Die Ampelkoalition im Bund (SPD, Grüne und FDP) hat ihren im Mai erarbeiteten Regierungsentwurf für das Bundeshausgesetz 2023 diese Woche im Bundestag zur 1. Lesung vorgelegt. Ob an dem Zahlenwerk am Ende noch etwas geändert wird ist offen. Teil des Entwurfs ist wie immer die Anlage Teil A 1 „Straßenbauplan – Bundesstraßen in Auftragsverwaltung der Länder“ zum Einzelplan 12 des Verkehrsministeriums. In dieser Anlage ist auch wieder der Starnberger Tunnel aufgeführt. Zum Bau, bzw. für dessen Vorbereitung will die Regierung demnach im kommenden Jahr 3,8 Millionen Euro bereit stellen. Zusätzlich 2,5 Millionen Euro für Grunderwerb und 2,05 Millionen Euro zur Vorfinanzierung von Versorgungs- und Abwasseranlagen. Damit hätte der Bund bisher insgesamt 26,883 Millionen Euro für das Starnberger Tunnelprojekt bereit gestellt, davon 14,573 Millionen Euro für vorbereitende Baumaßnahmen an den Zulaufstrecken. Der Rest war für Grunderwerb und Vorfinanzierung der Versorgungs- und Abwasseranlagen in deren Umfeld. Die Gesamtkosten für das Bauwerk werden im Entwurf wie im diesjährigen Bundeshaushalt mit 317,091 Millionen Euro angegeben (Siehe auch Heuer 4 Mio. für Tunnelprojekt). Ob darin schon alle zu erwartenden Mehrausgaben durch das noch nicht abgeschlossene Planänderungsverfahren und die allgemeine Baukostensteigerung enthalten sind, lässt sich nicht sagen.