Jugendtreff – Programm

Aktionen am KidSTArDay – Vollgas mit Spaß 2023

Der KidSTArDay ist bei vielen Kindern bereits bekannt und beliebt, Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren können sich für diesen anmelden. Das Angebot findet bis zu den Sommerferien zweimal im Monat, dienstags von 14:00 bis 17:30 Uhr statt. Ab sofort wird der KidSTArDay wieder jeden ersten und dritten Dienstag im Monat angeboten. Nur in den Schulferien nicht. Hier sorgt das Ferienprogramm für Abwechslung. Geplant hat das Team im Jugendtreff Nepomuk bereits ein vielseitiges Programm für die kleineren Besucherinnen und Besucher.
Das Programm des KidSTArDay in der Übersicht:
 BayernLAB! Forschen, Erkunden, Spielen – es gibt viel zu entdecken. Wir freuen uns auf das gemeinsame Erlebnis am Dienstag, den 07.03.23.
 Am Dienstag, den 21.02.23 starten wir fit in den Frühling, mit Bewegung und Spaß im Jugendtreff. Bewegungsspiele und Austoben stehen im Vordergrund. Natürlich können auch die restlichen Räume im Jugendtreff genutzt werden.
 Schrot und Korn – am Dienstag, den 18.04.23 geht es ganz gesund weiter. Vom Korn bis zur Pike. Wir backen unser eigenes Brot und schmausen gemeinsam im Jugendtreff.
 Dampferfahrt & Wanderpfad. Am Dienstag, den 09.05.23 legen wir mit dem Dampfer ab und genießen eine Fahrt auf dem Starnberger See. Im Anschluss wandern wir zurück nach Starnberg mit einer gemütlichen Brotzeit zwischendurch und einer Überraschung zurück im Treff.
 Am Dienstag, 23.05.23 sind eure kreativen Köpfe gefragt. Kreativworkshop im Jugendtreff. Wir malen, filzen, basteln, werkeln. Seid gespannt.
 Klar Schiff – Los zur Wasserwacht Starnberg! Am Dienstag, den 20.06.23 besuchen wir die Retter der Hohen See.
 Lecker, Schmecker – Eiswerkstatt! Wir kreieren unsere eigenen Eissorten und testen uns durch unser eigens hergestelltes Eissortiment, am Dienstag, 11.07.23. Eure Ideen und Ge- schmäcker sind gefragt.

Anmeldungen für den KidSTArDay nimmt der Jugendtreff telefonisch unter 08151/16766 oder per Email an info(at)nepomuk-starnberg.de entgegen. Alle Informationen befinden sich auch auf der Homepage des Jugendtreffs. Für Ausflüge oder Aktionen außer Haus wird immer eine Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten benötigt.

Stadt und Bahn sprechen von Erfolg

Im Rahmen eines Pressegespräches haben Bürgermeister Patrick Janik und Mareike Schoppe (DB Station und Service) sowie Christoph Herzog (DB Netz AG) als Vertreter der Deutschen Bahn AG gestern die Eckpunkte der Ende Dezember bereits verkündeten Einigung über den Umbau der Bahnanlagen am See vorgestellt. Beide Seiten sprechen von einem Erfolg. Der entsprechende Vertrag zwischen den Partnern, von denen der eine (die Bahn) den anderen (die Stadt) auf Schadensersatz in Höhe von 170 Millionen Euro verklagt hat und vorläufig an dieser Klage festhält, ist bereits gegen eine Stimme vom Stadtrat gebilligt, vom Notar beurkundet sowie vom Vorstand der DB AG abgesegnet worden. Am 1. März sollen die Starnberger im Rahmen eines „Bürger-Infomarkt“ ihre Fragen zu der getroffenen „Vergleichs- und Realisierungsvereinbarung“ stellen können. Veränderungen an der in langen Verhandlungen ausgeklügelten technischen Lösung, die klar Vorteile für Starnberg bringt, wenn man sie mit den Plänen für die unter Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger mit dem damaligen Arbeitskreis Seeanbindung ausgearbeiteten Lösung vergleicht, sind jedoch so gut wie ausgeschlossen. „Wenn man es genau erklärt, rechne ich nicht mit viel Widerstand“, so Janik. Ob die neue Planung aber am Ende tatsächlich realisiert wird, steht weiter in den Sternen. Voraussetzung ist nämlich, dass der Bund erhebliche Mittel für das Infrastrukturprojekt nach Starnberg leitet. Auch gibt es bisher noch keinen Zeitplan. Dass mit einer Bauzeit von vier Jahren gerechnet wird, war die einzige Info. Wie lange das nötige Planfeststellungsverfahren samt möglicher Klagen sowie die erst nach dessen Abschluss startbare exakte Ausarbeitung der Baupläne sowie deren Vergabe dauern, dazu wollte sich niemand äußern. Immerhin scheint man sich einig zu sein, dass es in der Interimszeit Verbesserungen für die Fahrgäste in Sachen Überdachung und Zugänglichkeit der heutigen Bahnsteige geben muss.

„Bei der technischen Lösung ist uns ein großer Wurf gelungen“, freute sich Janik. So werde es nicht mehr die damals befürchteten Engstellen an der Ostecke des denkmalgeschützten Seebahnhofs sowie am Undosa geben. Die statt vier nur noch drei Gleise – zwei Fahrgleise mit Außenbahnsteigen sowie dem mittigen Überholgleis – ermöglichen mehr Platz auf der Südseite der Bahnanlagen. Sie bleiben wie heute parallel zum Bahnhofsgebäude. Die früher von der Bahn verlangte Radienveränderung ist weitgehend vom Tisch. Der Weg zwischen Seespitz und Münchner Ruderclub könnte so statt jetzt zwei Meter künftig acht bis zehn Meter breit, die Fläche vor der Bahnhofsunterführung seeseits verdoppelt werden. Es bleibt bei drei Unterführungen (am Museum, am Bahnhof und zwischen Ludwigstraße und Nepomukweg) mit dann mindestens 2,50 Meter lichter Höhe. Auch verzichtet die Bahn laut Janik auf die Durchfahrtsgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde und gibt sich stattdessen mit Tempo 60 zufrieden. Sie besteht auch nicht mehr darauf, das aus ihrer Sicht unbedingt notwendige Abstell- und Wendegleis im Bereich des Seebahnhofs anzusiedeln, sondern stimmt zu, wenn es einen Kilometer südlich zwischen dem Ende des Wohngebiets Oberfeld und der Oskar-von-Miller-Straße gebaut wird. Der Regionalzughalt wird, wie es bereits vor Jahren ein Stadtratsbeschluss abgesegnet hat, an den Bahnhof Nord verlegt, wo der heute 96 Zentimeter hohe Bahnsteig mit niedrigerer Höhe von 76 Zentimeter nach Norden verlängert werden muss. Er endet dann zwischen dem Fristo-Getränke-Markt und dem Beginn des TSV-Sportplatzes. „Das ganze Projekt muss uns etwas wert sein, auch den Einsatz von Tafelsilber, weil es die Kernlage unserer Stadt betrifft“, so Janik, „beide Partner hatten rote Linien, die man nicht überschreitet.“

Was die Finanzierung angeht bleibt das Risiko voll bei der Stadt Starnberg. Es gibt weiterhin keinen Deckel nach oben. Der Bürgermeister bezifferte die Projektkosten für den Bahnhofsumbau, die Verlegung des Regionalzughalts und den Bau des Wendegleises samt dafür notwendiger Infrastruktur, hochgerechnet auf das Jahr 2030, mit 177 Millionen Euro. Nicht enthalten sind Aufwendungen für die später geplanten Umbauten an Stadt- und Seepromenade, die erst nach Baugenehmigung der neuen Bahnanlagen in Angriff genommen werden können. „Die 177 Millionen liegen weit oberhalb der Kragenweite des Stadt und sind aus dem städtischen Haushalt nicht zu leisten“, gab Janik unumwunden zu. Es werde also wesentlich darauf ankommen, mit Bund und Land über bedeutende Zuschüsse im Rahmen dieser maßgeschneiderten Einzellösung für Starnberg zu verhandeln. Weil das so sei, enthalte der jetzt geschlossenen Vertrag mit der Bahn ein Sonderkündigungsrecht der Stadt für ein Jahr. Scheitere die Finanzierung bis Anfang 2024 oder träten bis dahin andere Hinderungsgründe ein, müsse man ganz neu verhandeln. Für die Bahn steht fest: Bisherige Verpflichtungen auf Grund des von UWG-Stadtrat Otto Gaßner 1987 ausgehandelten Vertrags zwischen Stadt und Bahn, wie Übernahme der Kosten des Rückbaus für den Bahnhof Mühlthal – der bereits verschwunden ist – , die finanzielle Beteiligung der Stadt am schon erfolgten Bau des Eisenbahnstellwerks München-Südwest, sowie Erstattungen bisheriger und künftiger Planungsgewinne an die Bahn, bleiben so lange bestehen, bis die Stadt entschieden hat, ob sie von der jetzt geschlossenen Vereinbarung mittels Sonderkündigungsrecht zurück tritt, oder die drei Baumaßnahmen nach dem neuen Vertrag auf Stadt-Kosten realisiert werden. Die Schadensersatzklage der Bahn wird vorher ebenfalls nicht zurück genommen. Das Gerichtsverfahren ruht laut Janik so lange. „Wir müssen leisten, wegen der Vertragslage aus 1987 und der DB-Klage“, sagte er.

So will Janik das Projekt nach eigenen Worten finanzieren: Da die Bahn im Fall der Realisierung für den Bahnbetrieb nicht mehr erforderliche Grundstücke an die Stadt überträgt, will man diese vermarkten, zum Beispiel für „citynahes Wohnen in Bestlage“, und die Verkaufserlöse einsetzen. Janik sprach von rund 50 Millionen Euro, die er in diesem Zusammenhang erwartet. Grundstücksverkäufe aus dem Tafelsilber der Stadt sollen ebenfalls mit etwa 20 Millionen Euro eingesetzt werden. Um welche es sich handelt, sagte der Bürgermeister nicht. Der Bürgerpark stehe nicht mehr zur Disposition, versicherte er. Zu erwarten ist aber, dass der marode Bayerische Hof samt Umfeld dazu gehört. Die Bahn werde beim Freistaat Bayern um Fördermittel für den barrierefreien Ausbau des Seebahnhofs nachsuchen, so Janik. Bisher wurde diese Unterstützung von dort stets mit dem Hinweis abgelehnt, der Freistaat könne nichts dazu geben, weil die Stadt sich 1987 vertraglich verpflichtet habe, alle Kosten des Bahnhofsumbaus selbst zu tragen. Die Bahn hat laut Janik ebenfalls zugesagt, sich nun doch im Rahmen der allgemeinen Vorschriften für Kreuzungsvereinbarungen finanziell zu beteiligen. Das sind aber keine sehr hohen Beträge. Janik will sich um die Deckung der restlichen Finanzierungslücke in der von ihm geschätzten Höhe von etwa 90 Millionen Euro persönlich beim Bund bemühen.

 

Kommentar:

Wozu man der Stadt gratulieren kann, ist die neue technische Lösung mit nur noch drei Gleisen im Bahnhofsbereich und dem Wendegleis im Süden. Allerdings sei daran erinnert, dass dies auch schon in etwa die Variante 7  war, die die Stadt im Rahmen des am Ende einseitig von der Bahn gekündigten Mediationsverfahren 2019 mit der Bahn erarbeitet hatte. Trotzdem lehnte das Bundesunternehmen die Umsetzung dann doch ab. Die Starnberger Bürger können jetzt nur sich selbst Daumen halten, dass der Bund einsieht, dass Bahninfrastruktur eigentlich seine Zuständigkeit ist, und er der Stadt aus der von ihr selbst mit dem 87er Vertrag geschaffenen schlimmen Lage helfen sollte. Denn es bleibt dabei, dass die Stadt das Kostenrisiko ganz allein trägt und es keinen Deckel nach oben gibt, auch dann nicht, wenn Kostensteigerungen eintreten. Scheitern die Bemühungen um die Finanzierung, steht sie, was das angeht, an gleicher Stelle wie heute. Aber eigentlich kann doch wirklich niemandem, auf welcher Seite auch immer, daran gelegen sein, die Zustände am Starnberger Seebahnhof so fortbestehen zu lassen oder die Kommune in den Ruin zu treiben.

Einfach werden die Verhandlungen sicher nicht. Leichter könnten sie werden, wenn  die Stadtoberen Bundes-Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) endlich signalisieren würden, dass sie durchaus bereit wären darüber zu reden, ob der B2-Tunnel in Zeiten von Klimawandel, Verkehrswende und Umbau der Wirtschaft  ein wirklich unverzichtbares Projekt für Starnberg ist, und auch das Land Bayern Richtung Gegenteil beeinflussen würden. Da könnte eine Menge Geld umgeschichtet, die Starnberger Seeanbindung damit realisiert und noch manch anderes Projekt in Deutschland oder Bayern gefördert werden. Dass man mit Sturheit nicht weiter kommt, zeigt die Geschichte der Seeanbindung schließlich deutlich. Aber so oder so – die Starnberger Bürger werden noch sehr lange mit dem heutigen Bahnhofszustand und ohne neue Stadt- und Seepromenade leben müssen.

 

 

Wer sich über die Geschichte der Seeanbindung tiefergehend informieren möchte kann hier weiter lesen:

Geschichte der Seeanbindung (11.8.17)

Seit 2014 hat es, was Planung und Umsetzung der Seeanbindung angeht, nicht viel Bewegung gegeben. Dafür gibt es einige Gründe. Im April 2014 hatte Altbürgermeister Ferdinand Pfaffinger kurz vor Ende seiner Amtszeit als aktiver Rathauschef noch versucht, den damaligen Stadtrat dazu zu bewegen, eine Umsetzungs- und Finanzierungsvereinbarung über das vom Arbeitskreis Seeanbindung unter Leitung des SPD-Stadtrates Holger Knigge erarbeitete Planungskonzept mit der Bahn abzusegnen, um die Vereinbarung dann selbst unterzeichnen zu können. Sie beinhaltete die Verlegung und Reduzierung der Gleise am Seebahnhof in Starnberg sowie die Schaffung einer ganz neuen Stadt- und Seepromenade. Der Regionalzughalt sollte an den Bahnhof Nord verlegt werden. Doch es gab im Stadtrat keine Mehrheit mehr dafür, weshalb die eigentliche Abstimmung im Rat nicht stattfand. Vielmehr wurde der Auftrag erteilt, die prognostizierten Kosten von 63 Millionen Euro überprüfen zu lassen. Dies ist unter Eva John, 2015 gewählte Bürgermeisterin, geschehen. Im Juli 2016 lag das Prüfungsergebnis auf dem Tisch: 115 Millionen Euro. Das Ratsgremium beschloss mit 16:11 Stimmen, dass die Finanzierung für das Projekt nicht sicher gestellt ist. John teilte dies der Bahn mit, mit der die Stadt seit Januar 1987 einen Vertrag hat, der die Gleisverlegung auf Kosten der Stadt zusicherte, im Gegenzug die Übertragung von nicht mehr für den Bahnbetrieb nötigen Grundstücken auf die Stadt vorsah. Gespräche zwischen den Vertragspartnern sind laut Aussagen verschiedener Beteiligter seitdem nicht zustande gekommen, stehen aber angeblich demnächst an. Dies alles vor dem Hintergrund, dass es zum Vertrag zwischen Stadt und Bahn eine Ergänzung aus dem Jahr 2006 gibt. Die besagt, das der Ursprungsvertrag aus 1987 am 31.Dezember 2017, also heuer am Jahresende, ohne gegenseitige Ansprüche verjährt.
Dass die Gleise Stadt und Seeufer nicht mehr trennen, davon träumen die Starnberger schon mehr als 100 Jahre. Es hat verschiedenste Vorschläge gegeben, wie diese Barriere zu überwinden wäre. Es gab diverse Lösungen mit einer Verlegung der Bahn unter die Erde in Tunnelvarianten oder nur mäßig abgesenkt, damit dann eine hohe Promenade entsteht. Und es gab das oben erwähnte Planungskonzept mit einer oberirdischen Gleisverlegung und Bebauung der frei werdenden Bahnflächen. Wieviel Baurecht dabei entstehen soll, war immer strittig. In Umfragen hatten die Starnberger stets mit Mehrheit verlangt, der Bereich zwischen Stadt und See sollte so weit wie möglich von Bebauung frei gehalten werden.
Das Urheberrecht für diese Art der Seeanbindung hatte sich Otto Gaßner, damals noch CSU-, heute UWG- Stadtrat, schon 1985 mittels einer „Notariellen Prioritätsverhandlung“ rechtlich sichern lassen. Mit einer Gruppe von Starnberger Architekten und Fachleuten beriet er sich ab 1984 über seine Kernidee: Die Verkehrsbelastung von der städtebaulich prominentesten Stelle Starnbergs zu entfernen und an eine andere Stelle zu verlegen, um anschließend am See freie Hand für den Städtebau zu haben. Diese Überlegungen flossen augenscheinlich in die Stadtplanung samt deren Umsetzung der folgenden Jahre ein. So wurde bereits 1985 ein Kooperationsvertrag mit der Bauträgerfirma Züblin AG geschlossen mit dem Ziel, ehemalige Bahnflächen (24500 Quadratmeter) zwischen der Ludwig- und der Josef-Jägerhuber-Straße (damals im Volksmund als „Ölgärten“ bezeichnet, weil die Schrebergärten hier auf früheren Tanklagern der Bahn bewirtschaftet wurden) sehr
konzentriert für Wohnbebauung zu nutzen. Die Stadt rechnete mit einem ordentlichen Planungsgewinn und garantierte der Deutschen Bahn im späteren Vertrag sogar die Überweisung für einen solchen in Höhe von 4,6 Millionen Euro.
Zum Vertrag mit Züblin kam am 15. Juni 1993 der Treuhandvertrag mit der Treuhand Bayern hinzu. Der regelte die Verzinsung und die Gebühr für den von der Treuhand verauslagten Kaufpreis von 5,1 Millionen Euro.
Es wurde festgelegt, wer welchen Anteil aus der Vermarktung (gerechnet wurde mit 17,9 Millionen Euro) bekommen soll. Die Stadt erwartete einen ordentlichen Gewinn, aus dem sie den Bau des Bahnhofs Nord – der von Beginn an Teil des Vertrags mit der Bahn gewesen war – bezahlen wollte. Doch aus dem erwarteten lukrativen Geschäft wurde nichts, denn auch damals war der Stadtrat höchst zerstritten. Die einen wollten die Wohnbebauung, die anderen lieber ein großes Parkhaus, und die Evangelische Kirche kämpfte für den ungeschmälerten Erhalt der Freiflächen ihres Kindergartens im Untergeschoss des Gemeindehauses an der Kaiser-Wilhelm-Straße. Über den Bebauungsplan für die „Ölgärten“ kam über Jahre keine Einigung zustande. Allerdings wurde ebenfalls 1993 auf der Grundlage von Bebauungsvarianten der endgültige Kauf- und Grundabtretungsvertrag zwischen Bahn, Stadt und Bauträger abgeschlossen. Für den Bahnhof Nord wurde parallel das Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Baubeginn war 1999. Im gleichen Jahr platzte der Kooperationsvertrag mit der mit der Vermarktung beauftragten Züblin-Tochtergesellschaft IBB. Die etwa 60 Eigentumswohnungen in den Winkelhäusern hinter der Evangelischen Kirche konnten nicht zum vereinbarten Kaufpreis vermarktet werden. Es wurde ein neuer Vertrag mit der GBW AG geschlossen (Bayerische Wohnungs-Aktiengesellschaft). Die Stadt hatte bis dahin aber noch einmal die Hälfte des Grundstückskaufpreises für Zinsen an den Treuhänder bezahlt. Sie musste, um ihren Verpflichtungen nachkommen zu können, die denkmalgeschützte Villa Sonnenhof für 3,2 Millionen Euro an einen Privatmann verkaufen. Der erste Bauabschnitt der Winkelhäuser hinter der Evangelischen Kirche startete erst im Jahr 2000. Einen Gewinn aus dem Verkauf erwartete da schon niemand mehr, zumal die Nachfrage nach Eigentumswohnungen eingebrochen war. Die Einweihung für den Bahnhof Nord fand im Juni 2001 statt. Dessen Finanzierung war genausowenig erfreulich gelaufen. Die Baukosten hatten sich auf fast 22 Millionen Euro verdoppelt.
2002 wurde Pfaffinger zum Bürgermeister gewählt und ließ in einem ersten Schritt über alle Varianten der Seeanbindung in Runden Tischen deren Machbarkeit und Finanzierungsmöglichkeiten prüfen. Ergebnis: Der Stadtrat entschied, es komme nur die oberirdische Gleisverlegung in Frage. Im gleichen Jahr (2005) nahm der erste Arbeitskreis Seeanbindung die Arbeit auf. Endlich wurde der vertraglich vereinbarte Tausch zwischen Stadt und Bahn vorgenommen. Die Bahn erhielt den nagelneuen Bahnhof Nord, die Stadt das marode denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude am See samt 2000 Quadratmeter Grund. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Stadt Starnberg für die Erfüllung des Vertrags aus 1987 bereits etwa 31,4 Millionen Euro investiert. Enthalten ist der der Bahn garantierte Planungsgewinn von 4,6 Millionen Euro, der jedoch bis heute noch nicht überwiesen

ist. Die Bahn überließ – aber verkaufte noch nicht – der Stadt in der Folge östlich des Seebahnhofs rund 10800 Quadratmeter auf der Stadtseite, unter anderem zur Nutzung für Parkplätze. Im Nachtrag zum Bahnvertrag von 1987 wurde am 2. Mai 2006 außerdem festgelegt, dass es im Falle der Verjährung keine gegenseitigen Ansprüche geben soll.

Der Arbeitskreis Seeanbindung des Stadtrates konkretisierte zwischen 2012 und 2014 die oben beschriebene Projektplanung, die Pfaffinger wie oben erwähnt während seiner Amtszeit aber nicht mehr zur Abstimmung stellte. In Sachen Seeanbindung geschah somit weiterhin nichts. Schon vorher waren die Bahnsteigdächer immer maroder geworden. Teile der ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Säulen, die die Dächer tragen sollen, brachen ab. Aus diesem Grund beseitigte die Bahn 2012 um Haftungsfällen vorzubeugen sämtliche Bahnsteigdächer und baute über dem Aufgang zu den Bahnsteigen ein hässliches provisorisches Dach, sehr zum Ärger der Starnberger, die sich spätestens von da ab für ihren Seebahnhof schämten. Es gibt nach wie vor Stadtratsfraktionen, die die Planung aus der Pfaffinger-Ära umsetzen wollen, wie zum Beispiel die Grünen oder die UWG. Gespalten waren immer schon andere Fraktionen wie die CSU oder die SPD, und sei es nur in der Frage, ob man am Vertrag von 1987 festhalten sollte. Zumindest bei der CSU ist nun etwas in Bewegung gekommen (Bericht folgt). WPS, BMS und FDP wollen seit langem nach Auslaufen des Vertrages am Jahresende zunächst für deutliche Verbesserungen des Bahnhofsumfeldes am See sorgen. Von der Bahn erhoffen sie, dass diese den Bahnhof in eigener Regie barrierefrei modernisiert. Überlegungen wie die Verlegung der Gleise unter die Erde, oder Maßnahmen, die an der heutigen Gleislage etwas verändern, könnten allenfalls langfristig im Auge behalten werden, heißt es in diesem Lager, zu dem seit einigen Jahren auch der Bürgerverein „Schöner zum See“ zählt. Der will wie berichtet inzwischen erfahren haben, dass die Bahn selbst kein Interesse mehr an einer Gleisverlegung habe. Die war aber 1987 eine der wichtigsten Vertragsgrundlagen, denn die Bahn wollte, dass ihre Züge statt 60 künftig 80 Kilometer pro Stunde durch den Starnberger Seebahnhof fahren können. Heute ist es so, dass Regionalzüge in hoher Zahl hier halten, um den Werdenfelstakt attraktiv zu machen.

 

Siehe auch Seeanbindung Neustart

H. A. Heigl fragt im Rathaus nach

Hier die Nachfrage von Helm Andreas Heigl, Mitglied bei der STAgenda, beim Rathaus im Wortlaut:

„Bezüglich der Hanfelder Strasse gibt es leider keine Entwarnung, noch immer wird überwiegend zu schnell gefahren, Schulkinder sind gefährdet, Anwohner beeinträchtigt und eine verkehrsvermindernde Wirkung tritt nicht ein.

Wie geschrieben wäre es dringend erforderlich, dass die Stadt Starnberg regelmässig Geschwindigkeitskontrollen durchführt und die Verstösse ahndet. Idealerweise mit 2 oder 3 fest installierten ‚Blitzern‘. 

Besser noch wären bauliche Massnahmen, wie das Einfassen von Parkbuchten mit Schildern oder Bäumen, Fahrbahnverschwenkungen und zusätzlichen Querungsmöglichkeiten. Siehe hierzu auch das Konzept „Lebendiges Starnberg“ – vorab gerne auch mit Barken und Pflanzkübeln.

Als Radfahrer muss ich auch warnen, dass die Fahrbahndecke streckenweise so zerklüftet und aufgeworfen ist, dass hier eine reelle Gefahr besteht und viele Radfahrer gerade im unteren Bereich auf den Gehweg ausweichen müssen. Sinnvollerweise werden die genannten, verkehrsberuhigenden Umbauten im Rahmen einer Fahrbahnsanierung durchgeführt. Damit wäre dann der Charakter einer „Rennstercke“ Vergangenheit und der Kfz-Verkehr rein baulich eingebremst. Idealerweise gäbe es dann auch bauliche Radwege, wie in unserem StAgenda-Konzept aufgezeigt.“

Nepomuk startet mit Elan

Das neue Jahr hat begonnen und der Jugendtreff Nepomuk hat sich wieder ein vielseitiges und umfangreiches Programm überlegt. Es sind viele Aktionen geplant, zu denen die Besucherinnen und Besucher einfach dazu kommen und spontan mitmachen können.
So können am Freitag, den 03.02.23 alle Sportbegeisterten an einem professionellen Tischtennis Training teilnehmen und sich von dem ehemaligen, erfolgreichen Tischtennistrainer des SV Söcking, Peter Lietzenmaier, Tricks zeigen lassen – eine Ballmaschine ist auch am Start. Mitgebracht werden muss nichts. Wer einmal in den schnellen Sport hineinschnuppern möchte, kann gerne zwischen 15 und 17 Uhr im Jugendtreff vorbeikommen. Wer an diesem Tag keine Zeit hat: das Tischtennis Training wird noch einmal am Freitag, 03.03.23 (selbe Zeit, selber Ort) stattfinden. Ein weiterer Programmpunkt ist eine Fahrt in den Skyline-Park nach Rammingen am Montag, den 03.04.2023. Alle Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren können sich für den großen Achterbahn- Spaß anmelden.
Zusätzlich finden noch weitere Aktionen, wie eine Schnitzeljagd im Jugendtreff und durch Starnberg, ein Ausflug zum BayernLAB (24.03.23), ein Fußballturnier (18.02.23) im Jugendtreff oder eine Projektwoche zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus (20.03. – 02.04.23) statt. Außerdem hat der Treff auch wieder regelmäßig alle zwei Wochen am Samstag geöffnet, immer von 14 bis 20 Uhr! Der nächste Termin ist am 04.02.23.
Natürlich können alle Interessierten zwischen 12 und 27 Jahren auch so in den Jugendtreff, zu den gewohnten Öffnungszeiten, zum Ratschen, Chillen oder Billard spielen, kommen.
Alle weiteren Angebote und Termine sind auf der Homepage des Jugendtreffs oder auf den Socialmedia-Kanälen zu finden.

FDP lädt die Wirtschaft ein

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde, 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Freien Demokraten wollen Deutschland zur Gründerrepublik machen. Denn junge Unternehmen und Startups bereichern uns mit neuen Ideen, Produkten und Geschäftsmodellen und tragen so zu unserer Wirtschaftskraft und unserem Wohlstand bei. Die FDP will Unternehmertum stärken und Menschen ermutigen, ihre Ideen und Visionen in die Tat umzusetzen. Neue Unternehmensgründungen schaffen Arbeitsplätze bei uns in Starnberg. Wir möchten die Situation von Gründern, Selbständigen und Unternehmen in Starnberg beleuchten.

Am 25.01.2023 besuchen wir daher den neuen Co-Working Space des Projekt- und Quartierentwicklers ehret + klein. 

Wir freuen uns auf Impulsvorträge und Diskussion zur Starnberger Wirtschaftspolitik u.a. mit 

– Michael Ehret, Gründer und Beirat ehret+klein 

– Anke Henniger, Stadträtin und Gewerbereferentin

 Dr. Yannick Timo Böge, Unternehmensgründer und FDP Landtagskandidat im Stimmkreis Weilheim-Schongau

– Christoph Winkelkötter, Vorsitzender der

Geschäftsführung, (gwt Starnberg GmbH), Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg mbH

Wann:

Mittwoch, 25.01.2023, 19:00 Uhr

Wo:

Ehret+Klein GmbH, Gautinger Straße 1d, 82319 Starnberg

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung

unter stefan.zeil(at)fdp-starnberg.de erforderlich.

Für Fragen und Anregungen stehen wir gerne und jederzeit zur Verfügung.  

Mit freiheitlichen Grüßen   

Ihre / Eure 

Anke Henniger 

Vorsitzende 

Stefan W. Zeil

Vorsitzender

Marionetten spielen weiter

Die aktuelle Inszenierung „Ammerprinz und Würmseekönig“ des Starnberger Marionettentheaters ist sehr beliebt. Alle Veranstaltungen sind nahezu ausverkauft. Der große Zuspruch freut das Ensemble natürlich sehr und deshalb werden zwei weitere Spieltermine für das interessierte Publikum angeboten: Am Samstag, 04. Februar 2023, jeweils um 14 und um 16.30 Uhr.

Beim „Ammerprinz und Würmseekönig“ treffen die Zuschauerinnen und Zuschauer in gewohnter Manier auf einen beherzt agierenden Kasperl Larifari, der allerlei Späße auf der Bühne treibt und nebenbei noch die Welt rettet – zumindest aus seiner Sicht. In einer fernen Zeit… als es noch keine Eisenbahn, keine Autos und keine Computer gab, da ereignet sich am Würmsee – so hieß der Starnberger See früher – ein schier unglaubliches Drama. Der See verliert plötzlich sein Wasser und droht nahezu auszutrocknen. Die Bevölkerung ist ratlos, denn der See hat scheinbar ein Loch! Also macht sich der mutige Kasperl Larifari gemeinsam mit seinem Gefährten Jan auf den Weg, um als Taucher den Seegrund abzusuchen. Ob ihre Mission erfolgreich sein wird?

Das Stück „Ammerprinz und Würmseekönig“ stammt aus der Feder von Margit Hofstetter. Es wurde bereits 2002 geschrieben und durch das Starnberger Marionettentheater uraufgeführt. Das Stück ist für junges und älteres Publikum sowie für Kinder ab 6 Jahren geeignet.


Veranstaltungsort: Theatersaal „Alte Oberschule“, (VHS Gebäude, 1. OG), Bahnhofsplatz 14, 82319 Starnberg


Kartenpreis: Erwachsene 10 Euro // Kinder 5 Euro


Kartenvorverkauf
Tourist Information Starnberg
Hauptstr. 1, 82319 Starnberg
Tel.: 08151 90600
E-Mail: touristinfo(at)starnbergammersee.de
Schlossberghallenverwaltung
Tel.: 08151 772-170 oder -159
E-Mail: schlossberghalle(at)starnberg.de

Verkauf nur mit Termin möglich

BI nimmt Stellung

Im „Starnberger Merkur“ vom 7. Januar 2023 wird von einem Verein pro Tunnel berichtet, der die „B2-Tunnel-Vorteile deutlicher machen“ will. Hier die wichtigsten Klarstellungen.
 Der Tunnel wird vom Bund bezahlt und dient ausschließlich einer schnelleren Durchfahrt durch Starnberg. Den Bund interessieren keine Fahrradwege oder Verkehrsberuhigungen und er zahlt sie auch nicht.
 Nach Behördenangaben bleibt der Verkehr oberirdisch nahezu unverändert. Hauptstraße, Tutzinger-Hof-Platz, Hanfelder Straße und Münchner Straße werden nicht entlastet. Der Tunnel zieht zusätzlichen Verkehr an, der heute noch andere Wege nimmt.
 Zwischen Tunnelausgang an der Leutstettener Straße und der Autobahn wird die teilweise siebenspurige Münchner Straße zu einer unüberwindbaren Rennstrecke Heutige Abbiegeverbote sind erste Vorzeichen.
 Das Tunnelbauwerk greift massiv in das Grundwassersystem ein. Die Fischzucht wird den Tunnelbau nicht überleben, wenn hier nicht genau und sorgfältig geplant und gebaut wird.
 Schon die momentanen Untersuchungsbohrungen für ein paar Tage mit nur armdicken Bohrern erzeugen schon unangenehmen Lärm, Körperschall und spürbare Vibrationen in den Häusern. Wie wird das erst bei der Tunnelbohrmaschine für ein 100 m2 großes Loch während mehrerer Jahre?
 Die Stadt muss allein für eine Berufsfeuerwehr mehr als 5 Millionen Euro jährlich bereitstellen. Mittel für Vereine, Schwimmbad, Kindergärten und Schulen werden gekürzt.
Weil die Probleme mit dem für uns alle wichtigen Grundwasser sehr komplex sind, kann man die Gründlichkeit und Sorgfalt der Untersuchungen durch die Fachbehörden nur sehr begrüßen. Auf diese Behörden aus politischen Gründen Druck auszuüben ist ungeheuerlich, zumal der Druck von Personen ohne jede bautechnische Kompetenz und deutlich nach ihrem Renteneintritt kommt. Druck auf die Planer führt meist zu Pfusch. Soll der schon lebenden nächsten Generation und allen weiteren folgenden Generationen ein viel zu teures, unsinniges Problembauwerk hinterlassen werden? Es ist absolut unverständlich, warum der Tunnel von reaktionären politischen Betonköpfen entgegen aller Sinnhaftigkeit immer noch befürwortet wird. Wir von der Bürgerinitiative wollen den Tunnel auch in Bestform nicht, wer aber will überhaupt noch einen schlecht geplanten Tunnel mit bleibenden Umweltschäden?

Tag der offenen Tür in Kindertagesstätten

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Auch dieses Jahr bieten wieder verschiedene Kindertageseinrichtungen einen Tag der offenen Tür an, welcher den Eltern und Kindern die Möglichkeit gibt, die Einrichtungen anzuschauen und kennenzulernen.
Die Anmeldungen zum neuen Kindergartenjahr ab September 2023 kann unkompliziert über das Anmeldeportal Little Bird im Internet bis Ende Februar 2023 erfolgen. Die Platzvergabe findet ab Anfang März 2023 statt.
Eltern, die sich ein Bild von den Einrichtungen machen wollen, haben an folgenden Tagen vor Ort die Möglichkeit:

Irmgard-Stadler Kindergarten
30.01.2023
14.00 – 17.00 Uhr

Kindergarten am Hirschanger
10.2.2023
16.00 – 18.00 Uhr

Maria-Kempter-Kindergarten
20.01.2023
16.00 – 18.00 Uhr


Städt. Kinderhort
16.05.2023
16.30 – 18.30 Uhr


Evangelischer Kindergarten Starnberg
27.01.2023
14.00 Uhr


Kath. Kindertagesstätte St. Nikolaus
27.01.2023
15.00 -18.00 Uhr


Kath. Kinderhaus „Maria Liebich“ Perchting
19.01.2023
16.00 -18.00 Uhr


Kath. Kindergarten St. Christophorus
31.01.2022
14.00 – 16.00 Uhr


Denk Mit! Zwerge Starnberg-Wangen
24.02.2023
16.00 -18.00 Uhr


Integratives Montessori Kinderhaus
17.01.2022
20.00 Uhr


Montessori Kinderhaus
03.02.2023
15.00 – 17.00 Uhr


Waldkindergarten Starnberg e.V.
04.02.2023
Unter Vorbehalt, nähere Infos auf der Homepage

Waldorf-Integrations-Kindergarten
19.01.2023
19.00 Uhr


Fortschritt Integratives Kinderhaus „Kind und Natur“
27.01.2023
15.00 – 17.00 Uhr


Barbara Eberhard Kinderhaus
26.01.2023
16.00 – 18.00


Munich International School
alle Termine finden virtuell statt (Junior School)
18.01.23 v. 12:00 bis 13:00 Uhr 25.01.2023 von 12:00 bis 13:00 Uhr 08.02.23 v. 12:00 bis 13:00 Uhr (Middle School) 01.03.2023 von 12:00 bis 13:00 Uhr 29.03.2023 von 12:00 bis 13:00 Uhr


Kinderkrippe Starennest
kein Tag der offenen Tür, Besichtigung der Einrichtung auf direkte Anfrage der Eltern möglich


BRK-Kinderkrippe Zwergenglück
07.02.2023
15.00 -17.00 Uhr

Bürgerversammlung Wangen

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Die Stadt Starnberg lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Ortsteilbürgerversammlung in Wangen ein. „Nach der langen Corona-bedingten Pause freue ich mich umso mehr, dass der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern wieder möglich ist. Nach unserer großen Bürgerversammlung in Starnberg sollen nun auch die Bürgerinnen und Bürger aus Wangen die Möglichkeit bekommen, ihre Anliegen, Wünsche und Anträge mit der Stadtverwaltung persönlich zu besprechen und vorzutragen“, so Erster Bürgermeister Patrick Janik.


Die Bürgerversammlung in Wangen findet am Dienstag, 17. Januar 2023 in der Mehrzweckhalle Wangen statt. Beginn ist um 19:00 Uhr. In Wangen werden die Themen „Dorfentwicklung Wangen“ und „Gewerbeentwicklung Schorn“ besprochen.
Nach dem Vortrag der Stadtverwaltung können Bürgerinnen und Bürger sich zu Wort melden, Fragen stellen oder Anträge einreichen. Der Wortmeldebogen ist auch über die Homepage der Stadt erhältlich und kann bereits im Vorfeld ausgefüllt werden.
Der Einlass beginnt bereits um 18:30 Uhr. Für Hörgeschädigte stellt die Stadt mobile Induktionsanlagen zur Verfügung.

Neuorganisation

Staatliches Bauamt Weilheim strukturiert den Bereich Straßenbau neu

Seit 1. Januar 2023 gelten im Fachbereich Straßenbau neue Zuständigkeiten. Einige Gemeinden und Landkreise erhalten neue Ansprechpartner. Das Staatliche Bauamt will sich dadurch flexibler und schlagkräftiger aufstellen.

Das Staatliche Bauamt Weilheim betreut ein Netz von 448 km Bundesstraßen, 753 km Staatsstraßen und 360 km Kreisstraßen in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech (hier ohne Kreisstraßen), Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen. Bisher gab es im Fachbereich Straßenbau fünf Gebietsabteilungen für die fünf Landkreise, eine Brückenbauabteilung und eine Abteilung für den Tunnelbau.

Neue Struktur im Straßenbau

Die fünf relativ kleinen Gebietsabteilungen wurden jetzt zu drei größeren Organisationseinheiten zusammengefasst:

Die für die Landkreise Weilheim-Schongau und Landsberg am Lech zuständigen Gebietsabteilungen wurden vereint. Der neue Name dieser Gebietsabteilung lautet „Straßenbau West“. Abteilungsleiter ist Andreas Lenker, der schon seit einigen Jahren für den Landkreis Weilheim-Schongau zuständig ist und bereits seit Anfang 2022 kommissarisch den Landkreis Landsberg am Lech betreut.

Die Betreuung des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen wird aufgeteilt. Der nördliche Teil, der etwa dem früheren Altlandkreis Wolfratshausen entspricht, wird mit dem Landkreis Starnberg zusammengefasst, der südliche Teil (Altlandkreis Bad Tölz) mit dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Die Abteilung für die „Landkreise“ Starnberg und Wolfratshausen heißt ab Januar 2023 „Straßenbau Nord“. Sie wird geleitet von Silke Schweigler, die bisher schon für den Landkreis Starnberg zuständig war.

Die neue Abteilung „Straßenbau Süd“ ist zuständig für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen und den Altlandkreis Bad Tölz. Geleitet wird sie von Martin Herda, dem bisherigen Abteilungsleiter für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Bei der Straßenverwaltung bleiben die bisherigen Ansprechpartner in den jeweiligen Landkreisen bestehen. Dies gilt auch für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, der in Gänze weiterhin von Herrn Simon Neubert betreut wird. An den wichtigen und oft persönlichen Kontakten z. B. zur örtlichen Polizei und den Verkehrsbehörden wird sich also nichts ändern.

Die bisherige Abteilung Bergmännischer Tunnelbau heißt jetzt neu „Abteilung Tunnel“. Mit Lukas Schulte, der seit Ende März 2022 die Abteilung Bergmännischer Tunnelbau in Vertretung von Herrn Zuber leitete, erhält sie einen neuen Abteilungsleiter mit folgenden Aufgabengebieten: Tunnelbetrieb, betriebstechnische Ausstattung von Tunneln und Tunnel Starnberg.

Die Abteilung „Konstruktiver Ingenieurbau“ wird nicht verändert. Sie wird seit Herbst 2022 von Karl Kergl geleitet.

Zwei neue Abteilungen

Die neu geschaffene Abteilung „Großprojekte“ wird sich zukünftig mit besonderem Augenmerk um die Umsetzung von wichtigen, großen Projekten kümmern. Die Kompetenzen aus dem Tunnel- und Straßenbau werden hier gebündelt und die beiden Ortsumfahrungen Garmisch-Partenkirchen mit Kramertunnel bzw. Wanktunnel umgesetzt. Auch die Bedarfsplanprojekte B 23 Ortsumgehung Oberau und B 2 Ortsumgehung Murnau werden unter dem Abteilungsleiter Raphael Zuber weiter vorangetrieben. Optional kommen hier weitere Großprojekte hinzu.

Als zweite organisatorische Neuerung wird Nadine Heiß, bisherige Abteilungsleiterin Straßenbau für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen, den Fachbereich Straßenbau bei modernen Themen wie der Digitalisierung begleiten und weitere Leitungsaufgaben übernehmen. Frau Heiß wird auch weiterhin den Behördenleiter, Herrn Stefan Scheckinger, im Straßenbau bei Bedarf vertreten. Zusätzlich wird Frau Heiß die neue Abteilung „Zentrales“, die aus den vier Themenfeldern Betriebsdienst (Straßenmeistereien), Landschaftsplanung, Baysis (zentrale Informationsplattform der Bayerischen Straßenbauverwaltung) und Georisiken besteht, leiten.

„Mit dieser neuen Organisation wollen wir besser für unsere aktuellen und zukünftigen Aufgaben aufgestellt sein. Die neuen, größeren Gebietsabteilungen – „Straßenbau West, Nord und Süd“ – können nun flexibler auf Bedarfsspitzen reagieren. Größere Projekte, die spezielles Fachwissen erfordern, sollen nicht die Gebietsabteilungen belasten, sondern in der neu entstehenden Abteilung „Großprojekte“ vorangetrieben werden. Gerade hier werden wir verstärkt mit Ingenieurbüros zusammenarbeiten“, beschreibt der Behördenleiter Stefan Scheckinger die Zielsetzung dieser Umstrukturierung im Fachbereich Straßenbau.