Heuer kein Drachenbootrennen

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Die Stadt Starnberg hat sich dazu entschieden, das diesjährige Drachenbootrennen am 28.07.2019 abzusagen. Leider lagen bis zum Anmeldeschluss und trotz mehrmaligen Erinnerungsschreiben zu wenige Teamanmeldungen vor. Die Stadt bedauert die Absage sehr, allerdings wäre ein optimaler Turnierablauf nicht möglich gewesen. Schon bald wird sich die Stadtverwaltung an die Planungen für das nächste Drachenbootrennen 2020 machen.

Winkelmonster und Linientiere

Ein Ingenieur im Bauhausjahr
20.7.-28.9.2019
Eröffnung am Freitag den 19. Juli 20019 um 19 Uhr anlässlich der langen Kulturnacht Starnberg.

Museum Starnberger See

Winkelmonster im Museum Starnberger See

Am Freitag, 19. Juli um 19 Uhr wird im Museum Starnberger See die neue Ausstellung „Winkelmonster und Linientiere“ eröffnet. Schon räumlich ist dieses Projekt etwas ganz Neues für das Haus, schließlich findet es nicht in einem regulären Ausstellungsraum, sondern im eindrucksvollen Treppenturm des Neubaus statt. Auch thematisch regen die „Winkelmonster und Linientiere“ dazu an, die Welt ein wenig anders zu sehen. Die Geschichte hinter dem Projekt könnte vielleicht so erzählt werden:

Ein Ingenieur, der sein Leben mit der Konstruktion von Häusern, Brücken und allerlei Bauten verbracht hat, setzt sich zur Ruhe. Doch was er all die Jahre tat, lässt ihn nicht los. Die Häuser sind alle gebaut, die Brücken alle gespannt, die Pläne aber sind noch da. Der Ingenieur holt sie wieder hervor und greift zum Stift, diesmal jedoch zum Buntstift. Die einstmals technischen Zeichnungen verwandelt er in Muster und Figuren. So wurden aus Bauzeichnungen „Winkelmonster und Linientiere“, die jetzt im Museum Starnberger See zu sehen sind.

„Ein Museum ist ein Ort des Bewahrens und Vermittelns, aber auch des Austauschs und der Utopien. Dieses Projekt ist ein wunderbares Beispiel, wie aus existierenden Strukturen völlig Neues und Unerwartetes erwächst. Solchen Prozessen einen Raum zu geben und kreative Auseinandersetzung zu ermöglichen, auch dafür soll das Museum ein Ort ein“, sind sich Erste Bürgermeisterin Eva John und Museumsleiter Benjamin Tillig einig.

Der zeichnende Ingenieur heißt Günter Steck. Er trifft in diesem Sommer auf ein prominentes Gegenüber. Vor einhundert Jahren wurde das legendäre Bauhaus in Weimar gegründet, mit dem Ziel, die Lebenswelt der modernen Menschen zu revolutionieren. Funktionalität und klare Formensprache galten als höchste gestalterische Qualität. In den Bildern von Günter Steck verschwindet das Funktionale hinter Farbe und spontanen Bildideen – ein kleiner Triumph der bunten geschwungenen Linie über den schneeweißen rechten Winkel.

 

Zur Ausstellung gehört der interaktive Winkelmonster-Parcours im Garten des Museums – zum Mitgestalten, Aus- und Drübermalen. Es finden begleitend Workshops, Veranstaltungen und Kreativangebote statt. Informationen und Buchungen dazu über die Internetseite des Museums oder unter 08151 447757-0.

Museum Starnberger See Possenhofener Straße 5 82319 Starnberg

Starnberger Stadtfest – Organisatorisches

Das Rathaus teilt mit:

Rund um Kultur, Feiern und Sport dreht sich das zweite Starnberger Stadtfest vom 19. bis 21.07.2019. Am Freitag geht es los mit der „Langen Kulturnacht“, am Samstag heißt es Feiern und Schlemmen am Wochenmarktfest und der „Nacht der langen Tafel“, der Sonntag lädt Sportler zum „Starnberger Stadtlauf“ ein. Erste Bürgermeisterin Eva John ist überzeugt, dass Feiern verbindet und hofft auf viel Sonnenschein an diesem Event-Wochenende und jede Menge gute Laune.

Lange Kulturnacht

Am Freitag, den 19.07.2019 findet von 18 bis 22 Uhr in der Starnberger Innenstadt die „Lange Kulturnacht“ statt: Im „Wartesaal für allerhöchste Herrschaften“ des Kulturbahnhofs startet ab 19:30 Uhr eine Session der Musikschule, auf dem Kirchplatz spielt die Starnberger „Stamina Crew“ Hip Hop, Latinfunk und Reggae und ein Poetry-Slam setzt kreative Impulse frei. In der Bücherjolle liest Manfred Rosen aus seinem Buch „Zen für Dich und Zen für ein Jahr“. Für Speis und Trank sorgen Wiener’s Kaffeerösterei, die Starnberger Eiswerkstatt und das Starnberger Brauhaus.

Wer schon immer einmal eine Virtual-Reality-Brille testen wollte, kann das in der Stadtbücherei von 14 bis 20 Uhr ausprobieren. Es wird auch eine Station geben, an der man sich selbst eine Virtual Reality Brille basteln kann.

Im Museum Starnberger See wartet auf die Besucher ab 18 Uhr ein Museumsflohmarkt. Um 19 Uhr sind alle Interessierten herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Winkelmonster und Linientiere – Ein Ingenieur im Bauhausjahr“ eingeladen.

Auszeichnung zur Fair Trade Stadt

Im Rahmen der langen Kulturnacht wird die Stadt Starnberg offiziell die Zertifizierung zur „Fair Trade Stadt“ von Trans Fair e.V. erhalten und die Besucher können sich über fairen Handel an einem Infostand des Starnberger Weltladens informieren. Es gibt auch leckere Produkte aus fairem Handel zum Probieren!

Unser Wochenmarkt lädt ein

Weiter geht es mit dem Wochenmarktfest am Samstag, den 20.07.2019 auf dem Kirchplatz. Von 8 bis13 Uhr können Wochenmarktbesucher bei Händlern und Direkterzeugern leckere Schmankerl und Steckerlfisch probieren. Für Unterhaltung sorgt Moderator Klaus Benz, der bei einer Tombola Einkaufskörbe mit Waren und Gutscheinen vom Wochenmarkt verlost. Selbstverständlich ist alles frisch, regional und lecker!

 

Feiern und Dinieren in der Starnberger Innenstadt

Die „Nacht der langen Tafel“ – ebenfalls am Samstag, den 20.07.2019 – lädt von 18 bis 24 Uhr Einheimische und Besucher in die autofreie Innenstadt. An einer weiß gedeckten und liebevoll dekorierten Tafel aus 330 Biertischgarnituren können selbst mitgebrachte Speisen oder Köstlichkeiten von Starnberger Gastronomen verzehrt werden. Dazu gibt es Live-Musik bis Mitternacht von Frequent Flyer, Summer2Go, The Yaks und der Starnberger Stadtkapelle.

Stadtlauf

Am Sonntag, den 21.07.2019 startet der Starnberger Stadtlauf um 10 Uhr. Die Strecke ist 7,5 km lang und führt in zwei Runden durch die Stadt – Seeblick inklusive! Anmelden kann man sich über die Homepage der Stadt Starnberg. Die Anmeldegebühr beträgt 15 Euro, das Laufshirt ist im Preis inbegriffen.

Straßensperrungen in der Innenstadt während des Stadtfestwochenendes

Die Stadt Starnberg lädt dieses Jahr zum zweiten Starnberger Stadtfest ein. Im Zuge dessen werden folgende Straßen für den Verkehr gesperrt. Zudem gelten absolute Haltverbote auf allen öffentlichen Parkplätzen in diesen Bereichen:

Ab dem 20. Juli um 13:30 Uhr bis zum 21. Juli 12:00 Uhr:

  •   Maximilianstraße, nach der Zufahrt Parkhaus Seearkaden bis zur Kreuzung Ludwigstraße auf Höhe der Kaffeemühle
  •   Ludwigstraße zwischen Maximilian- und Wittelsbacherstraße
  •   Wittelsbacherstraße von der Ludwigstraße bis Bahnhofplatz
  •   Zweigstraße zwischen Wittelsbacher- und Maximilianstraße

    Bitte beachten Sie, dass die Straßensperrung und die absoluten Halteverbote bis 12:00 Uhr am 21. Juli bestehen bleiben.

    Zusätzlich zu den bereits genannten Straßenzügen, werden am 21. Juli von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr folgende Straßen für den Verkehr gesperrt.

     Wittelsbacherstraße

  •  Bahnhofplatz
  •  Possenhofenerstraße
  •  Wilhelmshöhenstraße
  •  Almeidaweg
  •  Lindenweg
  •  Dinardstraße

Alle Sperrungen und Halteverbote werden nach Beendigung des Stadtlaufs am 21. Juli gegen 11:30 Uhr durch die Streckenposten schnellstmöglich aufgehoben.

Der Bahnhof See ist während des Stadtlaufs über die Kaiser-Wilhelm-Straße jederzeit zu erreichen. Der Taxistand wird für die Dauer des Stadtlaufs auf die Parkplätze vor dem Hotel Starnberger See verlegt. Wer innenstadtnah parken will, nutzt am besten die Parkgarage Centrum an der Hauptstraße.

 

Die Stadt Starnberg empfiehlt, die Innenstadt während des Veranstaltungszeitraums weiträumig zu umfahren und die Westumfahrung zu nutzen.

 

 

Erst Polizei und Feuerwehr fragen

Immer wenn es mit der Umsetzung von Verbesserungen am Rad- oder Gehwegnetz ernst werden soll, wird es im Starnberger Stadtrat schwierig. So auch diesmal, als es zum wiederholten Mal um den Lückenschluss zwischen Bahnhof Nord und Maisinger Schlucht im Abschnitt Rheinlandstraße zwischen Ferdinand-Maria- und Hanfelder Straße, also im Bereich des Feuerwehrhauses  und der Post, ging. Das dazu gehörige Konzept war schon 2011 mit Mehrheit beschlossen worden. Teile davon sind inzwischen verwirklicht, zum Beispiel das Stück zwischen Bahnhof Nord und Ferdinand-Maria-Straße am Gymnasium vorbei. Aus der Von-der Tann-Straße und einem Teil der Mühlbergstraße machte man kurzerhand eine Fahrradstraße (siehe Von-der-Tann-Straße als Fahrradstraße), die aber auch noch nicht umgesetzt ist, weil sich Verwaltung und Polizei zunächst noch über einige Fragen einig werden müssen. Also fehlt nun noch das oben beschriebene Teilstück. Um es vorweg zu nehmen: Umsetzen darf die Verwaltung das Konzept, dass sich fast ausschließlich auf die Markierung eines Fahrradschutzstreifens und die Verlegung von Parkplätzen von einer auf die andere Straßenseite beschränkt (Kosten rund 1000 Euro), nur dann, wenn Polizei und Feuerwehr zustimmen. Inzwischen hat eine Simulation der geplanten Situation vor Ort stattgefunden, die nach Mitteilung aus dem Rathaus gezeigt hat, dass es keine technischen Probleme gibt, auch nicht für die großen Fahrzeuge der Feuerwehr. Man darf also gespannt sein, welche Ergebnisse Bürgermeisterin Eva John bei der nächsten Beratung im Stadtrat oder Ausschuss vorlegen kann.

So ist die Planung: Bisher befinden sich alle Parkplätze in diesem Teil der Rheinlandstraße auf der Nordseite. Davon sollen dort nur die erhalten bleiben, die die Feuerwehr braucht, wenn die Aktiven zu einem Einsatz anrücken und ihre privaten Fahrzeuge parken können müssen. Alle anderen Parkplätze werden auf die gegenüberliegende Südseite der Straße verlegt und dort auch markiert. John vermutete, dass dadurch sogar ein Platz mehr zu gewinnen wäre. Man schlage so den geringstmöglichen Eingriff vor.  Wer das auch noch ablehne, müsse sagen, der Fahrradfahrer sei ihm egal. Auf der Nordseite würde die Markierung für einen 1,25 Meter breiten Fahrradschutzstreifen aufgebracht werden, der um die Feuerwehr-Stellplätze herumgeführt würde.

Ablehnung kam sofort von Franz Heidinger (BLS), Referent für Feuerwehr und Rettungsdienste: „Das bereitet der Feuerwehr Probleme weil der Ausrückweg länger ist, und Postkunden müssen über die Straße gehen.“ Mit Hinweis auf Lang-Lkw-Züge der Post empfahl er: „Besser so lassen wie es ist. Das macht irgendwie keinen Sinn. Im Sommer gibt es in der Straße immer Stau.“

Christine Lipovec (BMS) bat darum, an die Schüler zu denken, die gute, schnelle und sichere Wege brauchten. Heidinger hielt sie entgegen, dass es dort jetzt schon Stau gebe und die Feuerwehr dann auch nicht durchkomme: „Dort herrscht eher jetzt Chaos als nach der Neuregelung. Es geht um die Unterstützung des Fahrradfahrens.“

Für Angelika Kammerl (DPF) ist wichtiger, dass diese Straße ihrer Ansicht nach Ausweichstrecke während der Zeit des Baus des B2-Tunnels sein soll, und ein Radschutzstreifen diese Maßnahme dann behindere. „Die Verwaltung schlägt nur Sachen vor, die den Tunnelbau behindern“, merkte sie sich mokierend an. Bürgermeisterin John verneinte jegliche Behinderung. Schließlich gehe es um die bloße Ummarkierung.

Stefan Frey (CSU) fand zwar, es sei gut, Radlern Flächen einzuräumen, aber er sehe schon schlimme Szenarien voraus: Zum Beispiel, dass in der Straße dann Wendemanöver durchgeführt würden. Die Polizei müsse beteiligt werden, genauso wie die Feuerwehr. Nur weil er das wolle, sei er nicht „fahrradunfreundlich“. Er beantragte, den Punkt noch zurückzustellen. Außerdem solle geprüft werden, ob die Radfahrer nicht besser über die Schulstraße fahren könnten. Tim Weidner (SPD) unterstützte Frey: „Es ist blauäugig zu glauben, dass sich der Verkehr während des Tunnelbaus reduzieren wird.“ John entgegnete: „Es tut dem Stadtrat gut, eine Haltung zu entwickeln und nicht wieder zu vertagen. Wir reden über besonders schutzbedürftige Fahrradfahrer, nämlich Schüler.“ Freys Fraktionskollegin Katja Fohrmann meinte: „Ich bin froh, wenn es endlich mal geordnet und sicherer ist.“

Franz Sengl (Grüne) fand es „abenteuerlich“, wie groß die Sorge um den Autofahrer im Stadtrat sei: „Es kommt in den Köpfen gar nicht vor, dass eine Reduzierung des Autoverkehrs durch mehr Radfahrer möglich ist. Wir dürfen mit der Maßnahme nicht warten, bis der Sommer vorbei ist. Und wenn weniger Autos dorf fahren, kommt auch die Feuerwehr besser raus.“ Angelika Wahmke (UWG) vertraut auf den Starnberger Autofahrer: „Die Verhaltensänderung kriegt er hin.“ Auch Anton Wiesböck (FDP) warnte, nicht wieder alles zu zerreden und verteilte Lob an die Planer. Sein Vorschlag: Postangestellte und -kunden sollten auf dem großen Betriebshof der Post parken dürfen.

Markus Mooser (WPS) konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: Die, die hier so für die Sicherheit der Feuerwehr plädierten, hätten die Einwände von Dirk Schneider gegen das bisherige Sicherheitskonzept im B2 Tunnel vom Tisch gewischt. Er, Mooser, finde den Vorschlag der Verwaltung sehr gut. Es gehe  um die 1000 Schüler des Gymnasiums und die Berufsschüler. Die Umsetzung bedeute auch mehr Sicherheit für die Fußgänger. „Ich bin voll bei Herrn Sengl, dass wir endlich etwas tun müssen, dass wir diesem massiven Kfz-Verkehr etwas entgegensetzen müssen.“ Bei der Veränderung gehe es doch nur um das „Gewöhnungsprinzip“: „Man kann auch auf der anderen Seite parken.“ Seine Fraktion der WPS unterstütze die Maßnahme.

Die Bürgermeisterin bat am Schluss der Debatte nochmals darum, grünes Licht dafür zu geben, den Vorschlag während des Sommers auszuprobieren. „Wenn kritikwürdige Probleme auftauchen, kann man das besprechen“, sagte sie. Auch Wahmke sprach sich dafür aus: „Wir müssen es wirklich ausprobieren.“

Alles hängt nun an den Stellungnahmen von Polizei und Feuerwehr.

 

Sportlerehrung 2019

„Zu all Ihren sportlichen Leistungen, und ganz besonders zu den großen Erfolgen, möchten wir Ihnen heute gratulieren. Mit Ihren Leistungen haben Sie Starnberg als Sportstadt über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt gemacht“, so Erste Bürgermeisterin Eva John bei der Sportlerehrung der Stadt Starnberg im Bayerischen Yachtclub. Zusammen mit Sportreferent Winni Wobbe und Irmi Fischer vom Sportreferat der Stadt ehrte Erste Bürgermeisterin Eva John 231 Sportlerinnen und Sportler sowie 23 Mannschaften für ihre herausragenden sportlichen Erfolge im Jahr 2018.

 

Thomas (Tom) Thallmair und Georg Kendl wurden für ihre besonderen Verdienste um den Sport geehrt. Tom Thallmair, der die Auszeichnung persönlich in Empfang nahm, ist seit 51 Jahren Trainer beim MRSV. Er war jahrzehntelang Jugendleiter und Bootswart und stand im Verein vier Jahre lang an der Spitze als Erster Vorstand Rudern. Als Trainer führte er viele Ruderer und Ruderinnen zu bayerischen und deutschen Meistertiteln und sogar zu Olympiateilnehmern. Er fördert nicht nur Jugend- und Wettkampfrudern, sondern kümmert sich auch um den Breitensport und Seniorenrudern.

 

Georg Kendl, der bei der Sportlerehrung nicht persönlich anwesend sein konnte, ist für die Sportentwicklung in der Stadt Starnberg ein ganz wesentlicher Aktivposten. Anfang der 1980er Jahre kam der Gymnasiallehrer nach Starnberg und begeisterte seine Schüler von der Sportart Basketball – einer Sportart die seinerzeit am Ort völlig unbekannt war. Er etablierte die Basketballabteilung beim TSV Starnberg und stellte sich über die Jahre als Abteilungsleiter, Spieler, Trainer und Schiedsrichter stets in den Dienst seiner Sportlerinnen und Sportler.

 

Alle geehrten Sportlerinnen und Sportler erhielten Urkunden und Gutscheine von der Stadt Starnberg. Erste Bürgermeisterin Eva John bei der Verleihung: „Für Sie alle ist Ihr Sport Hobby, Leidenschaft oder manchmal schon fast Lebensmittelpunkt. Ihnen liegt der Sport am Herzen, und ebenso der Stadt Starnberg. Es ist uns ein großes Anliegen und ich finde, wir sind da auch ganz gut dabei, die bestehenden Sportanlagen in Starnberg und den Ortsteilen kontinuierlich auszubauen, zu sanieren und in Schuss zu halten. Im investiven Bereich kommen da immer schnell ein paar Hunderttausend jährlich zusammen. Für Zuschüsse stellen wir den Vereinen rund 65.000 Euro jährlich zur Verfügung.“

 

Die Bürgermeisterin bedankte sich herzlich beim Vorstand des Bayerischen Yachtclubs für die gute Bewirtung und für die Möglichkeit, die Sportlerehrung bereits im zweiten Jahr auf der Terrasse des Yachtclubs ausrichten zu können sowie bei Irmi Fischer, die die Veranstaltung jährlich organisiert.

 

16. Starnberger Kunstpreis 2019

Auch in diesem Jahr soll wieder ein Starnberger Künstler mit dem Kunstpreis der Stadt für Malerei ausgezeichnet werden. Das hat der Kulturausschuss des Stadtrates beschlossen, die Zusammensetzung der Jury bestimmt und die Rahmenbedingungen geringfügig verändert. Mitmachen können alle Künstlerinnen und Künstler mit Lebensmittelpunkt im Landkreis Starnberg oder in einem am Starnberger See gelegenen Ort. Jeder kann drei Arbeiten einreichen. Vorgaben inhaltlicher oder formaler Art gibt es nicht. Der erste Preis ist wie immer die kostenlose Nutzung des der Stadt gehörenden Paul-Thiem-Ateliers vom 1. Februar 2020 bis 31. Januar 2022. Der zweite Preisträger kann sich über Ankäufe der Stadt in Höhe von 2000 Euro, der dritte Preisträger in Höhe von 1000 Euro freuen. Die Jury-Sitzung findet am 26. September 2019 statt. Der Jury gehört auf Wunsch des Ausschusses wie im vergangenen Jahr die CSU-Stadträtin Katja Fohrmann an. Genauso einstimmig wurde an den Bedingungen geändert, dass heuer die diesjährige Kunstpreisträgerin nicht teilnehmen darf. Die Künstlerin Stefanie Pietsch hatte ihn nämlich bereits 2013 und 2015 gewonnen.

Dazu die jüngste Pressemitteilung aus dem Rathaus:

„Zum 16. Mal seit 1989 vergibt die Stadt Starnberg einen Kunstpreis für Malerei.
Teilnahmeberechtigt sind alle Künstlerinnen und Künstler mit Lebensmittelpunkt im Landkreis Starnberg oder in den Anliegergemeinden des Starnberger Sees. Die Wettbewerbsteilnehmer reichen drei Arbeiten zur Beurteilung durch eine Jury ein.

Der Abgabetermin ist Mittwoch, 25. September 2019

08.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 19.00 Uhr, Vogelanger 2, Schlossberghalle Starnberg.

Es werden maximal drei gerahmte oder gespannte und mit sicherem Aufhänger versehene Bilder entgegengenommen. Sogenannte Bildträger (geklammerte Glasplatten) können leider nicht akzeptiert werden.

Die Stadt Starnberg vergibt im Rahmen dieses Wettbewerbs drei Preise:

1. Preis: Die Kunstpreisgewinnerin oder der Kunstpreisgewinner darf vom 1. Februar 2020 bis 31. Januar 2022 im Paul-Thiem-Atelier in der Josef-Fischhaber-Straße arbeiten und dieses kostenlos nutzen.

Im Anschluss wird die Stadt Starnberg für die Preisträgerin/den Preisträger eine Kunstausstellung organisieren.

2. Preis und 3. Preis: Die Stadt Starnberg tätigt einen Gemäldeankauf.

Alle eingereichten Arbeiten werden im Rahmen einer Präsentation am 28. September und 29. September
von 10.00 bis 17.00 Uhr
in der Schlossberghalle Starnberg der Öffentlichkeit vorgestellt.

Am Sonntag, den 29. September müssen die eingereichten Bilder ab 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr abgeholt werden.

Für weitere Rückfragen steht das Kulturamt der Stadt Starnberg unter der Telefonnummer 08151/772- 110 gerne zur Verfügung.“

2. Starnberger Stadtfest

Rund um Kultur, Feiern und Sport dreht sich das zweite Starnberger Stadtfest vom 19. bis 21. Juli 2019. Am Freitag geht es los mit der „Langen Kulturnacht“, am Samstag heißt es Feiern und Schlemmen am Wochenmarktfest und der „Nacht der langen Tafel“, der Sonntag lädt Sportler zum „Starnberger Stadtlauf“ ein. Erste Bürgermeisterin Eva John ist überzeugt, dass Feiern verbindet und hofft auf viel Sonnenschein an diesem Event-Wochenende und jede Menge gute Laune.

Lange Kulturnacht

Am Freitag, den 19. Juli 2019 findet von 18 bis 22 Uhr in der Starnberger Innenstadt die „Lange Kulturnacht“ statt: Im „Wartesaal für allerhöchste Herrschaften“ des Kulturbahnhofs startet ab 19:30 Uhr eine Session der Musikschule, und auf dem Kirchplatz spielt die Starnberger „Stamina Crew“ Hip Hop, Latinfunk und Reggae. Für Speis und Trank sorgen Wiener’s Kaffeerösterei, die Starnberger Eiswerkstatt und das Starnberger Brauhaus. Wer schon immer einmal eine Virtual-Reality-Brille testen wollte, kann das in der Stadtbücherei von 14 bis 18 Uhr für 2,50 Euro pro Person ausprobieren.

Auszeichnung zur Fair Trade Stadt

Im Rahmen der langen Kulturnacht wird die Stadt Starnberg offiziell die Zertifizierung zur „Fair Trade Stadt“ von Trans Fair e.V. erhalten und die Besucher können sich über fairen Handel an einem Infostand des Starnberger Weltladens informieren. Es gibt auch leckere Produkte aus fairem Handel zum Probieren!

Unser Wochenmarkt lädt ein

Weiter geht es mit dem Wochenmarktfest am Samstag, den 20. Juli 2019 auf dem Kirchplatz. Von 8 bis 13 Uhr können Wochenmarktbesucher bei Händlern und Direkterzeugern leckere Schmankerl und Steckerlfisch probieren. Für Unterhaltung sorgt Moderator Klaus Benz, der bei einer Tombola Einkaufskörbe mit Waren und Gutscheinen vom Wochenmarkt verlost. Selbstverständlich ist alles frisch, regional und lecker!

Feiern und Dinieren in der Starnberger Innenstadt

Die „Nacht der langen Tafel“ – ebenfalls am Samstag, den 20. Juli 2019 – lädt von 18 bis 24 Uhr Einheimische und Besucher in die autofreie Innenstadt. An einer weiß gedeckten und liebevoll dekorierten Tafel aus 330 Biertischgarnituren können selbst mitgebrachte Speisen oder Köstlichkeiten von Starnberger Gastronomen verzehrt werden. Dazu gibt es Live-Musik bis Mitternacht von Frequent Flyer, Summer2Go, The Yaks und der Starnberger Stadtkapelle. Sollte es regnen, findet die „Nacht der langen Tafel“ eine Woche später am 27. Juli 2019 statt.

Stadtlauf

Am Sonntag, den 21. Juli 2019 startet der Starnberger Stadtlauf um 10 Uhr. Die Strecke ist 7,5 km lang und führt in zwei Runden durch die Stadt – Seeblick inklusive! Anmelden kann man sich über die Homepage der Stadt. Die Anmeldegebühr beträgt 15 Euro, das Laufshirt ist im Preis inbegriffen.

Stadt antwortet auf Ankündigung der Bahn

Hier zur Klageandrohung seitens der Bahn die heutige Presseerklärung der Stadt Starnberg im Wortlaut:

 

„Mediationsverfahren: „Wir suchen weiterhin den Weg des Konsens“

Im Vorgriff auf eine weitere umfassende Stellungnahme kann die Stadt Starnberg folgende Informationen geben:

Durch eine Pressemitteilung hat die Stadt Starnberg am gestrigen Mittwochnachmittag erfahren, dass die Deutsche Bahn (DB) das Mediationsverfahren zum Seebahnhof Starnberg für gescheitert erklärt hat und den Klageweg beschreiten möchte. „Die Nachricht traf uns völlig überraschend, da für den 19. Juli und den 2. August bereits weitere Mediationstermine angesetzt waren“, so Erste Bürgermeisterin Eva John. Auch die beiden Mediatoren wurden im Vorfeld nicht über diesen Schritt informiert.

Über die Gründe zur Beendigung des Verfahrens kann nur spekuliert werden. Die Verjährung der Ansprüche beider Parteien, die die Bahn als Klagegrund aufführt, wurde durch Eröffnung des Mediationsverfahrens im Dezember 2017 gehemmt. Die Deutsche Bahn (DB) hatte also genauso wie die Stadt zu keinem Zeitpunkt während des laufenden Mediationsverfahrens zu befürchten, dass etwaige Ansprüche verjähren könnten.

Erste Bürgermeisterin Eva John: „Es ist bedauerlich, dass sich die Bahn für diesen Schritt entschieden hat. Unsere gemeinsamen Sitzungen waren stets sehr konstruktiv. Es wurde beraten, bewertet, verworfen aber eben auch technisch machbare Varianten gemeinsam mit der Deutschen Bahn (DB) und dem städtischen Mediationsteam entwickelt.“ Das städtische Mediationsteam wurde vom Stadtrat entsendet und hat in dessen Sinne gehandelt. Als Mitglieder benannt wurden die Stadtratsmitglieder Patrick Janik (UWG), Angelika Kammerl, Dr. Klaus Rieskamp (beide DPF), Dr. Franz Sengl (Bündnis 90/Die Grünen), Maximilian Ardelt (WPS) sowie Erste Bürgermeisterin Eva John und Stadtbaumeister Stephan Weinl.

In mehreren Sitzungen wurde der Stadtrat über den Fortgang des Mediationsverfahrens informiert. Darüber hinaus wurden technische Lösungen, Kostenbetrachtungen und Finanzierungsmöglichkeiten im Stadtrat behandelt und beschlossen. Obwohl eine termingebundene Entscheidung von der Stadt erwartet wurde, wurde der dazugehörige Tagesordnungspunkt auf Antrag einer Mehrheit im Stadtrat in der Sitzung vom 1. Juli 2019 vertagt.

Bei Abschluss des Vertrages zur Starnberger Seeanbindung im Jahre 1987 gingen Stadt und Deutsche Bahn davon aus, dass sich die Gesamtkosten des Projekts auf 22 Millionen Euro belaufen werden. Allein der Bau des Bahnhofs Nord, der Teil des Vertrages war, kostete die Stadt schon 20 Millionen Euro. Er verbrauchte also annähernd das Budget für die gesamte Maßnahme. Bereits 2016 stellte der Stadtrat deshalb fest, dass eine alleinige Finanzierung durch die Stadt nicht möglich ist.

 

Erste Bürgermeisterin Eva John: „Wir müssen auch der Darstellung der Deutschen Bahn widersprechen, dass die Stadt nicht bereit war, die im Mediationsverfahren vereinbarte technische Lösung als Zwischenergebnis zu akzeptieren.“ Im Gegenteil: Die Stadt ist jederzeit bereit diese gemeinsam entwickelte technische Lösung als Entgegenkommen umzusetzen, auch wenn sie für die Bürgerinnen und Bürger keineswegs optimal ist.

„Nichtsdestotrotz müssen wir die Entscheidung der DB nun so respektieren. Ein konstruktives Gespräch anstelle eines Gerichtsverfahrens wäre mir und vermutlich vielen von uns zwar lieber gewesen. Die getane Arbeit ist dennoch nicht umsonst, da wir uns auch während eines Gerichtsverfahrens noch einigen können. Wir suchen weiterhin den Weg des Konsens“, so Erste Bürgermeisterin Eva John.“

 

Die Industrie- und Handelskammer München, unter deren Dach die Mediation organisiert und durchgeführt worden ist, bat auf Anfrage des Blogs um Verständnis, dass von ihrer Seite im Moment nichts zum Mediationsverfahren Bahn/Stadt Starnberg gesagt wird.

In der Stadtratssitzung am 1. Juli 2019 waren einige Stadträte am Ende der öffentlichen Sitzung nach Hause gegangen, wohl wissend, dass sich noch eine nichtöffentliche Beratung anschließen wird. Weil Angelika Kammerl auf der Internetseite ihrer Fraktion DPF im Vorfeld – nicht gedeckt durch die aktuell gültige Geschäftsordnung des Stadtrates – nicht nur die Tagesordnung der öffentlichen, sondern auch die der nichtöffentlichen Sitzung abgedruckt hatte, war nicht nur den Stadträten bekannt, dass es sich beim ersten Punkt, der hinter verschlossenen Türen aufgerufen wird, um ein Finanzierungskonzept zur Seeanbindung, also zur Umsetzung der Bahnverträge gehen werde. Vorher verließen zwei Stadträte der CSU, drei der UWG und je einer von BLS und WPS mit Sack und Pack den Sitzungssaal. Der Rat wäre so aber noch beschlussfähig gewesen. Die Presseerklärung des Rathauses legt jedoch den Schluss nahe, dass die Mehrheit der noch anwesenden Ratsmitglieder die Beratung des fraglichen Punktes abgelehnt und somit die Reaktion der Bahn provoziert hat.

Satzung bestätigt

Weil bei der Abstimmung in der Stadtratssitzung am 2. Mai 2019 über die von Angelika Kammerl (DPF) beantragte Satzung über die Abhaltung von Bürgerversammlungen angeblich nicht allen Stadträten klar war, über welche Fassung der mehrmals von Kammerl überarbeiteten – auch weil von der Rechtsaufsicht beanstandet – Satzung abgestimmt worden ist, musste der Stadtrat erneut ein Votum abgeben (siehe Satzung für Bürgerversammlungen). Jetzt lag die Komplett-Fassung vor. Klaus Huber (WPS) verlangte, den Tagesordnungspunkt zu vertagen, was das Gremium aber mit 6:18 Stimmen ablehnte. Auf jegliche Diskussion wurde verzichtet. Die Satzung wurde mit 14:10 Stimmen bestätigt. Christine Lipovec (BMS) gab anschließend zu Protokoll, sie habe gegen die Satzung gestimmt, weil die Bürger selbst es in der Bürgerversammlung abgelehnt hätten, eine solche Satzung einzuführen. Die WPS schloss sich Lipovec an. In Kraft tritt die neue Satzung mit der heutigen Bekanngabe im Amtsblatt.

Abschied für Kapitän und Mona Stolze

Eine Pressemitteilung aus dem Rathaus:

„Die Stadt Starnberg verbindet seit mehr als 50 Jahren eine Patenschaft mit dem U-Boot U34 aus Eckernförde. Die Patenschaft ist lebendig und das nicht zuletzt, weil seit Jahren regelmäßige gegenseitige Besuche zwischen der U-Boot-Mannschaft und der Stadt Starnberg auf dem Plan stehen.

Im letzten Jahr im März waren U-Boot-Kommandant Korvettenkapitän Michael Rudat und 19 Marinesoldaten zu Besuch in Starnberg, im Oktober stand der Gegenbesuch einer Starnberger Delegation in Eckernförde an. Am Donnerstag, 04.07.2019, besuchte Korvettenkapitän Michael Rudat das Starnberger Rathaus zum letzten Mal in offizieller Mission, um Abschied zu nehmen: Nach 19 Jahren Dienst bei der Marine verlässt er die Bundeswehr und wendet sich neuen Aufgaben zu. Sein Nachfolger wird Nils Kirschall, der voraussichtlich im Herbst 2019 seinen Dienst aufnimmt. Und ein weiterer Abschied stand an: Mona Stolze, die die Patenschaft bisher bei der Stadt Starnberg begleitet hat, hat vor kurzem ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten.

Erste Bürgermeisterin Eva John ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich von Michael Rudat zu verabschieden: „Ich danke Ihnen, dass Sie sich immer sehr für unseren Austausch eingesetzt haben und uns stets mit offenen Armen in Eckernförde empfangen haben. Für die neuen Aufgaben, die auf Sie warten, wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute. Und wenn es Sie mal wieder in den Süden verschlägt, sind Sie und Ihre Familie auch in Zukunft jederzeit bei uns in Starnberg willkommen.“ “