Aktualisierung

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:
Keimbelastung des Trinkwassers im Ortsnetz der Ortsteile Wangen, Schorn, Oberdill, Fercha und Unterschorn

„Erfreulicherweise konnten bei einer ersten Probenserie keine mikrobiologischen Belastungen des Trinkwassers festgestellt werden. Alle Wasserproben haben im Rahmen des Untersuchungsumfangs die geltenden Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten.

Auf Anordnung des Starnberger Gesundheitsamts muss jedoch weiterhin bis Sonntag, 06.09.2020 eine Schutzchlorung des Trinkwassers durchgeführt werden. Zudem finden weitere mikrobiologische Untersuchungen statt.

Aus Sicherheitsgründen ist das Abkochen des Trinkwassers bei einer Verwendung zur Lebensmittelzubereitung immer noch erforderlich.“

Ertüchtigung Schmeißer Weiher

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Auf dem städtischen Grundstück an der Buchhofstraße in Percha wird das bestehende Rückhaltebecken ertüchtigt.
Mit den Bauarbeiten wird die von der Stadt beauftragte Fachfirma Scharpf aus Dirlewang ab Montag, 17. August 2020 beginnen. Diese Arbeiten werden voraussichtlich sechs Wochen in Anspruch nehmen.

In dieser Zeit ist der parallel verlaufende Geh- und Radweg nur eingeschränkt nutzbar, da hier die Baustellenzufahrt eingerichtet wird. Der Geh- und Radweg wird durch einen Bauzaun von der Baustellenzufahrt getrennt. Radfahrer werden in diesem Bereich durch eine Beschilderung darauf hingewiesen, von ihrem Rad abzusteigen.

Zum Hintergrund:

Im Zuge der örtlichen Prüfungen hat das Wasserwirtschaftsamt Weilheim Untersuchungen und Nachberechnungen des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) Schmeißer Weiher gefordert. Das HRB wird aufgrund der Dammhöhe nun in die Klasse der kleinen Hochwasserrückhaltebecken eingeordnet.

Daher ist die Stadt Starnberg verpflichtet, die erforderliche Dammkronenhöhe zu erhöhen.

Die Maßnahme wird über RZWas (Die Richtlinien des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben) gefördert.“

Belastetes Trinkwasser

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Keimbelastung des Trinkwassers im Ortsnetz der Ortsteile Wangen, Schorn, Oberdill, Fercha und Unterschorn

Bei einer routinemäßigen mikrobiologischen Untersuchung wurde eine Keimbelastung des Trinkwassers im Ortsnetz der Ortsteile Wangen, Schorn, Oberdill, Fercha und Unterschorn festgestellt.

Als Vorsichtsmaßnahme muss nach Absprache mit dem Gesundheitsamt Starnberg eine Schutzchlorung des Trinkwassers durchgeführt werden. Diese Maßnahme macht das Abkochen des Trinkwassers bei einer Verwendung zur Lebensmittelzubereitung zwingend erforderlich .

Die Chlorimpfung ist für den Verbraucher aufgrund der geringen Dosierung gesundheitlich unbedenklich. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden eingehalten, sodass das Trinkwasser nach dem Abkochen bedenkenlos konsumiert werden kann. Die Chlorimpfung kann jedoch bei Personen mit entsprechender Unverträglichkeit sowie bei empfindlichen Fischarten bei einem Wassertausch zu Problemen führen.

Die Ursache der Verunreinigung wird derzeit geklärt. Alle notwendigen Maßnahmen zur Behebung der Störung sind bereits eingeleitet. Es werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt.

Die Stadt Starnberg entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis.“

Löschwasser für Hadorf

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Auf dem städtischen Grundstück an der Uneringer Straße in Hadorf, neben dem vorhandenen Löschwasserweiher, wird ein unterirdischer Löschwasserbehälter eingebaut. Mit den Bauarbeiten wird die von der Stadt beauftragte Fachfirma Gebrüder Huber aus Ascholding voraussichtlich ab Montag, 6. Juli 2020 beginnen. Derzeit geht das städtische Bauamt von einer Bauzeit bis einschließlich Mitte September 2020 aus. Die Uneringer Straße muss während dieser Zeit halbseitig gesperrt werden.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen und leider manchmal unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

Zum Hintergrund:

Der Löschwasserbehälter ist notwendig, da sich der Ortsteil Hadorf in den letzten Jahren vergrößert hat. Dadurch ist die Stadt Starnberg gesetzlich verpflichtet eine größere Löschwassermenge für den Ortsteil zur Verfügung zu stellen (geforderte Löschwassermenge: 96 Kubikmeter/Stunde). Der unterirdische Löschwasserbehälter hat ein Gesamtvolumen von insgesamt 130 Kubikmetern.“

Kinderhaus Perchting öffnet

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Das neue Kinderhaus Perchting ist nun fertiggestellt und bezugsfertig. Am heutigen Donnerstag, 25.06.2020 ziehen bereits die ersten Kindergartenkinder und die Krippengruppe in die hellen und freundlichen Räumlichkeiten ein. Zuvor hatte Erster Bürgermeister Patrick Janik das fertiggestellte Kinderhaus zusammen mit Stadtbaumeister Stephan Weinl und Christina Frei (städtisches Hochbauamt) an Stadtpfarrer Andreas Jall und Kindergartenleiterin Margarete Haseidl von der Katholischen Pfarrkirchenstiftung Perchting zum weiteren Betrieb übergeben. Mit dabei waren die planenden Architekten Walter Waldrauch und Rainer Hoffmann von der raumstation Architekten GmbH. Als Willkommensgeschenk für die Kinder hatte der Erste Bürgermeister einen kleinen Spielzeuglaster mit im Gepäck, den stellvertretend Kindergartenleiterin Margarete Haseidl in Empfang nahm.

Für die individuelle Kinderbetreuung stehen den Kleinen zukünftig neben einem Bewegungsraum, ein Werkraum und ein Essraum mit Küche zur Verfügung. Ein Highlight ist sicherlich auch der großzügige und begrünte Außenspielbereich, der Abenteuer für unterschiedliche Altersgruppen bietet. Außerdem gibt es Räume für die Verwaltung, Personal und Elterngespräche sowie Sanitärbereiche. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Pelletheizung, auf den südwärts ausgerichteten Dächern befindet sich eine Photovoltaikanlage.

Durch die gute Zusammenarbeit aller Handwerker, der beteiligten Planungsbüros und ausführenden Firmen konnte das Kinderhaus in einem Jahr und 3 Monaten fertiggestellt werden. Am 18. März 2019 fuhr der erste Bagger über das Gelände, fünf Monate später am 9. August 2019 fand das Richtfest statt.

Wegen der aktuellen Lage hat sich die Stadtverwaltung zusammen mit der Katholischen Pfarrkirchenstiftung Perchting schweren Herzens dazu entschieden, auf ein Einweihungsfest zu verzichten. Als kleines Trostpflaster und zum Dank an alle Beteiligten ist zu einem späteren Zeitpunkt ein gemeinsames Essen in Planung. Auch ein Tag der offenen Tür zum Kennenlernen der neuen Räumlichkeiten für die Perchtinger Bürgerinnen und Bürger soll noch stattfinden.“

FW Leutstetten: Drei Kommandanten

Einen Sonderfall im Sinne des Bayerischen Feuerwehrgesetzes gibt es in Leutstetten, weshalb der Stadtrat noch in der abgelaufenen Ratsperiode einstimmig grünes Licht dafür gab, dass der Erste Kommandant Michael Rattelmüller zwei statt nur einen stellvertretenden Kommandanten zur Seite bekommt. Weil Rattelmüller noch vor Ende der in diesem Jahr beginnenden Wahlperiode das Alter von 65 Jahren erreicht, was ein automatisches Ausscheiden aus dem aktiven Feuerwehrdienst bedeutet,  hatte er im Rathaus darum gebeten, einen zweiten Stellvertreter etablieren zu dürfen, damit dieser gemeinsam mit dem ersten Stellvertreter in die Aufgaben eines Ersten Kommandanten eingewiesen werden kann. Beide sollen sich dann nach Rattelmüllers Ausscheiden in vier Jahren der Kommandantenwahl im Jahr 2026 stellen. Dann fällt die zweite Stellvertreterstelle wieder weg. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass Rattelmüller noch einmal als Erster Kommandant gewählt werden konnte.

Vollsperrung für Kinderhaus

Die Arbeiten am neuen Kinderhaus Perchting befinden sich auf der Zielgeraden. Ab dieser Woche werden der Vorplatz und die Mitarbeiterstellplätze für das Kinderhaus gepflastert und die abschließenden Pflanzarbeiten durchgeführt. Im Anschluss daran wird die von der Stadt Starnberg beauftragte Firma Peine & Wilhelm aus Gilching unmittelbar mit der Gehwegverlängerung und Erneuerung der Straßendeckschicht in der Jägersbrunnerstraße beginnen. 

Deshalb ist es erforderlich, die Jägersbrunnerstraße ortsauswärts ab Höhe Hausnummer 29 ab dem 20.04.2020 bis voraussichtlich 15.05.2020 für den Durchfahrtsverkehr zu sperren.

Das Sportgelände des TSV Perchting und das Sportheim „La Cassetta“ sind fußläufig über den kürzlich hergestellten Verbindungsweg zum Keltenweg erreichbar. Die Zufahrt mit dem Auto zu Sportgelände und Gaststätte sowie zum Reiterhof der Familie Seethaler wird in dieser Zeit nur über den von Süden kommenden Landstettener Weg und den Feldweg nördlich des Reiterhofes möglich sein. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Die Stadt Starnberg bittet um Verständnis für die mit der Baumaßnahme einhergehenden und nicht zu vermeidenden Einschränkungen.

Nachruf Lieselotte Bach

Am 2. Mai 2020 wäre Lieselotte Bach hundert Jahre alt geworden. Das kann sie nun nicht mehr wie eigentlich geplant groß feiern. Sie ist am 11. April verstorben.

Bach war vor der Gebietsreform Gemeinderätin im damals noch selbständigen Dorf Wangen gewesen. von 1984 bis 1990 saß sie für die UWG im Starnberger Stadtrat, war Ortsteilsprecherin für Wangen und hatte im Stadtrat das Bäderreferat inne. Alles was in der Politik mit Wasser zu tun hatte, begleitete sie mit besonderem Interesse. So war die Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Ortsgruppe Starnberg stets ein fester Termin in ihrem Kalender. Für ihr Engagement ist sie 1998 mit der Bürgermedaille der Stadt Starnberg ausgezeichnet worden. Bach war rüstig bis zum Schluss und genoss es, bei möglichst zahlreichen Veranstaltungen dabei sein zu können. Es fand sich dann immer jemand, der sie gern wieder nach Hause chauffierte, denn die Anreise bewältigte sie gern selbst mit dem Bus. In ihrem Heimatdorf Wangen war sie stets engagiert, sei es für Jubiäumsfeiern wie zum Beispiel „1000 Jahre Wangen“, oder bei der Dorfentwicklung sowie für die evangelische Kirche.

Lieselotte Bach ist die einzige weibliche Vertreterin der UWG, die bei einer Wahl auf grund eigener Beliebtheit und Verdienste in den Starnberger Stadtrat gewählt worden ist. Spätere Stadträtinnen gehörten dieser Fraktion ausschließlich dann an, wenn sie während der Ratsperiode aus anderen Fraktionen zur UWG gewechselt hatten.

Absage städtischer Veranstaltungen

Die Stadt Starnberg wird, um die bisher erreichten Zwischenziele zur Eindämmung der Corona- Pandemie nicht zu gefährden, bis einschließlich 31.08.2020 keine eigenen Veranstaltungen (Stadtfest mit Stadtlauf sowie Ausstellungen und Veranstaltungen in den städtischen Einrichtungen wie Kulturbahnhof, Museum Starnberger See, Musikschule, Bücherei und Seebad) durchführen.

 Diese Richtlinie gilt auch für Veranstaltungen, die in und auf städtischen Liegenschaften durchgeführt werden (z.B. Französische Woche, Pfälzer Weinfest, Afrika-Karibik-Festival, Strandgutmarkt, Papierbootrennen sowie sämtliche Veranstaltungen in der Schlossberghalle ausgenommen Sitzungen politischer Gremien). Die Stadtverwaltung wird hierzu mit den Veranstaltern Kontakt aufnehmen, um eine freiwillige Absage bzw. eine Verschiebung in den Herbst zu erwirken. Die Maifeiern in Perchting und Percha wurden bereits von den Veranstaltern abgesagt, ebenso das für Juli geplante Stadlfest in Perchting.

„Mit Blick auf die Fortführung und Anpassung der bayerischen Corona-Strategie haben wir entschieden bis einschließlich August keine städtischen Veranstaltungen durchzuführen oder dafür Räume und Plätze zur Verfügung zu stellen. Bei allen verständlichen Wünschen nach Rückkehr zur gewohnten „Normalität“ gilt es jetzt die fragilen Zwischenerfolge in der Bekämpfung der Corona – Pandemie nicht leichtsinnig zu gefährden und gemeinsam für eine weitere Reduzierung der Infektionszahlen zu kämpfen – und das geht am besten, indem wir uns durch die Einhaltung von Distanz gegenseitig schützen“, so Erste Bürgermeisterin Eva John.

Kommission zur Grundstückfindung

Die SPD-Fraktion hat einen erfolgreichen Antrag aus der Vergangenheit wieder aufleben lassen. Wie berichtet hatte sie um einen Stadtratsbeschluss gebeten, eine den damaligen Verhältnissen entsprechende „Grundstücksfindungskommission“ wieder einzurichten. Aus jeder Stadtratsfraktion solle ein Mitglied dort einen Sitz haben (siehe SPD: Grundstück finden). Hintergrund ist, dass die Durchführung des aktuellen Einheimischenmodells der Stadt gezeigt hat, dass der Bedarf wesentlich höher als das bisherige Angebot an Grundstücken ist und deshalb ein neues Projekt aufgelegt werden sollte.

„Je früher wir beginnen, desto früher kann mit den notwendigen Untersuchungen von geeigneten Flächen begonnen werden“, bekräftigte Tim Weidner (SPD) nochmals den Antrag. Gerd Weger (CSU) verlangte, nur nichtöffentlich zu diskutieren. Iris Ziebart (FDP) beurteilte den Vorstoß der Genossen als „generell sehr vernünftige Sache“, empfahl aber, die Kommission erst im neuen Stadtrat nach der Kommunalwahl einzusetzen. „Nichts darf unterlassen werden, Wohnraum, möglichst auch für Einheimische zu suchen“, sagte Markus Mooser (WPS). Ludwig Jägerhuber (CSU) erinnerte sich an die Arbeit der früheren Grundstücksfindungskommission und meinte, die habe sehr zielführend und sehr diskret gearbeitet. Die CSU begrüße dieses Vorgehen. „Auch von der Bürgerliste volle Zustimmung“, pflichtete ihm Michael Mignoli (BLS) bei. Der Antrag wurde vom Stadtrat einstimmig befürwortet.