Keinen Erfolg hatte der Antrag der CSU, die provisorischen Veränderungen zugunsten von Fußgängern und Radfahrern an der Kreuzung Josef-Jägerhuber-/Leutstettener-/Kaiser-Wilhelm-Straße komplett zu beseitigen. Der Bauausschuss sprach sich stattdessen mit einer Gegenstimme für einen Teilrückbau aus, wie er bereits am 7. November 2019 vom Ausschuss Verkehrsentwicklung dem Stadtrat mit 7:5 Stimmen empfohlen worden war.

Laut den Ausführungen der Verwaltung hat sich die seit November 2018 bestehende provisorische Maßnahme bewährt. Der Verkehr wurde insgesamt verlangsamt, die Querungswege für Fußgänger verkürzt, die Barrierefreiheit verbessert und die Wegeführung vereinfacht. Insgesamt sei die Verkehrssicherheit an dieser Kreuzung gestiegen. Geld ist für die Planung und endgültige Umsetzung, die auf leicht reduzierten und optimierten Gehsteigbereichen basiert und im November 2019 schon beschlossen worden war (siehe Kreuzung dauerhaft umbauen), bereits geflossen. Die Gesamtkosten sind auf 570000 Euro geschätzt, wovon die Regierung von Oberbayern eine Förderung des städtebaulichen Mehraufwands mit 60 Prozent signalisiert hat. Auch der Inklusionsbeirat empfielt dien Kreuzungsumbau. Eigentlich war vom Vorgänger-Stadtrat schon beschlossen worden, die Arbeiten auszuschreiben und 2020 umzusetzen. Das hat sich durch die Kommunalwahl verzögert. Die Ausschreibung soll nun nächstes Jahr erfolgen, der Umbau erst 2022.