Arbeiten dauern länger

Das Staatliche Bauamt Weilheim teilt mit:

B 2 Tunnel Starnberg – Straßenbau Nordzulauf: Uhdestraße seit 7. Oktober wieder offen – Umbau Gautinger Straße braucht etwas mehr Zeit

Die Arbeiten für die neue Wasserleitung im Einmündungsbereich der Uhdestraße zur B 2 sind abgeschlossen. Die Uhdestraße ist seit 7. Oktober zur Mittagszeit wieder offen. Der Umbau der Gautinger Straße verlängert sich bis November.

Die parallel ausgeführten Arbeiten der Wasserwerke Starnberg in der Uhdestraße sind wie geplant am Donnerstag, den 7. Oktober 2021 abgeschlossen worden. Die Vollsperrung der Uhdestraße zur B 2 Münchner Straße konnte somit seit 12 Uhr Mittag am Donnerstag aufgehoben werden. Sowohl die Einfahrt in als auch die Ausfahrt aus der Uhdestraße sind wieder ganz normal möglich.

Die ursprünglich bis Ende Oktober angesetzte Vollsperrung für den Umbau der Gautinger Straße wird wegen nicht erwartbaren und zugleich sehr anspruchsvollen Spartenum- und Neuverlegungen bis in den November andauern.

Hinweis zur Erreichbarkeit des Einzelhandels:

Der Einzelhandel in der Gautinger Straße ist von Norden über die Gautinger Straße, die Leutstettener Straße oder die Petersbrunner Straße weiterhin mit dem Auto zu erreichen.

Verschoben

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

B 2 Tunnel Starnberg – Straßenbau Nordzulauf: VERSCHIEBUNG DES STARTS des mehrwöchigen Umbaus Gautinger Straße mit Vollsperrung der St 2063 UM ZWEI TAGE AUF NUN 2. SEPTEMBER

Der angekündigte Umbau der Gautinger Straße kann witterungsbedingt aufgrund der starken Regenfälle voraussichtlich erst ab 2. September beginnen.

Wie bereits angekündigt, geht der Straßenbau für den künftigen Nordzulauf des Tunnels Starnberg mit dem Umbau der Gautinger Straße in die nächste Phase. Die starken Regenfälle lösen eine zweitägige Verschiebung der Vollsperrung der St 2063 ab der Einmündung in die B 2/Münchner Straße aus. Die ca. 60 m lange Vollsperrung beginnt nun voraussichtlich ab Donnerstag, den 2. September 2021.

Das Team vor Ort wird versuchen, alle Anliegerzufahrten während der voraussichtlich neunwöchigen Sperrzeit vom 2. September bis 29. Oktober 2021 anfahrbar zu halten. Parallel finden wie angekündigt Arbeiten für den Neubau einer Wasserleitung mit Vollsperrung im Einmündungsbereich der Uhdestraße zur B 2 ab 8. September 2021 statt.

Nachtarbeit nun vom 1. auf 2. September

In der Nacht von Mittwoch, den 1. September auf Donnerstag, den 2. September 2021 kann die Baustellenfläche sowie die Verkehrssicherung nun voraussichtlich eingerichtet werden. Die Sperrdauer umfasst voraussichtlich ca. neun Wochen: vom 2. September bis 29. Oktober 2021

Sperrung Gautinger Straße

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes:

B 2 Tunnel Starnberg – Straßenbau Nordzulauf: Mehrwöchiger Umbau Gautinger Str. mit Vollsperrung der St 2063 ab 31.08. – parallele Arbeiten für Neubau Wasserleitung mit Vollsperrung Uhdestr. ab 08.09.

Der Umbau der Gautinger Straße läutet Ende August eine neue Verkehrsphase ein. Voraussichtlich neunwöchige Vollsperrung der Staatsstraße St 2063 Gautinger Straße im Einmündungsbereich zur B 2 – Anliegerzufahrten erreichbar. Parallel Arbeiten für neue Wasserleitung im Einmündungsbereich der Uhdestraße zur B 2.

Wie bereits angekündigt, geht der Straßenbau für den künftigen Nordzulauf des Tunnels Starnberg mit dem Umbau der Gautinger Straße in die nächste Phase:

Ab Dienstag, den 31. August 2021 wird die Staatsstraße St 2063 ab der Einmündung in die B 2/Münchner Straße Richtung Norden auf einer Strecke von ca. 60 m voll gesperrt. Das Team vor Ort wird versuchen, alle Anliegerzufahrten während der voraussichtlich neunwöchigen Sperrzeit vom 31. August bis 29. Oktober 2021 anfahrbar zu halten.

Nachtarbeit vom 30. auf 31. August

In der Nacht vorher – also von Montag, den 30. August auf Dienstag, den 31. August 2021 – wird wie gewohnt die Baustellenfläche sowie die Verkehrssicherung eingerichtet. Die Sperrdauer umfasst voraussichtlich neun Wochen: vom 31. August bis 29. Oktober 2021.

Siehe auch Baustelleninfo Gautinger Straße

Baustelleninfo Gautinger Straße

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

B 2 Tunnel Starnberg – Straßenbau Nordzulauf: Mehrwöchiger Umbau Gautinger Str. mit Vollsperrung der St 2063 ab 31. 8. – parallele Arbeiten für Neubau Wasserleitung mit Vollsperrung Uhdestr. ab 8.9.

Der Umbau der Gautinger Straße läutet Ende August eine neue Verkehrsphase ein. Voraussichtlich neunwöchige Vollsperrung der Staatsstraße St 2063 Gautinger Straße im Einmündungsbereich zur B 2 – Anliegerzufahrten erreichbar. Parallel Arbeiten für neue Wasserleitung im Einmündungsbereich der Uhdestraße zur B 2.

Der Straßenbau für den künftigen Nordzulauf des Tunnels Starnberg geht mit dem Umbau der Gautinger Straße in die nächste Phase. Ab Dienstag, den 31. August 2021 wird die St 2063 ab der Einmündung in die B 2/Münchner Straße Richtung Norden auf einer Strecke von ca. 60 m voll gesperrt. Das Team vor Ort wird versuchen, alle Anliegerzufahrten während der voraussichtlich neunwöchigen Sperrzeit vom 31. August bis 29. Oktober 2021 anfahrbar zu halten.

Nachtarbeit vom 30. auf 31. August

In der Nacht vorher – also von Montag, den 30. August auf Dienstag, den 31. August 2021 – wird wie gewohnt die Baustellenfläche sowie die Verkehrssicherung eingerichtet. Die Sperrdauer umfasst voraussichtlich neun Wochen: vom 31. August bis 29. Oktober 2021.

Verkehrsführung

Es kann von der B 2/Münchner Straße nicht in die Gautinger Straße eingebogen werden – weder von stadteinwärts noch von stadtauswärts kommend. Die Umleitung erfolgt über die Petersbrunner Straße.

Aus nördlicher Fahrtrichtung Gauting in Richtung Starnberg wird an der Kreuzung Gautinger Straße/Petersbrunner Straße/Leutstettener Straße der Verkehr über die Petersbrunner Straße zur B 2 geleitet.

Aus südlicher Fahrtrichtung: von der Uhdestraße kann ebenfalls nicht in die Gautinger Straße eingefahren werden. Auch hier erfolgt die Umleitung über die B 2/Petersbrunner Straße.

Im Zuge der Vollsperrung der St 2063 Gautinger Straße im Einmündungsbereich zur B 2 wird im Auftrag des Wasserwerks Starnberg eine neue Trinkwasserleitung von der Gautinger Straße in die Uhdestraße verlegt. Die Uhdestraße wird dafür ab der Einmündung in die B 2/Münchner Straße Richtung Süden ab Mittwoch, den 8. September 2021 auf einer Strecke von ca. 40 m für voraussichtlich vier Wochen voll gesperrt. Die Ausfahrt aus der Esso-Tankstelle in die Uhdestraße Richtung B 2 bleibt möglich. Das Team vor Ort wird versuchen, alle Anliegerzufahrten während der Sperrzeit anfahrbar zu halten.

Die jeweiligen Umleitungen sind mit entsprechenden Wegweisern und Umleitungsschildern ausgeschildert.

Auszuführende Arbeiten

Die Gautinger Straße wird wie folgt umgebaut:

  • Neue Gehwege auf dieser 60 m langen Strecke
  • Neue Fahrbahn inkl. Entwässerungseinrichtungen (Straßensinkkästen = Gullys) im Sperrbereich
  • Anordnung neuer PKW-Parkflächen auf der westlichen Seite der Gautinger Straße auf einer Länge von ca. 30 m

Versorgungs- und Entsorgungsleitungen (Sparten):

Spartenumverlegungen sämtlicher vorhandener Leitungen

Ca. vierwöchige Spartenneuverlegung für:

U.a. neue Wasserleitung des Wasserwerks Starnberg von der Gautinger Straße unter der B 2 hindurch bis in die Uhdestraße (Spülbohrverfahren). Diese voraussichtlich vier Wochen dauernde Sperrung der Uhdestraße beginnt wie oben beschreiben voraussichtlich ab 8. September 2021 und ist – zeitlich betrachtet – Teil der insgesamt neunwöchigen Sperrdauer gegenüber im Einmündungsbereich der Gautinger Straße in die B 2, die wie beschrieben vom 31. August bis 29. Oktober 2021 dauern wird.

Neuverlegung einer Gasleitung (Energie Südbayern) in der Gautinger Straße parallel zur B 2 ohne Eingriff in den Verkehr.

Die bisherige Gasleitung verläuft an der Ostseite der Gautinger Straße bis zur B 2. Die neue Gasleitung quert die Gautinger Straße auf die Westseite der Gautinger Str. im Kreuzungsbereich mit der B 2 und verläuft dann rund ca. 50 m weiter an der Nordseite der B 2 Richtung Bahnbrücke. Diese Arbeiten wirken sich auf den Verkehr auf der B 2 nicht aus.

Direkt betroffene Anlieger werden im Vorfeld durch Posteinwurf einer Anwohnerinformation verständigt.

Fußgänger werden in der Gautinger Straße auf dem bestehenden Gehweg an der Baustelle entlang geleitet. Im Kreuzungsbereich mit der B 2 erhalten die Fußgänger einen eigenen Weg durch die Baustelle, um die Gautinger Straße auf der Nordseite der B 2 zu queren.

In der Uhdestraße werden die Fußgänger auf dem bestehenden Gehweg auf der westlichen Seite im Bereich der Wasserleitungsbaustelle entlang geleitet.

Die B 2 kann wie üblich über die bestehenden Fußgängerampeln gequert werden.

BI hinterfragt Kosten-Nutzen-Faktor

Die Bürgerinitiative „Pro Umfahrung – Contra Amtstunnel“ (BI) hat erhebliche Zweifel daran, dass der Kosten-Nutzen-Faktor, dem das Bundesprojekt B2-Tunnel seinen Einzug in den Bundesverkehrswegeplan 2030 und die Freigabe der Finanzmittel für den Umbau des Nordzulaufs zum Tunnel sowie für das Gesamtprojekt zu verdanken hat, damals wie heute zu Recht ausschlaggebend war. In einem Brief an die BI-Mitglieder erläuterte der Vorstand Ende Juli 2021 seine Bedenken und informierte zum aktuellen Stand. Den Brief haben die Vorsitzenden Klaus Huber und Johannes Glogger, sowie die Vorstandsmitglieder Hans Jochen Diesfeld, Georg Stahl und Carl Peter Altwickler unterschrieben. Beigefügt ist eine Grafik, die hier im Blog nicht dargestellt wird. Sie zeigt laut BI-Vorstand die anbaufreie Verkehrsführung über die Westumfahrung, die Umfahrung von Ober- und Unterbrunn zum Autobahnanschluss der St 2069 an die A 96 und A 99, über die man ampelfrei alle Fernziele auf den von München abgehenden Autobahnen erreicht. Die A 95 führe demgegenüber nur zum Nadelöhr Luise-Kieselbach-Platz, wo man in den Stau am Mittleren Ring eintauche. Hier ist der restliche Brief im Wortlaut:

 

 

„Liebe Mitglieder und Freunde der Bürgerinitiative,

 

Corona bedingte Auflagen untersagen zurzeit Zusammentreffen von mehr als 50 Personen in Innenräumen, wodurch unsere schon länger ins Auge gefasste Mitgliederversammlung aufgeschoben werden muss. Dennoch möchten wir Sie mit nachfolgenden Informationen auf dem Laufenden halten.

Basierend auf unserem Mitgliederbrief vom März 2021 haben sich aus den amtlichen Planungsunterlagen neue Erkenntnisse ergeben, wonach das Tunnelprojekt bereits jetzt auch von amtlicher Seite eingestellt werden müsste.

Worum geht es? Jedes Verkehrsprojekt wird durch einen Nutzen-Kosten-Vergleich bewilligt oder abgelehnt. Mit Eröffnung der Westumfahrung im Dezember 2018 werden etwa 50 % des bisherigen B2-Durchgangsverkehrs die wesentlich schnellere Route über die Westumfahrung St2069 neu und A96 (Lindau-München) nehmen. Über die A96 und den Mittleren Ring erreicht man alle Ziele in München und über den Autobahnring A99 alle Fernziele. Damit halbiert sich der Nutzen des Tunnels, der ohnehin auf 18.000 Kfz/24 Std limitiert ist. Bei der Sondersitzung des Stadtrates am 1. Juli 2021 erklärte das Straßenbauamt, dass die Tunnelbaukosten derzeit bei 320 Mio. € liegen, d.h. mit 25% Planungskosten bei 400 Mio. €. Die Planänderungskosten sind noch nicht beziffert, sodass die Gesamtkosten schnell über 500 Mio. € bei den steigenden Baupreisen landen. Schon jetzt übersteigen diese Kosten in jedem Fall den Nutzen bei weitem, wodurch das Projekt „bauunwürdig“ geworden ist.

Die finanzielle Belastung des Staates und somit seiner Bürger zur Überwindung der Corona-Krise, die noch nicht überstanden ist, sind so immens, dass es unverantwortlich wäre, Verkehrsprojekte, wie den Starnberger Tunnel umzusetzen. Die neue Bundesregierung hat durch diese immense Finanzanstrengung somit die Verpflichtung u.a. sämtliche Verkehrsprojekte im Bundesverkehrswegeplan einer neuerlichen Überprüfung zu unterziehen und unwürdige Projekte, wie dieses, zu beenden. Noch ist der Starnberger Tunnel weder in der Ausführung fertig geplant, noch wurde mit der baulichen Ausschreibung begonnen.

Die verheerenden Unwetterschäden in Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen dieser Tage können noch gar nicht beziffert werden. Jetzt gilt es zuerst der betroffenen Bevölkerung die notwendigen Hilfen für Obdach und Hausrat zu leisten, in ca. 3 Monaten beginnt die Kalte Jahreszeit, sowie die Infrastruktur der betroffenen Kommunen für ein funktionierendes Gemeinwesen und Wirtschaftsleben aufzubauen. Hier sind weitere Steuer-Milliarden sinnvoll investiert.

Ein Projekt, wie der Starnberger B2-Tunnel ohne jeglichen Nutzen, ist daher sofort zu beenden. Hierdurch würden nicht nur der Bund, sondern auch die Stadt Starnberg Gewinner sein. Allein die notwendige Berufsfeuerwehr soll jährlich 5 Mio. € kosten, was einem Barwert auf 50 Jahre von ca. 150 Mio. € gemäß den Berechnungen des Bundesverkehrswegeplans 2030 entspricht!

Wie soll das gehen? Wie bekannt nimmt die seit 2018 eröffnete Westumfahrung mit steigender Tendenz, mittlerweile ca. 50% des ehemaligen Durchgangsverkehrs von Starnberg auf und übernimmt in den Fahrzeugzahlen bereits die Funktion einer Bundesstraße! Würde man nun die B2 im Rahmen eines Verwaltungsaktes auf die St 2069 und in Folge auf die A 96 legen, bekäme Starnberg Gestaltungsfreiheit über die Ortsdurchfahrt. Hiermit dürften sich dann auch die vor kurzem demonstrierenden Radfahrer und deren Organisationen berechtigte Hoffnungen auf die geforderten gefahrlosen Radwege machen.

Die BI ist „grüner“ als die Grünen, die für das Tunnelprojekt sind! Seit ihrer Gründung im Jahre 2005 kämpft die BI für die Bürger dieser Stadt für eine lebens- und liebenswerte Innenstadt mit weniger Verkehr und somit gefahrloser Verkehrsflächen für Fußgänger und Radfahrer bei reduziertem Autoverkehr. Mit dem Tunnel, der bekanntlich zusätzlichen, bisher nicht vorhandenen Verkehr in die Stadt zieht, wird dies jedoch illusorisch bleiben, da nach amtlichen Zahlen, auch mit Tunnel, nach wie vor ca. 18.000 Fahrzeuge oberflächig durch die Stadt fahren, die Fahrer, die den Gegenverkehrstunnel meiden, noch nicht hinzugerechnet. Die vorgetragenen Wünsche der STAgenda Verkehr an das Straßenbauamt Weilheim wurden in der Vergangenheit allesamt abgelehnt. Ebenso sind diejenigen der Organisatoren der Radl-Demo unerfüllbar. Das Problem ist die Klassifizierung der Ortsdurchfahrt als Bundesstraße. Eine optimierte „Grüne Welle“ dominiert den Binnenverkehr und saugt zusätzlichen Durchgangsverkehr in die Stadt. Da ist für Radfahrer und Fußgänger einfach kein Raum, siehe auch Umbau der Münchner Straße bzw. der nördlichen Zulaufstrecke. Die Bundesstraße muss raus aus der Stadt und versuchsweise auf die Westumfahrung zur A 96 verlegt werden. Erst dann kann man den Verkehr auf der Ortsdurchfahrt beruhigen und deren Rückbau forcieren.

Tunnel muss weg – B2 muss raus

Der Bundestagswahlkampf beginnt nun. Parteien und Einzelpersönlichkeiten kämpfen um Ihre Stimme. Nützen Sie jede Gelegenheit eines Kontaktes und fragen Sie nach der Einstellung zum Projekt Tunnel und sagen Sie Ihre Meinung. Auch wir informieren die Kandidaten mit Fakten über die Nutzlosigkeit des Tunnels und das mit dem Projekt verbundene vielschichtige unabwägbare Risiko. Das Tunnelprojekt muss eingestellt werden!

Wir informieren Sie rechtzeitig vor der Wahl, welche der Kandidaten dazu bereit sind.“

Tunnel-Info fällt aus

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

EILMELDUNG Tunnel Starnberg – Infocenter: Öffnungstermin 29. Juli ENTFÄLLT

 

Wegen Krankheit muss im Rahmen der Wiedereröffnung des Infocenters DER ERSTE TERMIN – DONNERSTAG, 29. JULI – LEIDER AUSFALLEN.

 

Ab Ende Juli 2021 war ursprünglich die Wiedereröffnung des Infocenters Tunnel Starnberg geplant und auch kommuniziert worden.

Der erste Termin – Donnerstag, 29. Juli – muss aus Krankheitsgründen leider abgesagt werden.

Mit Blick auf die vier verbleibenden Öffnungstermine in der zweiten Jahreshälfte 2021 – 26. August, 30. September, 28. Oktober und 25. November – behält das Team Tunnel Starnberg die aktuell teils wieder stärker steigenden Inzidenzzahlen im Auge und wird rechtzeitig informieren, falls es zu pandemieverursachten Terminstreichungen kommen müsste.

Terminverschiebung

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

B 2 – Nordzulauf Tunnel Starnberg: WETTERBEDINGTE ZWEITÄGIGE VERSCHIEBUNG des Starts der neuen Verkehrsphase: NEUER BEGINN der „2 + 1-Lösung“ JETZT am 21. JULI

 

Neue provisorische Verkehrsführung auf der B 2 Münchner Straße zwischen Perchastraße und Uhdestraße: AUFGRUND DER WETTERPROGNOSEN ERFOLGT EINE VERSCHIEBUNG UM ZWEI TAGE NACH HINTEN. Für die stadtauswärts fahrenden Verkehrsteilnehmer bleiben wie gewohnt zwei Fahrstreifen bestehen. Von der BAB 952 kommend stadteinwärts NEU AB MITTWOCH, 21. JULI für voraussichtlich vier Wochen nur ein Fahrstreifen zwischen Perchastraße und Uhdestraße. Einfahren in Uhdestraße von der B 2 aus allen Richtungen nicht möglich. Umfahrung via Perchastraße.

 

Wie bereits angekündigt steht mit der „2 + 1-Lösung“ der Beginn einer neuen Verkehrsphase in Starnberg unmittelbar bevor.

Nach jetzigem Stand besteht laut Wetterprognosen bis einschließlich kommenden Montag nur eine geringe Chance für die fachgerechte Ausführung der gelben Markierungsarbeiten, da unter schlechten Wetterbedingungen nicht gearbeitet werden kann.

Es erfolgt daher eine zweitägige Verschiebung des Starts der oben beschriebenen Verkehrsphase wie folgt: die Baustelleneinrichtung wird jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit von Dienstagabend, 20. Juli auf Mittwochfrüh, 21. Juli 2021 ausgeführt werden. Somit beginnt die bereits angekündigte Spurwegnahme stadteinwärts von Dienstag, den 20. Juli ab ca. 20:00 Uhr auf Mittwoch, den 21. Juli 2021.

 

Aufgrund der turbulenten Wetterlagen kann sich der Zeitplan zur Ausführung der anstehenden Arbeiten in den kommenden Wochen und Monaten erneut verändern. Darüber wird das Staatliche Bauamt Weilheim rechtzeitig informieren.

(Siehe auch Fahrstreifen werden reduziert)

Tunnel: Fast Mehrheit für Neubewertung

Mit dem denkbar knappsten Ergebnis ist in der jüngsten Sondersitzung zum B2 Tunnel ein Antrag der WPS abgelehnt worden, nämlich mit 11:11 Stimmen. Stimmengleichheit ist gleichbedeutend mit „Nein“ zum Antrag. Der hatte das Ziel, dass sich die Stadt Starnberg einem Antrag der Grünen auf deren Bundesparteitag im Juni dieses Jahres anschließt. Dort war gefordert worden, bis zur Neuaufstellung eines Bundesverkehrswegeplanes – der aktuelle gilt bis 2030 – ein Fernstraßenneubau-Moratorium zu nutzen, um noch nicht im Bau befindliche Fernstraßen- und Ausbauprojekte, insbesondere Autobahnabschnitte, noch einmal auf den Prüfstand zu stellen und neu mit einem Klima- und Umweltcheck zu bewerten.

Ob der Starnberger Tunnel schon im Bau ist oder nicht, darüber streiten sich die Geister. Geht es nach dem Staatlichen Bauamt Weilheim, dann ist das Projekt bereits begonnen, weil Teile der Baugenehmigung (Planfeststellung), zum Beispiel der Durchstich von der Petersbrunner Straße zur Münchner Straße auf Höhe des Landratsamtes realisiert wurden. Andere weisen darauf hin, dass mit dem Bau des eigentlichen Tunnels überhaupt noch nicht begonnen sei. Vielmehr handele es sich bei den bisherigen Baumaßnahmen um Verbesserungen an der B2, die der Bund ohnehin irgendwann hätte vornehmen müssen. Ob nun begonnen wurde oder nicht wird vermutlich eine Rolle spielen, wenn der bisherige Bedarfsplan für Fernstraßen, in dem der Starnberger Tunnel nach wie vor anlaog zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030) nur mit der Bewertung „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ aufgenommen ist, wie vorgesehen spätestens 2023 überprüft wird. Dass dies aller fünf Jahre für alle dort aufgeführten Projekte geschehen muss ist eine Vorschrift des Paragraf 4 Fernstraßenausbaugesetzes. Wie berichtet war der Tunnel im Vorgänger-Bundesverkehrswegeplan sowie in den Investitionsplänen des Bundes stets noch mit der mehr Dringlichkeit bedeutenden Klassifizierung „Vordringlicher Bedarf“ ausgewiesen. Im Umfeld der letzten Bundestagswahl 2017 war dann trotz der Herabstufung im BVWP 2030 die Bau- und Mittelfreigabe für das Starnberger Projekt erfolgt. Federführend dabei: der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Er verhinderte damit, dass das Baurecht 2018 verfallen wäre.

Angesichts der inzwischen horrend gestiegenen prognostizierten Baukosten für die Röhre (siehe Tunnelkosten auf dem Weg ins Fünffache) würden sich voraussichtlich bei einer Überprüfung des damals für die Aufnahme im BVWP 2030 maßgeblichen Kosten-Nutzen-Faktors von 4,1 spürbare Änderungen ergeben. Je höher der Faktor, desto sinnvoller ist ein Projekt. In der damaligen Berechnung war einem Nutzen in Höhe von 536,7 Millionen Euro Kosten in Höhe von 130,184 Millionen Euro (jeweils Barwerte) gegenübergestellt worden. Somit ergab sich der Faktor 4,1. Jeder kann selbst rechnen, was eine Steigerung der Baukosten für eine Auswirkung hat. Zudem wird die Bürgerinitiative Pro Umfahrung – Contra Amtstunnel nicht müde darauf hinzuweisen, dass seit Inbetriebnahme der Westumfahrung zwischen Maxhof-  und Waldkreuzungs-Kreisverkehr die Verkehrsbelastung in Starnberg selbst gesunken ist, somit der geplante Tunnel einen nur noch geringeren Nutzen haben kann. Von der von der Politik angestrebten Mobilitätswende und ihren Auswirkungen ist hierbei noch gar nicht die Rede. Das alles spricht dafür, dass es durchaus sinnvoll sein könnte, den Antrag der Bundes-Grünen für ein Fernstraßenneubau-Moratorium im Stadtrat zu unterstützen. Das konnten die Befürworter des Tunnelprojektes diesmal gerade noch verhindern. Aber vielleicht kommt das Moratorium ja trotzdem –  nach der Bundestagswahl im September dieses Jahres.

Dann wäre es Aufgabe der Politik, der Starnberger Bevölkerung Nutzen und Lasten durch das Bauprojekt neu zu verdeutlichen. Da hat sich in den letzten fünf Jahren gewaltig viel verschoben. Die Westumfahrung entlastet die Stadt spürbar vom Verkehr, das Busangebot ist gestiegen, die Corona-Pandemie hat das Arbeiten im Homeoffice gefördert, und die Zeichen stehen allgemein auf Mobilitätswende, also mehr weg vom eigenen Auto, auf jeden Fall hin zur E-Mobilität, damit zu weniger Schadstoffausstoß. Man darf gespannt sein, was die in der Sondersitzung des Stadtrates von der Weilheimer Behörde angekündigten neuen Verkehrszählungen für ein Ergebnis bringen werden. Sind die Zahlen gesunken, sinkt auch der Nutzen des Tunnels. Die Belastungen durch dessen Bau sind dagegen in mehreren Bereichen gestiegen, angefangen von den städtischen Finanzen über den Verlust an Bäumen, Verkehrsbehinderungen durch die diversen Baumaßnahmen, Risiken für den Erhalt der Grundwasserströme, Verlust von Fußgänger- und Radfahrerquerungen über die B2, zu erwartenden Mehraufwand für die örtliche Feuerwehr und nicht zuletzt durch das Zementieren der durch die B2 geteilten Stadt. Mit dem Tunnel wird sich das nie mehr ändern. Auch unter diesen Gesichtspunkten muss das B2-Tunnel-Projekt in seiner Wirkung und Sinnhaftigkeit überprüft werden.

Tunnelkosten auf dem Weg ins Fünffache

Da staunten Tunnelbefürworter  und -gegner nicht schlecht. In der Sondersitzung des Stadtrates teilten die Vertreter des Staatlichen Bauamtes Weilheim mit, dass sich die Kosten für das B2-Tunnel-Projekt jetzt neu auf 320,6 Millionen Euro belaufen. Das ist vier Mal mehr als zu Beginn der Planungen, aber auch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Ein kleiner Rückblick:

Unter Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger waren 2003 im Rahmen von Runden Tischen alle Varianten für eine Verkehrslösung für Starnberg von Experten auf den Prüfstand gestellt worden. Nachdem man alle Fakten zusammengetragen hatte, entschied sich der damalige Stadtrat mehrheitlich dafür, der Realisierung des Tunnels den Vorzug vor anderen Lösungen zu geben. Die Kosten waren damals mit netto 86,25 Millionen Euro angegeben, inklusive 15 Prozent für Nebenkosten. Für die Neubewertung der Projekte, die in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen wurden, legten die Bundesbehörden im Jahr 2016 einen Barwert der Baukosten in Höhe von 130,18 Millionen Euro zugrunde. Bis Ende 2016 stand der Starnberger Tunnel mit 162 Millionen Euro im jährlichen Bundeshaushalt, ab 2017 mit 199 Millionen Euro. Jetzt also 320 Millionen, wohlgemerkt sind darin die Planungskosten – gewöhnlich rechnet man mit 20 Prozent der Projektkosten –  noch nicht enthalten. Das wären noch einmal 64 Millionen Euro, womit wir bei 384 Millionen Euro landen, somit bald das Fünffache der ursprünglichen Kostenangabe.

Und der Aufwand zur Realisierung wird weiter steigen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Vor kurzem hat das Weilheimer Bauamt bestätigt, dass der Fertigstellungstermin, der noch auf den Bauschildern an den Einfahrten zur Stadt Starnberg mit 2026 angegeben ist, nicht gehalten werden kann. Wie berichtet war im vergangenen Jahr ein Planänderungsverfahren nötig, weil sich mit der ursprünglichen Baugenehmigung (Planfeststellung aus 2007) nicht alle inzwischen aufgetretenen Probleme und zum Teil neue technische Anforderungen lösen ließen. Wann die Planänderungen Rechtskraft erhalten ist offen, denn selbst wenn die Regierung von Oberbayern zum Jahresende alle dazu eingegangenen Einwendungen abgewogen und wo nötig und möglich berücksichtigt hat, können von diesen Änderungen Betroffene noch Klagen einlegen. Juristische Verfahren sind bekanntlich zeitlich nie einzuschätzen. Voraussetzung für den Baubeginn des Tunnels ist außerdem, dass der neu in die Planung aufgenommene groß dimensionierte Düker – eine Überführung des Grundwassers über die quer zum Grundwasserstrom liegende Tunnelröhre – am Almeidaweg fertiggestellt und technisch abgenommen ist. Wann mit dessen Bau begonnen wird, ist noch offen. Schon allein wegen dieser Verzögerungen für die Fertigstellung des B2-Tunnels werden also weiter Baukostensteigerungen stattfinden. Zwei weitere Projekte, die noch vor dem Baubeginn abgeschlossen sein müssen: Die Ertüchtigung der Würmbrücke am Ende des Autobahnastes A952 und die Aufweitung der Bahnbrücke über die B2 neben dem Gaßner-Hochhaus. Die Erfahrung mit großen Bauprojekten hat gezeigt, dass sich der Teufel im Detail oft erst herausstellt, wenn begonnen wurde. Um- und Ergänzungsplanungen kosten wiederum Geld. Und noch sind die Projekte gar nicht öffentlich ausgeschrieben worden, so dass ausführende Firmen auch noch nicht mit spitzem Bleistift selbst gerechnet haben. Bei der BMS-Stadtratsfraktion ist man sich sicher, dass die 400 Millionen auf jeden Fall geknackt werden.

Es soll Leute geben, die der Meinung sind, das braucht uns Starnberger nicht aufregen, denn das zahlt ja alles der Bund. Der bezahlt es allerdings von unser aller Steuern. Das heißt, jeder ist irgendwie beteiligt. Was die Stadträte eigentlich mit Sorgen erfüllen sollte – es bei der Mehrheit aber ganz offensichtlich nicht tut –  ist der Anteil der Baukosten, der die Stadt treffen wird. Im Jahr 2018 wurden die Beträge, die aufgrund der gesetzlich fixierten Kreuzungsvereinbarungen (Schnittstellen zwischen B2 und Ortsstraßen) zu zahlen sind, mit 4,1 Millionen Euro angegeben. Diese Preise steigen ebenfalls bis zur Fertigstellung. Für die Tunnelportale, sichtbaren Betriebsgebäude, oberirdische Teile der Notausstiege aus dem Tunnel  und den am Schlossgarten geplanten Entlüftungskamin ist ein Architektenwettbewerb in Auftrag gegeben worden. Das Staatliche Bauamt hat zugesichert, dass die Stadt Starnberg auswählen darf, was umgesetzt wird. Wenn der Stadtrat also etwas Schöneres will als die Normalausstattung, die der Bund überall in Deutschland bezahlt – wer wird wohl die Mehrkosten tragen? Was den Bereich südlich des Tunnels angeht, sind Anschlüsse von Seitenstraßen wie Heimstättenweg, Am Waldspielplatz/Mozartstraße und Oberer Seeweg zwar in der Ursprungsbaugenehmigung geregelt, inzwischen ist den Stadträten jedoch klar geworden, dass es ihnen wichtiger sein sollte, wie die eigenen Bürger in Zukunft aus ihren Wohngebieten ausfahren können, statt dass sie ohne Gegenrede akzeptieren was Bund und Staatliches Bauamt als Priorität vorgeben – nämlich dass der Verkehr auf der B2 so unbehindert wie möglich fließen muss. Klarer Hinweis der Bauamtsvertreter in der jüngsten Sondersitzung: Ein Umbau sei später auch noch möglich. Drei Mal darf geraten werden, wer dann zahlt, wenn es am Heimstättenweg erst später einen Kreisverkehr und Am Waldspielplatz doch die von Weilheim abgelehnte Ampelanlage geben muss? Da war das Bauamt immer schon ganz klar: Sonderwünsche zahlt die Stadt. Sie wird auch zumindest zum Teil die notwendige Mehrausstattung der örtlichen Feuerwehr tragen müssen, damit diese zu Notfällen im künftigen Tunnel ausrücken darf und kann.

Wer hätte in letzter Zeit nicht immer wieder in der örtlichen Presse das Lamento der Stadträte und aus dem Rathaus vernommen, dass jetzt nach der Corona-Krise die Einnahmen geschrumpft sind und sämtliche Ausgaben auf den Prüfstand müssen. Sogar das bisher stets als Vorzeigeobjekt präsentierte Gymnasium will man nun an den Landkreis abgeben. Wenn es aber  um den Tunnel geht, kommt den Vertretern von CSU, UWG, SPD, Grünen und FDP kein klagendes Wort über die Lippen, egal wie sehr die Kosten steigen. Im Gegenteil, es wird alles schön geredet. Man darf gespannt sein, ob es beim Bund dabei bleibt, dass er jegliche Baukostensteigerungen beim B2-Tunnel, wie jetzt wieder geschehen, einfach so genehmigt. Denn auch der Bund hat Haushaltsprobleme wegen Corona. Die noch amtierende Bundesregierung hat zwar einen Regierungsentwurf für den Haushalt 2022 vorgelegt, es ist aber ziemlich sicher, dass die neue Regierung nach der Wahl im September diesen Entwurf nochmals überarbeiten wird. Das Bundesverkehrsministerium muss bereits nach dem vorliegenden Entwurf mit 1,4 Prozent weniger Einnahmen und 13 Prozent weniger Ausgaben zurecht kommen.

Tunnel Zusatzarbeiten

B 2: Tunnel Starnberg – Nordzulauf: Ergänzende Verkehrsphase ab 25./26. Juni – Fertigstellung Kreuzungsbereich Perchastraße, Linksabbiegen in Uhdestraße Richtung Innenstadt nicht möglich

Kreuzungsbereich Perchastraße ist fertiggestellt. In die Uhdestraße kann ab sofort für mindestens zwei Monate von der Autobahn kommend nicht eingebogen werden. Umfahrung via Perchastraße.

In der Nacht von Freitag, den 25. Juni auf Samstag erfolgt die Baustelleneinrichtung für eine ergänzende Verkehrsphase am künftigen Nordzulauf des Tunnels. Die konkrete Maßnahme wird am Samstag, der 26. Juni wie folgt ablaufen:

Der Kreuzungsbereich Perchastraße in die B 2 Münchner Straße ist ab Samstag, den 26. Juni 2021 komplett fertiggestellt. Das heißt für die künftige Verkehrsführung ab Ende Juni 2021, dass

  • ab sofort von der Perchastraße kommend links in die B 2 Münchner Straße Richtung Innenstadt eingebogen werden kann (neue Ampelregelung),
  • ab sofort von der Perchastraße kommend rechts in die B 2 Münchner Straße Richtung Autobahn wie üblich eingebogen werden kann (neue Ampelregelung),
  • von der Autobahn kommend Richtung Innenstadt die neu gebaute Linksabbiegemöglichkeit in die Perchastraße mit neu installierter Ampel in Betrieb geht.

Linksabbiegen in Uhdestraße Richtung Innenstadt temporär nicht möglich

Von der Autobahn kommend kann – nach jetzigem Planungsstand – bis mindestens 13. August 2021 bedingt durch eine anschließende Verkehrsphase nicht mehr links in die Uhdestraße eingebogen werden. Wir empfehlen die Umfahrung via Perchastraße. Von der Innenstadt kommend Richtung Autobahn bleibt es nach wie vor möglich, rechts in die Uhdestraße einzubiegen. Hintergrund für die Wegnahme der Linksabbiegung ist, dass das Bauteam ca. Mitte Juli von der Nordseite der B 2 mit seinen Aktivitäten auf die Südseite der B 2 wechseln wird.

Zur Ausführung stehen an: 

Erneuerung des Gehwegs auf nördlicher Seite. Erneuerung und Ausgleich der Straßenentwässerung, Verlegung von Leerrohren, Bau einer neuen Rechtsabbiegerspur in Richtung Gautinger Straße. Im Vorfeld wurden betroffene Anlieger direkt informiert.

Fußgänger werden auf die Südseite der B 2 umgeleitet. Sie haben folgende zwei Querungsmöglichkeiten: eine beim Landratsamt (MAHAG) und eine vor der Gautinger und Uhde Straße. Die Querungsmöglichkeit bei der Moosstraße/Perchastraße entfällt.