Der Stadtrat hat einstimmig eine Kommission aus den eigenen Reihen eingesetzt, die sich die Suche nach geeigneten Grundstücken für weitere Einheimischenmodelle der Stadt Starnberg zur Aufgabe machen soll. Hintergrund ist die enorme Nachfrage von Familien. So waren viele Bewerber beim letzten Einheimischenmodell Am Wiesengrund mangels einer ausreichenden Zahl an Reihenhausgrundstücken nicht zum Zug gekommen. Offen ist bisher immer noch, ob der Stadtrat sich dafür entscheiden wird, die Am Wiesengrund geplanten Geschosswohnungsbauten ausschließlich als Mietwohnungen oder auch als Eigentumswohnungen anzubieten. In beiden Fällen könnten sich wieder einheimische Familien um die Wohnungen bewerben.

Unabhängig davon sollen aber weitere Flächen gefunden werden, auf denen auf lange Sicht Wohnraum für Starnberger zu moderaten, weil subventionierten, Preisen möglich werden könnte. Der entsprechende Antrag stammt von der SPD. Deren Vertreter gehörten allerdings dem Vernehmen nach zu der Stadtratsmehrheit, die vor der Kommunalwahl im März dieses Jahres ein vom Rathaus bereits ausgehandeltes neues Einheimischenmodell am Ortsrand von Söcking verhindert hatte. Man darf nun gespannt sein, ob die entsprechenden Flächen von der neuen Kommission „wiedergefunden“ werden.

Der Kommission gehören an:

Charlotte Meyer-Bülow (CSU)

Franz Sengl (Grüne)

Eva Pfister (BMS)

Otto Gaßner (UWG)

Johannes Glogger (WPS)

Tim Weidner (SPD)

Franz Heidinger (BLS)

Marc Fiedler (FDP)