Die letzte Seniorenbeiratswahl war im November 2016. Eigentlich hätte – da die Amtszeit der gewählten Beiräte vier Jahre beträgt – im vergangenen Jahr schon neu gewählt werden müssen. Doch das hat Corona verhindert. Die Satzung für den Seniorenbeirat der Stadt Starnberg wurde entsprechend geändert, so dass es möglich wurde, dass die Neuwahl erst heuer im November stattfindet.

Der noch amtierende Beirat besteht aus seinem Sprecher Reinhard Dirr, ehemals SPD-Stadtrat, Hannelore Uffelmann und Renate Reitzig. Nach einer Meldung des Starnberger Merkur dieser Tage treten diese Drei erneut für die Wahl an. Das weitere bisherige Mitglied Willi Illguth überlegt noch, ob er sich wieder bewirbt. Ausscheiden möchten Werner Berger, der als Nachrücker zu dem Gremium stieß, nachdem zwei Damen – Cornelia Agel und Carola Rieskamp-Schmid – verzogen waren, sowie Uwe Rupprecht.

Damit ein neuer Seniorenbeirat gewählt werden kann, müssen beim Rathaus bis spätestens 22. September 2021 mindestens fünf, besser aber mindestens acht Wahlvorschläge eingehen. Für jeden Bewerber sind zehn Unterstützer-Unterschriften vorzulegen. Das gilt nicht für Kandidaten, die dem Beirat bereits jetzt angehören. Formblätter für die Unterschriftenlisten gibt es beim Seniorentreff an der Hanfelder Straße 10, an der Infostelle im Rathaus oder über die Homepage der Stadt Starnberg unter den Stichworten „gesellschaft-soziales/senioren“. Die jetzigen Beiratsmitglieder haben laut Merkur angekündigt, mit Flyern und Plakaten auf die Neuwahl und die Möglichkeit zu kandidieren hinzuweisen.

Auf der Homepage der Stadt ist auch die Satzung für den Seniorenbeirat vom 21.7.2020 zu finden. Sie führt aus, dass das Gremium den Stadtrat und die Stadtverwaltung in allen die Senioren betreffenden und berührenden Angelegenheiten ehrenamtlich berät. Es können von den Beiräten Vorschläge, Anregungen, Stellungnahmen und Gutachten abgegeben werden. Sie arbeiten überparteilich, überkonfessionell und verbandsunabhängig.

Gewählt werden kann jeder Starnberger, der am Wahltag – der erst noch bekannt gegeben werden muss –  das 60. Lebensjahr vollendet hat, seit mindestens zwei Monaten seinen Hauptwohnsitz in Starnberg hat und nicht dem Stadtrat angehört. Vorgesehen sind sieben Mitglieder. Die Wahl ist eine Briefwahl, bei der jeder Wahlberechtigte sieben Stimmen vergeben darf, allerdings nur eine Stimme pro Kandidat. Wahlvorschläge kann jeder Wahlberechtigte machen. Wahlberechtigt ist wer das 60. Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens zwei Monaten in Starnberg seinen Hauptwohnsitz hat.