Bücher-Bingo

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„In der Stadtbücherei Starnberg wird über den Sommer Bingo gespielt. Die 25 Felder sind mit verschiedenen Aufgaben rund um das Thema Bücher gefüllt. Wer mitmachen will, kann zum Beispiel einen Titel lesen, der im Landkreis Starnberg spielt oder der mehr als 400 Seiten umfasst.

Ziel ist es eine Reihe mit jeweils fünf Feldern entweder diagonal, vertikal oder auch horizontal zu erreichen. Welche Reihe bespielt wird, können die Nutzer selber entscheiden. Jeder Titel kann allerdings nur für ein Feld verwendet werden, sodass man mindestens fünf verschiedene Titel lesen soll.

Zur Erfüllung der Aufgaben können gedruckte Bücher, E-Books oder auch Hörbücher verwendet werden. Selbstverständlich gibt das Büchereiteam Hilfestellung, wenn für einzelne Kategorien Lesestoff gesucht wird. Dadurch entdeckt vielleicht der ein oder andere Leser ein Buch, das er sich am Büchereiregal so nicht ausgesucht hätte.

Daneben nehmen alle, die ihre ausgefüllten Karten bis zum 30. September in eine Losbox werfen an der Verlosung von insgesamt drei Jahresmitgliedschaften der Stadtbücherei Starnberg in Höhe von 12 Euro teil.

Bei Fragen können Sie sich während der Öffnungszeiten unter Tel: 08151/3049 an das Bücherei-Team wenden oder Sie schreiben eine E-Mail an buecherei(ät)starnberg.de.“

Schmökern wieder möglich

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Die Stadtbücherei Starnberg öffnet ab sofort wieder ihre Terrasse für gemütliches Schmökern.

Aufgrund der Corona-Verordnung ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Deshalb ist die Nutzungsdauer je Besucher zunächst auf eine Stunde pro Tag limitiert. Die Bücherei möchte so ihren Nutzern die Möglichkeit bieten, Medien auch wieder vor Ort genießen zu können.

Bei Fragen können Sie sich während der Öffnungszeiten unter Tel: 08151/3049 an das Bücherei- Team wenden oder Sie schreiben eine E-Mail an buecherei(ät)starnberg.de.“

Seebad öffnet wieder

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Nach der Wiedereröffnung des Starnberger Strandbads am 08. Juni 2020, folgte der Beschluss des bayerischen Kabinetts über die Öffnung von Hallenbädern und Saunabereichen. Nachdem das Team des Seebads unter der Leitung von Christian Herrmann ein Hygienekonzept für die Öffnung des Hallenbads und des Saunabereichs erstellt hat, ist ein Besuch ab Montag, 29. Juni 2020 wieder möglich. Dampfbäder und Infrarotkabinen dürfen jedoch noch nicht in Betrieb genommen werden.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen durch die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten für den Badebetrieb folgende Regelungen:

Ein Zutritt unter 12 Jahren ist nur in Begleitung eines Erwachsenen möglich. Die Gäste müssen ihre Kontaktdaten am Kassenbereich in ein Formular eintragen oder können das Registrierungsformular auch im Vorfeld auf der Homepage des Seebads heruntergeladen und zu ihrem Besuch ausgedruckt mitbringen. Zudem gelten selbstverständlich die üblichen Corona-Regeln. Direkt am Eingang bzw. am Kassenbereich werden die Badegäste bereits auf die wichtigsten Verhaltensregeln durch Plakate hingewiesen, auch ein Desinfektionsspender steht bereit. Um den nötigen Abstand von 1,5 Metern zu wahren, sind auf dem Boden Abstandsmarkierungen angebracht. Am Haupteingang wurde ein getrennter Bereich für den Ein- und Ausgang eingerichtet. Damit sich die Gäste besser zurechtfinden, sind die Wege bzw. Laufrichtungen durch Schilder gekennzeichnet.

Auf dem gesamten Gelände des Seebads – Strandbad, Hallenbad und Saunabereich – ist eine Personenanzahl von gleichzeitig maximal 1.000 zulässig. Diese wird wie folgt aufgeteilt: 142 Personen im Hallenbad, 40 Personen im Saunabereich und im Strandbad 818 Personen. Über das Drehkreuz am Eingangsbereich wird die Anzahl gleichzeitig im Bad befindlicher Badegäste erfasst, weshalb keine Saisonkarten erworben werden können. Eine Vorabreservierung ist nicht möglich. Sonderveranstaltungen – vorwiegend im Saunabereich – finden derzeit leider nicht statt, jedoch sind Aufgüsse ohne Luftverteilung („Wedeln“) möglich.

Die Umkleidekabinen und Duschen im Innenbereich dürfen neben den Außenduschen, nach den aktuellen Hygienevorschriften von maximal fünf Personen genutzt werden. In den Toilettenanlagen im Außenbereich dürfen sich gleichzeitig nur drei Personen aufhalten, im Innenbereich nur zwei. Zur Abstandseinhaltung werden entsprechende Vorkehrungen getroffen.

Das Beach-Volleyball-Feld, die Tischtennisplatten sowie der Bocciaplatz dürfen derzeit noch nicht von den Gästen genutzt werden. Auch der aufblasbare Krake im See steht nicht zur Verfügung. Das Kleinkinderbecken und der Kinderspielplatzbereich dürfen von den kleinsten Gästen unter Aufsicht der Eltern genutzt werden.

 

Ein gastronomisches Angebot steht innerhalb des Strandbades für die Gäste zur Verfügung. Öffnungszeiten und Preise bleiben unverändert. Weitere Informationen stehen auf der Homepage des Seebads unter „seebad-starnberg.de“ zur Verfügung.

Die IHK berät

Die IHK für München und Oberbayern bietet am Montag, 06. Juli 2020, in Zusammenarbeit mit der LfA-Förderbank Bayern einen kostenfreien

telefonischen Finanzierungssprechtag an. Das Angebot richtet sich an

etablierte Unternehmen, Existenzgründer, Jungunternehmer und

Unternehmensnachfolger in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Bad

Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg, Starnberg und

Fürstenfeldbruck.
In den Einzelgesprächen informiert eine Beraterin der LfA über die

Förderprogramme der LfA-Förderbank Bayern und der KfW Bankengruppe. 

Außerdem werden Fragen zu den Förderdarlehen, Beteiligungs- und Bürgschaftsprogrammen, Risiko- und Zinsklassen und der nötigen Sicherheiten beantwortet.

 

Eine vorherige Anmeldung für die kostenfreien Einzelberatungen per Telefon ist bei der IHK-Geschäftsstelle Weilheim erforderlich. Entweder telefonisch unter 0881 925474-28 oder online unter der Webadresse „terminland.de/ihkmuenchen“.

Abstandskreise am Steininger

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Morgen Vormittag bringt der Starnberger Betriebshof auf der Liegewiese des Steininger Grundstücks sogenannte Abstandkreise an. Die Kreise dienen dazu, dass die Badegäste den Mindestabstand von 1,5 Metern auf der Liegewiese einhalten und so vor einer möglichen Corona-Ansteckung schützen. Während der morgigen Aktion, bei der Sportplatzkreide aufgebracht wird, kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen für Badegäste kommen. Der Betriebshof wird die Kreise in regelmäßigen Abständen erneuern.

Da in diesem Jahr viele Menschen Urlaub in Deutschland und im Landkreis machen werden, geht die Stadtverwaltung davon aus, dass vor allem in den Sommerferien-Monaten Juli und August die Starnberger Seegrundstücke deutlich stärker frequentiert sein werden, als in einem normalen Sommer.“

Die Frau aus Gips

Die Frau aus Gips bildet den Auftakt einer Ausstellungsreihe, in der das Museum Starnberger See jeweils ein Objekt der Sammlung mit dessen Geschichte vorstellt.

„Als wir den lebensgroßen Frauenakt im Stadtarchiv wiederentdeckten, war uns zunächst nicht klar, dass wir mit ihm in eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte eintauchen würden“, so Museumsleiter Benjamin Tillig. Zunächst war die Frauenfigur namenlos. Sie hat zahlreiche Fehlstellen und nur einen Arm. Auf den ersten Blick sieht sie fast griechisch aus, streng gestaltet – Gesicht und Haare in scharfen Linien geformt. Die Frau aus Gips ist klassisch schön, doch ohne individuelle Züge. Sie ist nicht das Abbild eines realen Menschen, sondern ein Ideal. Auf der Sockelplatte, etwas versteckt, fanden sich Signatur und Datierung: »Schmid-Ehmen 1939«.

Mehr zur neuen Ausstellung erfahren Sie in Kürze hier.

Viel Arbeit für die Katz

Einen Gestaltungsbeirat wird die Stadt Starnberg nun doch nicht bekommen. Experten und das Stadtbauamt hatten diese Einrichtung wie auch einzelne Fraktionen für wirklich sinnvoll und dringend erachtet. Aber sowohl der Bauausschuss als auch das Gesamtgremium Stadtrat haben in ihren jüngsten Sitzungen die seit vielen Jahren kontinuierlichen Bemühungen ad absurdum geführt und die Einrichtung eines Gestaltungsbeirates abgelehnt.

Zur Historie:

Es gibt nicht wenige Starnberger, die mit dem Aussehen von Bauten aus den letzten Jahren unzufrieden sind und dafür seit jeher in erster Linie  den Stadtrat in der Verantwortung sahen und sehen. „Was habt Ihr denn da schon wieder genehmigt“, lautet die Frage, mit der fast jedes Fraktionsmitglied schon einmal konfrontiert wurde. Hilflos dann der kleinlaute Hinweis der Politiker, man könne da gar nichts dafür, der Stadtrat und seine Ausschüsse hätten keinen Einfluss auf die Gestaltung von Neubauten. Da könne allenfalls das Kreisbauamt bei der Baugenehmigung etwas vorschreiben.

Erinnert sei an die vielen Bemühungen, der Stadt mit Sachverstand und gutem Rat unter die Arme zu greifen, zum Beispiel an das Stadtbauforum, das aber 2003 zum dritten und letzten Mal beerdigt wurde. Namhafte Architekten, Stadträte und ansonsten an Architektur Interessierte waren dort schon Mitglied. 2006 stellte die FDP-Fraktion nochmals vergeblich den Antrag, einen Gestaltungsbeirat als ein von der Politik unabhängiges Gremium einzurichten.

2011 wurde der nächste Versuch gestartet. Experten, allen voran die Stadtplanerin Andrea Gebhard, empfahlen dem damaligen Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger die Etablierung eines „Bürgerforum Architektur“. Pfaffinger sah das jedoch sehr kritisch: Es mache nur Sinn, wenn die Empfehlungen eines solchen Beirates dann von den Stadträten auch akzeptiert würden. Er wusste aus eigener Erfahrung, dass die verschiedenen Fraktionsmitglieder sich am Ende stets für die einzigen hielten, die solche Dinge beurteilen können. Schließlich müssten sie ja auch entscheiden, war hier die vorherrschende Meinung. Stadtplanerin Gebhard erarbeitete mit der Starnberger Bevölkerung den dann im November 2013 vom Stadtrat einstimmig verabschiedeten „Stadtentwicklungsplan 2025“. Kein Wunder: Unter den Forderungen zu „Identität und Baukultur“ nennt die Matrix zu den Maßnahmen: Die Verabschiedung baukultureller Grundsätze und die Einsetzung eines Gestaltungsbeirates als Sofortmaßnahme.

Geredet wurde in der Folge öfter darüber – „ach hätten wir doch einen Gestaltungsbeirat“ hieß es immer wieder wenn schwierige Bauvorhaben zu beurteilen waren – aber passiert ist in dieser Richtung nichts. Nach der Kommunalwahl 2014 bekam die in Sachen Gestaltungsbeirat engagierte Iris Ziebart (FDP) Verstärkung durch eine weitere Architektin. Annette von Czettritz von den Grünen zog in den Stadtrat ein. Sie erneuerte den Antrag, einen Gestaltungsbeirat einzusetzen, am 24. August 2014. Die Entscheidung wurde jedoch, weil die Stadtratswahl neu durchgeführt werden musste, auf den neuen Stadtrat ab 2015 vertagt. Von Czettritz wiederholte ihren Antrag 2016. Mit den Bürgern gemeinsam wurde 2016/2017 die Ideenwerkstatt des externen Büros „Nonconform“ durchgeführt. Der Wunsch nach qualitätvollerer Gestaltung wurde auch in dessen Ergebnis am 11. März 2017 deutlich formuliert ( siehe Festival der Ideen für die Innenstadt). Zehn Tage später sah sich der Bauausschuss des Stadtrates in der Pflicht, mehrheitlich die Bauverwaltung damit zu beauftragen, eine Entscheidungsgrundlage zu erarbeiten und dann wieder vorzulegen. Stadtbaumeister Stephan Weinl hielt es immer für wichtig, mit Hilfe eines solchen Beirates die Stadtgesellschaft an Entscheidungen zu beteiligen und dieser so Einfluss auf Gestaltung zu verschaffen. Er warb stets für die Einrichtung des Beirates. Mehreren Stadträten aber war es anscheinend doch nicht so ernst. Es folgten ständige Vertagungen, zuletzt im Februar 2020 von Ludwig Jägerhuber (CSU) beantragt, obwohl das Bauamt inzwischen eine Geschäftsordnung für einen solchen Gestaltungsbeirat ausgearbeitet, die Zusammensetzung überlegt sowie Kosten- und Personaleinsatz überschlagen hatte (siehe Gestaltungsbeirat wieder vertagt).

In der ersten regulären Bauausschusssitzung sowie Stadtratssitzung unter dem neuen Bürgermeister Patrick Janik (UWG) stand der Punkt jetzt erneut auf der Tagesordnung. Lediglich Teile der Grünen und Tim Weidner von der SPD wollten weder erneut vertagen, noch ablehnen. Das reichte aber nicht. Der Stadtrat lehnte die Einrichtung eines Gestaltungsbeirates endgültig mit 27:4 Stimmen ab. Laut Berichten in der Lokalpresse hat Janik gesagt, ein solcher Beirat schaffe mehr Bürokratie als dass er der Stadt helfe und könne allein schon wegen der zu beachtenden gesetzlichen Fristen bei konkreten Projekten nur wenig beeinflussen. Jägerhuber hält die städtische Bauverwaltung für qualifiziert genug. Deren Vorarbeit war damit nun für die Katz.

Strandbad ab 8. Juni offen

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Auf Beschluss des bayerischen Kabinetts dürfen Freibäder ab Montag, 8. Juni wieder öffnen- also auch das Starnberger Strandbad (ohne Hallenbad und Sauna). Das Seebad-Team um Betriebsleiter Christian Herrmann hat seit der positiven Nachricht der bayerischen Landesregierung vom 26.05.2020 ein Hygienekonzept ausgetüftelt. Dabei hat sich das Team an den Corona-Schutzverordnungen und Empfehlungen, die aus der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hervorgehen, orientiert.

Damit Wasserratten den Sprung ins kühle Nass wieder wagen können, ist ab dem 8. Juni im Strandbad folgendes zu beachten:
Die Gäste müssen ihre Kontaktdaten am Kassenbereich in ein Formular eintragen oder können das Registrierungsformular auch im Vorfeld auf der Homepage des Seebads heruntergeladen und zu ihrem Besuch ausgedruckt mitbringen. Zudem gelten selbstverständlich die üblichen Corona-Regeln. Direkt am Eingang bzw. am Kassenbereich werden die Badegäste bereits auf die wichtigsten Verhaltensregeln durch Plakate hingewiesen, auch ein Desinfektionsspender steht bereit. Um den nötigen Abstand von 1,5 Metern zu wahren, sind auf dem Boden Abstandsmarkierungen angebracht. Am Haupteingang wurde ein getrennter Bereich für den Ein- und Ausgang eingerichtet. Damit sich die Gäste besser zurechtfinden, sind die Wege bzw. Laufrichtungen durch Schilder gekennzeichnet.

Die Maximalanzahl im Strandbad ist auf 500 Personen begrenzt. Über das Drehkreuz am Eingangsbereich wird die Anzahl gleichzeitig im Bad befindlicher Badegäste erfasst. Nach den Vorgaben des Staatsministeriums benötigt ein Badegast auf der Liegewiese 20 Quadratmeter Platz, damit der nötige Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Die große Liegewiese des Strandbads verfügt über 10.000 Quadratmeter und kann somit gleichzeitig von 500 Personen genutzt werden.

Die Umkleidekabinen und Duschen im Innenbereich dürfen nach den aktuellen Hygienevorschriften vorerst noch nicht geöffnet werden. Dafür stehen den Gästen zwei Außenduschen sowie zwei Umkleideschnecken auf der Liegewiese des Strandbads zur Verfügung. Die zum Strandbad gehörenden Toiletten sind geöffnet und werden nach strengen Hygienevorschriften gereinigt und desinfiziert. Dort dürfen sich gleichzeitig nur drei Personen aufhalten.

Das Strandbad-Team bietet den Verleih von Liegestühlen an, diese werden nach jeder Benutzung desinfiziert. Die Gäste dürfen auch ihre eigenen Liegen mitbringen. Auch das Kleinkinderbecken und der Kinderspielplatzbereich dürfen von den kleinsten Gästen unter Aufsicht der Eltern genutzt werden. Ein gastronomisches Angebot steht ebenso innerhalb des Strandbades für die Gäste zur Verfügung. Das Beachvolleyballfeld, die Tischtennisplatten, der Kicker und die bei Kindern beliebte Krake im See stehen den Gästen leider nicht zur Verfügung.

Öffnungszeiten und Preise bleiben unverändert. Weitere Informationen stehen auf der Homepage des Seebads unter seebad-starnberg.de zur Verfügung.

Energieeffiziente Pumpen

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Die Trinkwassergewinnung der Stadt Starnberg wird nun wesentlich umweltschonender und trägt somit zur Minderung der Treibhausgasemissionen bei. Das städtische Wasserwerk hat das Ingenieurbüro „Schneider-Leibner mbH“ mit der Planung beauftragt, energieeffiziente Aggregate in zwei Trinkwasserbrunnen in der Maisinger Schlucht sowie in den Trinkwasserbrunnen auf der Gemarkung Mamhofen einzubauen. Damit folgt das Wasserwerk nicht nur den Klimaschutzzielen der Stadt Starnberg, sondern unterstützt mit der Senkung des Energieverbrauchs ebenso die Klimaschutzziele der Bundesregierung.

Die sogenannten Unterwassermotorpumpen in den Brunnen 7 und 8 im Wasserschutzgebiet Maisinger Schlucht und im Brunnen 1 in Mamhofen dienen der Trinkwassergewinnung. Seit nunmehr über 25 Jahren und rund 37.500 Betriebsstunden leisten die Aggregate jeweils ihren Dienst für eine ununterbrochene Wasserbereitstellung für die Einwohner der Stadt Starnberg und der angrenzenden Ortschaften.

Der Betrieb der Pumpenaggregate hat über die Jahre eine Abnutzung der Bauteile im Motor und an den Laufrädern bewirkt. Der Energieverbrauch zur Förderung des Trinkwassers aus den Brunnen stieg daher stetig an. Durch die Weiterentwicklung der Technologie in den vergangenen Jahren ist es nun möglich, Pumpen mit einer sogenannten Permanentmagnet-Synchronmotortechnologie (PMS) zu montieren. „Hierdurch können wir den Gesamtwirkungsgrad auf über 70 Prozent erhöhen und eine Energieeinsparung von insgesamt ca. 20 Prozent erzielen“, erläutert Wasserwerksleiter Thomas Rami und fügt hinzu: „Somit kann der Stromverbrauch um ca. 52.000 Kilowattstunden pro Jahr reduziert werden. Dies entspricht einer Einsparung von etwa 28 Tonnen C02 pro Jahr.“

Das Projekt hat ein Gesamtvolumen in Höhe von 139.000 Euro und wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit 30 Prozent gefördert.“

Bücherei-Sevice für Risikokunden

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Die Stadtbücherei Starnberg bietet ab Dienstag, 02. Juni ihren Nutzerinnen und Nutzern, die zur sogenannten Risikogruppe gehören, Einzel-Termine außerhalb der Öffnungszeiten an. Die Medienauswahl und Rückgabe wird für diese Personengruppe dadurch besonders sicher gestaltet.

Die Nutzer haben jeweils zwischen 9.15 und 9.45 Uhr am Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag die Möglichkeit, sich alleine in der Bücherei aufzuhalten und in Ruhe ihre Medien auszusuchen.

Termine hierfür müssen vorab telefonisch unter 08151/3049 vereinbart werden. Der Zugang ist nur für Einzelpersonen möglich. Eine Beratung findet in diesem Zeitraum nicht statt.

Bei Fragen können Sie sich von Dienstag bis Freitag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr unter Tel: 08151/3049 an die Bücherei wenden oder Sie schreiben eine E-Mail an buecherei(ät)starnberg.de.