Weniger Spuren auf B2

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

TUNNEL STARNBERG: DREI BEVORSTEHENDE MAßNAHMEN MIT SPURWEGNAHMEN AUF DER B 2

ABSCHLUSS AMPELBEREICHE NORDSEITE B 2 — WIEDERHERSTELLUNG
SCHUTZPLANKEN BEREICH WÜRMBRÜCKE — NEUE BESCHILDERUNG FÜR NEUEN
ASPHALTABSCHNITT. DIESES MAßNAHMEN-TRIPLE FINDET ZWISCHEN DEM 29.
NOVEMBER UND 4. DEZEMBER STATT – KURZFRISTIGE SPURWEGNAHME(N) NACH
BEDARF

ABSCHLUSS AMPELBEREICHE NORDSEITE B 2

Wann und wo?

AM SONNTAG, 29. NOVEMBER 2020 ZWISCHEN 9:00 UHR UND 15:00 UHR auf der
Nordseite der B 2 STADTEINWÄRTS

Was wird gemacht?

In zwei Ampelbereichen auf der B 2 werden Induktionsschleifen
eingebaut. Das sind Kontaktschleifen im Asphaltbelag zur
verkehrsabhängigen Ampelsteuerung. Betroffen ist die Ampelanlage des
Kreuzungsbereichs der B 2 Münchner Straße/Strandbadstraße und die
neue Ampel an der neuen Überquerungshilfe der B 2 Münchner Straße
auf Höhe des Landratsamtes. Beide auf der Nordseite der B 2 in
Fahrtrichtung Starnberg.

Auswirkung auf Verkehr

Wechselnde Spurwegnahme auf der B 2 STADTEINWÄRTS. Es handelt sich um
zwei je ca. 30 m lange, wandernde Sperrbereiche. Die Südseite der B
2, also die Fahrtrichtung von Starnberg Richtung BAB 952, ist von
diesen Arbeiten nicht betroffen. Die Kontaktschleifen konnten hier
bereits verlegt werden.

WIEDERHERSTELLUNG SCHUTZPLANKEN BEREICH WÜRMBRÜCKE

Wann und wo?

AM MONTAG, 30. NOVEMBER UND DIENSTAG, 1. DEZEMBER 2020 ZWISCHEN 9:00
UHR UND 16:00 UHR AUF HÖHE DER WÜRMBRÜCKE zwischen Anschlussstelle
BAB 952 „Percha“ und Stadt Starnberg.

Was wird gemacht?

Die Anfang November entfernten Schutzplanken im Mittelstreifenbereich
zur Vorbereitung der mittlerweile abgeschlossenen Baumaßnahme werden
wiederhergestellt.

Auswirkung auf Verkehr

Wechselnde Spurwegnahmen auf der B 2 STADTEINWÄRTS UND STADTAUSWÄRTS

NEUE BESCHILDERUNG FÜR NEUEN ASPHALTABSCHNITT

Wann und wo?

VON MONTAG, 30. NOVEMBER BIS FREITAG, 4. DEZEMBER 2020

Was wird gemacht?

Nach Abschluss der Asphaltierungsarbeiten folgt jetzt die Ergänzung
und Erneuerung der Verkehrsbeschilderung. Insgesamt werden 20 neue
Pfosten/Bodenhülsen aufgestellt und 68 für die Verkehrssicherheit
erforderliche Schilder montiert. Es handelt sich um den gleichen
Abschnitt, der vor kurzem im November für die Asphaltierung der B 2
zwischen dem Ende der A 952 (Bereich Würmbrücke) und dem Bereich
Moosstraße/Perchastraße betroffen war.

Auswirkung auf Verkehr

Bedarfsweise und kurzfristige Wegnahme einer Fahrspur – je nach
Schilderstandort – auf einem kurzen Abschnitt von jeweils ca. 20 m.
Die dort arbeitenden Personen brauchen Platz, um u. a. die neuen
Schildermasten aufzustellen und die neuen Verkehrsschilder zu
montieren. Die Spurwegnahme betrifft beide Fahrrichtungen – von
München kommend und von Starnberg kommend.

LED-HINWEISTAFELN AUCH FÜR „KLEINERE“ MAßNAHMEN IM EINSATZ

Für die drei oben beschriebenen bevorstehenden Maßnahmen werden zwei
mobile LED-Hinweistafeln zur begleitenden Information der
Verkehrsteilnehmer eingesetzt und wie folgt aufgestellt:

* stadteinwärts von der BAB 952 kommend auf Höhe des Ortsschildes
* stadtauswärts Richtung München bei der neuen Querungshilfe am
Landratsamt

Fragen an den Bürgermeister

Ralf Breitenfeld hat Fragen an den Bürgermeister für die heutige digitale Bürgerversammlung gestellt:

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister Janik,
nachdem die Stadt Starnberg in diesem und im kommenden Jahr mit deutlich weniger Einnahmen aus der Gewerbesteuer und anteiligen Einkommenssteuer zu rechnen hat und die Kreisumlage, nach meinem Verständnis, als fester Ausgabenblock (leider) betrachtet wird, müssen alle weiteren Ausgaben genauestens unter die Lupe genommen werden.

 

Sie haben es für den Haushalt 2020 erreicht, an der einen oder anderen Stelle Ausgaben zu reduzieren und gleichzeitig mit einer Steuererhöhung/Erhöhung der Abgaben die Einnahmen zu steigern. Dennoch bleibt eine kreditfinanzierte Deckungslücke in 2020 und auch sicher absehbar in 2021 ff.
Vor diesem Hintergrund erscheinen die laufenden Kosten, die die Stadt in Zukunft für die anteilige Errichtung und den Betrieb des Tunnels schultern muss, wie ein Damoklesschwert.
Können Sie bitte darstellen, mit welchen geplanten Kosten der Errichtung/Fertigstellung des Tunnels die Stadt Starnberg beteiligt wird; mit welcher jährlich wiederkehrenden Belastung Sie rechnen und wie sich diese Betriebskosten des Tunnels für die Stadt Starnberg aus Ihrer Sicht zusammensetzen (also nach Fertigstellung), wie gedenken Sie diesen Betrag gegen zu finanzieren.
Die Pläne dazu sollten ja bereits existieren, damit langfristig geplant und gut vorbereitet – auch wenn der Tunnel dann existiert – tragfähige Haushalte für die Stadt Starnberg aufgestellt werden können.“

Lebendiges Starnberg – neuer Anlauf

Heute Abend läuft die Frist aus, bis zu der die Starnberger Anträge im Rahmen der diesmal wegen Corona nur digital möglichen Bürgerversammlung einreichen können. Rathauschef Patrick Janik hat versprochen, jeden der eingehenden Anträge den dafür zuständigen Stadtratsgremien zur Entscheidung vorzulegen. Von dieser Möglichkeit hat jetzt auch Helm Andreas Heigl, Mitglied im STAgenda Arbeitskreis Verkehr (Sprecherin Irmgard Franken), Gebrauch gemacht.

Im Folgenden sein Antrag im Wortlaut:

„Sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte,

 

Ihnen allen ist das Stagenda Konzept ‚Lebendiges Starnberg’ gut bekannt, das Ziel ist es, die Verkehrsbelastung Starnbergs nachhaltig und deutlich zu senken und insbesondere den Durchgangsverkehr konsequent vom gesamten Stadtgebiet abzuhalten.

Einzelne Vorschläge aus dem Konzept haben inzwischen Einzug in die  Beschlussfassung des Stadtrates und die Arbeit der Stadtverwaltung gefunden, insbesondere der Rückbau von Münchner- und Hauptstrasse nach Fertigstellung des B2-Tunnels, mit einer gerechteren Platzaufteilung insbesondere für Fussgänger und Radfahrer, sowie der Schaffung von Stadtraum für die Aufenthaltsqualität z.B. vor Gastronomie oder Einzelhandel dort und in dem Geschäftsstrassen Richtung See.

 

Der Kern des Konzeptes ist jedoch noch nicht auf den Weg gebracht: Den Zufluss des Autoverkehrs in das Stadtgebiet aus allen Richtungen herunterzuregeln.

Dazu lege ich diesem Anschreiben noch einmal den umfassenden Massnahmenkatalog zum Konzept ‚Lebendiges Starnberg’ bei, der dem Stadtrat am 10.02.2020 von Frau Franken übersandt wurde (Anlage 1) und stelle folgende Anträge:

 

  1. Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung mit der vertiefenden Planung zu den im Konzept vorgeschlagenen Massnahmen – von Groß nach Klein 

 

1.1  Großräumige Alternativen für regionalem und überregionalem Verkehr abseits Starnbergs

1.2  Einfahrt nach Starnberg für Durchgangsverkehr verlangsamen und ablenken

1.3  Nutzung der Westtangente und des Tunnels erleichtern

1.4  Angrenzende Stadtgebiete im Süden und Norden Starnbergs an den Tunnel anbinden

1.5  Tunnelzufahrten optimieren um ein Ausweichen durch die Stadt zu verhindern

1.6  Schleichwege schließen, um den Durchgangsverkehr zu bündeln

1.7  Vorrang für den ÖPNV, optimieren und beschleunigen

1.8  Vorrang für den Fuß- und Radverkehr

1.9  Vorrang für die Aufenthaltqualität

 

Da vieles für den Erfolg einer nachhaltigen Verkehrsberuhigung davon abhängig ist, dass Autofahrer den Weg über die West-Umfahrung (und später den Tunnel) wählen, muss die Stadtdurchfahrt verlangsamt werden, also länger dauern als das Umfahren Starnbergs. s. Anlage 2 (Seiten 26 ff)

Deshalb mein weiterer Antrag:

 

  1. Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung mit der Planung des nachhaltigen Umbaus der radialen Einfallstrassen (Possenhofener, Weilheimer, Andechser, Hanfelder, Gautinger und Leutstettener Strasse) gem. den Vorschlägen aus dem Konzept ‚Lebendiges Starnberg’ mit Radwegen –oder schutzstreifen bei Platzmangel, Querungen und Ampeln, Fahrbahnverschwenkungen, Bäumen und Parkbuchten – s. Anlage 2 (Seiten 33 ff)

 

2.1. Priorität 1 hat die Hanfelder- und Andechser Strasse, da diese bereits jetzt in Gemeindehand sind und nach der B2 die zweithöchste Belastung durch Durchgangsverkehr erzeugen, hier sollte im kommenden Jahr mit der Planung zum Rückbau begonnen werden.

2.2. Priorität 2 hat die Possenhofener Strasse, da diese Durchgangsverkehr direkt in das Geschäftsviertel im Zentrum führt (Seiten 36 f)

2.3. Priorität 2 hat auch die Leutstettener Strasse Nord, mit Anbindung Gautinger Strasse, da diese Durchgangsverkehr an der B2 vorbei durch die Wohnviertel leitet (Seiten 38 f)

2.4. Priorität 3 hat der Verlauf der ehemaligen B2, da diese erst nach Tunnelfertigstellung zurückgebaut werden kann.

 

Ein Anfang ist gemacht, in dem der Stadtrat im Jahr 2020 erste Einzelmaßnahmen auf den Weg gebracht hat. Gemeinsam sollten wir es schaffen, für Starnberg eine nachhaltige Verkehrswende einzuleiten, den lokalen und globalen Trends zu entsprechen – und von einem Nachzügler, vielleicht einmal zu einem Vorreiter für lebenswerte Stadtplanung zu werden.

Gerne stehe ich Ihnen zur Verfügung und stelle die Einzelmassnahmen auf Wunsch noch einmal im Stadtrat vor.

 

Mit den besten Wünschen,

Helm Andreas Heigl“

 

(Siehe auch “Lebendiges Starnberg” ist das Ziel und  Innenstadt verkehrsberuhigen?)

 

B2: Änderung für Fußgänger und Radler

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

TUNNEL STARNBERG: NEUE QUERUNGSHILFE ÜBER B 2 AM LANDRATSAMT AB 16.
NOVEMBER IN BETRIEB

NACH ABSCHLUSS DER ASPHALTIERUNGSARBEITEN WIRD EINE NEUE QUERUNGSHILFE
FÜR FUßGÄNGER UND RADFAHRER IN BETRIEB GENOMMEN. GLEICHZEITIG
STILLLEGUNG DER FUßGÄNGERQUERUNG ÜBER DIE B 2 MÜNCHNER STRAßE AUF
HÖHE STRANDBADSTRAßE.

DIE NEUE QUERUNGSHILFE BEFINDET SICH IN UNMITTELBARER NÄHE DER
BUSHALTESTELLE DIREKT VOR DEM LANDRATSAMT STARNBERG AN DER SÜDFLANKE
DER B 2. Diese neue Querungshilfe mit Anforderungsampel ist für
Fußgänger und Radfahrer. Mit Hilfe dieser neuen Ampelanlage gelangen
die künftigen Nutzer ab Montag, den 16. November 2020 über eine neu
gebaute Verkehrsinsel auf die jeweils andere Seite der Münchner
Straße.

Diese neue Querungsmöglichkeit liegt etwas stadteinwärts von der
bisherigen, die gleichzeitig aufgehoben wird; die frühere
Fußgängerampel direkt am Infocenter Tunnel Starnberg wurde
demontiert.

Innenstadt verkehrsberuhigen?

Eigentlich war der Projektausschuss für Verkehrsentwicklung des Stadtrates im Februar und der Stadtrat als Vollgremium schon einen Monat zuvor sehr weit gewesen, was ein Verkehrskonzept für die Innenstadt angeht. So hatte der Rat im Januar entschieden, ein Konzept erarbeiten zu lassen für die Gestaltung der Münchner-, Haupt- und Weilheimer Straße, was zuvor der Projektausschuss am 18. November 2019 dem Stadtrat empfohlen hatte. Kernpunkte waren die Begrenzung der Fahrbahnbreite auf 6,50 Meter, eine Neuaufteilung der Straßenflächen zugunsten der Radfahrer und Fußgänger sowie die Herstellung von mehr Querungsmöglichkeiten über die B2. Diesen Beschluss hatte der Projektausschuss Verkehrsentwicklung am 12. Februar 2020 nochmals zur Umsetzung empfohlen. Zusätzlich empfahl er die Linksabbiegespur von der Münchner Straße in die Leutstettener Straße nach Süden entfallen zu lassen, eine Einbahnregelung einzuführen mit der Leutstettener Straße als Ausfahrt nach Norden, und der nördlichen Wittelsbacherstraße nach Süden. Zudem gab der Beschluss dem Stadtrat die Empfehlung, alle diese Maßnahmen mit den Bürgern und dem Staatlichen Bauamt Weilheim zu besprechen. Weitere Beschlüsse wurden nicht mehr gefasst, weil Patrick Janik, damals noch UWG-Stadtrat und Bürgermeisterkandidat von CSU, UWG, SPD und BLS, in der letzten Ratssitzung unter seine Amtsvorgängerin Eva John im März diese Tagesordnungspunkte und viele andere absetzen ließ (siehe Letzte Ratssitzung – unversöhnlich).

Im August dieses Jahres gründete sich aus den Reihen des neu gewählten Stadtrates die Arbeitsgruppe „Innenstadt“ (AG Innenstadt). Otto Gaßner (UWG), Angelika Kammerl (CSU), Thorsten Schüler (UWG) und Franz Sengl (Grüne) sind deren Mitglieder und haben versucht das Rad neu zu erfinden, also wiederum eigene Vorschläge gemacht, die aber nicht unisono übernommen werden. Ihr Konzept will der Stadtrat laut Beschluss „grundsätzlich weiter verfolgen“, entschied er jetzt mit 20:8 Stimmen. Dann gibt es noch das Konzept zur Abwehr von Durchgangsverkehr durch Starnberg der STAgenda, „Lebendiges Starnberg“ (siehe “Lebendiges Starnberg” ist das Ziel und Lebendiges Starnberg – die Debatte). Dieses vom STAgenda-Arbeitskreis Verkehr seit 2015 erarbeitete Konzept hatte der Stadtrat am 1. Juli 2019 einstimmig gebilligt. Kammerl verhinderte jedoch die weitere Behandlung im Februar 2020  (siehe Kammerl vertagt ‘Lebendiges Starnberg’). Weil das Konzept aber in der Bürgerversammlung 2019 von Bürgern in einem Antrag zur Weiterbehandlung den Stadträten ans Herz gelegt worden war, unterstützte das Gremium die mit Mehrheit ausgesprochenen Empfehlung der Bürgerversammlung nochmals, jedoch mit drei Gegenstimmen (siehe Empfehlung angenommen). Weiter hat sich das Ingenieurbüro Vössing mbH aus München mit den Fragen der Vermeidung von Durchgangsverkehr in der Innenstadt beschäftigt, ebenso schon weit vorher der Verkehrsentwicklungsplan vom Büro SHP Ingenieure aus Hannover, das acht Varianten untersucht hatte.

Aus all dem kristallisierte die Rathausverwaltung nun die Maßnahmen heraus, die zuerst im Projektausschuss Verkehrsentwicklung, dann im Bauausschuss und zuletzt im Stadtrat abgestimmt wurden und zeitnah umgesetzt werden sollten:

  • Baldmöglichst soll die Vorfahrt an der Kreuzung Possenhofener-/Bahnhofstraße (Seufzerberg) geändert werden, so dass der Verkehr  von der Possenhofener- in die Bahnhofstraße Vorfahrt bekommt. Heute ist der Verkehr Richtung Bahnhofsplatz bevorrechtigt (20:8). (Vorschlag STAgenda,  Büro Vössing und AG Innenstadt)
  • Die im Zuge der Planfeststellung für den B2-Tunnel vorgesehene Linksabbiegespur von der Münchner- in die Leutstettener Straße nach Süden soll entfallen (23:5). Das wird dem Staatlichen Bauamt Weilheim mitgeteilt. (Vorschlag STAgenda, AG Innenstadt)
  • Das Konzept für die  Umgestaltung der Münchner-/Haupt-/ Weilheimer Straße soll nun wirklich erarbeitet werden (Antrag BMS, den Beschluss vom 1. Juli 2019 zu bekräftigen: einstimmig).
  • Zu allen Maßnahmen will man die Meinung der Bürger abfragen, nachdem sie zuvor darüber informiert worden sind. Dabei soll es auch um die Akzeptanz einer Fußgängerzone im Bereich Wittelsbacher-/Maximilianstraße (südlicher Bereich) gehen (Vorschlag AG Innenstadt). Laut Zeitungsberichten ist Gaßner der Ansicht, dieser Bereich der Stadt sei in seiner Qualität vergleichbar mit der Münchner Fugängerzone in der Neuhauser Straße.

Den langjährige STAgenda Wunsch und Vorschlag der Grünen, auf dem Bahnhofsplatz einen Shared Space-Bereich zu schaffen, auf dem alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind – die Konzeptvorstellung war auf Antrag von Stadtrat Janik im März vertagt worden -, will man jetzt prüfen (einstimmig), aber zunächst einen dreimonatigen Test mit Aktionen zur Bespielung des Bahnhofsplatzes ins Auge fassen. Dafür werden 30000 Euro in den Haushalt 2021 eingestellt. Teil der Überlegungen ist eine Reduzierung der Parkplätze von 80 auf 50, was vor allem den Bereich vor dem Bayerischen Hof betrifft. Die AG Innenstadt hatte empfohlen, dort mehr Parkplätze zu schaffen. Das im STAgenda-Konzept „Lebendiges Starnberg“ empfohlene Einbahnstraßensystem (s.o.) wird nicht weiter verfolgt. Ebenso nicht der Vorschlag der AG Innenstadt, im westlichen Bereich der Josef-Jägerhuber-Straße Verkehr nur ein einer Richtung zuzulassen (siehe Gaßners Pläne für die alte Kergl-Schmiede).

Der Wunsch der AG, seit langem auch der der STAgenda, ein elektronisches Parkleitsystem einzurichten, fand im Projektausschuss Verkehrsentwicklung einstimmige Unterstützung. Offen blieb aber, wann es eingeführt wird. Da dafür mehr als 400000 Euro auf den Tisch gelegt werden müssen, soll die Verwaltung zunächst Gespräche führen, ob sich Freistaat und Tiefgaragenbetreiber beteiligen.

 

Arbeiten an Würmbrücke

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

„TUNNEL STARNBERG: ANGEKÜNDIGTE VORARBEITEN BEI WÜRMBRÜCKE AM 2.
NOVEMBER

DIE ANGEKÜNDIGTEN VORARBEITEN AUF HÖHE DER WÜRMBRÜCKE FINDEN AM
MONTAG, 2. NOVEMBER GANZTAGS STATT. VORMITTAGS SPURWEGNAHME
STADTAUSWÄHRTS, NACHMITTAGS SPURWEGNAHME STADTEINWÄRTS

ZUR VORBEREITUNG DER UMFANGREICHEN BAUMAßNAHME AN DEN BEIDEN ERSTEN
NOVEMBER-WOCHENENDEN WIRD AUF DER B 2 AUF HÖHE DER WÜRMBRÜCKE
SUKZESSIVE EINE FAHRSPUR JE FAHRTRICHTUNG AM MONTAG, DEN 2. NOVEMBER
2020 WIE ANGEKÜNDIGT GESPERRT.

Vormittags erfolgt die Wegnahme einer Fahrspur stadtAUSwärts und
nachmittags stadtEINwärts im angegebenen Abschnitt. Ziel dieser
eintägigen Maßnahme ist der Abbau der Schutzplanke im
Mittelstreifenbereich auf der Würmbrücke. So kann die Brücke
während der bereits angekündigten großen Maßnahme an den beiden
ersten November-Wochenenden (6.11.2020 ab 20 Uhr bis 9.11.2020, 06:00
Uhr und 13.11.2020 ab 20:00 Uhr bis 16.11.2020, 06:00 Uhr) für die Überfahrt genutzt werden. Ab Montagabend stehen dem
Verkehr wieder alle vier Fahrspuren zur Verfügung.“

Spurwegnahme

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

TUNNEL STARNBERG: SPURWEGNAHME STADTEINWÄRTS AM 2. NOVEMBER AUF HÖHE DURCHSTICH PETERSBRUNNER STRAßE
 
ASPHALTIERUNGSARBEITEN IN DER PETERSBRUNNER STRAßE ERFORDERN EINE SPURWEGNAHME AUF DER B 2 STADTEINWÄRTS AUF CA. 50 M AM MONTAG, 2. NOVEMBER VON 9:30 BIS 15:00 UHR
 
AM MONTAG, DEN 2. NOVEMBER 2020 FINDEN ASPHALTIERUNGSARBEITEN IN DER PETERSBRUNNER STRAßE NAHE DER B 2 IM RAHMEN DES ERSTEN BAUABSCHNITTS STATT. Konkret geht es um den Anschluss an den Bestand, sog. „Lückenschluss“.

DIES ERFORDERT STADTEINWÄRTS – ALSO VON DER AUTOBAHN RICHTUNG STADT STARNBERG KOMMEND – DIE WEGNAHME EINER FAHRSPUR AUF DER B 2 ZWISCHEN 9:30 UHR UND 15 UHR IN DIESEM BEREICH DES DURCHSTICHS PETERSBRUNNER STRAßE. Die Spurwegnahme erfolgt aus Sicherheitsgründen, da die Arbeitsgeräte sonst in die B 2 hineinreichen würden. Der betroffene Bereich ist nur ca. 50 m lang. Das Staatliche Bauamt Weilheim hat diese Maßnahme, die mit der Verkehrsbehörde und der Polizei abgestimmt wurde, bewusst außerhalb der Kernzeiten des Berufsverkehrs gelegt.

Behinderungen auf der B2

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

Tunnel Starnberg: Kreuzung Petersbrunner- /Strandbadstraße / B 2 auf Zielgerade: WEGNAHME einer FAHRSPUR pro Richtung an 2 WOCHENENDEN im NOVEMBER mit SPERRUNG der Einmündung Strandbadstraße
 

Asphaltierungsarbeiten lösen an den ersten beiden November-Wochenenden notwendige Verkehrseinschränkungen im Nordzulauf aus. Von jeweils freitags 20:00 Uhr bis montags 06:00 Uhr muss durchgearbeitet werden. Eintägige Vorarbeiten auf Höhe der Würmbrücke beginnen zum Monatswechsel.

 
Während der Asphaltierungsarbeiten auf der B 2 Münchner Straße für den neuen Deckenbau im Areal des Durchstichs der Petersbrunner Straße in die B 2 zwischen Würmbrücke und der Kreuzung mit der Moosstraße/Perchastraße werden jeweils an den beiden Wochenenden 6. – 9. November und 13. – 16. November von vier vorhandenen Fahrspuren zwei Fahrspuren für die Arbeiten gesperrt. Zu dieser Zeit ist nur ein Fahrstreifen in jeder Fahrtrichtung befahrbar. Die Einmündung Strandbad­straße von der B 2 wird während beider Bauphasen gesperrt.
Am ersten Wochenende wird am Freitagabend, den 6. November ab 20:00 Uhr bis Montagfrüh, den 9. November 06:00 Uhr im 24 h-Betrieb das nördliche Teilstück zwischen der Würmbrücke und der Kreuzung mit der Moosstraße/Perchastraße in Angriff genommen. In der zweiten Bauphase am darauffolgenden Wochenende startet am Freitag, den 13. November wieder ab 20:00 Uhr am Abend das Asphaltieren bis Montagmorgen, den 16. November 06:00 Uhr das südliche Teilstück im beschriebenen Abschnitt. Ebenfalls im 24 h-Betrieb.
Zum Monatswechsel Oktober/November, ca. eine Woche vor Beginn der ersten Bauphase laufen Vorarbeiten auf Höhe der Würmbrücke. Dazu wird auf der B 2 im angegebenen Bereich eine Fahrspur je Fahrtrichtung für ca. einen Tag gesperrt, um die Schutzplanke im Mittelstreifenbereich auf der Würmbrücke abzubauen. So kann die Brücke anschließend für die Überfahrt genutzt werden.
„Um den werktäglichen Berufsverkehr nicht zu beeinträchtigen, haben wir diese Maßnahme ganz bewusst auf diese beiden Wochenenden in der ersten Novemberhälfte vor unserer Winterpause gelegt“, betont Raphael Zuber, Abteilungsleiter Bergmännischer Tunnelbau am Staatlichen Bauamt Weilheim.

Vernetzte Kommunikation im Vorfeld

Das Staatliche Bauamt Weilheim stimmte diese zweiteilige Baumaßnahme im Vorfeld intensiv mit der Autobahndirektion Südbayern, der Polizei, dem Rathaus sowie dem Landratsamt Starnberg und den Rettungskräften ab. Für Noteinsatzzwecke haben die örtlichen Rettungskräfte jederzeit freie Zufahrt zur Strandbadstraße.

LED-Hinweise für Bevölkerung

Zur Vorabinformation der Verkehrsteilnehmer richtet das Staatliche Bauamt im Vorfeld mehrere LED-Hinweistafeln auf Haupt- und Nebenstraßen ein.
Während der Bauzeit werden zwei weitere LED-Hinweistafeln ergänzt, um den innerörtlichen Verkehr wegen der Sperrung der Strandbadstraße zu führen.
Witterungsbedingte Verschiebungen um jeweils eine Woche nach hinten sind kurzfristig möglich. Das Staatliche Bauamt würde in diesem Falle erneut informieren.

Erreichbarkeit Seeanlieger mit Einbahnsystem

Die Erreichbarkeit des Jugendzentrums Nepomuk, des Seebades, des Bayerischen Yachtclubs und des Strandhouses sowie der Wassersportsiedlung wird in beiden beschriebenen Bauphasen anhand eines Einbahnverkehrs wie folgt ermöglicht:

Via Uhdestraße – Perchastraße in den Schiffhüttenweg zum Nepomukweg. Einbahnstraße ab Schiffhüttenweg. Von der Strandbadstraße zurück in nördlicher Richtung bis zum Parkplatz des Landratsamtes. Hier der Ausschilderung folgend nach links abbiegen. Der Parkplatz des Landratsamtes darf an beiden Wochenenden für die Durchfahrt ausschließlich von östlicher in westlicher Richtung zur Perchastraße als Einbahnstraße befahren werden.

Besondere Hinweise:
Dies gilt ausdrücklich für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 3,5 Tonnen. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen sind an den beiden beschriebenen Wochenenden von der Nutzung dieses Einbahnverkehrs ausgenommen – siehe die beiden Infografiken ganz unten bei „Weitere Informationen“.

Zufahrt Moosstraße in B 2

Sperrung während der ersten Bauphase. Eine Zufahrt in/von der B 2 ist daher nicht möglich. Von Norden her freie Zufahrt in der Moosstraße bis zum Autohaus MAHAG.
Keine Einschränkung während der zweiten Bauphase.

Management der Bushaltestellen

Bushaltestelle „Landratsamt/Seebad“ stadteinwärts auf Höhe des Durchstichs Petersbrunner Straße
Diese wird in beiden Bauphasen stillgelegt.
Bushaltestelle „Landratsamt/Seebad“ stadtauswärts vor dem Landratsamt
Normaler Betrieb während der ersten Bauphase, also vom 6. – 9. November.
Während der zweiten Bauphase (13. – 16. November) „wandert“ sie nach Bedarf in Sichtweite der Bürgerinnen und Bürger um ca. 50 m in Richtung Innenstadt.

Fußgänger und Radler

Die Fußgängerampel an der Strandbadstraße auf die Nordseite der B 2 wird in beiden Bauphasen stillgelegt. Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, die Ampelanlage auf Höhe der Moosstraße/Perchastraße zu nutzen.
Auf der Südseite der B 2 bleiben sämtliche Geh- und Radwege offen.

Die Regelung des Verkehrs am künftigen Zulauf zum Nordportal für den Tunnel Starnberg am ersten November-Wochenende 06. – 09. November 2020 mit Reduzierung der B 2-Fahrspuren auf eine pro Richtung unter Sperrung der Einmündung Strandbadstraße in die B 2 und mit Einrichtung eines Einbahnverkehrs südlich der B 2 für Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. Sperrung der Moosstraße in die B2.
Die Regelung des Verkehrs am künftigen Zulauf zum Nordportal für den Tunnel Starnberg am zweiten November-Wochenende 13. – 16. November 2020 mit Reduzierung der B 2-Fahrspuren auf eine pro Richtung unter Sperrung der Einmündung Strandbadstraße in die B 2 und mit Einrichtung eines Einbahnverkehrs südlich der B 2 für Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen.

Spartenbrücke wird abgebaut

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

„DAS STAATLICHE BAUAMT WEILHEIM BAUT AM MONTAGABEND, 7. SEPTEMBER 2020

DIE BRÜCKEN MIT DEN VERSORGUNGSLEITUNGEN, DIE FÜR DAS DSV-TESTFELD

ZUM EINSATZ KAMEN, AB. BEGINN DER SCHRITTWEISEN DEMONTAGE

VORAUSSICHTLICH AB 20 UHR.
 
DEN AUFTAKT BILDET DER RÜCKBAU DER SPARTENBRÜCKE AM GEHWEG VOR DEM

GYMNASIUM AB CA. 20 UHR.. GEGEN 21 UHR FOLGT DER ABBAU DER

SPARTENBRÜCKEN ÜBER DIE LEUTSTETTENER STRAßE UND DIE B 2. HIER

KOMMT ES ZU KURZEN TEIL- UND VOLLSPERRUNGEN, BEI DENEN DIE POLIZEI DEN

VERKEHR REGELT UND BEI BEDARF ANHALTEN WIRD.
Ab spätestens 5:00 Uhr am Dienstag, den 8. September 2020 ist der

Ursprungszustand der Straßen wieder hergestellt. Die Rheinlandstraße

ist bereits seit heute, Freitag, den 04.09.2020 wieder für den

Verkehr freigegeben.
Mit dem abgeschlossenen Rückbau wurden die Düsarbeiten daher

erfolgreich und termingerecht vor Schulbeginn fertiggestellt. In den

nächsten Wochen werden im Bereich der Grünfläche am McDonald´s

noch Bohrungen durchgeführt, die den Verkehr jedoch nicht

beeinflussen.“

Auf Fritsch folgt Scheckinger

Eine Mitteilung des staatlichen Bauamtes Weilheim:

„Das Staatliche Bauamt Weilheim hat einen neuen Behördenleiter. Herr Leitender Baudirektor Stefan Scheckinger leitet seit 1. September 2020 die Weilheimer Behörde. Er folgt auf Uwe Fritsch, der nach gut dreijähriger Tätigkeit an das Bauministerium in München wechselt.
 
Der bisherige Leiter des Staatlichen Bauamts Weilheim, Herr Leitender Baudirektor Uwe Fritsch, wurde zum 1. September 2020 an das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr in München versetzt. Fritsch hat die Weilheimer Behörde seit Juli 2017 geleitet. Das Staatliche Bauamt ist in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Landsberg am Lech, Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen verantwortlich für ein Straßennetz mit einer Gesamtlänge von mehr als 1.500 km. Der Fachbereich Hochbau im Staatlichen Bauamt Weilheim betreut rund 1.300 Gebäude in mehr als 200 Liegenschaften des Freistaates Bayern, des Bundes, der NATO, der Gaststreitkräfte sowie der Kirchen im Rahmen der staatlichen Baupflicht.
In seiner Funktion als Bereichsleiter Straßenbau war Fritsch u.a. verantwortlich für die Bauprojekte B 2 Tunnel Starnberg, B 23 Ortsumgehung Garmisch-Partenkirchen mit Kramertunnel, B 23 Erneuerung der Echelsbacher Brücke, St 2069 Westumfahrung Starnberg, St 2014 Erneuerung der Mühlkanalbrücke Schongau und St 2063 Ausbau der Ortsdurchfahrt Tutzing. Planerische Fortschritte wurden erzielt in den Planfeststellungsverfahren für die B 472 Nordumgehung Bad Tölz und die B 2 Ausbau Wielenbach-Pähl, bei der Wiederaufnahme der Planungen für die B 2 Ortsumgehung Garmisch-Partenkirchen mit Wanktunnel sowie bei den Vorplanungen für die B 2 Ortsumgehung Weilheim, die B 2 Ortsumgehung Murnau und die B 23 Ortsumgehung Oberau.
Künftig leitet er am Bayerischen Bauministerium eine neugeschaffene Einheit, die sich im Rahmen einer Reform der Bauverwaltung mit personellen, organisatorischen und finanziellen Fragestellungen beschäftigen wird.
Zum 1. September 2020 übernahm Leitender Baudirektor Stefan Scheckinger die Leitung des Staatlichen Bauamtes Weilheim.
Stefan Scheckinger, 1971 in München geboren, studierte ab 1991 Bauingenieurwesen an der TU München. Danach trat er als Referendar in die Bauverwaltung ein und legte 1998 die große Staatsprüfung ab. Anschließend war er als Planungsreferent in der Autobahndirektion Südbayern tätig. Er wirkte u. a. bei der Planung des sechsstreifigen Ausbaus der A 8 West und des Neubaus der A 99 West mit. 2003 wurde Scheckinger Abteilungsleiter für den Landkreis Rosenheim am Straßenbauamt Rosenheim. Ab 2004 war er im Straßenbauamt München als Abteilungsleiter für die Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg zuständig. Zu seinen Projekten zählten der Entlastungstunnel Starnberg und die Nord- und Ostumfahrungen von Dachau. Ab 2006 war er als Referent im Sachgebiet „Oberbayern und Schwaben“ in der damals noch im Bayerischen Innenministerium angesiedelten Obersten Baubehörde tätig. 2009 wechselte er in die Pressestelle des Bayerischen Innenministeriums und wurde anschließend persönlicher Referent von Staatsminister Herrmann. 2012 kehrte Scheckinger in die Oberste Baubehörde zurück. Nach einem kurzen Einsatz im Sachgebiet „Bundesautobahnen“ wurde er Referent für das Personalwesen im Sachgebiet „Allgemeine Aufgaben und Straßenbetriebsdienst“. Er wirkte hier unter anderem bei der Ausbildung der Baureferendare mit. Seit April 2016 leitete Scheckinger die Dienststelle München der Autobahndirektion Südbayern und war dort für den achtstreifigen Ausbau des Autobahnrings München, für die Sanierung der Blow-Up gefährdeten A 92 und die Seitenstreifenfreigabe auf der A 9 zuständig. Im September 2017 wechselte Scheckinger nach Augsburg. Er leitete dort den Bereich Straßenbau am Staatlichen Bauamt. In seiner Zeit wurde unter anderem der vierstreifige Ausbau der B 300 zwischen Dasing und Aichach fertig gestellt. Zudem liefen in dieser Zeit die Baumaßnahmen für die Ortsumgehung Adelsried und die Planungen für die Ortsumfahrungen Diedorf und Tapfheim und auch für die Osttangente Augsburg.
Herr Scheckinger wird in seiner Funktion als Bereichsleiter Straßenbau die laufenden Baumaßnahmen und Planungen zielorientiert weiterführen. Wichtige Meilensteine, die es in den nächsten Jahren im Straßenbau zu erreichen gilt, sind der Start der Vortriebsarbeiten für den Tunnel Starnberg, die termingerechte Fertigstellung des Kramertunnels, die Wiedereröffnung der Echelsbacher Brücke, die Baubeginne für die Nordumfahrung Bad Tölz und für den Ausbau der B 2 nördlich Weilheim sowie die konsequente Weiterführung der Planungen für den Wanktunnel und die Ortsumgehungen von Weilheim, Murnau und Oberau. Weitere Schwerpunkte sind bei der Bestandserhaltung des Straßennetzes und dem Bau von Radwegen zu setzen.“