Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Die Stadt Starnberg bewirbt sich um eine Austragung der Landesgartenschau in Starnberg im Jahr 2037 und nicht wie ursprünglich geplant 2032. In der Stadtratssitzung am 28. April 2022 haben die Stadträtinnen und Stadträte diesem neuen Zeitplan einstimmig zugestimmt.
Das Herzstück einer Landesgartenschau in Starnberg ist das Areal rund um den Bahnhof See und die Seepromenade. „Die gemeinsamen Gespräche zur Umgestaltung des Seebahnhofes mit der Deutschen Bahn kommen sehr gut voran und wir stehen in ständigem und arbeitsreichem Austausch. Die im Falle einer Einigung mit der Deutschen Bahn zu erwartenden Bauzeiten könnten voraussichtlich über das Jahr 2032 hinausgehen. Da dieser Bereich aber eben das Herzstück unserer Bewerbung für die Landesgartenschau sein soll, werden wir die Bewerbung für 2032 zurückziehen und streben nun eine Bewerbung für die Austragung der Landesgartenschau für das Jahr 2037 an“, so Erster Bürgermeister Patrick Janik.
Auch wenn sich die Stadt Starnberg eine frühere Austragung natürlich gewünscht hätte, war der bisherige Einsatz keineswegs umsonst. Denn die Vorarbeit für eine erneute Bewerbung ist bereits getan. Sämtliche Arbeitsergebnisse, Bürgerprotokolle und Eindrücke aus dem Bewerbungsprozess sind gesichert und bleiben erhalten für eine mögliche Austragung im Jahr 2037. „Der bisherige Bewerbungsprozess zeigt unser wertvolles Potenzial als Stadtgesellschaft. Die intensive Auseinandersetzung mit unserer Stadtentwicklung hat den Zusammenhalt in Starnberg deutlich gestärkt und Lust auf das Projekt geweckt. Darauf können alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt, unsere Stadtverwaltung und der Stadtrat unglaublich stolz sein. Gemeinsam werden wir auch weiterhin aktiv die Zukunft von Starnberg gestalten“, betont Erster Bürgermeister Patrick Janik.