Tunnel-Info fällt aus

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

EILMELDUNG Tunnel Starnberg – Infocenter: Öffnungstermin 29. Juli ENTFÄLLT

 

Wegen Krankheit muss im Rahmen der Wiedereröffnung des Infocenters DER ERSTE TERMIN – DONNERSTAG, 29. JULI – LEIDER AUSFALLEN.

 

Ab Ende Juli 2021 war ursprünglich die Wiedereröffnung des Infocenters Tunnel Starnberg geplant und auch kommuniziert worden.

Der erste Termin – Donnerstag, 29. Juli – muss aus Krankheitsgründen leider abgesagt werden.

Mit Blick auf die vier verbleibenden Öffnungstermine in der zweiten Jahreshälfte 2021 – 26. August, 30. September, 28. Oktober und 25. November – behält das Team Tunnel Starnberg die aktuell teils wieder stärker steigenden Inzidenzzahlen im Auge und wird rechtzeitig informieren, falls es zu pandemieverursachten Terminstreichungen kommen müsste.

Terminverschiebung

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

B 2 – Nordzulauf Tunnel Starnberg: WETTERBEDINGTE ZWEITÄGIGE VERSCHIEBUNG des Starts der neuen Verkehrsphase: NEUER BEGINN der „2 + 1-Lösung“ JETZT am 21. JULI

 

Neue provisorische Verkehrsführung auf der B 2 Münchner Straße zwischen Perchastraße und Uhdestraße: AUFGRUND DER WETTERPROGNOSEN ERFOLGT EINE VERSCHIEBUNG UM ZWEI TAGE NACH HINTEN. Für die stadtauswärts fahrenden Verkehrsteilnehmer bleiben wie gewohnt zwei Fahrstreifen bestehen. Von der BAB 952 kommend stadteinwärts NEU AB MITTWOCH, 21. JULI für voraussichtlich vier Wochen nur ein Fahrstreifen zwischen Perchastraße und Uhdestraße. Einfahren in Uhdestraße von der B 2 aus allen Richtungen nicht möglich. Umfahrung via Perchastraße.

 

Wie bereits angekündigt steht mit der „2 + 1-Lösung“ der Beginn einer neuen Verkehrsphase in Starnberg unmittelbar bevor.

Nach jetzigem Stand besteht laut Wetterprognosen bis einschließlich kommenden Montag nur eine geringe Chance für die fachgerechte Ausführung der gelben Markierungsarbeiten, da unter schlechten Wetterbedingungen nicht gearbeitet werden kann.

Es erfolgt daher eine zweitägige Verschiebung des Starts der oben beschriebenen Verkehrsphase wie folgt: die Baustelleneinrichtung wird jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit von Dienstagabend, 20. Juli auf Mittwochfrüh, 21. Juli 2021 ausgeführt werden. Somit beginnt die bereits angekündigte Spurwegnahme stadteinwärts von Dienstag, den 20. Juli ab ca. 20:00 Uhr auf Mittwoch, den 21. Juli 2021.

 

Aufgrund der turbulenten Wetterlagen kann sich der Zeitplan zur Ausführung der anstehenden Arbeiten in den kommenden Wochen und Monaten erneut verändern. Darüber wird das Staatliche Bauamt Weilheim rechtzeitig informieren.

(Siehe auch Fahrstreifen werden reduziert)

Tunnel: Fast Mehrheit für Neubewertung

Mit dem denkbar knappsten Ergebnis ist in der jüngsten Sondersitzung zum B2 Tunnel ein Antrag der WPS abgelehnt worden, nämlich mit 11:11 Stimmen. Stimmengleichheit ist gleichbedeutend mit „Nein“ zum Antrag. Der hatte das Ziel, dass sich die Stadt Starnberg einem Antrag der Grünen auf deren Bundesparteitag im Juni dieses Jahres anschließt. Dort war gefordert worden, bis zur Neuaufstellung eines Bundesverkehrswegeplanes – der aktuelle gilt bis 2030 – ein Fernstraßenneubau-Moratorium zu nutzen, um noch nicht im Bau befindliche Fernstraßen- und Ausbauprojekte, insbesondere Autobahnabschnitte, noch einmal auf den Prüfstand zu stellen und neu mit einem Klima- und Umweltcheck zu bewerten.

Ob der Starnberger Tunnel schon im Bau ist oder nicht, darüber streiten sich die Geister. Geht es nach dem Staatlichen Bauamt Weilheim, dann ist das Projekt bereits begonnen, weil Teile der Baugenehmigung (Planfeststellung), zum Beispiel der Durchstich von der Petersbrunner Straße zur Münchner Straße auf Höhe des Landratsamtes realisiert wurden. Andere weisen darauf hin, dass mit dem Bau des eigentlichen Tunnels überhaupt noch nicht begonnen sei. Vielmehr handele es sich bei den bisherigen Baumaßnahmen um Verbesserungen an der B2, die der Bund ohnehin irgendwann hätte vornehmen müssen. Ob nun begonnen wurde oder nicht wird vermutlich eine Rolle spielen, wenn der bisherige Bedarfsplan für Fernstraßen, in dem der Starnberger Tunnel nach wie vor anlaog zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030) nur mit der Bewertung „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ aufgenommen ist, wie vorgesehen spätestens 2023 überprüft wird. Dass dies aller fünf Jahre für alle dort aufgeführten Projekte geschehen muss ist eine Vorschrift des Paragraf 4 Fernstraßenausbaugesetzes. Wie berichtet war der Tunnel im Vorgänger-Bundesverkehrswegeplan sowie in den Investitionsplänen des Bundes stets noch mit der mehr Dringlichkeit bedeutenden Klassifizierung „Vordringlicher Bedarf“ ausgewiesen. Im Umfeld der letzten Bundestagswahl 2017 war dann trotz der Herabstufung im BVWP 2030 die Bau- und Mittelfreigabe für das Starnberger Projekt erfolgt. Federführend dabei: der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Er verhinderte damit, dass das Baurecht 2018 verfallen wäre.

Angesichts der inzwischen horrend gestiegenen prognostizierten Baukosten für die Röhre (siehe Tunnelkosten auf dem Weg ins Fünffache) würden sich voraussichtlich bei einer Überprüfung des damals für die Aufnahme im BVWP 2030 maßgeblichen Kosten-Nutzen-Faktors von 4,1 spürbare Änderungen ergeben. Je höher der Faktor, desto sinnvoller ist ein Projekt. In der damaligen Berechnung war einem Nutzen in Höhe von 536,7 Millionen Euro Kosten in Höhe von 130,184 Millionen Euro (jeweils Barwerte) gegenübergestellt worden. Somit ergab sich der Faktor 4,1. Jeder kann selbst rechnen, was eine Steigerung der Baukosten für eine Auswirkung hat. Zudem wird die Bürgerinitiative Pro Umfahrung – Contra Amtstunnel nicht müde darauf hinzuweisen, dass seit Inbetriebnahme der Westumfahrung zwischen Maxhof-  und Waldkreuzungs-Kreisverkehr die Verkehrsbelastung in Starnberg selbst gesunken ist, somit der geplante Tunnel einen nur noch geringeren Nutzen haben kann. Von der von der Politik angestrebten Mobilitätswende und ihren Auswirkungen ist hierbei noch gar nicht die Rede. Das alles spricht dafür, dass es durchaus sinnvoll sein könnte, den Antrag der Bundes-Grünen für ein Fernstraßenneubau-Moratorium im Stadtrat zu unterstützen. Das konnten die Befürworter des Tunnelprojektes diesmal gerade noch verhindern. Aber vielleicht kommt das Moratorium ja trotzdem –  nach der Bundestagswahl im September dieses Jahres.

Dann wäre es Aufgabe der Politik, der Starnberger Bevölkerung Nutzen und Lasten durch das Bauprojekt neu zu verdeutlichen. Da hat sich in den letzten fünf Jahren gewaltig viel verschoben. Die Westumfahrung entlastet die Stadt spürbar vom Verkehr, das Busangebot ist gestiegen, die Corona-Pandemie hat das Arbeiten im Homeoffice gefördert, und die Zeichen stehen allgemein auf Mobilitätswende, also mehr weg vom eigenen Auto, auf jeden Fall hin zur E-Mobilität, damit zu weniger Schadstoffausstoß. Man darf gespannt sein, was die in der Sondersitzung des Stadtrates von der Weilheimer Behörde angekündigten neuen Verkehrszählungen für ein Ergebnis bringen werden. Sind die Zahlen gesunken, sinkt auch der Nutzen des Tunnels. Die Belastungen durch dessen Bau sind dagegen in mehreren Bereichen gestiegen, angefangen von den städtischen Finanzen über den Verlust an Bäumen, Verkehrsbehinderungen durch die diversen Baumaßnahmen, Risiken für den Erhalt der Grundwasserströme, Verlust von Fußgänger- und Radfahrerquerungen über die B2, zu erwartenden Mehraufwand für die örtliche Feuerwehr und nicht zuletzt durch das Zementieren der durch die B2 geteilten Stadt. Mit dem Tunnel wird sich das nie mehr ändern. Auch unter diesen Gesichtspunkten muss das B2-Tunnel-Projekt in seiner Wirkung und Sinnhaftigkeit überprüft werden.

Tunnelkosten auf dem Weg ins Fünffache

Da staunten Tunnelbefürworter  und -gegner nicht schlecht. In der Sondersitzung des Stadtrates teilten die Vertreter des Staatlichen Bauamtes Weilheim mit, dass sich die Kosten für das B2-Tunnel-Projekt jetzt neu auf 320,6 Millionen Euro belaufen. Das ist vier Mal mehr als zu Beginn der Planungen, aber auch noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Ein kleiner Rückblick:

Unter Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger waren 2003 im Rahmen von Runden Tischen alle Varianten für eine Verkehrslösung für Starnberg von Experten auf den Prüfstand gestellt worden. Nachdem man alle Fakten zusammengetragen hatte, entschied sich der damalige Stadtrat mehrheitlich dafür, der Realisierung des Tunnels den Vorzug vor anderen Lösungen zu geben. Die Kosten waren damals mit netto 86,25 Millionen Euro angegeben, inklusive 15 Prozent für Nebenkosten. Für die Neubewertung der Projekte, die in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen wurden, legten die Bundesbehörden im Jahr 2016 einen Barwert der Baukosten in Höhe von 130,18 Millionen Euro zugrunde. Bis Ende 2016 stand der Starnberger Tunnel mit 162 Millionen Euro im jährlichen Bundeshaushalt, ab 2017 mit 199 Millionen Euro. Jetzt also 320 Millionen, wohlgemerkt sind darin die Planungskosten – gewöhnlich rechnet man mit 20 Prozent der Projektkosten –  noch nicht enthalten. Das wären noch einmal 64 Millionen Euro, womit wir bei 384 Millionen Euro landen, somit bald das Fünffache der ursprünglichen Kostenangabe.

Und der Aufwand zur Realisierung wird weiter steigen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Vor kurzem hat das Weilheimer Bauamt bestätigt, dass der Fertigstellungstermin, der noch auf den Bauschildern an den Einfahrten zur Stadt Starnberg mit 2026 angegeben ist, nicht gehalten werden kann. Wie berichtet war im vergangenen Jahr ein Planänderungsverfahren nötig, weil sich mit der ursprünglichen Baugenehmigung (Planfeststellung aus 2007) nicht alle inzwischen aufgetretenen Probleme und zum Teil neue technische Anforderungen lösen ließen. Wann die Planänderungen Rechtskraft erhalten ist offen, denn selbst wenn die Regierung von Oberbayern zum Jahresende alle dazu eingegangenen Einwendungen abgewogen und wo nötig und möglich berücksichtigt hat, können von diesen Änderungen Betroffene noch Klagen einlegen. Juristische Verfahren sind bekanntlich zeitlich nie einzuschätzen. Voraussetzung für den Baubeginn des Tunnels ist außerdem, dass der neu in die Planung aufgenommene groß dimensionierte Düker – eine Überführung des Grundwassers über die quer zum Grundwasserstrom liegende Tunnelröhre – am Almeidaweg fertiggestellt und technisch abgenommen ist. Wann mit dessen Bau begonnen wird, ist noch offen. Schon allein wegen dieser Verzögerungen für die Fertigstellung des B2-Tunnels werden also weiter Baukostensteigerungen stattfinden. Zwei weitere Projekte, die noch vor dem Baubeginn abgeschlossen sein müssen: Die Ertüchtigung der Würmbrücke am Ende des Autobahnastes A952 und die Aufweitung der Bahnbrücke über die B2 neben dem Gaßner-Hochhaus. Die Erfahrung mit großen Bauprojekten hat gezeigt, dass sich der Teufel im Detail oft erst herausstellt, wenn begonnen wurde. Um- und Ergänzungsplanungen kosten wiederum Geld. Und noch sind die Projekte gar nicht öffentlich ausgeschrieben worden, so dass ausführende Firmen auch noch nicht mit spitzem Bleistift selbst gerechnet haben. Bei der BMS-Stadtratsfraktion ist man sich sicher, dass die 400 Millionen auf jeden Fall geknackt werden.

Es soll Leute geben, die der Meinung sind, das braucht uns Starnberger nicht aufregen, denn das zahlt ja alles der Bund. Der bezahlt es allerdings von unser aller Steuern. Das heißt, jeder ist irgendwie beteiligt. Was die Stadträte eigentlich mit Sorgen erfüllen sollte – es bei der Mehrheit aber ganz offensichtlich nicht tut –  ist der Anteil der Baukosten, der die Stadt treffen wird. Im Jahr 2018 wurden die Beträge, die aufgrund der gesetzlich fixierten Kreuzungsvereinbarungen (Schnittstellen zwischen B2 und Ortsstraßen) zu zahlen sind, mit 4,1 Millionen Euro angegeben. Diese Preise steigen ebenfalls bis zur Fertigstellung. Für die Tunnelportale, sichtbaren Betriebsgebäude, oberirdische Teile der Notausstiege aus dem Tunnel  und den am Schlossgarten geplanten Entlüftungskamin ist ein Architektenwettbewerb in Auftrag gegeben worden. Das Staatliche Bauamt hat zugesichert, dass die Stadt Starnberg auswählen darf, was umgesetzt wird. Wenn der Stadtrat also etwas Schöneres will als die Normalausstattung, die der Bund überall in Deutschland bezahlt – wer wird wohl die Mehrkosten tragen? Was den Bereich südlich des Tunnels angeht, sind Anschlüsse von Seitenstraßen wie Heimstättenweg, Am Waldspielplatz/Mozartstraße und Oberer Seeweg zwar in der Ursprungsbaugenehmigung geregelt, inzwischen ist den Stadträten jedoch klar geworden, dass es ihnen wichtiger sein sollte, wie die eigenen Bürger in Zukunft aus ihren Wohngebieten ausfahren können, statt dass sie ohne Gegenrede akzeptieren was Bund und Staatliches Bauamt als Priorität vorgeben – nämlich dass der Verkehr auf der B2 so unbehindert wie möglich fließen muss. Klarer Hinweis der Bauamtsvertreter in der jüngsten Sondersitzung: Ein Umbau sei später auch noch möglich. Drei Mal darf geraten werden, wer dann zahlt, wenn es am Heimstättenweg erst später einen Kreisverkehr und Am Waldspielplatz doch die von Weilheim abgelehnte Ampelanlage geben muss? Da war das Bauamt immer schon ganz klar: Sonderwünsche zahlt die Stadt. Sie wird auch zumindest zum Teil die notwendige Mehrausstattung der örtlichen Feuerwehr tragen müssen, damit diese zu Notfällen im künftigen Tunnel ausrücken darf und kann.

Wer hätte in letzter Zeit nicht immer wieder in der örtlichen Presse das Lamento der Stadträte und aus dem Rathaus vernommen, dass jetzt nach der Corona-Krise die Einnahmen geschrumpft sind und sämtliche Ausgaben auf den Prüfstand müssen. Sogar das bisher stets als Vorzeigeobjekt präsentierte Gymnasium will man nun an den Landkreis abgeben. Wenn es aber  um den Tunnel geht, kommt den Vertretern von CSU, UWG, SPD, Grünen und FDP kein klagendes Wort über die Lippen, egal wie sehr die Kosten steigen. Im Gegenteil, es wird alles schön geredet. Man darf gespannt sein, ob es beim Bund dabei bleibt, dass er jegliche Baukostensteigerungen beim B2-Tunnel, wie jetzt wieder geschehen, einfach so genehmigt. Denn auch der Bund hat Haushaltsprobleme wegen Corona. Die noch amtierende Bundesregierung hat zwar einen Regierungsentwurf für den Haushalt 2022 vorgelegt, es ist aber ziemlich sicher, dass die neue Regierung nach der Wahl im September diesen Entwurf nochmals überarbeiten wird. Das Bundesverkehrsministerium muss bereits nach dem vorliegenden Entwurf mit 1,4 Prozent weniger Einnahmen und 13 Prozent weniger Ausgaben zurecht kommen.

Tunnel Zusatzarbeiten

B 2: Tunnel Starnberg – Nordzulauf: Ergänzende Verkehrsphase ab 25./26. Juni – Fertigstellung Kreuzungsbereich Perchastraße, Linksabbiegen in Uhdestraße Richtung Innenstadt nicht möglich

Kreuzungsbereich Perchastraße ist fertiggestellt. In die Uhdestraße kann ab sofort für mindestens zwei Monate von der Autobahn kommend nicht eingebogen werden. Umfahrung via Perchastraße.

In der Nacht von Freitag, den 25. Juni auf Samstag erfolgt die Baustelleneinrichtung für eine ergänzende Verkehrsphase am künftigen Nordzulauf des Tunnels. Die konkrete Maßnahme wird am Samstag, der 26. Juni wie folgt ablaufen:

Der Kreuzungsbereich Perchastraße in die B 2 Münchner Straße ist ab Samstag, den 26. Juni 2021 komplett fertiggestellt. Das heißt für die künftige Verkehrsführung ab Ende Juni 2021, dass

  • ab sofort von der Perchastraße kommend links in die B 2 Münchner Straße Richtung Innenstadt eingebogen werden kann (neue Ampelregelung),
  • ab sofort von der Perchastraße kommend rechts in die B 2 Münchner Straße Richtung Autobahn wie üblich eingebogen werden kann (neue Ampelregelung),
  • von der Autobahn kommend Richtung Innenstadt die neu gebaute Linksabbiegemöglichkeit in die Perchastraße mit neu installierter Ampel in Betrieb geht.

Linksabbiegen in Uhdestraße Richtung Innenstadt temporär nicht möglich

Von der Autobahn kommend kann – nach jetzigem Planungsstand – bis mindestens 13. August 2021 bedingt durch eine anschließende Verkehrsphase nicht mehr links in die Uhdestraße eingebogen werden. Wir empfehlen die Umfahrung via Perchastraße. Von der Innenstadt kommend Richtung Autobahn bleibt es nach wie vor möglich, rechts in die Uhdestraße einzubiegen. Hintergrund für die Wegnahme der Linksabbiegung ist, dass das Bauteam ca. Mitte Juli von der Nordseite der B 2 mit seinen Aktivitäten auf die Südseite der B 2 wechseln wird.

Zur Ausführung stehen an: 

Erneuerung des Gehwegs auf nördlicher Seite. Erneuerung und Ausgleich der Straßenentwässerung, Verlegung von Leerrohren, Bau einer neuen Rechtsabbiegerspur in Richtung Gautinger Straße. Im Vorfeld wurden betroffene Anlieger direkt informiert.

Fußgänger werden auf die Südseite der B 2 umgeleitet. Sie haben folgende zwei Querungsmöglichkeiten: eine beim Landratsamt (MAHAG) und eine vor der Gautinger und Uhde Straße. Die Querungsmöglichkeit bei der Moosstraße/Perchastraße entfällt.

B2 Tunnel – neue Arbeiten

Eine Mitteilung des staatlichen Bauamtes Weilheim:

Fortsetzung des Ausbaus des künftigen Nordzulaufs ab 26. Mai mit neuer Verkehrsphase zwischen Moosstraße und Gautinger Straße. Sperrung der Moosstraße wird bis 25. Mai aufgehoben.

Ab Mittwoch, den 26. Mai 2021 beginnt für das Team Tunnel Starnberg auf der B 2 Richtung Starnberg zwischen Moosstraße und Gautinger Straße eine neue Verkehrsphase. Sie wird voraussichtlich zweieinhalb Monate dauern. Pro Fahrtrichtung bleiben zwei Fahrstreifen offen, wobei jeweils der linke Fahrstreifen auf 2,10 m Breite begrenzt ist. Eine Zufahrt in die Uhdestraße – von der Autobahn kommend – ist anfangs noch möglich, danach während der Bauzeit nicht mehr. Ab voraussichtlich Mitte Juni ist der Kreuzungsbereich der B 2 mit der Perchastraße komplett fertiggestellt, sodass – von der Autobahn kommend – von der B 2 in die Perchastraße eingebogen werden kann. Ab diesem Zeitpunkt kann aus der Perchastraße auch links auf die B 2 abgebogen werden.

Lediglich wegen Arbeiten an zwei Schächten wird es voraussichtlich zwischen 10 und 15 Uhr eine je dreistündige Wegnahme einer Fahrspur außerhalb des Berufsverkehrs geben. Der genaue Zeitpunkt dieser beiden kleinen Phasen wird durch die LED-Verkehrshinweise kurzfristig noch bekannt gegeben.

Zur Ausführung stehen an: Erneuerung des Gehwegs auf nördlicher Seite. Erneuerung und Ausgleich der Straßenentwässerung, Verlegung von Leerrohren, Bau einer neuen Rechtsabbiegerspur in Richtung Gautinger Straße. Im Vorfeld wurden betroffene Anlieger direkt informiert.

Fußgänger werden auf die Südseite der B 2 umgeleitet. Sie haben folgende zwei Querungsmöglichkeiten: eine beim Landratsamt (MAHAG) und eine vor der Gautinger und Uhde Straße. Die Querungsmöglichkeit bei der Moosstraße/Perchastraße entfällt.

LED-Anhänger weisen ab Montag, den 17. Mai 2021 auf diese Maßnahme an diesen Standorten hin:

Von der Autobahn kommend Richtung Starnberg: vor der Bushaltestelle

Von Starnberg kommend Richtung Autobahn: beim McDonald´s

Abschluss Sperrung Moosstraße bis 25. Mai 2021

Die Vollsperrung der Moosstraße wird bis zum Dienstag, 25. Mai 2021 verlängert.

Der Grund dafür sind erweiterte Spartenverlegungen, die im gesamten Bauablauf Verzögerungen auslösten. So musste beispielsweise die Aufbringung der endgültigen Weißmarkierung vom geplanten Termin 18. Mai 2021 um eine Woche nach hinten auf den 25. Mai 2021 verschoben werden.

Zugleich besteht – wie immer bei Straßenbauarbeiten – die Wetterabhängigkeit. Bestimmte Arbeiten wie zum Bespiel der Einbau der Asphaltschichten können nur bei trockenen Witterungsverhältnissen stattfinden.

B2 Tunnel Bauaktivitäten 2021

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

Zufahrt der Moosstraße in die B 2 ab 26. April gesperrt. Grund: Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen. – Überblick zu weiteren diesjährigen Baumaßnahmen im Nordzulauf.

 

Wie in der Pressemitteilung vom 19. März 2021 angekündigt, wird die Zufahrt der Moosstraße in die B 2 wegen Spartenarbeiten gesperrt. Der Zeitraum dafür steht jetzt fest: Beginn der Vollsperrung ab Montag, den 26. April bis voraussichtlich 18. Mai 2021. Hier werden Ver- und Entsorgungsleitungen quer unterhalb des Einmündungsbereichs der Moosstraße zur B 2 verlegt.

Verkehrsführung während der Vollsperrung

Einmündung Moosstraße in B 2 gesperrt

Einfahrt in Moosstraße aus Richtung München sowie Ausfahrt aus Moosstraße in Richtung Weilheim nicht möglich

Zufahrt zu MAHAG aus Richtung Starnberg über Gautinger Straße, Petersbrunner- und Moosstraße; aus Richtung München direkte Zufahrt von der B 2 möglich wie gehabt.

Buslinien 904, 961 und 975: Der Halt in der Moosstraße entfällt. Es werden ersatzweise temporär – für die Dauer der Maßnahme – Bushaltestellen in der Gautinger Straße eingerichtet. Die Ersatzhaltestellen sind von der Moosstraße aus über den Gustav-Otto-Weg zu erreichen.

Vorschau Bauaktivitäten in Nordzulauf 2021

Die für das Jahr 2021 vorgesehenen Bauaktivitäten für den Tunnel Starnberg sind gekennzeichnet von der Fertigstellung des Straßenzulaufs Nord auf dem Abschnitt zwischen der Perchastraße bis kurz vor die Eisenbahnbrücke.

Hier wird es im Anschluss an die oben beschriebenen Arbeiten an den Sparten zunächst auf der Nordseite der Münchner Straße und im Kreuzungsbereich zur Gautinger Straße zu Gehweg- und Fahrbahnanpassungen sowie Umbauten im Kreuzungsbereich kommen. Die gleichen Arbeiten werden zeitlich versetzt auch auf der Südseite der Bundesstraße 2 und im Kreuzungsbereich Uhdestraße ausgeführt. Außerdem wird in diesem Kreuzungsbereich, wie auf Höhe des Landratsamtes bereits vollzogen, eine Querungsinsel in der Mitte der Münchner Straße für Fußgänger und Radfahrer eingebaut. Zum Abschluss wird der Bereich zwischen der Kreuzung der B 2 mit der Moosstraße/Perchastraße bis zum Ende des Straßenzulaufs Nord (kurz vor der Eisenbahnbrücke) vollständig neu asphaltiert und markiert.

Im Bereich des Südzulaufs wird es entgegen unserer Ankündigung von 2020 zu keinen baulichen Aktivitäten dieses Jahr kommen. Die Gründe hierzu liegen nach Ausarbeitung der Ausführungs- und Ausschreibungsplanung an dieser Stelle vorrangig in bauablauftechnischen Aspekten. Ein Umbau an der Bundesstraße 2 im Süden ist im Rahmen der Hauptbaumaßnahme vom Bauablauf einfacher und mit zeitlich geringeren Eingriffen in den fließenden Verkehr zu realisieren. Daher wird diese Teilbaumaßnahme, die eine knapp 170 m lange Verbreiterung der Bundesstraße 2 zur Anlage der künftigen Ein- und Ausfädelstreifen vorsieht, vorerst verschoben. Eine Rodung in diesem Bereich ist daher ebenso vorerst nicht erforderlich.

Tunnel Fortsetzung

Das Staatliche Bauamt teilt mit:

Ab 22. März im Norden Restarbeiten in der Petersbrunner Straße OHNE AUSWIRKUNG auf den Verkehrsfluss. Mit der Vollsperrung der Moosstraße ab vorraus. Ende April sind die Arbeiten zum Nordzulauf wieder in vollem Gange.

Im Mittelpunkt der Restarbeiten in der Petersbrunner Straße ab Montag nächster Woche, 22. März 2021 steht u. a. der behindertengerechte Um- und Ausbau. Konkret bedeutet das Eingriffe im Geh- und Radwegbereich sowie den Randbereichen des Ende 2020 neu erstellten Abschnitts der Petersbrunner Straße in Richtung B 2. In den Verkehrsfluss der Petersbrunner Straße oder der B 2 wird dabei nicht eingegriffen. Fußgänger und Radfahrer bittet das Staatliche Bauamt um Verständnis für diese erforderliche Maßnahme.

Vorankündigung Vollsperrung Moosstraße

Nach den Osterferien ab voraussichtlich Ende April 2021 wird die Moosstraße gesperrt. Hier werden Ver- und Entsorgungsleitungen quer unterhalb des Einmündungsbereichs der Moosstraße zur B 2 verlegt. Nach derzeitigem Stand wird diese Vollsperrung voraussichtlich 14 Tage dauern. Hierzu wird gesondert mit Infografik rechtzeitig informiert.

WPS will Sicherheitsanalyse

Eine Pressemitteilung der WPS-Stadtratsfraktion:

„Der genehmigte – noch nicht gebaute – Tunnel entspricht nicht dem heutigen Stand der Technik. Wie schon vor 2 Jahren hat das erneut die jetzige Feuerwehrdiskussion bestätigt.
Das hat Folgen, die bislang noch nicht öffentlich diskutiert worden sind. Im Havariefall „Kollision im Tunnel“ können Feuerwehr und Rettungsdienste wegen der zu langen Zugriffszeiten nicht rechtzeitig vor Ort sein. Retten müssen sich die Tunnelbenutzer daher selbst. Sie müssen ohne Hilfe von außen die Notausgänge/Schleusen erreichen, um in die sicheren Bereiche zu gelangen, wo sie geborgen sind. Zu unterscheiden ist deshalb zwischen Rettung (Selbstrettung) und Bergung (Feuerwehr).

Der Planfeststellungsbeschluß (Baugenehmigung) von 2007 stellt dazu fest: „Für Personen mit Mobilitätseinschränkungen wird zum Erreichen der geschützten und belüfteten Räume in der Regel die Hilfe Dritter erforderlich sein, da im Katastrophenfall durch querstehende Fahrzeuge bzw. offene Fahrzeugtüren u. U. keine durchgängig ausreichend breite Fluchtgasse vorhanden ist“. Starke und Schwache – Schnelle und Langsame – sollen auf einem schmalen Notgehweg gemeinsam den nächsten Notausgang erreichen, der 300m entfernt ist und 10,5m höher liegt

Sobald Panik entsteht dominiert die Devise „Rette sich wer kann“ das Geschehen – was Katastrophen regelmäßig belegen. Was ist dann die Hilfe Dritter, die ja auch Rettungsuchende sind, noch wert? Ist der genehmigte Tunnel auch dann noch für die Selbstrettung sicher genug?
Das müssen Sicherheitsanalysen klären, was bisher weder geschehen ist, noch diskutiert wurde. Wir werden dazu einen Antrag stellen und einbringen. Im ureigensten Interesse der Stadt und ihrer Bürger muß es sein, daß der Tunnel in der Öffentlichkeit nicht als unsicher gilt. Denn dann würde der Durchgangsverkehr weiterhin den Weg durch die Stadt nehmen.

Genehmigt ist der Tunnel mit Rettungsschächten in 300m Abstand. Dieses Konzept erfordert dringend die Sicherheitsanalysen, die wir beantragen, weil es dafür keine anerkannten Regeln der Technik gibt, deren Einhaltung per se die Selbstrettungsfähigkeit bestätigen würden.“