Der Stadtrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung für Verbesserungen des ohnehin vom Landkreis schon beschlossenen Fahrgastinformationssystems im Stadtgebiet ausgesprochen (22:6). Widerstand kam vor allem aus den Reihen der CSU. Mathias Frühauf hält es für billiger, wenn die Busnutzer sich eine entsprechende App auf ihr eigenes Handy laden. Angelika Kammerl  sprach sich ebenfalls für die App aus, denn die Unterhaltskosten für ein in ihren Augen veraltetes Anzeigensystem erscheinen ihr zu hoch.

Die Anzeigen, die vom Landkreis bereits für alle wichtigen und hochfrequentierten Bushaltestellen nach dem Nahverkehrsplan des Kreises vorgesehen sind, informieren über die Ankunft der Busse, Möglichkeiten der Weiterfahrt, Verzögerungen und Störungen. Es ging im Stadtrat um die Frage, ob zusätzlich auch weniger bedeutende Haltestellen im Stadtgebiet damit ausgestattet werden sollen. Für die wichtigsten Haltepunkt kostet die Einführung des Systems die Stadt einen Anteil von rund 119000 Euro, für die weiteren 38000 Euro. Das BMS sprach sich wie die Stadtratsmehrheit für die mit der Einführung einher gehende Steigerung der Benutzerfreundlichkeit des Bussystems aus.