Ramadama Bilanz 2021

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Letzte Woche hat das diesjährige Ramadama unter dem Motto „Sauberes Starnberg – ge- meinsam packen wir an“ stattgefunden. „Das auf Corona-Bedingungen angepasste Konzept ist aufgegangen“, freut sich Erster Bürgermeister Patrick Janik und fügt hinzu: „Ich danke allen Helferinnen und Helfern, dass sie sich trotz der Einschränkungen für ein sauberes Stadtbild und unsere Umwelt eingesetzt haben.“

In diesem Jahr haben besonders viele Privatpersonen und Familien mitgemacht. Die Starnberger Vereine haben in kleinen Teams die Stadt von Müll und Unrat befreit und sich so perfekt auf die aktuelle Situation angepasst. Insgesamt beteiligt waren rund 100 Starnberger Bürgerinnen und Bürger. Neben Privatpersonen waren Vertreter aus Vereinen, Starnberger Firmen, der Stadtverwaltung und des Stadtrates dabei.

Die Müllausbeute kann sich sehen lassen: Zusammen haben die tatkräftigen Starnbergerinnen und Starnberger rund vier Kubikmeter Abfall gesammelt, das entspricht in etwa der Menge, die in einen großen Container oder VW-Bus reinpasst. Auch kuriose und sperrige Dinge wurden gefunden: Ein Motorradhelm, ein rostiges Fahrrad, Teile eines Warnbaken, Farbeimer und Autoreifen.

Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dem Aufruf der Stadt Starnberg gefolgt und haben Fotos von ihrem persönlichen Ramadama eingereicht. Die Fotos werden bald als Collage im Museum Starnberger See zu sehen sein. Alle, die Fotos eingereicht haben, bekommen als Dankeschön noch einen Gutschein für freien Eintritt ins Museum zugeschickt, damit sie ihr Gemeinschaftswerk auch gleich bewundern können.“

Eigene Grusellesung

Die Stadtbücherei teilt mit:

„Lesung to go: Für Kinder ab 9 Jahren hat die Stadtbücherei Starnberg ein Materialpaket erstellt mit dem Coronakonform zu Hause eine eigene kleine Grusellesung durchgeführt werden kann.

Ursprünglich als Taschenlampenlesung zur Aktion „Ins Wasser gefallen“ des städtischen Kulturbüros geplant, konnte sie aufgrund des Veranstaltungsverbots ab Herbst 2020 noch nicht wie geplant durchgeführt werden.

Die vorbereiteten Materialien kann man sich deshalb ab Dienstag, 4. Mai 2021 für je zwei Wochen ausleihen, um sich in dem von Corona-Bedingungen erlaubten Rahmen zu gruseln. Als Vorlesetext beigefügt ist ein Ausschnitt aus dem Kinderbuch „Nightmares! Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel. Die reine Vorlesezeit beträgt ca. 45 Minuten.

Die Gruselbox enthält neben Dekorationsartikeln auch Materialien für drei schaurige Spiele: Ein Geräuschememory, eine Fühlbox und ein Skelett-T-Shirt das mit Hilfe einer App einen Blick in den menschlichen Körper erlaubt. Die Aktivitäten dienen zur Auflockerung und zur Vertiefung des Textes. Darin geht es um Albträume, wie sie in der Albtraumwelt Anderland entstehen und wie man sie besiegen kann. Wenn der Protagonist Charlie nachts noch durch die Küche tappst und komischen Zutaten für Heilmittelchen ausweicht, fühlen sich in der Fühlbox ein gepelltes Ei oder kalte Spaghetti ähnlich eklig an. Für die Vorleserin oder den Vorleser sind an den passenden Textstellen Hinweise angebracht, wann die beigefügten Spiele eingebaut werden können sowie natürlich Anleitungen zur Durchführung und die Auflösung zum Memory.

Mit dieser Gruselbox möchte die Stadtbücherei Starnberg für Schulkinder besondere Vorlesemomente ermöglichen bis dies wieder in unseren Räumlichkeiten möglich ist.

Bei Fragen können Sie sich während der Öffnungszeiten telefonisch unter 08151/3049 an das Büchereiteam wenden oder Sie schreiben eine E-Mail an buecherei(at)starnberg.de.“

Wochenmarkt verlegt

Am Donnerstag, 13. Mai und am Donnerstag, 3. Juni 2021 kann der Starnberger Wochenmarkt auf dem Kirchplatz nicht stattfinden, da beide Markttage jeweils auf einen Feiertag fallen. Wie bereits in den vergangenen Jahren findet der Wochenmarkt deshalb einen Tag früher am Mittwoch, 12. Mai und am Mittwoch, 2. Juni 2021 statt.

Nachruf für Prof. Helmut Bomhard

Starnberg hat eine höchst engagierte, auf Grund seines Fachwissens oft und unermüdlich mahnende, aber stets an den Themen der Stadt positiv mitarbeitende Stimme verloren. Professor Helmut Bomhard ist am 1. Mai 2021 nur wenige Wochen vor seinem 91. Geburtstag verstorben.

Für die Regierenden im Rathaus war er eher unbequem. So reagierte schon der Starnberger Ehrenbürger und langjährige Bürgermeister Heribert Thallmair leicht genervt, wenn sich Bomhard in den jährlichen Bürgerversammlungen zu Wort meldete und dort seine fundierten Vorträge hielt. Noch weniger Begeisterung kam auf, als sich Bomhard als erster Starnberger traute, in der Versammlung einen von der Mehrheit der Anwesenden befürworteten Bürgerantrag zu stellen. Schließlich konnte man den nicht so einfach abbügeln, sondern der Stadtrat musste sich innerhalb von drei Monaten damit befassen. Seit damals gibt es nun jedes Jahr solche Bürgeranträge von verschiedenen Starnbergern.

Unbequem wurde es für die bis dahin relativ ungestört agierende CSU/UWG-Mehrheit im Stadtrat auch, als unter Bomhards engagierter Mitarbeit die Bürgerinitiative Pro Umfahrung – Contra Amtstunnel (BI) gegründet wurde, er die Seniorenunion der CSU für seine Themen sensibilisierte und über die aus der BI hervorgegangene Wählergemeinschaft Pro Starnberg (WPS) zudem noch in der Stadtpolitik mitmischte, wenngleich immer aus dem Hintergrund als deren Vorstandsmitglied. Die Informationen, die er zu den zahlreichen öffentlichen Diskussionen in der Stadt beitrug, bezogen sich vornehmlich auf Themen des Verkehrs, der Luftschadstoffe – und reinhaltung, Lärmaktionspläne sowie Seeanbindung und Stadtplanung. Bis zu seinem Tod mischte er mit seiner leisen, aber nicht minder beharrlichen Art weiter mit.

Geboren worden war Helmut Bomhard in Rothenburg ob der Tauber. Nach den Abitur studierte er an der Technischen Hochschule München Bauingenieur- und Vermessungswesen. Die meisten Jahre seines beruflichen Lebens verbrachte er bei der Firma Dyckerhoff & Widmann. 1989 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Essen, wurde 1994 zum Honorarprofessor für Entwurf und Gestaltung von Ingenieurhochbauten im Hoch- und Industriebau an der Technischen Universität Dresden bestellt. Nach seinem Ausscheiden aus der Firma mit Erreichen der Altersgrenze begann Bomhard eine freiberufliche Tätigkeit als beratender Ingenieur und arbeitete weiter an der TU Dresden im Bereich „Gestaltendes Bauen“. Sein Name und seine Tragwerksplanung ist mit zahlreichen bedeutenden Bauprojekten auf der ganzen Welt verbunden, vom BMW-Vierzylinder in München bis zum Wasserturm in Riad. Besondere Beachtung fand auch sein Verfahren zum Wiederaufbau der Berliner Kongresshalle („Schwangere Auster“).

Für Professor Bomhard war es ein Erfolgserlebnis, als die Starnberger Westumfahrung eröffnet wurde und fortan die Anwohner der Hanfelder Straße nicht mehr im vorangegangenen Ausmaß mit den Folgen des übermäßigen Lkw-Verkehrs belastet waren. Hoffnungsfroh begleitete er auch die Vorstöße für eine zusätzliche Nord-Ost-Umfahrung. Dass die beiden Umfahrungen zusammen  die Stadt Starnberg viel mehr vom überbordenden Verkehr entlasten würden als der ohnehin sehr umstrittene Tunnel unter der B2 versuchte er viele Jahre lang den Bürgern klar zu machen. Die waren jedoch inzwischen der Diskussion müde und wählten 2020 die politische Mehrheit, die sich die Realisierung des Tunnels auf die Fahnen geschrieben hat. In der Suche nach Argumenten gegen dieses Projekt hat der nun gestorbene engagierte Starnberger trotzdem nicht nachgelassen.

Die Trauerfeier findet am Montag, dem 17. Mai ind der Starnberger Friedenskirche an der Kaiser-Wilhelm-Straße 18 statt, die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Stege bleiben vorerst gesperrt

Das Verwaltungsgericht München hat am 5. Mai 2021 den Antrag auf einstweilige Anordnung abgelehnt, die Sperrung der Stege am Starnberger See aufzuheben. Wie berichtet hatte der Starnberger Rechtsanwalt Hans-Peter Tauche mit seinem Antrag im Namen einer Mandantin erreichen wollen, dass das Landratsamt Starnberg die von diesem erlassene Sperrung aufhebt (siehe Klage wegen gesperrter Stege).

Laut Gericht gilt die Sperrung als Allgemeinverfügung über Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz. Diesbezügliche Anfechtungsklagen entfalteten kraft Gesetz keine aufschiebende Wirkung. Der Antrag sei unbegründet. Die in der Hauptsache zu erhebende Anfechtungsklage werde voraussichtlich keinen Erfolg haben, da das öffentliche Interesse (Einschränkung des Infektionsrisikos für die Bevölkerung) am Vollzug der Sperrungsanordnung das Interesse der Antragstellerin, den Steg als Zugang zu ihrem persönlichen Schwimmen im See zu nutzen, überwiege. Keinen Zweifel hat das Gericht daran, dass die Untersagung der Betretung von Stegen eine grundsätzlich zulässige Schutzmaßnahme ist. Dem stünden auch die inzwischen sinkenden Inzidenzzahlen im Landkreis Starnberg nicht entgegen. Auch halten die Juristen die Schließung der Stege für angemessen, Menschenansammlungen zu verhindern.

Der Eingriff in die Grundrechtsposition der Antragstellerin wiege nicht besonders schwer, heißt es weiter in der Begründung des Gerichtes, denn diese könne an anderer Stelle vom Seeufer aus zum Schwimmen gehen. Die Antragsgegenerin, das Landratsamt Starnberg hatte argumentiert, auf den Stegen sei der hohen Gefährdungslage durch den nicht eingehaltenen Mindestabstand, Nachlässigkeiten beim Masketragen und die Zahl übermäßiger Besucher bei schönem Wetter mit der Sperrung begegnet worden.

Rechtsanwalt Tauche prüft nun, ob  eine Beschwerde gegen die Entscheidung anzuraten ist. Nach einer ersten Prüfung resumierte er bereits: „Der Beschluss ist nicht hinnehmbar.“ Da könnte nach seinem Rechtsempfinden jede beliebige Fläche im Freien dauerhaft gesperrt werden, wenn sich dort zu viele Menschen aufhalten, sagt er. Er hat aber noch die Hoffnung, dass Landrat Stefan Frey die Sperrung in der nächsten Zeit selbst aufhebt.

 

Museum Starnberger See

Eine Information des Museums:

Im Schein der Sterne Geschichten vom Nachthimmel

Mai 2021 bis Januar 2022

Wie Ludwig II. seine eigenen Sterne schuf und das Firmament die Menschheit seit jeher prägt. Die Ausstellung im Museum Starnberger See folgt dem menschlichen Blick in den Nachthimmel und führt ein in einen Raum der Deutungen und Projektionen. Sie verbindet kulturhistorische Betrachtung und Kunst und erzählt Geschichten der Sternbeobachtung von der Frühzeit bis in die Gegenwart. Die Installationen der zeitgenössischen Künstler*innen sind im Lochmannhaus ausgestellt – einem denkmalgeschützten Anwesen aus dem 16. Jahrhundert im Museumskomplex.

Teilnehmende Künstler*innen

Björn Dahlem, Mischa Kuball, Katarína Poliačiková, Johanna Reich, Susanne Rottenbacher, Michael Sailstorfer, Brigitte Waldach, Johannes Wohnseifer … und das Schlafzimmer von Ludwig II. nach Entwürfen von Moritz von Schwind

Seit Jahrtausenden beobachten Menschen den Nachthimmel. Schon früh – vielleicht von Anfang an – erkannten sie Bilder in den Sternen, die ihre eigene Lebenswelt spiegelten. Jägerkulturen beschrieben Tiere in den wandernden Gestirnen. Frühe Kaiserreiche sahen in ihnen himmlische Herrscher und Minister. Priester*innen und Philosoph*innen erklärten aus ihnen den Aufbau der Welt. Künstler*innen schufen aus den Sternen mythischen Figuren und Sinnbilder des menschlichen Schicksals.

Das Schlafzimmer von König Ludwig II.

Im Zentrum des historischen Teils der Ausstellung steht das Schlafzimmer der bayerischen Könige auf Schloss Hohenschwangau. König Ludwig II. ließ in dieses Zimmer einen künstlichen Sternenhimmel einbauen, um auch am Tage die Sterne leuchten zu sehen. Nach seinem Tod wurde die Installation entfernt. Für die Ausstellung erstrahlen Ludwigs Sterne wieder – in einem Nachbau des Schlafgemachs in Originaldimension im Museum Starnberger See.

Die Kunst

Für den zeitgenössischen Teil der Ausstellung sind Künstler*innen eingeladen, in deren Werken die Sterne in aktueller Reflektion erscheinen. Die Kunstwerke stehen in einer Tradition der künstlerischen Deutung des Himmelsraums, die geprägt ist vom Spannungsfeld zwischen Erstaunen, Erkenntnis und Erfindung; zwischen bewahrender Ordnung und schwindelnder Dynamik; zwischen Naturwissenschaft und Übernatürlichem.

Das Museum

Hervorgegangen aus bürgerschaftlichem Engagement vor über 100 Jahren, steht das Museum Starnberger See heute in Trägerschaft der Stadt Starnberg. Es pflegt eine historisch gewachsene Sammlung der klassischen Volkskunde und bildenden Kunst. Drei besondere Sammlungsobjekte stehen als Alleinstellungsmerkmale des Museums: Das Lochmannhaus ist seit spätestens 1520 vor Ort nachweisbar. Es ist einzigartig in seiner historischen Doppelfunktion als Hofmarksitz und Bauern- bzw. Fischerhaus. Erforschung, Erhalt, Belebung und Vermittlung des historischen Anwesens sind Kernaufgaben des Museums. Die Starnberger Heilige ist eine herausragende Skulptur des Holzbildhauers Ignaz Günther aus dem Jahr 1755 und ein glanzvolles Werk des bayerischen Rokoko. Der Delphin ist das letzte erhaltene Boot aus der Prunkflotte der bayerischen Fürsten und Könige und steht damit für die jahrhundertelange höfische Schifffahrt auf dem Starnberger See.

Die Dauerausstellungen des Museums vermitteln Geschichte und Kunst mit Bezug zur Region als Grundlage für das Verständnis der Gegenwart, des interkulturellen Austauschs und als Orientierung für die Zukunft. Die Wechselausstellungen erweitern und vertiefen die thematische Grundaufstellung des Museums und knüpfen an aktuelle gesellschaftliche Themen, Prozesse und Fragestellungen an. Dabei spielt zeitgenössische Kunst als Konfrontationsraum eine zunehmend bedeutende Rolle für das Programm. Seinen gesellschaftlichen Bildungsauftrag nimmt das Museum Starnberger See mit einem umfangreichen Vermittlungsangebot wahr.

Zur Ausstellung erscheint eine begleitende Publikation.

Museum Starnberger See Possenhofener Straße 5 82319 Starnberg

+49 (0)8151 4477570 und über die Homepage des „museum-starnberger-see“

Di-So 10:00-17:00
an Feiertagen geöffnet

In der aktuellen Situation ist eine Anmeldung zum Besuch des Museums erforderlich.

Klage wegen gesperrter Stege

Der Starnberger Rechtsanwalt Hans-Peter Tauche hat im Namen einer Mandantin, die auch in der kalten Jahreszeit ihrem Hobby, dem Schwimmen und Kneipen im Starnberger See nachgeht, einen Antrag auf einstweilige Anordnung beim Verwaltungsgericht München gestellt. Ziel ist die Aufhebung der Sperrung der Stege am See, die nun schon seit mehreren Wochen ununterbrochen besteht. Insbesondere geht es um die Stege am Undosa und am Steininger Grundstück.

Das Landratsamt hatte die Sperrung aus Infektionsschutzgründen anlässlich der Corona-Pandemie verfügt. Die Kommunen im Landkreis sind dem nachgekommen. Vorangegangene Versuche, sich mit Landrat Stefan Frey über die Aufhebung der Maßnahme zu verständigen, sind laut Tauche fehlgeschlagen. Der Rechtsanwalt verweist auf neuere Berichte, nach denen Aerosolforscher kein relevantes Ansteckungsrisiko sehen, wenn sich Menschen im Freien treffen. „Die ungehinderte und unkontrollierte Bewegung im öffentlichen Raum gehört zu den grundlegenden bürgerlichen Freiheiten in einem demokratischen Gemeinwesen.“ schreibt er dem Gericht. Er halte das Verhalten für „willkürlich“ und „unverhältnismäßig“. Die Stege seien durchgehend gesperrt, also auch dann wenn es wegen schlechten Wetters nicht zu Ausflugsverkehr an die Seen komme. Zudem gebe es bisher keine Aussagen, wie lange die Sperrungen noch aufrecht erhalten bleiben sollen. Dies obwohl die Badesaison nahe. Einige Bürger hätten bereits Bußgelder berappen müssen, weil sie die Sperren missachtet hatten.

Stadtbücherei geöffnet

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Die Stadtbücherei Starnberg ist aktuell zu den regulären Öffnungszeiten (Di, Do, Fr. 10-18 Uhr, Mi. 14-19 Uhr, Sa. 10-13 Uhr) geöffnet, da Büchereien als wichtige Orte der Bildung und Partner für lebensbegleitendes Lernen als systemrelevant eingestuft werden. Somit haben die Büchereinutzerinnen und -nutzer die Möglichkeit, ihre Medien direkt am Regal auszuwählen.

Weitere Serviceleistungen wie beispielsweise die Nutzung der Internet-PCs oder der Gamingstation sind derzeit aufgrund der Hygiene- und Abstandsbeschränkungen noch nicht möglich. Zudem sind längere Aufenthalte nicht gestattet, sodass Arbeitsplätze und auch das beliebte Zeitungslesen mit einer Tasse Kaffee momentan entfallen.

Innerhalb der Bücherei sind alle Nutzerinnen und Nutzer ab 15 Jahren verpflichtet, eine FFP2-Maske zu tragen sowie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

Bürgerinnen und Bürger, die einen Besuch in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei scheuen, können weiterhin das sogenannte „Fensterln“ nutzen. Hierbei werden die vorab ausgewählten Medien nach Terminvereinbarung über ein Fenster im Erdgeschoss gereicht.

Daneben bietet die Bücherei auch wieder Einzel-Termine außerhalb der Öffnungszeiten an. Als Zeitfenster stehen hierfür Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag 30 Minuten von 9.15 bis 9.45 Uhr zur Verfügung, in der sie komplett alleine und in Ruhe Medien aussuchen und ausleihen können. Termine hierfür müssen vorab vereinbart werden. Der Zugang ist nur für Einzelpersonen möglich.

Bei Fragen können sich Interessierte während der Öffnungszeiten unter Tel: 08151/3049 an das Büchereiteam wenden oder eine E-Mail schreiben an buecherei(at)starnberg.de.

Quarantäne in Kita

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Im Kindergarten am Hirschanger sind drei Gruppen mit Kindern und pädagogischem Personal in Quarantäne, da positive Coronafälle bei Pädagoginnen und Kindern aufgetreten sind. Der Betrieb des Kindergartens kann aufrechterhalten werden, da die anderen Kinder und Mitarbeiter nicht in Quarantäne müssen. Dies hängt mit dem Hygienekonzept des Kindergartens (nach der Allgemeinverfügung des Landratsamtes) zusammen, das zum Infektionsschutz unter anderem die Einteilung in feste Gruppen beinhaltet.
Auf Anordnung des Starnberger Gesundheitsamtes müssen die betroffenen Kinder und das pädagogische Personal noch bis einschließlich 2. Mai 2021 zuhause bleiben, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Sollte der Corona-Test bei den betroffenen Kindern und dem pädagogischen Personal negativ ausfallen, können sie voraussichtlich ab dem 3. Mai 2021 den Kindergarten wieder besuchen.
Die Kindergartenleitung informierte bereits alle Eltern der betroffenen Kinder über die notwendigen Quarantäne-Maßnahmen und leitete ihnen schriftliche Information des Starnberger Gesundheitsamtes weiter.

Ramadama 2021

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Das diesjährige Ramadama findet unter dem Motto „Sauberes Starnberg – gemeinsam packen wir an“ vom 3. bis zum 9. Mai 2021 statt. Corona-bedingt hat die Stadt Starnberg die Aktion aber etwas anders geplant als in den letzten Jahren.

In der Ramadama-Woche kann zum Beispiel bei Spaziergängen und unabhängig von einem festen Tag und einer festen Uhrzeit Abfall in Starnberg eingesammelt werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können selbst bestimmen, wann sie aufräumen möchten. Es können Einzelpersonen, Zweiergruppen, Paare oder Familien bzw. nach den aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen eine entsprechende Zahl an Haushalten mitmachen. Gruppen dürfen in diesem Jahr nicht gebildet werden, trotzdem soll das Gemeinschaftsgefühl im Sinne eines sauberen Stadtbilds im Vordergrund stehen. „Das diesjährige Ramadama setzt ein Zeichen, dass wir uns trotz der vielen Einschränkungen während der Corona-Pandemie gemeinsam für ein sauberes Starnberg einsetzen und unsere Umwelt wertschätzen“, erläutert Erster Bürgermeister Patrick Janik.

Um dieses Gemeinschaftsgefühl zu stärken, ist eine Fotoaktion in Kooperation mit dem Museum Starnberger See geplant. Dazu können alle Starnbergerinnen und Starnberger Fotos von ihrem persönlichen Ramadama einreichen. Auf den Fotos soll der Moment festgehalten werden, bei dem der Müll aus der Natur oder dem öffentlichen Raum entfernt wird. Die Fotos können per E-Mail an pressestelle(at)starnberg.de geschickt werden unter Angabe von Namen, Wohnanschrift und einer kurzen Bestätigung, dass die auf dem Foto abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind.

Die Fotos werden als Collage zusammengefügt und im Museum Starnberger See ausgestellt. „Auf diese Weise wird bildhaft deutlich, was wir zusammen als Gemeinschaft erreicht und geschafft haben“, erklärt Erster Bürgermeister Patrick Janik. Alle, die mitmachen und ein Foto einreichen, erhalten als Dankeschön einen Gutschein für freien Eintritt ins Museum und können so ihr Gemeinschaftswerk auch gleich bewundern. Dies ist auch als kleines Trostpflaster gedacht, denn auf die traditionelle Dankeschön-Brotzeit muss Corona-bedingt leider verzichtet werden. Die Stadt Starnberg dankt allen, die sich zum Ramadama anmelden und dabei unterstützen, unsere Stadt sauber zu halten.

Die Stadt Starnberg bittet darum, die Sammelgebiete vorab mit dem städtischen Ordnungsamt abzustimmen. Außerdem werden die Teilnehmer gebeten, am Ende ihrer Saubermach-Aktion telefonisch oder per E-Mail durchzugeben, wo ihre gesammelten Müllsäcke vom städtischen Betriebshof abgeholt werden können.

Wer am Starnberger Ramadama teilnehmen möchte, meldet sich bitte bis spätestens 30.04.2021 bei der Stadt Starnberg (Tel. 08151/772-193 oder unter ordnungsamt(at)starnberg.de) an.Ab dem 26.04.2021 können im Rathaus an der Infostelle bei Bedarf Müllsäcke abgeholt werden. Zur Müllvermeidung wird die Stadt Starnberg dieses Jahr auf die Herausgabe von Einweghandschuhen verzichten. Die Stadt Starnberg bittet darum, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Garten- oder Arbeitshandschuhe für die Müllsammelaktion nutzen.