der Grundsteuer A und B, vor allem bei der Letztgenannten, die die Masse der Eigentümer trifft und voraussichtlich die Mieten steigen lassen wird, hat das Gremium ordentlich hingelangt. Rund 400000 Euro mehr Einnahmen pro Jahr erhofft sich das Rathaus ab 2021 dadurch. Die Entscheidung war durchaus umstritten, denn es gab elf Gegenstimmen  für diesen Schritt, darunter von dem BMS (siehe Viel Arbeit für Stadträte). Mehr Steuer müssen in Zukunft auch Hundebesitzer bezahlen. Pro Hund werden ab dem kommenden Jahr statt bisher 60 neu 80 Euro fällig. Für die Halter von Kampfhunden bleibt es bei einer jährlichen Steuer von 1000 Euro pro Tier.