Starnbergs Schätze

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Welches Ziel verbindet Starnberg mit der Bewerbung für die Landesgartenschau 2032? Wo sollen sich die Areale befinden und welche Projekte sollen bis zur angestrebten Landesgartenschau umgesetzt werden? Entscheidende Fragen, auf die die Starnbergerinnen und Starnberger beim Online-Bürgerdialog am Mittwoch, 8. Dezember 2021, Antworten von der Stadt bekamen und gleichzeitig eigene Antworten gaben. So informierte die Stadt während der zweistündigen digitalen Veranstaltung über den aktuellen Stand des Bewerbungsverfahrens und lud dann die insgesamt über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, spontan Ideen zu entwickeln. Der erste Bürgerworkshop für die Bewerbung zur Landesgartenschau zeigte: Die Bürgerinnen und Bürger sprudeln vor Ideen und lassen sich von der Landesgartenschau begeistern.
Erster Bürgermeister Patrick Janik begrüßte die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Bürgerbeteiligung ist die tragende Säule von Starnbergs Bewerbung um eine Landesgartenschau. Denn als Bürgerinnen und Bürger nehmen Sie bei der Planung und Umsetzung der Landesgartenschau eine aktive Rolle ein und Sie alle sind im Veranstaltungsjahr Gastgeber für unsere Stadt. Sie sind unsere kreativen Vor-Ort-Experten. Dieses Potenzial möchten wir für die Bewerbung nutzen. So schaffen wir gemeinsam ein starkes WIR-Gefühl im Wettbewerb für unsere Landesgartenschau 2032.“
Danach stellten die städtischen Projektleiterinnen für die Landesgartenschau-Bewerbung, Sarah Buckel und Sylvie Pfeifer, Stadtbaumeister Stephan Weinl sowie Franz Damm vom beauftragten Büro „Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH“ das Bewerbungsverfahren und die städtebaulichen Visionen vor. Dabei wurde deutlich: Die Stadt Starnberg wird durch einen Zuschlag für die Bayerische Landesgartenschau 2032 die große Chance erhalten, ihr Stadtentwicklungspotenzial voll zu entfalten – und das nachhaltig. Konkret werden in ganz Starnberg neue schöne, grüne Orte und Freiräume entstehen, die miteinander in Verbindung stehen. Hier werden sich auch nach der Landesgartenschau die Starnbergerinnen und Starnberger gerne treffen, sich entspannen und miteinander im Gespräch sein.
Das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger bei der Veranstaltung war deutlich spürbar. Dies spiegelte sich in der Vielzahl der Anregungen und Ideen wider, die gemeinsam in den drei Arbeitsgruppen zu den Themen „Der Mehrwert einer Landesgartenschau“, „Seepromenade und Innenstadt“ und „Die weiteren Areale der Landesgartenschau“ erarbeitet wurden.
Das Herzstück der Bewerbung ist die Seepromenade, das Bahnhofs-Areal und die Innenstadt. Das sahen auch die Bürgerinnen und Bürger so: An dieser Arbeitsgruppe beteiligten sich über die Hälfte der Interessierten. Der Wunsch nach einer Verbindung zwischen See und Innenstadt ist groß, aber auch ein besserer Zugang zum See, weniger Betonflächen, eine natürliche Gestaltung des Seeufers und mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer wurden angeregt. Insgesamt ist es den Bürgern wichtig, dass eine bessere Aufenthaltsqualität und mehr Begegnungsräume geschaffen werden.


„Verbindungen wagen und Verbindungen schaffen“
Bei den „weiteren Arealen der Landesgartenschau“ stehen mehrere Bereiche in Starnberg und den Ortsteilen im Fokus: das Mausoleum in Söcking mit der Max-Josefs-Höhe, der Almeidaberg, die Mooswiesen, Erholungsflächen in Percha sowie der Schlossberg mit Schlossgarten. Dabei wurde besonders Starnbergs Alleinstellungsmerkmal für die Bewerbung deutlich: Die Vielfalt der Standorte stellt eine Herausforderung dar, eröffnet aber auch eine große Chance für die Stadt. Es gilt, „Verbindungen zu wagen und Verbindungen zu schaffen“. Den Starnbergerinnen und Starnbergern ist die Verknüpfung, die bessere Erreichbarkeit der Orte und das Thema Barrierefreiheit ein großes Anliegen. Manche Verbindungen sollten aber auch mit Bedacht gewählt werden, vor allem bei den Mooswiesen sind sich Planer und Bürger einig, dass Naturschutz und naturnahe Erholung stets im Mittelpunkt der weiteren Entwicklung des FFH-Gebietes stehen werden.
Auch in der Gruppe „Mehrwert einer Landesgartenschau“ wurden intensiv Ideen entwickelt. Die Bürgerschaft möchte aus der Vielfalt der Standorte einen Vorteil für die Bewerbung ziehen und „miteinander verknüpfte und pulsierende Lebensadern schaffen“. Dabei kamen ein Rundweg, barrierefreie Zugänge und ein schnelles und unkompliziertes Nahverkehrsnetz ins Gespräch. Ein Satz brachte den Mehrwert für die Stadt und die Bevölkerung besonders auf den Punkt: „In Starnberg schlummern viele Schätze – die wollen wir gemeinsam an die Oberfläche heben.“
Die Freude der Starnbergerinnen und Starnberger, sich einzubringen, wird die Stadt für die Bewerbung der Landesgartenschau weiterhin nutzen. Die gesammelten Bürger-Ideen werden in einem umfänglichen Bürgerprotokoll festgehalten, das voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres auf der Homepage „starnberg2032“ zu finden sein wird und direkt in die Bewerbung miteinfließt.
Die Stadtverwaltung und das beauftragte Büro „Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH“ sind mit Hochdruck dabei, ein Bewerbungskonzept zu erstellen. Die finalen Bewerbungsunterlagen wird die Stadt Starnberg bis zur Abgabefrist am 27. Mai 2022 bei der Bayerischen Landesgartenschau GmbH einreichen. Bis dahin werden am 13. Dezember 2021 erste Arbeitsergebnisse im Stadtrat vorgestellt.
Zudem wird noch ein zweiter Bürgerworkshop Ende Februar 2022 stattfinden, bei dem die Anregungen und die Ideen der Bürgerinnen und Bürger konkretisiert und in den weiteren Bewerbungsprozess integriert werden. Außerdem sind Infostände am 22. Januar, 27. Januar und 5. Februar 2022 auf dem Starnberger Wochenmarkt geplant. Dabei haben die Bürgerinnen und Bürger auch die Möglichkeit, sich in eine Unterstützerliste für die Gartenschau einzutragen. Die Unterstützerliste sowie aktuelle Informationen zum Bewerbungsprozess sind auch digital unter
der oben genannten Homepage eingestellt.

Hörspaziergang

Gottes Licht auf Erden bringen« – das war der Vorsatz des jungen Märchenkönigs Ludwig II., als er mit gerade 18 Jahren den bayerischen Thron bestieg. Und dieses Motto spiegelt sich nur allzu schön in der Weihnachtszeit sowie in dem romantischen Hörspaziergang Winter-Weihnacht mit König und Kaiserin wider, den die Autorin und Kunsthistorikerin Dr. Claudia Wagner für den Starnberger Schlossgarten konzipiert hat.
Dieser entführt, untermalt mit Musik und Ton von Michael Gottfried, aus den dunklen Wochen in eine märchenhaft leuchtende Welt von Prinz und Prinzessin, Märchenkönig und Kaiserin, und gewährt einen Blick in vergangene Zeiten am Hofe: Was stand auf dem Wunschzettel der Kaiserin, die selbst wie das Christkind am 24. Dezember Geburtstag hatte? Was bekamen so berühmte Kinder wie der spätere König Ludwig II. zur Bescherung? Warum ließ sich dieser einen ganzen Wald von Christbäumen im Bescherungszimmer des Schlosses aufstellen und besuchte unerkannt die Christmette? Und wie viel Geld gab er für Geschenke aus?
In neun Stationen folgt der Besucher den beiden Protagonisten Ludwig und Sisi durch den hell erleuchteten Schlossgarten in die weihnachtliche Welt am Hofe der Wittelsbacher.
Diesen haben die Künstler des Starnberger Kunstvereins DIE ROSENINSEL e.V. mit Lichtkunstwerken bereichert. Die einzelnen Kapitel des Hörspiels werden mit neun beleuchteten Schattenrissen des Starnberger Illustrators Matthias Schilling bebildert. Die Besucher können so den Szenen rund um König und Kaiserin anhand von Licht- und Schattenfigur an den Wänden des Schlossgartens folgen, vorbei an zwei leuchtenden Skulpturen des Malers und Bildhauers Paulo de Brito. Neben dem prunkvollen Ballkleid als Symbol für die Kaiserin Sisi, Ludwigs Großcousine, breitet ein prächtiger Schwan, des Königs Markenzeichen, seine Flügel aus.
Der 40-minütige Hörspaziergang soll in der dunklen Jahreszeit ein leuchtendes Geschenk an die Starnbergerinnen und Starnberger sein. Er kann am Eingang per QR-Code am Smartphone heruntergeladen werden. Auf der sich öffnenden Website befinden sich die einzelnen Tracks, die den Besuchenden durch die Stationen im Schlossgarten begleiten. Dieser ist ab 10. Dezember 2021, jeweils von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.
Für den Besuch des Schlossgartens gelten die aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Bürgerdialog Mittwoch

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Am kommenden Mittwoch sind die Starnbergerinnen und Starnberger eingeladen, ihre Ideen und Vorschläge für die Bewerbung zur Landesgartenschau (LGS) 2032 einzubringen. Rund 40 Bürgerinnen und Bürger haben sich bereits zum Online-Bürgerdialog am Mittwoch, 8. Dezember 2021, angemeldet. „Ich freue mich auf eine rege Beteiligung und viele interessante Gespräche und Impulse. Die Gartenschau ist ein Gemeinschaftsprojekt, das wir am allerbesten gemeinsam und im Dialog von Bürgerschaft, Stadtverwaltung und Stadtrat angehen“, so Erster Bürgermeister Patrick Janik. Und er fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, die Gartenschau zu unserer Gartenschau zu machen und die Stadt Starnberg gemeinsam mit der Bürgerschaft in die Zukunft hinein weiterzuentwickeln.“
Die im Rahmen des Online-Bürgerdialogs eingebrachten Vorschläge und Ideen werden in die Planungen miteinfließen. Die Bewerbung zur Landesgartenschau Starnberg 2032, die bis Ende Mai 2022 abzugeben ist, wird daher auch die Handschrift der Bürgerinnen und Bürger tragen. Für die städteplanerischen Impulse und die Konzeption der Bewerbung steht der Stadt Starnberg das Büro „Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH“ als erfahrener Partner zur Seite. Die Beteiligungs- und Dialogagentur „Hendricks & Schwartz GmbH“ unterstützt die Stadt bei der Organisation und Durchführung der Bürgerbeteiligungsformate. „Doch nur mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger werden wir es erreichen, dem Projekt eine Seele einzuhauchen und die Gartenschau mit Leben zu füllen. Wir wünschen uns, dass sich viele Starnbergerinnen und Starnberger von dem schönen Ziel Landesgartenschau 2032 anstecken lassen und aktiv an unserem Online-Bürgerdialog teilnehmen“, betont Erster Bürgermeister Janik.

Ablauf Bürgerdialog
Der Online-Bürgerdialog findet am Mittwoch, 8. Dezember 2021, von 19 bis ca. 21 Uhr über die Videokonferenz-Plattform Zoom statt. Gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung und dem beauftragten Planungsbüro werden die möglichen Austragungsorte für die Landesgartenschau vorgestellt und die jeweiligen Entwicklungspotenziale der Gebiete erläutert. Dabei wird verdeutlicht, welche Bereiche in Starnberg und den Ortsteilen von einer städtebaulichen Entwicklung durch die Landesgartenschau nachhaltig profitieren. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage „starnberg2032“.
Anmeldungen sind noch per E-Mail an landesgartenschau(at)starnberg.de möglich. Nach der Anmeldung erhalten Bürgerinnen und Bürger von der Stadt Starnberg die Zugangsdaten zum Meeting. Für Kurzentschlossene wird der Link zum Meeting auch unter der oben genannten Homepage veröffentlicht. Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein Computer, Laptop oder Tablet mit Internetzugang.

Seniorenbeirat: Dirr bleibt Vorsitzender

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Am Mittwoch, 24.11.2021 fand die konstituierende Sitzung des neu gewählten Seniorenbeirats statt. Erster Bürgermeister Patrick Janik eröffnete die Sitzung und führte anschließend die Wahl des Vorsitzes und der Stellvertretung durch. Reinhard Dirr wurde dabei einstimmig zum Vorsitzenden und Annette Leblanc einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder sind Willi Illguth, Lydia Lory, Renate Reitzig und Hannelore Uffelmann. Die beiden Stadtrats-Referentinnen für Soziales, Integration, Inklusion, Gleichstellung und Senioren, Eva Pfister und Kerstin Täubner-Benicke, werden den Seniorenbeirat in seiner Arbeit unterstützen.
Die Sitzungen des Seniorenbeirats finden üblicherweise im Seniorentreff im Ilse-Kubaschewski Haus statt und sind öffentlich. Die Mitglieder des Seniorenbeirats freuen sich über eine rege Beteiligung der Starnberger Seniorinnen und Senioren. Bei persönlichen Anliegen kann jederzeit auch direkt Kontakt mit den Seniorenbeiräten aufgenommen werden. Die Kontaktdaten der Mitglieder sind auf der Homepage der Stadt Starnberg zu finden.

Online-Bürgerdialog

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Die Stadt Starnberg lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände dazu ein, die Bewerbung für die Landesgartenschau in Starnberg 2032 aktiv mitzugestalten. Am Mittwoch, 8. Dezember 2021, steht der erste Online-Bürgerdialog an, bei dem Interessierte die Möglichkeit erhalten, sich zu informieren und Ideen einzubringen. Gartenschauen sind Bürgerprojekte und Motor für städtebauliche Entwicklungen, die mit viel Innovationsfreude und Ideenreichtum zur positiven und nachhaltigen Veränderung einer Stadt beitragen.
Der Online-Bürgerdialog findet am 8. Dezember 2021 von 19 bis ca. 21 Uhr über die Videokonferenz-Plattform Zoom statt. Auf dem Programm steht als Einstieg eine Vorstellung des aktuellen Planungsstandes und des Bewerbungsverfahrens. Gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung und dem beauftragten Planungsbüro werden im Anschluss die möglichen Austragungsorte für die Landesgartenschau in mehreren Kleingruppen vorgestellt und die jeweiligen Entwicklungspotenziale der Gebiete erläutert. Dabei wird verdeutlicht, welche Bereiche in Starnberg und in den Ortsteilen von einer städtebaulichen Entwicklung durch die Landesgartenschau nachhaltig profitieren. Weitere Informationen finden Interessierte unter der Homepage „starnberg2032“.
Anmeldungen sind per E-Mail an landesgartenschau(at)starnberg.de bis zum 6. Dezember 2021 möglich. Nach der Anmeldung erhalten Bürgerinnen und Bürger von der Stadt Starnberg die Zugangsdaten zum Meeting. Für Kurzentschlossene wird der Link zum Meeting auch unter der oben genannten Homepage veröffentlicht. Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein Computer, Laptop oder Tablet mit Internetzugang.

Bayerischer Hof wird aufgegeben

Die Zusammenstellung der Ergebnisse der genaueren Untersuchungen des Zustands des einstigen Nobelhotels Bayerischer Hof liest sich wie ein Buch zum Gruseln:

  • gravierend statische Mängel
  • erhebliche brandschutztechnische Bedenken gegen die Weiternutzung als Beherberungsstätte
  • die Elektroanlage in Teilen nicht mehr zulässig und von der Anlage geht eine hohe Gefährdung aus
  • die Warmwasserversorgung musste wegen Kontamination mit Legionellen stillgelegt werden
  • Heizung-Lüftung-Sanitär zeigt einen Sanierungsbedarf von rund zwei Millionen Euro brutto ohne Nebenkosten
  • aus fachlicher Sicht ist eine Lebensmittelproduktion in den küchentechnischen Einrichtungen erst wieder nach umfangreichen Sanierungsarbeiten und Herstellung der gesetzlich erforderlichen Bedingungen möglich
  • einzelne Bereiche sind wegen der Gefahr der Ablösung von Putzteilen zu sperren. Zum Thema  Rissbildung: „Da dies auf eindringende Feuchtigkeit von oben zurückgeführt werden kann wird empfohlen, baldmöglichst eine Sanierung der Dachhaut vorzusehen.“

Fazit: „Unter Berücksichtigung der oben genannten Themen ist eine kurzfristige Wiederaufnahme der Betriebs des Bayerischen Hofe und  griechische Taverne ausgeschlossen.“

Da fragt man sich schon, wie die Eigentümer dieses denkmalgeschützten Gebäudes mit diesem in der Vergangenheit umgegangen sind, dass es so weit kommen konnte. Wir erinnern uns: Dass die Dachhaut saniert werden muss, ist seit 2011 bekannt und wurde vom damaligen Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger und seiner Stadtratsmehrheit abgelehnt (siehe Bayerischer Hof: Opfer der Seeanbindung?) Sie wollten das Gebäude schon damals am liebsten verkaufen und den Erlös in die von ihnen geplante Seeanbindung stecken.

Der neue Bürgermeister Patrick Janik will diese Seeanbindung ebenfalls. Dafür benötigt er viel Geld. Deshalb steht es für ihn und die aktuelle Stadtratsmehrheit überhaupt nicht zur Debatte, selbst finanzielle Mittel in die Hand zu nehmen, um den Zustand des Bayerischen Hofes zu verbessern. Lieber wird, wie schon mehrfach geschehen, über einen neuerlichen Wettbewerb ein Investor gesucht, der, trotzdem ihm die Grundstücksflächen nur im Erbbaurecht übertragen werden sollen, ein Konzept auf den Tisch legt, was mit diesem Areal und der benachbarten – laut Untersuchung nicht in ganz so bedauerlichem Zustand befindlichen – Immobilie der Alten Oberschule angefangen werden könnte. Möglich sollen sein weiter ein Hotel, gewerbliche Nutzung und Wohnungen. Für den Wettbewerb waren schon im diesjährigen Haushalt der Stadt 400000 Euro eingestellt. Aktuell kommt noch einmal ein ordentlicher Betrag drauf, denn es muss ja ein Büro gefunden werden, das den Wettbewerb vorbereitet und begleitet (siehe Bayerischer Hof bleibt in Warteschleife und Jetzt ein Konzeptwettbewerb). Das städtische Bauamt ist nach den Zeitungsberichten der letzten Wochen viel zu überlastet, als dass es das selbst leisten könnte. Zehn Bewerbergemeinschaften aus Investor, Architekt und Landschaftsarchitekt sollen eingeladen werden für das vorgeschaltete Bewerberverfahren. So der Beschluss vom Bauausschuss letzten Donnerstag und Stadtrat gestern Abend.

Derweilen kann sich der Zustand des bedauernswerten Gebäudes nur weiter verschlechtern. Wie man an obiger Aufzählung sehen kann, hat es in der Zeit seit der von Stadt und Landkreis verfügten Schließung nochmals ordentlich gelitten. Diese Entwicklung droht in dem an historischen Gebäuden inzwischen so armen Starnberg voraussichtlich auch noch anderen markanten Immobilien: Der Musikschule, deren Sanierung die Stadtratsmehrheit gestoppt hat, der Schlossbergschule, die laut gestrigem Beschluss zu Gunsten eines Neubaus aufgegeben werden soll, und dem ebenfalls seit Jahrzehnten vor sich hindümpelnden Seebahnhof. In allen Fällen ist die Stadt Eigentümer. Denkmalgeschützt sind nur der Bahnhof, die Alte Oberschule und der Bayerische Hof. Der Denkmalschutz rettet aber nichts, denn wenn das Gebäude ausreichend verfallen ist, ist es auch kein Denkmal mehr. Dann bleibt nur noch der Abriss. Dafür aber dürfen in den Augen der Immobilienmänner und -frauen die Euro-Zeichen blinken. Denn die dann freien Grundstücke lassen sich trefflich vermarkten. Armes Starnberg.

Ergebnis Wettbewerb Tunnelportale

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

Staatliches Bauamt und Stadt Starnberg zufrieden mit Verlauf und Bewertung der Preisgerichtssitzung von Ende Oktober: Konkrete Ergebnisse – Onlineausstellung ab 26. November – Weiteres Vorgehen

 

„Die Preisgerichtssitzung für den Realisierungswettbewerb am 26. Oktober ist gut gelaufen, der Wettbewerb wurde erfolgreich abgeschlossen. Der Wettbewerb war ein wichtiger Impuls zur weiteren Bearbeitung der Gestaltungselemente am Tunnel Starnberg“, fasst Raphael Zuber, Abteilungsleiter Bergmännischer Tunnelbau am Staatlichen Bauamt Weilheim und verantwortlich für den Tunnel Starnberg, den ganztägigen Workshop des Preisgerichts am 26. Oktober 2021 zusammen. Hier hatte sich eine 21-köpfige Runde aus Fach- und Sachpreisrichtern, deren Vertretern sowie Beratern und dem Wettbewerbskoordinator ausführlich Zeit genommen, um die eingegangenen Vorschläge der sechs teilnehmenden Architekturbüros für die beiden Portale, das Betriebsgebäude, einen Notausstieg und den Lüftungskamin zu begutachten.

Ergebnisse:

Das Preisgericht vergab zwei zweite und einen dritten Preis.

Der erste zweite Preis ging an:

Architekt / Landschaftsarchitekt:

Obermeyer Koch+Partner Architekten

Siehe die Unterlagen von Obermeyer Koch + Partner Architekten, die Sie , wie die weiteren Unterlagen auf der Homepage des Staatlichen Bauamtes Weilheim finden können.

Der zweite zweite Preis ging an:

Architekt / Landschaftsarchitekt:

Lechner – Lechner Architekten GmbH

 

Der dritte Preis ging an:

Architekt / Landschaftsarchitekt:

DKFS Architects

 

 

Wieso wurde kein erster Preis vergeben?

Keiner der Wettbewerbsteilnehmer konnte allerdings das Preisgericht in Bezug auf die geforderten Kriterien vollumfassend überzeugen. Teilweise wurden im Rahmen der Entwürfe beispielweise Veränderungen an den geplanten Ingenieurbauwerken vorgenommen, die nicht vereinbar mit dem fortgeschrittenen Baurecht sind. Trotz alledem bieten die Einreichungen eine gute Basis für eine weitere Bearbeitung der Gestaltungselemente am Tunnel Starnberg.

Onlineausstellung ab 26. November 2021

Das Team Tunnel Starnberg freut sich, der Öffentlichkeit die drei Preisträger mit ihren Entwürfen auf der Projektseite des Tunnels Starnberg auf der Bauamtswebseite zu präsentieren. Fehlende Räumlichkeiten und vor allem die anspruchsvolle Pandemiesituation haben eine begehbare Ausstellung für die Bevölkerung leider verhindert.

 

Weiteres Vorgehen (Ausblick)

Es ist nun geplant, in enger Abstimmung mit der Stadt Starnberg die Ergebnisse des Realisierungswettbewerbs in einem weiteren Vergabeverfahren einfließen zu lassen.

Zuvor ist allerdings der Bund in das weitere Vorgehen einzubeziehen.

Geplant ist, die Konzeption der Gestaltung weiter im Fokus zu behalten und gemeinsam mit der Stadt Starnberg die städtebaulichen Lösungen weiter zu optimieren.

Markierungsarbeiten

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

B 2 Tunnel Starnberg – Straßenbau Nordzulauf: Markierungsarbeiten Kreuzungsbereich Gautinger und Uhdestraße mit der B 2

 

Geplante Markierung am Montag, 29. November mit jeweils abwechselnder 100 m langer Sperrung einer Fahrspur. Optionale Verkehrsfreigabe Gautinger Straße für Folgetag vorgesehen.

 

Am Montag, den 29. November 2021 finden im Vorfeld zur bevorstehenden Verkehrsfreigabe der Gautinger Straße in Abhängigkeit der Witterung die erforderlichen Markierungsarbeiten im Kreuzungsbereich B 2 Münchner Straße mit der Gautinger Straße und der Uhdestraße statt. Diese Arbeiten erfordern eine trockene Fahrbahn und sind zur Durchführung ab ca. 12.00 Uhr vorgesehen. Wenn die Witterung mitspielt, werden sich diese Arbeiten voraussichtlich bis in die Abendstunden erstrecken. Zur Sperrung kommt zeitweise jeweils eine der insgesamt vier Fahrspuren auf der B 2 Münchner Straße auf einer Länge von ca. 100 m im Kreuzungsbereich der B 2 zur Gautinger Straße und zur Uhdestraße.

Diese Arbeiten sind unabdingbare Voraussetzung für die bevorstehende Verkehrsfreigabe der umgebauten Gautinger Straße. Diese Freigabe ist für Dienstag, den 30. November 2021 angedacht.

Eine witterungsbedingte Verschiebung der oben beschriebenen Markierungsarbeiten kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Sollte dies erforderlich werden, wird das Team Tunnel Starnberg erneut dazu kurzfristig informieren. Eine Verkehrsfreigabe der umgebauten Gautinger Straße kann erst nach erfolgreich ausgeführter Markierung erfolgen.

Ausblick

Wenn der Verkehr in der Gautinger Straße wieder fließt, werden alle bisherigen Fahrbeziehungen wieder funktionieren mit einer Ausnahme:

Gab es vor dieser Umbaumaßnahme zwei Fahrstreifen von der Gautinger Straße in die Münchner Straße, ist es nach Abschluss dieser Baumaßnahme ein Fahrstreifen, der das Links- oder Rechtsabbiegen oder das Geradeausfahren ermöglicht.

Dieser bauliche Zustand des Kreuzungsbereichs der Gautinger Straße mit der Münchner Straße ist eine vorläufige Zwischenlösung. Im Jahr 2022 wird dieser Kreuzungsbereich endgültig finalisiert.

Neue Corona-Regeln

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Nach der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ergeben sich teilweise auch neue Einlass-Beschränkungen in den städtischen Einrichtungen.

Für Besuchende des Starnberger Rathauses ändert sich soweit nichts. Ein 3G-Nachweis für Bürgeranliegen, beispielsweise im Einwohnermeldeamt, ist auch weiterhin nicht erforderlich, da es sich meistens um schnell zu bearbeitende Anfragen handelt. Teilnehmende einer Besprechung sowie die Gäste und das Paar einer Eheschließung im Rathaus müssen sich jedoch an die 3G-Regelung halten und erhalten nur Zugang in die städtischen Einrichtungen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Für persönliche Erledigungen im Rathaus ist nach wie vor eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind telefonisch montags, mittwochs und freitags von 7.30 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 7.30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger können zahlreiche Behördengänge auch online erledigen. Mehr dazu unter der Homepage der Stadt.

Im Seebad Starnberg, im Museum Starnberger See und in der Schlossberghalle gilt seit heute die 2Gplus-Regelung. Für die Stadtbücherei, das Stadtarchiv, die Musikschule und den Jugendtreff Nepomuk gilt laut Corona-Verordnung die 2G-Regel. Näheres kann in der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nachgelesen werden.

Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Stadtratssitzung ist ab Montag, 29.11.2021 immer ein Testnachweis erforderlich, unabhängig davon, ob man geimpft oder genesen ist. Der Teilnehmende kann bei Einlass einen entsprechenden Testnachweis auf Grundlage eines PCR-Tests, PoC-PCR- Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde oder eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde vorzeigen oder vor Ort einen Selbsttest durchführen. Die Stadtverwaltung stellt die Selbsttests kostenlos zur Verfügung. Zudem gilt FFP2-Maskenpflicht bis zum Sitzplatz.