Tag des offenen Denkmals 2022

Am Sonntag, den 11. September 2022 beteiligt sich die Stadt Starnberg am Tag des offenen Denkmals und öffnet neben dem denkmalgeschützten Lochmannhaus, die Villa rustica, das Freigelände der ehemaligen Kirche St. Benedikt und das Mausoleum des Prinzen Karl sowie das Kaufhaus Biller für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Als Besonderheiten offeriert die Stadt Starnberg zusätzlich eine erwachsenen- und eine familien-freundliche Stadtführung durch Starnberg unter dem Motto: „Detektive am „Tat-Ort“ Geschichte mit Frau Dr. Claudia Wagner“.

Eigenständig können Bürgerinnen und Bürger bis Jahresende mit der „Actionbound“-App eine jeweils barrierefreie Entdeckungstour entlang der Seepromenade und eine „barrierereduzierte“ Tour am Schloss Starnberg beginnen, spannenden Rätseln nachgehen und vielleicht für sie völlig neue Orte in Starnberg erkunden. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. 2006 wurde die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit der Aktion Tag des offenen Denkmals als „Ort des Tages“ der Kampagne Deutschland – Land der Ideen ausgezeichnet. Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 bundesweit koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Er kommt dank der Initiative vieler Institutionen, Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande.

Genauere Informationen finden sich auf der Homepage der Stadt Starnberg.

Bürgerversammlung 2022

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Bürgerversammlung am 15. September 2022 in der Brunnangerhalle

Am Donnerstag, 15. September 2022, um 19:00 Uhr lädt die Stadt Starnberg zur Großen Bürgerversammlung in die Brunnangerhalle ein. Da die Schlossberghalle bis Ende des Jahres auf Grund der Sanierungsarbeiten nicht zur Verfügung steht, findet die Bürgerversammlung in diesem Jahr in der Brunnangerhalle statt. „Persönlichen Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern zu haben, Fragen zu beantworten und ins Gespräch zu kommen, ist mir sehr wichtig. Ich bin sehr froh, dass größere Bürgerinformationsveranstaltungen wieder umsetzbar sind“, so Erster Bürgermeister Patrick Janik.


Nach dem Rechenschaftsbericht des Ersten Bürgermeisters können Bürgerinnen und Bürger sich zu Wort melden, Fragen stellen oder Anträge einreichen. Im Anschluss an die Bürgerversammlung wird der Rechenschaftsbericht des Ersten Bürgermeisters auf der städtischen Homepage zu finden sein. Somit haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich über das aktuelle Stadtgeschehen zu informieren.
Für Hörgeschädigte stellt die Stadt mobile Induktionsanlagen zur Verfügung. Ein Schriftdolmetscher für gehörlose Menschen begleitet zudem die Veranstaltung.


Wichtige Hinweise zur Teilnahme
Der Einlass beginnt bereits um 17:30 Uhr. Es gilt Maskenpflicht bis zum Sitzplatz.
Am Eingangsbereich werden Stimmkarten für Stimmberechtigte ausgestellt, um bei Anträgen im Rahmen der Bürgerversammlung eine ordnungsgemäße Abstimmung gewährleisten zu können. Dazu bitten wir die Besucherinnen und Besucher ihren Personalausweis mitzubringen.
Der Wortmeldebogen kann bereits im Vorfeld ausgefüllt werden, wenn man ihn über die Homepage der Stadt heruntergeladen hat (unter buergerservice-verwaltung/ was erledige ich wo/leistungen/ buergerversammlung).


Ausblick: Ortsteilbürgerversammlungen in Söcking, Hanfeld und Leutstetten


In diesem Jahr sind außerdem Ortsteilbürgerversammlungen in Söcking am 06. Oktober 2022 in der Franz-Dietrich-Halle, in Hanfeld am 12. Oktober 2022 im Schützenheim sowie in Leutstetten am 10. November 2022 in der Schlossgaststätte (Theatersaal), Beginn jeweils um 19:00 Uhr, geplant.

Kalender 2023 ist da

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Der „Historische Kalender Starnberg“ im Kulturverlag der Stadt Starnberg erscheint am 01.09.2021 nun bereits zum vierten Mal und erlaubt einzigartige Einblicke in das Starnberg der Jahre 1900 bis 1930. Die Motive liefert der Bestand der Fotografenfamilie Wörsching im Stadtarchiv Starnberg – der neue Kalender zeigt Perspektiven, die heute nicht mehr existieren. Als Besonderheiten bietet die diesjährige Ausgabe neben ,,Events“ vergangener Tage auch Abbildungen der bis 1978 eingemeindeten Ortschaften Percha und Söcking, mit ihrem ländlich geprägten Charakter, an.
Der neue Kalender zeigt außergewöhnliche Starnberger Ansichten und Persönlichkeiten, von der ,,Luftschleife“, dem Karussel am Kirchplatz, über den Brauereibesitzer und späteren Bürgermeister Carl Emslander bis hin zum Seefest des Jahres 1929, als der Raketenschlitten “Rak Bob II“ im wahrsten Sinne in Windeseile über den See geschnellt sein soll – man munkelt, er habe eine Geschwindigkeit von bis zu 378 km/h erreicht. Bekannt ist vielen bestimmt auch der Marienbrunnen im Achheimviertel, der aus Freude der Franziska und des Vinzent Gresbek anlässlich der Geburt von Tochter Mathilde im Jahr 1912 eingeweiht wurde und bis heute das Stadtbild ziert und diese Erinnerung wachhält.
“Eines meiner persönlichen Lieblingsmotive des neuen Kalenders ist das Bild vom zugefrorenen Starnberger See mit den Eisstockschützen neben dem Undosa-Seebad aus dem Jahr 1929. Regelmäßig war der See zu dieser Zeit der gesamten Länge nach zugefroren – die Starnberger nutzten dies zum Sport, für Feste und Unerschrockene veranstalteten sogar Motorradrennen auf dem Eis. Mit dem neuen Kalender können Interessierte nun selbst die Facetten des historischen Starnbergs entdecken oder sich daran zurückerinnern“, so Erster Bürgermeister Patrick Janik.
Die 500 Exemplare des Historischen Kalenders 2023 sind ab sofort für 14,90 Euro bei den folgenden Verkaufsstellen erhältlich:


Museum Starnberger See, Possenhofener Straße 5

Bücherjolle, Kirchplatz 3


Buchhandlung Rupprecht, Maximilianstraße 6

Tourist Information Starnberg, Hauptstraße 1


Das Stadtarchiv Starnberg wünscht allen viel Freude mit dem neu erschienenen Kalender. Historisch interessierte Bürgerinnen und Bürger können, nach vorheriger Terminvereinbarung, den Bildbestand an einem eigenen Computer im Stadtarchiv Starnberg, Vogelanger 3C, einsehen.

Energiespartipps der STAgenda

Die Energiepreise steigen. Die Stromkosten sind z.B. von 31 Cent/kWh auf derzeit etwa 37 Cent/kWh gestiegen. Und sie werden voraussichtlich auch noch weiter steigen. Das Gleiche gilt für den Wärmeträger Gas. Die Mehrkosten können teilweise durch Energiesparen aufgefangen werden. Schon mit relativ kleinen und leicht umsetzbaren Maßnahmen kann jede Frau, jeder Mann jederzeit ohne großen Aufwand Strom und Gas im Alltag sparen.
Die STAgenda Aktion „Energiespartipps des Monats“, die von der Stadt Starnberg unterstützt wird, liefert monatlich alltagstaugliche und einfache Tipps zum Energiesparen. Denn man kann ohne großen Aufwand Energie und die mittlerweile spürbar steigenden Kosten sparen.
Die STAgenda AKs „Energie und Klimaschutz“ und „Bauen“ stellen aktuell im Rahmen der STAgenda Aktion den Energiespartipp des Monats September vor.
Alle veröffentlichen Tipps und den Tipp des Monats September finden Sie auf der Homepage „stagenda.de“

Energiesparmaßnahmen

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Im Ferienausschuss der Stadt Starnberg am 25.08.2022 wurde ein Maßnahmenpaket zum Energiesparen in städtischen Einrichtungen beschlossen. Auch das Seebad Starnberg ist von den Einsparungen betroffen. Ab Montag, 29.08.2022 schließt der gesamte Saunabereich probeweise bis einschließlich 23.10.2022. Außerdem wird die Badewassertemperatur des Hallenbades bis auf weiteres um insgesamt zwei Grad gesenkt.

Vom 04.10.2022 bis zum 23.10.2022 ist das gesamte Seebad wegen der jährlichen Revision geschlossen. Während der Revision soll ausgewertet werden, wie viel Energie mit den Maßnahmen eingespart werden konnte und ob diese nach dem 23.10.2022 so beibehalten werden.

Die Wahl der Energieeinsparmaßnahmen im Seebad ist im Anbetracht der Energiekrise eine solidarische sowie betriebswirtschaftliche Entscheidung, die getroffen werden muss und sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. (DGfdB) orientiert.

Mühlthal einspurig

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

Staatsstraße St 2063, Mühlthal zwischen Starnberg und Gauting

Halbseitige Straßensperrung mit Ampelregelung aufgrund von Straßenschäden durch Hangbewegungen im Mühlthal zwischen Starnberg und Gauting

Das Staatliche Bauamt Weilheim musste aufgrund von Hangbewegungen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit am Donnerstag, den 25. August 2022 an der Staatsstraße St 2063 im Mühlthal zwischen Starnberg und Gauting eine halbseitige Straßensperrung mit Ampelanlage einrichten.

Diese halbseitige Sperrung wurde kurzfristig eingerichtet und wird voraussichtlich bis zur Umsetzung einer Sicherungsmaßnahme bestehen bleiben.

Aktueller Sachstand 

Die Staatsstraße verläuft im Bereich der Hangbewegung in unmittelbarer Nähe westlich der Würm.

Auf einer Länge von ca. 120 m wurden im Jahr 2019 im Zuge von Streckenkontrollen Risse am Fahrbahnrand zur Würm festgestellt. Zur Klärung der Situation wurde ein geologisches Gutachten erstellt, das Maßnahmen zur Stabilisierung der Böschung empfiehlt. Die entstandenen Risse wurden umgehend wieder mit flüssigem Asphalt verschlossen, um weitere Hangbewegungen feststellen zu können. Kürzlich sind wieder Risse in der Fahrbahn innerhalb der 120 m entstanden, die auf entsprechende Bewegungen im Untergrund schließen lassen. Es ist zu befürchten, dass die Standfestigkeit der Staatsstraße dadurch in Mitleidenschaft gezogen ist.

Als erste Vorsichtsmaßnahme wurde die Fahrbahn mittels Baken vorsichtshalber vor einigen Monaten bereits eingeengt, um den Fahrbahnrand und die Böschung zur Würm zu entlasten. Weiterer Handlungsbedarf ist aktuell durch die Gefahr eines Versagens der Böschung dringend geboten.

Der Bereich um die Schadstelle wurde nun halbseitig gesperrt, um die Verkehrsbelastung in diesem Abschnitt zu reduzieren. Ziel ist es, eine weitere Destabilisierung dieses Bereichs zu vermeiden. Derzeit laufen weitere Erkundungsmaßnahmen sowie Abstimmungen mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Wasserwirtschaftsamt sowie Planungen zur Umsetzung einer geeigneten, dauerhaften baulichen Sicherungsmaßnahme.

Ziel ist es, diese Maßnahme möglichst zeitnah umzusetzen, sodass die halbseitige Straßensperrung baldmöglichst aufgehoben werden kann.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die leider nicht vermeidbare Verkehrsbehinderung gebeten.

Verbesserungen für Radler

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Eine Arbeitsgruppe aus Stadträten, Verwaltungsmitarbeitern und ehrenamtlichen Mitgliedern hat sich zum Ziel gesetzt, konkrete Maßnahmenvorschläge zur Stärkung der Fahrradinfrastruktur in Starnberg zu entwickeln und kontinuierlich umzusetzen. Im Grundsatz soll die Sicherheit von Radfahrern, Fußgängern und insbesondere von Kindern und Jugendlichen auf ihrem Schulweg im Starnberger Stadtgebiet erhöht werden.
Für eine mögliche Umsetzung im Jahr 2023 hat die Arbeitsgruppe ein Maßnahmenpaket geschnürt, dass dem Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität im Oktober 2022 zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Im Vorfeld haben interessierte Bürgerinnen und Bürger nun die Gelegenheit, sich zu den Vorschlägen zu äußern. Das Meinungsbild der Bevölkerung wird dem Ausschuss ebenfalls zur Entscheidung vorgelegt. Wer sich zu den unten aufgeführten Vorschlägen äußern möchte, schreibt bitte eine E-Mail an stadtbauamt(at)starnberg.de. Rückmeldefrist ist Montag, 05.09.2022.
Die Vorschläge im Überblick:

  1. Riedeselstraße: Einseitiger Fahrradschutzstreifen zwischen Bushaltestelle Wankstraße und Hadorfer Straße
    Es soll ein einseitiger Fahrradschutzstreifen in der Riedeselstraße zwischen der Bushaltestelle Wankstraße und der Hadorfer Straße umgesetzt werden. Nach derzeitigem Vorbereitungsstand wird es voraussichtlich im Bereich der Waxensteinstraße aufgrund einer Engstelle eine Unterbrechung der Markierung geben. Nichtsdestotrotz würde die Maßnahme aus Sicht der Arbeitsgruppe zu einer deutlichen Verbesserung der Radverkehrsanbindung beitragen.
  2. Ferdinand-Maria-Straße: Prüfung einer Fahrradstraße
    Die Ferdinand-Maria-Straße ist eine wichtige Schulwegeverbindung. Ein kompletter Umbau oder auch die Markierung eines Fahrradschutzstreifens wären mit sehr hohem Aufwand und Wegnahme von Parkflächen verbunden. Die Arbeitsgruppe schlägt daher die Prüfung einer Fahrradstraße vor. Dadurch würde auch eine direkte Anbindung an die Fahrradstraße des Riedener Weges erfolgen.
  3. Buchhofstraße: Prüfung Anordnung Tempo 30
    Durch eine Temporeduzierung auf 30 km/h in der Buchhofstraße soll die Sicherheit für Radfahrer erhöht und eine gute Anbindung an bestehende Fahrradinfrastruktur geschaffen werden. Dadurch soll ohne den Aufwand eines Umbaus die Situation kurzfristig verbessert werden. Allerdings weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass die letzte Entscheidung nicht bei der Stadt liegt, da es sich um eine Staatsstraße handelt.

Stadtbücherei bildet aus

Die Stadtbücherei Starnberg wurde von der Bayerischen Staatsbibliothek erfolgreich als Ausbildungsbibliothek für den Beruf des bzw. der „Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek“ anerkannt.

Ab 1. September beginnt Eileen Selmeczi ihre dreijährige duale Ausbildung und freut sich auf die besondere Herausforderung, die erste Auszubildende in der Stadtbücherei Starnberg zu sein: „Mein Ziel ist es, ein verlässliches Mitglied des Teams zu werden und die Ideen, die ich für diverse Veranstaltungen und Projekte habe, effektiv umzusetzen.”

Während der Ausbildung durchläuft Eileen Selmeczi alle in der Stadtbücherei Starnberg anfallenden Aufgabenbereiche, darunter den Einkauf von Medien, Aufgaben rund um die Ausleihe und Rückgabe, Durchführung von Veranstaltungen und Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Sanierung bis Dezember 2022

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Die Sanierungsarbeiten in der Starnberger Schlossberghalle dauern länger als geplant. Ursprünglich sollten die Arbeiten Mitte November 2022 abgeschlossen sein. Nach dem neuen Bauzeitenplan rechnet die Stadtverwaltung mit einer Fertigstellung Ende Dezember 2022, so dass die Schlossberghalle nach den Weihnachtsferien ab Januar 2023 wieder für Veranstaltungen und Sitzungen zur Verfügung steht. Alle Veranstalter, die im November und Dezember einen Termin in der Schlossberghalle reserviert hatten, wurden bereits von der Schlossberghallenverwaltung informiert. Sie haben nun die Möglichkeit, einen alternativen Veranstaltungsort zu finden oder ihre Veranstaltung zu verschieben.

Für die Verzögerung des Bauzeitenplans sind unterschiedliche Gründe verantwortlich: Während der Arbeiten wurde festgestellt, dass die Brandschutzmängel im Bestand wesentlich umfangreicher waren als zu Beginn der Sanierung angenommen. Zudem gab es nach einer Begehung mit einem Brandschutz-Sachverständigen größere Planungsänderungen an der Brandmeldeanlage und der Sicherheitsbeleuchtung. Auch im Bereich der Elektroverkabelung kam es zu einem erheblichen Mehraufwand, da mehr Bereiche neu verkabelt werden mussten oder teilweise unsachgemäße Verkabelung entfernt werden musste. Hinzu kamen Lieferschwierigkeiten bei den Baumaterialien.

Zum Hintergrund:

Die Sanierung der Schlossberghalle startete im März 2022, um die Veranstaltungshalle technisch auf den neusten Stand zu bringen und somit auch den aktuellen Anforderungen des Brandschutzes zu entsprechen. Die Sanierungsarbeiten beinhalten die Erneuerung der Beleuchtung im großen Saal, die Erneuerung der Elektroverkabelung sowie der Lüftungsgeräte im Foyer, im großen und kleinen Saal und der Sicherheitsbeleuchtung, Maßnahmen zur Ertüchtigung des Brandschutzes und die Erweiterung der Brandmeldeanlage im Bereich des Foyers und der Nebenräume.

Gut essen in der Kita

Der Irmgard Stadler Kindergarten in Starnberg hat erfolgreich am Coaching der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern West teilgenommen.
Im Herbst 2021 hatte sich der Irmgard Stadler Kindergarten aus Starnberg neben drei weiteren Kindertageseinrichtungen auf den Weg gemacht, ihre Mittagsverpflegung zu optimieren. Bei der Abschlussveranstaltung auf dem Erlebnisbauernhof Hartl in Esting konnten die Verantwortlichen nun ihre Urkunde in Empfang nehmen und gemeinsam auf das vergangene Coachingjahr zurückschauen.
Mit Unterstützung von Coach Irmgard Hollering vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck identifizierten und formulierten die Einrichtungsleitung und die Verpflegungsbeauftragte des Kindergartens zunächst ihre Ziele für das Coaching sowie geeignete Maßnahmen, diese zu erreichen. Durch regelmäßige Treffen und der Teilnahme an verschiedenen Workshops konnten die gesteckten Ziele erreicht werden. Alle konnten stolz sein, dass aufgrund guter Kommunikation gemeinsam mit dem Speisenanbieter ein Speiseplan erstellt wurde, der die Empfehlungen der Bayerischen Leitlinien Kitaverpflegung zu nahezu 100% erfüllt und bei den Kindern gut ankommt. Es gelang auch, die Nachhaltigkeit in der Einrichtung deutlich zu erhöhen, indem verstärkt auf regionale und saisonale Produkte beim Einkauf geachtet wurde.
Bayernweit haben dieses Jahr 37 Kitas und 14 Schulen am kostenfreien Coaching der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Bayern teilgenommen. Ein Coach begleitet dabei die Kitas und Schulen ein Jahr bei der Optimierung ihrer Mittagsverpflegung. Bestandteil ist immer die Speiseplanoptimierung und ein Ziel zur Nachhaltigkeit, wie z.B. regionaler Einkauf, weniger Speisereste oder mehr Bioprodukte. Daneben formuliert der Coach mit dem Essensgremium individuelle Ziele, die dann im Laufe des Coachingsjahres von allen Beteiligten umgesetzt werden. So vielfältig wie die Einrichtungen waren auch dieses Jahr die Ergebnisse. Die neue Runde im Coaching Kita- und Schulverpflegung startet wieder im September.
Weitere Informationen zum Coaching und zur Arbeit der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung finden Sie im Internet unter „aelf-ff.bayern“.