Neue Ausstellung im Museum

Ein fotografisches Gedächtnis

Bilder aus dem Nachlass der Starnberger Fotografen-Familie Wörsching

1. Mai bis 25. September 2022

 

Der Nachlass der Fotografen-Familie Wörsching öffnet einen eindrücklichen Blick in die Vergangenheit. Die historischen Fotografien sind Momentaufnahmen von Ereignissen, Stimmungen und Entwicklungen in Starnberg und Umgebung. Sie sind Augenblicke aus dem Leben früherer Generationen genau hier am Starnberger See. Landschaften, Wege, Gebäude und Personen wirken vertraut und doch entrückt im Lauf der Zeit. Im Zentrum der Ausstellung stehen Bilder des Lebens und der Menschen. Sie zeigen Seefeste und Jahrmärkte, Hochzeiten und Feuerwehrpräsentationen, Sportvereine, Kindergruppen und Herrschaften. Die historischen Fotoabzüge sind Fenster in eine andere Welt, die doch die unsere ist. Zugleich erzählt die Ausstellung einen Ausschnitt der Geschichte einer Familie mit Geschäftssinn und künstlerischem Talent, die zu Chronisten der Starnberger Stadtgesellschaft wurde.

 

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Starnberg.

Mittelinsel Gautinger Straße kommt

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

B 2 Tunnel Starnberg: Bau Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich der B 2 mit der Gautinger Straße und Uhdestraße

Vierwöchige Baumaßnahme beginnt am 6. Mai – eine Fahrspur stadteinwärts, zwei stadtauswärts

Der Straßenbau für den künftigen Nordzulauf des Tunnels Starnberg geht mit dem Umbau der Münchner Straße in eine weitere Phase. Im nächsten Schritt wird eine ca. 50 m lange neue Verkehrsinsel entstehen.

Die Baustelleneinrichtung dafür wird in der Nacht von Donnerstag, den 5. Mai auf Freitag, den 6. Mai 2022 erfolgen. Baustart ist somit Freitag, der 6. Mai 2022. Diese Maßnahme dauert voraussichtlich vier Wochen bis zum Freitag, den 3. Juni 2022.

Verkehrsführung während der Bauzeit vom 6. Mai bis 3. Juni 2022:

  • Zwei Spuren stadtauswärts
  • Eine Spur stadteinwärts

Wie seit der Wiederaufnahme der Bautätigkeiten Anfang April 2022 praktiziert, kann von der B 2 Münchner Straße – vom Stadtzentrum kommend – weder links in die Gautinger Straße noch rechts in die Uhdestraße eingebogen werden. Die Umleitung für die Gautinger Straße erfolgt über die Petersbrunner Straße. Die Umleitung für die Uhdestraße erfolgt über die Perchastraße.

Desweiteren kann – von der Autobahn kommend –  nicht nach links in die Uhdestraße eingebogen werden. Diese Umleitung erfolgt ebenfalls über die Perchastraße. In die Gautinger Straße kann ganz normal rechts eingebogen werden.

Erreichbarkeit Geschäftsbetriebe

Die Zufahrten von der Münchner Straße – vom Stadtzentrum kommend – zum Getränkemarkt „Orterer“, Fitnessstudio „Fitness Pur“ und zur „Esso“-Tankstelle bleiben möglich. Die Ausfahrt von diesen Geschäftsbetrieben auf die Münchner Straße Richtung Autobahn ist ebenfalls möglich. Weiterhin kann vom Areal der „Esso“-Tankstelle in die Uhdestraße ausgefahren werden, um unmittelbar danach rechts in die B 2 Richtung Autobahn abzubiegen. Das Team vor Ort wird versuchen, alle Anliegerzufahrten während der Sperrzeit anfahrbar zu halten.

Die jeweiligen Umleitungen sind mit entsprechenden Wegweisern und Umleitungsschildern gekennzeichnet.

Fußgänger

Die B 2 kann wie üblich über die bestehende Fußgängerampel in diesem Bereich (etwas östlich, also stadtauswärts, der Uhdestraße gegenüber der Firma „Pharmatechnik“) gequert werden. Hinweis: Der Gehweg vor der „Esso“-Tankstelle bleibt diesmal offen und ist somit nutzbar.

Ziel: optimierter Verkehrsfluss

Formel: „rechts rein, rechts raus“

Der Umbau betroffener Kreuzungsbereiche im Bereich des Zulaufs zum künftigen Nordportal verfolgt das grundsätzliche Ziel, den Verkehrsfluss zu optimieren je näher man an das Nordportal rückt. Die Formel „rechts rein, rechts raus“ bezieht sich dabei auf die künftige Situation von z. B. der Gautinger Straße und der Uhdestraße wie folgt: Von der Autobahn kommend kann in die Gautinger Straße rechts eingebogen werden. Von der Gautinger Straße kommend kann künftig nur rechts in die B 2 (Münchner Straße) stadteinwärts eingefahren werden. Vom Stadtzentrum kommend kann in die Uhdestraße rechts eingebogen werden. Von der Uhdestraße Richtung B 2 fahrend kann künftig nur noch rechts in die Münchner Straße Richtung Autobahn eingebogen werden.

Eine vorwegweisende Beschilderung (das sind die großen Schilder) wird künftig entsprechend auf diese neuen Fahrbeziehungen hinweisen.

Steckbrief zur neuen Verkehrsinsel

Gesamtlänge: ca. 50 m

Breite: bis zu ca. 2,50 m

Mittige Fußgängerquerung:

Auf der neuen Verkehrsinsel wird ca. in der Mitte eine neue Fußgängerquerung eingebaut. Die Fußgänger nutzen künftig eine für sie installierte Ampel zur B 2-Überquerung.

Erhaltung bisheriger Fahrspurbreiten:

Der Platzbedarf für diese neue ca. 50 m lange und bis zu ca. 2,50 breite Verkehrsinsel wird die existierenden Fahrbahnbreiten der vier Fahrspuren NICHT beeinflussen. Jede wird ihre bisherige Breite von ca. 3,25 m behalten. Betroffene Randbereiche wurden durch vorausschauenden Grunderwerb baulich entsprechend verbreitert.

VGH hebt Wiesengrund Bebauungsplan auf

Lange hat es gedauert, bis der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München (VGH) nach seiner Eilentscheidung im April vorigen Jahres jetzt über den Hauptsacheantrag von zwei Nachbarn des Einheimischenmodells „Am Wiesengrund“ entschieden hat. Dabei kam es zu einer Kehrtwende. Während der Eilantrag, die 1. Änderung des Bebauungsplans der Stadt Starnberg mit der Nummer 8070 („Am Wiesengrund“) aufzuheben, vor einem Jahr vom VGH noch ablehnend beschieden worden war, hat das Gericht diese Rechtsnorm vorgestern nach zeitintensiver mündlicher Beratung im Hauptsacheverfahren doch aufgehoben. Noch nicht entschieden hat der VGH über das zweite Normenkontrollverfahren, mit dem sich die Nachbarn zusätzlich gegen den Ursprungs-Bebauungsplan wenden. (Siehe auch VGH: Kein Baustopp Am Wiesengrund)

Aus dem Rathaus hieß es zum Urteil des VGH auf Anfrage: „Direkte Folgen hat das bislang ergangene Urteil für die Hauseigentümer nicht.“ Die 52 Reihenhäuser im Einheimischenmodell sind inzwischen teils bezogen oder kurz vor der Fertigstellung. Auch die Heizzentrale im südöstlichen Teil des Bebauungsgebietes ist fertig, läuft allerdings noch nicht im vom Stadtrat beschlossenen Betrieb mit Hackschnitzeln als Heizmaterial. Die Heizzentrale ist bei den Nachbarn Stein des Anstoßes. Sie befürchten Geruchs- und Lärmbelästigung. Dass die Heizanlage so in ihrer Nähe geplant ist, war ihnen erst nach Abschluss des Bebaungsplanverfahrens so richtig bewusst geworden. Ihr Versuch, deren Bau  zu verhindern, scheiterte jedoch an der gegenteiligen Entscheidung des Verwaltungsgerichtes München, sowie der auf die Beschwerde folgenden Eilentscheidung des VGH. Wie es jetzt weiter geht ist offen, denn die Heizzentrale war erst mit der 1. Änderung des Ursprungsbebauungsplans in die Planung aufgenommen worden. Die hat der VGH aber jetzt aufgehoben. So heißt es auch aus dem Rathaus: „Die nun für unwirksam erklärte 1. Änderung hatte nur den Bauplatz der Heizzentrale und Anpassungen an die Erschließungsplanung zum Inhalt, nicht die weiteren Bauräume.“ Gemeint sind die Bauräume der einheimischen Häuslebauer.

Der VGH hat auf Anfrage mitgeteilt: „Der 1. Senat des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof hat den Änderungsbebauungsplan, der insbesondere einen Standort für eine Nahwärmeversorgungseinrichtung zur Versorgung des Wohngebietes „Am Wiesengrund“ ausweist, aufgehoben. Diese Änderung habe nicht im vereinfachten Verfahren erfolgen können, da hierdurch die Grundzüge der ursprünglichen Planung berührt seien. Daneben beständen noch im Hinblick auf eine fehlende Grundflächenfestsetzung für die Nahwärmeversorgungseinrichtung rechtliche Bedenken. Eine Entscheidung über den Normenkontrollantrag gegen den ursprünglichen Bebauungsplan wurde unter anderem aufgrund der in der mündlichen Verhandlung gestellten Beweisanträge vertagt.“ Die Beweisanträge haben die Nachbarn, beziehungsweise ihre rechtlichen Vertreter gestellt. Dem Vernehmen nach geht es um wasserrechtliche Fragen. Stadt  und Landratsamt müssen dazu Unterlagen vorlegen. Erst dann wird der VGH einen weiteren Verhandlungstermin festlegen.

Im Starnberger Rathaus will man dem geänderten Bebauungsplan aber doch noch zur Rechtskraft verhelfen. „Nachdem der VGH die Aufhebung mit einem Verfahrens- beziehungsweise einem technischen Fehler bei den Festsetzungen begründet hat, sehen wir gute Chancen, das Problem mit einer Wiederholung des Verfahrens auszuräumen. Diesen Weg wird die Stadt auch voraussichtlich beschreiten“, lautet die Antwort auf die Anfrage von „Lokales-aus-Starnberg“.

Osterferien im Museum

In den Osterferien bietet das Museumsteam ein buntes Programm für Kinder im Museum Starnberger See an.

12.04.2022, 10 bis 11.30 Uhr Die Pinguine retten die Welt

Was machen Pinguine im Museum? Warum in Starnberg? Retten sie wirklich die Welt? Wovor retten sie die Welt?
Gemeinsam mit Kunstvermittelnden des Museums erkunden Kinder die Ausstellung und diskutieren über das, was sie sehen. Sie sprechen über das Verhältnis von Menschen und Tieren und darüber, wie sich unser aller Lebensraum verändert und warum.

Inspiriert von der Ausstellung schaffen die Kinder selbst kleine Kunstwerke, die sie entweder mitnehmen oder in die Ausstellung integrieren können.
Geeignet für Kinder ab fünf Jahren. Maximal 10 Teilnehmende pro Führung.

13.04.2022, 11 bis 12 Uhr Osterkerze basteln

Warum feiern wir eigentlich Ostern? Und warum gibt es so viele Osterfeiertage? Wer ist der Osterhase und warum versteckt er Eier? Diesen Fragen gehen Kinder ab fünf Jahren gemeinsam mit Kulturvermittelnden auf die Spur, während gemeinsam eine Osterkerze gebastelt wird.
Maximal 10 Teilnehmende pro Führung.

15.04.2022, 10 bis 11 Uhr Ostereier suchen im Museum

Der Osterhase war im Museum Starnberger See und hat im Museumsgarten einige Eier versteckt – findet ihr alle? Gemeinsam können die Kinder auch im Museum nach Ostereiern suchen und Spannendes zu den Ausstellungsstücken erfahren. Im Anschluss werden die Kinder ihren eigenen Osterhasen basteln.

Geeignet für Kinder ab vier Jahren. Maximal 10 Teilnehmende pro Führung.

 

19.04.2022, 10 bis 11 Uhr Zeitdetektive im Museum

Auf einer Zeitreise werden die Kinder zu Detektiven. Mit Lupe und Taschenlampe ausgestattet, erforschen sie gemeinsam mit einem Kulturvermittelnden die Rätsel und Geheimnisse des Lochmannhauses.
Geeignet für Kinder ab acht Jahren. Maximal 10 Teilnehmende pro Führung.

Baustart verschoben

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

B 2 Tunnel Starnberg – Straßenbau Nordzulauf: WETTERBEDINGTE ZWEITÄGIGE VERSCHIEBUNG der Wiederaufnahme der Arbeiten im Bereich B 2 Münchner Straße zwischen S-Bahnbrücke und Uhdestraße stadtauswärts

 

Neue Verkehrsphase: AUFGRUND DER AKTUELLEN WETTERVERHÄLTNIS-SE ERFOLGT EINE VERSCHIEBUNG UM ZWEI TAGE NACH HINTEN. Am Mittwoch, den 6. April wird in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr die Baustellenfläche sowie die Verkehrssicherung eingerichtet. Dabei wird in jede Fahrtrichtung die jeweils innere Fahrspur auf 2,00 m Breite reduziert. Von stadteinwärts kommend kann weder in die Gautinger Straße noch in die Uhdestraße eingebogen werden. Von stadtauswärts kommend kann nicht in die Uhdestraße eingebogen werden.

 

Wie bereits angekündigt steht die Wiederaufnahme der Arbeiten am Nordzulauf unmittelbar bevor.

Nach jetzigem Stand besteht aufgrund der aktuellen Wetterverhältnisse eine zweitägige Verschiebung des Starts der oben beschriebenen Verkehrsphase wie folgt: die Baustelleneinrichtung wird jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit am Mittwoch, den 6. April in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr eingerichtet. Somit beginnt die bereits angekündigte Verringerung der Spurbreite der in jede Fahrtrichtung inneren Fahrspur auf 2,00 m ab Mittwoch, den 6. April. Weiterhin ist ab diesem Zeitpunkt von stadteinwärts kommend das Abbiegen in die Gautinger Straße sowie die Uhdestraße nicht möglich. Die Umleitung erfolgt für die Gautinger Straße über die Petersbrunner Straße, bzw. für die Uhdestraße über die Perchastraße. Außerdem kann von stadtauswärts kommend nicht in die Uhdestraße eingebogen werden. Die Umleitung erfolgt ebenfalls über die Perchastraße.

Tunnelvorbereitung geht weiter

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

B 2 Tunnel Starnberg – Straßenbau Nordzulauf: Wiederaufnahme der Arbeiten ab 5. April im Bereich der B 2 Münchner Straße zwischen S-Bahnbrücke und Uhdestraße stadtauswärts auf Höhe der Esso Tankstelle

Der Umbau der B 2 Münchner Straße läutet Anfang April eine neue Verkehrsphase ein. Voraussichtlich vierwöchige Arbeiten auf Höhe der Esso Tankstelle zwischen S-Bahnbrücke und Uhdestraße auf der Münchner Straße stadtauswärts hauptsächlich im Gehwegbereich und der rechten Fahrspur. Alle Anliegerzufahrten bleiben anfahrbar. Zeitraum der Arbeiten: ab 5. April bis voraus-sichtlich 29. April 2022.

Der Straßenbau für den künftigen Nordzulauf des Tunnels Starnberg geht mit dem Umbau der Münchner Straße in die nächste Phase. Ab Dienstag, den 5. April 2022 wird zwischen S-Bahnbrücke und Uhdestraße auf Höhe der Esso Tankstelle der Gehwegbereich und die rechte Fahrspur stadtauswärts gesperrt. Trotzdem verbleiben auf der B 2 Münchner Straße zwei Fahrspuren in jede Richtung, wobei die jeweils innere Fahrspur auf 2,00 m Breite reduziert ist.

An ca. zwei Tagen während der Bauzeit muss wegen Querungsarbeiten in der B 2 eine Fahrspur stadtauswärts in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr gesperrt werden.

Nachtarbeit vom 4. auf 5. April

In der Nacht von Montag, den 4. April auf Dienstag, den 5. April 2022 wird wie gewohnt die Baustellenfläche sowie die Verkehrssicherung eingerichtet.

Verkehrsführung

Es kann von der B 2 Münchner Straße von stadteinwärts kommend weder in die Gautinger Straße noch in die Uhdestraße eingebogen werden. Die Umleitung erfolgt wie gewohnt für die Gautinger Straße über die Petersbrunner Straße, bzw. für die Uhdestraße über die Perchastraße. Desweiteren kann von stadtauswärts kommend nicht nach links in die Uhdestraße eingebogen werden. Diese Umleitung erfolgt ebenfalls über die Perchastraße.

Die Zufahrten von der Münchner Straße stadteinwärts kommend zum Getränkemarkt Orterer, Fitnessstudio Fitness Pur und zur Esso Tankstelle bleiben möglich. Die Ausfahrt von dort auf die Gautinger Straße stadtauswärts ist ebenfalls möglich. Weiterhin ist die Ausfahrt von der Esso Tankstelle in die Uhdestraße und von dort auf die B 2 möglich. Das Team vor Ort wird versuchen, alle Anliegerzufahrten während der Sperrzeit anfahrbar zu halten.

Die jeweiligen Umleitungen sind mit entsprechenden Wegweisern und Umleitungsschildern ausgeschildert.

Auszuführende Arbeiten

  • Neuer Gehweg auf ca. 40 m langer Strecke
  • Anpassung der rechten Fahrspur stadtauswärts inkl. Entwässerungseinrichtungen (Straßensinkkästen = Gullys) im Sperrbereich
  • Spartenumverlegungen an Leitungen im Baufeld

Fußgänger werden mit Hinweistafeln entsprechend geleitet. In der Uhdestraße werden die Fußgänger auf dem bestehenden Gehweg auf der östlichen Seite im Bereich entlang geleitet.

Die B 2 kann wie üblich über die bestehenden Fußgängerampeln gequert werden.

Heuer 4 Mio. für Tunnelprojekt

Gestern sind die Haushaltsberatungen für das Jahr 2022 im Bundestag abgeschlossen worden. Es ging um den zweiten Regierungsentwurf, der an die Stelle des Entwurfs der alten Bundesregierung vom 6. August 2021 getreten ist (Drucksache 20/1000). Vorgelegt hat den zweiten Entwurf die neue Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP. Für Starnberg interessant ist der Haushaltsansatz für den geplanten B2-Tunnel. Um es gleich vorweg zu nehmen: Er hat sich gegenüber dem im 1. Entwurf nicht geändert. Insgesamt stellt der Bund für das Projekt in diesem Jahr demnach 8,5 Millionen Euro bereit, davon vier Millionen für das Bauen, vier Millionen für Grunderwerb und eine halbe Million zur Vorfinanzierung von Versorgungs- und Abwasseranlagen. Der Regierungsentwurf der Ampel geht jetzt zur Beratung in den Haushaltsausschuss des Bundestages. Anfang Juni soll er mit bis dahin noch vorgenommenen Änderungen als „Gesetz über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2022 (Haushaltsgesetz 2022)“ vom Bundestag verabschiedet werden. Wegen des Regierungswechsels ausnahmsweise so spät im Jahr.

Die Aussagen zum Starnberger Tunnel sind im Einzelplan 12 „Bundesministerium Digitales und Verkehr“, Anlage Teil A1 „Straßenbauplan Bundesstraßen, Bedarfsplanmaßnahmen“ nachzulesen. Dort steht auch, dass der Bund bisher insgesamt 20,3 Millionen Euro für das Projekt bereit gestellt hat. Das waren 11,47 Millionen Euro für Baumaßnahmen am Nordzulauf der B2, 8,7 Millionen Euro für Grunderwerb und 100000 Euro zur Vorfinanzierung von Versorgungs- und Abwasseranlagen.

Gegenüber dem Haushaltsgesetz 2021 hat sich die Angabe der Gesamtprojektkosten aber deutlich um 59 Prozent, nämlich 118,103 Millionen Euro auf 317,1 Millionen Euro erhöht. Als Begründung dafür werden angegeben: neue Erkenntnisse auf Grund der überarbeiteten Planung, geologische und hydrogeologische Schwierigkeiten sowie zusätzliche technische Anforderungen. Enthalten dürften im Letztgenannten die Forderungen der Starnberger Feuerwehr nach einer Brandlöschanlage im Tunnel sowie nach für Personen geeigneten Rettungsaufzügen in den Notaussstiegsschächten sein, ebenso Nachbesserungen bei Anzahl und Ausstattung der geplanten Düker zur Grundwasserüberleitung entlang der Tunnelröhre (siehe auch B2 Tunnel: Größere Aufzüge für Feuerwehr, und Tunnelkosten auf dem Weg ins Fünffache).

Party mit Kandidaten

Am Freitag, 1. April ist es soweit: Im Jugendtreff Nepomuk steigt endlich wieder eine Party!
Mit der Veranstaltung soll auf den Jugendbeirat Starnberg aufmerksam gemacht werden. Die ersten Kandidatinnen und Kandidaten stehen bereits fest und sind aktiv als Organisationsteam an der Planung und Umsetzung der Veranstaltung beteiligt.
Um 18 Uhr geht es los! Unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Regelung (2G-plus) darf bis Mitternacht getanzt und gefeiert werden. Alle jungen Leute zwischen 13 und 25 Jahren sind herzlich willkommen. Besonderes Highlight der Veranstaltung ist der Auftritt der Band „Under Attic“ sowie der beiden DJs „TUCA“ und „M2J“. Zwischen den beiden Acts werden sich die ersten Kandidatinnen und Kandidaten des Jugendbeirats Starnberg persönlich vorstellen. Vielleicht begeistern sich noch weitere junge Menschen für dieses wichtige Amt, denn es besteht nach wie vor noch die Möglichkeit, sich für den Jugendbeirat aufstellen zu lassen.
Gefördert wird diese Veranstaltung durch die Aktivierungskampagne des Bayerischen Jugendrings „Let’s meet again“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und dem Aktionsplan Jugend gestützt wird. Ziel dieser Kampagne ist es, der durch die Corona-Pandemie verursachten Isolation junger Menschen entgegen zu wirken.
Der Jugendtreff Nepomuk freut sich besonders darauf, diese Veranstaltung für junge Menschen aus Starnberg stattfinden zu lassen, da dies für etwas Freude und Abwechslung im „Corona-dominierten“ Alltag sorgt. Insbesondere die Jugendlichen leiden sehr unter den Einschränkungen der Pandemie, daher bietet diese Party eine willkommene Abwechslung für die Starnberger Jugend.

Earth Hour 2022

Bekannte Bauwerke stehen auch in diesem Jahr wieder in symbolischer Dunkelheit – diesmal jedoch nicht nur, um ein gemeinsames Zeichen für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, sondern auch für den Frieden zu setzen. Die Stadt Starnberg macht ihr Engagement auch in diesem Jahr wieder sichtbar und schaltet eine Stunde lang, zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr, die Außenbeleuchtung vom Starnberger Schloss und der Kirche St. Josef ab.
Die Earth Hour ist seit jeher eine friedliche Klimaschutzaktion für den Erhalt unser aller Lebensgrundlagen – die nicht nur von der Klimakrise, sondern auch durch Kriege bedroht werden. Sie steht als größte Klimaschutzaktion der Welt dafür, Menschen über Grenzen hinweg zum Schutz unserer Erde zusammen zu bringen.
„Die Earth Hour steht in diesem Jahr nicht nur für Klima- und Umweltschutz, sondern auch für Solidarität mit den Opfern des Krieges in der Ukraine. Mit dem symbolischen Lichtausschalten können am 26. März auch alle Starnbergerinnen und Starnberger ein Zeichen für Frieden, Klimaschutz und unseren lebendigen Planeten setzen“, betont Erster Bürgermeister Patrick Janik.
Zum Hintergrund:
Egal ob von zuhause aus oder unterwegs, ob analog oder digital – der WWF lädt alle ein, bei der Earth Hour 2022 mitzumachen und mit den Hashtags #LichtAus und #EarthHour in den sozialen Netzwerken davon zu berichten. Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum 16. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 585 im letzten Jahr.

STAgenda zu Tempo 30

Pressetext der STAGENDA21 AK Verkehr :

Tempo 30 in der Hanfelder Straße

Ein wesentlicher Punkt aus dem STAGENDA Verkehrskonzept  wurde nun angepackt. TEMPO 30 IN DER HANFELDER STRASSE, darauf hat sich der Stadtrat in Starnberg vor kurzem verständigt. 

Im Verkehrskonzept „Lebendiges Starnberg“, das 2019 vom Stadtrat in seinen Zielen einstimmig beschlossen wurde, gehört die Temporeduzierung auf den Einfallstraßen zum festen Bestandteil. 

Der Verkehrsdruck im Stadtgebiet soll drastisch reduziert, Durchgangsverkehr abgehalten und die Aufenthalts- und Lebensqualität in Starnberg gesteigert werden. Deshalb wäre es wünschenswert, dass auch die anderen Einfallstraßen diese Verbesserung erhalten, um dem ‚Lebendigen Starnberg‘ rasch näher zu kommen. Die STAGENDA 21 erinnert hierbei an die weiteren Vorschläge, die zum Einhalten des Tempolimits animieren: Fahrbahnverschwenkungen, Allebäume, beidseitige Radwege, weitere Zebrastreifen für Fußgänger u.v.m.

Das Konzept findet man über die Internetseite der STAgenda, Arbeitskreis Verkehr, unter dem Stichwort „Lebendiges Starnberg“.

Angesichts der Kriegs- und Klimakrise appelliert die STAGENDA eindringlich: „Die Verkehrswende als wichtiger Teil der Energiewende muss endlich Fahrt aufnehmen.“