Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Eine Arbeitsgruppe aus Stadträten, Verwaltungsmitarbeitern und ehrenamtlichen Mitgliedern hat sich zum Ziel gesetzt, konkrete Maßnahmenvorschläge zur Stärkung der Fahrradinfrastruktur in Starnberg zu entwickeln und kontinuierlich umzusetzen. Im Grundsatz soll die Sicherheit von Radfahrern, Fußgängern und insbesondere von Kindern und Jugendlichen auf ihrem Schulweg im Starnberger Stadtgebiet erhöht werden.
Für eine mögliche Umsetzung im Jahr 2023 hat die Arbeitsgruppe ein Maßnahmenpaket geschnürt, dass dem Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität im Oktober 2022 zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Im Vorfeld haben interessierte Bürgerinnen und Bürger nun die Gelegenheit, sich zu den Vorschlägen zu äußern. Das Meinungsbild der Bevölkerung wird dem Ausschuss ebenfalls zur Entscheidung vorgelegt. Wer sich zu den unten aufgeführten Vorschlägen äußern möchte, schreibt bitte eine E-Mail an stadtbauamt(at)starnberg.de. Rückmeldefrist ist Montag, 05.09.2022.
Die Vorschläge im Überblick:

  1. Riedeselstraße: Einseitiger Fahrradschutzstreifen zwischen Bushaltestelle Wankstraße und Hadorfer Straße
    Es soll ein einseitiger Fahrradschutzstreifen in der Riedeselstraße zwischen der Bushaltestelle Wankstraße und der Hadorfer Straße umgesetzt werden. Nach derzeitigem Vorbereitungsstand wird es voraussichtlich im Bereich der Waxensteinstraße aufgrund einer Engstelle eine Unterbrechung der Markierung geben. Nichtsdestotrotz würde die Maßnahme aus Sicht der Arbeitsgruppe zu einer deutlichen Verbesserung der Radverkehrsanbindung beitragen.
  2. Ferdinand-Maria-Straße: Prüfung einer Fahrradstraße
    Die Ferdinand-Maria-Straße ist eine wichtige Schulwegeverbindung. Ein kompletter Umbau oder auch die Markierung eines Fahrradschutzstreifens wären mit sehr hohem Aufwand und Wegnahme von Parkflächen verbunden. Die Arbeitsgruppe schlägt daher die Prüfung einer Fahrradstraße vor. Dadurch würde auch eine direkte Anbindung an die Fahrradstraße des Riedener Weges erfolgen.
  3. Buchhofstraße: Prüfung Anordnung Tempo 30
    Durch eine Temporeduzierung auf 30 km/h in der Buchhofstraße soll die Sicherheit für Radfahrer erhöht und eine gute Anbindung an bestehende Fahrradinfrastruktur geschaffen werden. Dadurch soll ohne den Aufwand eines Umbaus die Situation kurzfristig verbessert werden. Allerdings weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass die letzte Entscheidung nicht bei der Stadt liegt, da es sich um eine Staatsstraße handelt.