Förderprogramm überarbeitet

Das im Jahr 2011 erstmals eingeführte Förderprogramm über 100000 Euro zur Steigerung der Quote für Sanierungen an Häusern unter Energiespargesichtspunkten ist redaktionell überarbeitet und erweitert worden. Gültig ist die neue Version seit dem 1. Juli 2019.

Nach Schilderung der Leiterin des STAgenda-Arbeitskreises Energie, Karin Wurzbacher, läuft das Förderprogramm bisher sehr gut. Es gebe jedes Jahr genug Anträge von Bürgern und der Finanzrahmen werde „immer gerade nicht ausgeschöpft“. Bei der aktuellen Anpassung gehe es um Maßnahmen zur Heizungsmodernisierung, mit denen die Energieeffizienz der jeweiligen gesamten Heizsysteme verbessert werden könnten. Als Beispiele nannte sie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, thermische Solarkollektoranlagen und effiziente Biomasseheizungen. Aber es brächten auch schon kleine Maßnahmen etwas, wie der Pumpentausch, der Tausch der Themostatventile und Heizkörper oder die Dämmung von Rohrleitungen.

Mit dem Förderprogramm will die Stadt die Energiewende im Landkreis Starnberg unterstützen, indem man Anreize für die Hausbesitzer schafft. In 2018 waren elf Anträge mit einen Fördervolumen von 84000 Euro ausgestattet worden. Der Ausschuss für Energie, Umwelt und Mobilität des Stadtrates stimmte der Fortführung und Anpassung des Programms ohne Einwände zu.

B2 Tunnel: Spurreduzierung

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:
„Mitte September 2019 verlagert sich der Schwerpunkt der Straßenbauaktivitäten von der jetzigen Position auf die gegenüberliegende, nördliche  Seite der Münchner Straße. Begleitende Ummarkierung in der Nacht vom 17. auf den 18. September 2019 mit Fahrbahnreduzierungen.

Die Arbeiten an der Einmündung zur Strandbadstraße neben dem Landratsamt auf der Südseite der Münchner Straße sind demnächst abgeschlossen. Im direkten Anschluss geht es auf der gegenüberliegenden, nördlichen Seite weiter.
„In der Nacht von Dienstag, 17. September auf Mittwoch, 18. September 2019 werden wir ab 20 Uhr am Dienstagabend bis 6 Uhr früh am Mittwochmorgen Ummarkierungsarbeiten für diesen Bauphasenwechsel vornehmen. Damit die Arbeiten ordnungsgemäß und verkehrssicher durchgeführt werden können, müssen wir in dieser Nacht in dem angegebenen Zeitintervall pro Fahrtrichtung phasenweise – je nach Bedarf – eine Spur wegnehmen“, skizziert Oberbauleiter Oliver Schneider die bevorstehende Maßnahme. „Ab Mittwochmorgen 6 Uhr am 18. September bis zum Jahresende 2019 setzen wir unsere Bauaktivitäten auf der nördlichen Seite der B 2 von der Moosstraße bis zum Autobahnanfang der BAB 952 fort“, führt Schneider aus.

Konkret geht es hier um die Verbreiterung der Straßen und Gehwege sowie die Herstellung der Rechtsabbiegespuren in die Moos- und Petersbrunner Straßen von der B 2 kommend. Mit Blick auf die Verkehrsführung ist geplant, dass zwei Spuren je Fahrtrichtung während dieser neuen Bauphase erhalten bleiben. Anlieger und die zuständige Verkehrsbehörde wurden dazu informiert. Betroffene Rad- und Gehwege werden durch die Baustelle geleitet.“

Tunnelteam bespricht Rettungskonzept

Eine Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

„Am Montag, 22. Juli 2019 trafen sich alle relevanten BOS-Kräfte zur fünften Sitzung im Staatlichen Bauamt Weilheim. Ziel dabei war, nach intensiven gemeinsamen Abstimmungsrunden einen Gesamtüberblick über das Gesamtpaket an Maßnahmen zu erhalten, das den vorgesetzten Dienststellen jetzt vorgelegt wird.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der ersten BOS-Runde fand am Montag, 22. Juli 2019 bereits die fünfte Zusammenkunft aller relevanten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Staatlichen Bauamt Weilheim statt. Diese Arbeitskreistreffen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Thema Tunnelsicherheit starteten im letzten Jahr am 27. Juli 2018 und versammeln seither regelmäßig Kreisbrandrat, Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt, Bayerisches Rotes Kreuz sowie das Technische Hilfswerk aus Starnberg am runden Tisch zum Gespräch mit dem Tunnelteam.

Die Vorstellung der gemeinsam erarbeiteten Abstimmungsergebnisse und die daraus resultierende finale Planung zum Themenkreis BOS standen im Mittelpunkt des fünften Treffens. Im Einzelnen ging es um Themenschwerpunkte wie Aufstellflächen, Aufzug- und Hebeanlagen sowie die Brandbekämpfungsanlage.

Im weiteren Verlauf werden oben genannte Themenschwerpunkte im Genehmigungslauf den vorgesetzten Dienststellen zur Entscheidung vorgelegt.

 

Die Teilnehmer der fünften BOS-Abstimmungsrunde im Staatlichen Bauamt Weilheim am Montag, 22. Juli 2019:
Walter Kohlenz, Vorsitzender der DLRG Pöcking-Starnberg (Deutsche Lebens- Rettungs-Gesellschaft), Philipp Hennen, Fachberater THW Starnberg, Georg Rötzer, Bereichsleiter Einsatzdienste des BRK Starnberg, Korbinian Witzlinger, Teamleiter Tunnelbau Tunnel Starnberg am Staatlichen Bauamt Weilheim, Herwig Ludwig, Projektleiter Tunnel Starnberg am Staatlichen Bauamt Weilheim, Sebastian Schürzinger, Tunnelmanager Tunnel Starnberg Landesbaudirektion Südbayern, Prof. Wolfgang Baltzer, Sachverständiger (BUNG Ingenieure AG) für das Staatliche Bauamt Weilheim, Peter Bauch, Kreisbrandrat der Stadt Starnberg, Kathrin Spielbauer, Sachgebietsleiterin öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Starnberg, Arie Reimers, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Starnberg, Erwin Hagenmaier, Sicherheitsbeauftragter Tunnel Starnberg Autobahndirektion Südbayern, Helmut Schweickart, Kreisbrandinspektor Stadt Starnberg, Andreas Kraus, Stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Starnberg und Markus Grasl, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Starnberg.“

1700 Unterschriften gegen den Tunnel

Die beiden Bürgerinitiativen „Pro Umfahrung – Contra Amtstunnel“ und „Starnberg bleibt oben“ haben in nur sechs Wochen – noch dazu während der Sommerferien  – genug Unterschriften gesammelt, damit es zur Frage „Tunnelbau – ja oder nein?“ doch noch zu einem Bürgerentscheid kommen kann. Heute morgen übergaben die Vorstände die Unterschriftenlisten Bürgermeisterin Eva John. Nun muss der Stadtrat – nach Überprüfung der Rechtmäßigkeit aller Unterschriften durch das Rathaus – entscheiden, ob er das erneute Bürgerbegehren zulässt.

Lesen Sie die ausführliche Pressemitteilung der Initiativen:
„Die Bürgerinitiative hat der Ersten Bürgermeisterin heute den Antrag auf Durchführung eines Bürgerentscheids gegen den Bau des geplanten B2-Tunnels mit über 1.700 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Starnberg übergeben. Diese Unterschriften wurden in einem Zeitraum von ca. 6 Wochen gesammelt. Die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger Starnbergs beantragen damit bei der Stadt Starnberg die Durchführung eines Bürgerentscheids mit dem Inhalt, dass der Tunnelbeschluss des Stadtrats vom 20.02.2017 aufgehoben und an dessen Stelle die Stadt beauftragt wird, umgehend weitere Schritte zur Realisierung einer ortsfernen Umfahrung einzuleiten.

Zum Hintergrund: Mit Beschluss des Stadtrates vom 20.02.2017 sprach sich eine neue Mehrheit im Stadtrat dafür aus, den Bau des B-2-Tunnels zu unterstützen. Dies widersprach dem noch 2016 gefassten Beschluss des Stadtrates, einen Tunnelplanung abzulehnen und eine Umfahrung zu planen. Dieser Beschluss stand auch im krassen Gegensatz zu den Wahlversprechungen einiger Stadträte, die die Seiten gewechselt haben.
Der daraufhin von den Bürgerinitiativen initiierte Antrag auf einen Bürgerentscheid in dieser für die Entwicklung der Stadt Starnberg wesentlichen Frage wurde von derselben neuen Stadtratsmehrheit abgelehnt. Ein für die Bürgerinitiativen mit hohen Kosten verbundenes Gerichtsverfahren vor dem Verwaltungsgericht München blieb erfolglos.
Der Verwaltungsgerichtshof hielt die gewählte Fragestellung in dem Wort „alles“ zwar für zu unbestimmt, widersprach der Vorinstanz jedoch deutlich in allen anderen Begründungen für die von dieser ausgesprochenen „Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens“. 

Als „bahnbrechend“ galt das Urteil des VGH deshalb, weil der VGH sagt, dass sich eine Kommune sehr wohl gegen eine Maßnahme des Bundes (hier Bau des B2-Tunnels) wehren darf. Das Verwaltungsgericht hatte der Stadt Starnberg und ihren Bürgerinnen und Bürgern lediglich noch die Möglichkeit politischer Appelle gegenüber dem Bund eingeräumt. Der VGH entschied dagegen, dass der Zulässigkeit des ersten Bürgerbegehrens, das sich gegen den Bau des B-2-Tunnels wendete, keine rechtliche Bindung der Stadt an eine bereits getroffene staatliche Planungsentscheidung zugunsten des Tunnelbaus entgegensteht, noch das Verbot einer irreführenden Fragestellung oder Begründung. Die von der Stadtratsmehrheit und von der Landesanwaltschaft Bayern gegen die Zulässigkeit vorrangig erhobenen Einwände greifen nicht durch. Das Bürgerbegehren „Kein Tunnel in Starnberg“ betrifft eine Angelegenheit des eigenen Wirkungskreises im Sinne von Artikel 18a Absatz 1 Bayerische Gemeindeordnung, da diese Baumaßnahmen gewichtige Auswirkungen auf die Selbstverwaltungsaufgaben der Stadt haben können und zum Beispiel die Finanz- und Planungshoheit berühren. Der Bau des Tunnels sei für die Stadt Starnberg mit dauerhaften Folgekosten verbunden und wirke sich ortsplanerisch bei den Gestaltungsmöglichkeiten „in erheblicher Weise aus“. Die Stadt dürfe sich daher mit diesem überörtlichen Straßenbauprojekt, über dessen Fortgang auf politischer Ebene entschieden wird, auch noch nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens jederzeit befassen und ihre gemeindlichen Belange gegenüber den zuständigen staatlichen Stellen in geeigneter Weise zur Geltung bringen.

Die Bürgerinitiativen verfolgen mit dem zweiten Antrag auf Bürgerentscheid einerseits die Korrektur der für Starnberg fatalen Entscheidung zum Tunnelbau durch Bund und Land als auch eine echte Bürgerbeteiligung und –entscheidung für diese für Starnberg wesentliche Entscheidung.

Aus Sicht der Bürgerinitiativen ist und bleibt der Tunnel eine fatale Fehlplanung.

Keine wirkliche Verkehrsentlastung:
Ein Tunnel, der mitten im Ort anfängt und die anderen Staatsstraßen nicht anbindet, bringt nichts außer weitere 2 km hochbelastete Straße im Stadtgebiet und damit noch mehr Verkehr in der Stadt. Prof. Kirchhof von der TU München hat dies in seiner Leistungsberechnung nachgewiesen. Scheinbar hat das Staatliche Bauamt Weilheim inzwischen darauf auch reagiert und für jedermann sichtbar auf seinen Bauschildern das Wort „Entlastungstunnel“ durch „Tunnel“ überklebt.

Tunnel ist ein Sicherheitsrisiko:
Sicherheitsexperten weisen auf die extremen Lücken im Sicherheitskonzept der Tunnelplanung hin. Eine sinnvolle Brandwand in der Mitte der Tunnelröhre wurde von Bund und Land abgelehnt. Eine vollständige Kompensation der Mängel ist nicht in Sicht.

Tunnel ist ein Schwarzbau:
Der Planfeststellungsbeschluss ist aus dem Jahr 2007. Die zugrunde liegende Planungen zur Verkehrsentwicklung und zum Immissionsschutz sind aus den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Mit dem inszenierten Spatenstich im Juli 2018 wurden lediglich Straßenverbreiterungsmaßnahmen auf Höhe des Landratsamtes aufgenommen – gänzlich unabhängig vom Bau des Tunnels, der erst einen Kilometer weiter stadteinwärts gegraben werden soll. Das Recht zum Tunnelbau aus dem Planfeststellungsbeschluss endete deshalb bereits im September 2018. Eine Klage gegen den Schwarzbau ist bei Gericht anhängig.

Millionengrab für Bund/Land und Stadt:
Weit über 200 Mio. Euro reine Baukosten.
Weit über 4 Mio. Euro Kostenbeteiligung der Stadt an den Straßenbaukosten.
Hohe zweistellige Millionen-Beträge für die Stadt wegen notwendiger und von Bund/Land nicht ausreichend bezuschusster Investitionen in die Sicherheit des Tunnels.
Hohe Millionen-Beträge für die Stadt für Investitionen und jährliche Aufwendungen in neue Gebäude, spezielle Ausstattung und Personalkosten für Feuerwehr, Hilfs- und Rettungsdienste.
Die Stadt ist damit finanziell restlos überfordert. Notwendige Ausgaben für Pflichtaufgaben der Stadt (Kinderbetreuung, Schulen, Straßenunterhalt usw.) können nicht mehr geleistet werden.

Tunnelbau verhindert Bau der Umfahrung:
Die seit einem 3/4 Jahr für den Verkehr freigegebene Westumfahrung von Starnberg bringt echte Verkehrsentlastung. Eine Verkehrsstärke von täglich weit mehr als 8.000 Fahrzeugen beweist, dass Umfahrungen wegen des flüssigen Verkehrs sehr wohl vom Verkehrsteilnehmer angenommen werden und der Anschluss einer Nordumfahrung für Starnberg die echte Entlastungs-Lösung bringen würde. Die Realisierung der Nordumfahrung wird aber aus rechtlichen Gründen unmöglich gemacht, wenn es zum Tunnelbau käme. Deshalb muss der Doppel-Stadtratsbeschluss vom 20. Februar 2017, Tunnel bauen – Umfahrung planen (nicht bauen!), aufgehoben werden.
Mit Aufhebung des Beschlusses vom 20. Februar 2017 muss die Stadt den Bau des Tunnels nicht mehr unterstützen und kann Planung und Bau der Nordumfahrung erfolgversprechend in Angriff nehmen.“

Folgende Information gab die Bürgerinitiative „Pro Umfahrung – Contra Amtstunnel“ an ihre Mitglieder heraus:
„Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der BI,

heute wurden rund sechs Wochen nach dem Start des Bürgerbegehrens über 1.700 Unterschriften der Stadt übergeben. Die Mühe hat sich gelohnt. Wir danken allen Helfern und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz und ihrer Unterschrift ein Zeichen setzen:
Die Unterschriften werden nun von der Stadt geprüft. Anschließend wird das Bürgerbegehren dem Stadtrat zur Entscheidung über die Zulässigkeit vorgelegt. Bis dahin können noch Unterschriften nachgereicht werden.

Eine von der BI initiierte Klage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof wird außerdem feststellen, dass die Baugenehmigung für das Tunnelprojekt 2018 nach 10 Jahren erfolglos abgelaufen ist. Das wird dem Verkehrsminister und dem Steuerzahler eine grandiose Fehlinvestition ersparen, denn das Tunnelprojekt verfehlt seinen eigentlichen Zweck: Der Engpass in der Stadt wird zur Entlastung der B2 nicht beseitigt. Vielmehr würde der Engpass vom Tutzinger-Hof-Platz mit einem Aufwand von über 200 Mio Euro nur um einen Kilometer nach Osten verschoben werden.

So entlastet die Westumfahrung die Stadt bereits um die Hälfte des Durchgangsverkehrs. Die geplante, ergänzende Nordumfahrung würde die Stadt nicht nur vom restlichen Durchgangsverkehr der B2 befreien, sondern auch vom restlichen Durchgangsverkehr der Staatsstraßen. Die jetzt noch erforderlichen Investitionen machen nur ein Viertel der Kosten des Tunnelprojekts aus.

Das Rettungssystem des 2 km langen, einröhrigen Tunnels mit Gegenverkehr ist ohne Trennwand absolut lebensgefährlich. Der von der Stadt beauftragte Brandschutz-Experte Dr. Schneider äußerte im Stadtrat öffentlich, er würde mit seiner Familie durch diesen Tunnel nicht fahren.

Um aber Missverständnissen vorzubeugen: Wir wollen nicht einen besseren Tunnel. Wir wollen überhaupt keinen B2-Tunnel. Der Tunnel ist auch „nicht besser als nichts“, was manche durch Fehlinformation immer noch glauben.
Tatsächlich ist der Tunnel schlimmer als nichts!

Deshalb wählen wir den Tunnel ab! „

Starnberg bewegt 2019

Eine Mitteilung des Starnberger Rathauses:
„Zuschauen, erleben und mitmachen – dazu lädt die „Starnberg bewegt“ in diesem Jahr wieder in die autofreie Starnberger Innenstadt ein. Die Sportvereine aus Starnberg und Umgebung präsentieren ein buntes Programm mit sportlichen Höhepunkten aus dem vielfältigen Angebot ihrer Abteilungen. 

Außerdem können die Besucher beim Eisstockschießen oder Golfparcours sowie an vielen weiteren Mitmach- und Aktionsständen selbst aktiv werden. Erste Bürgermeisterin Eva John wird die „Starnberg bewegt“ offiziell auf der Bühne am Starnberger Kirchplatz am Sonntag, 15. September, um 13.00 Uhr eröffnen.

Neben den Starnberger Vereinen präsentieren sich auch Starnberger Unternehmen und informieren über ihre Angebote zu den Themen Gesundheit, Fitness und Wellness. Zudem öffnen die Starnberger Einzelhändler ihre Läden von 13 bis 18 Uhr und begeistern ihre Kunden mit attraktiven Angeboten. Nicht nur sportlich, sondern auch kulinarisch werden die Besucher von Starnberger Vereinen mit Getränken und Gegrilltem, Kaffee und Kuchen verwöhnt.

Das Parkhaus Centrum bietet an diesem Tag zwischen 12 und 18 Uhr ein vergünstigtes Parkticket für 5 Euro an! Die Tiefgaragen Seearkaden und Stadtmarkt sind ebenfalls geöffnet und befahrbar.

Während der „Starnberg bewegt“ sind folgende Plätze und Straßen von 08.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr gesperrt. Dort gilt außerdem ein absolutes Halteverbot:

  •  Kirchplatz
  •  Tutzinger-Hof-Platz
  • Wittelsbacherstraße
  • Maximilianstraße ab Tiefgarage Seearkaden bis Josef-Jägerhuber-Straße
  • Zweigstraße 
  • Josef-Jägerhuber-Straße ab Kreuzung Hauptstraße bis Tiefgarage Stadtmarkt.“

WPS schreibt sich Erfolg zu

Das Erreichen des Durchfahrtsverbots für schwere Lastzüge auf Hanfelder- und Söckinger Straße reklamiert die WPS laut ihres Sprechers Markus Mooser für sich. Sie übergab folgende Pressemitteilung:
„Durchfahrtsverbot für Lastzüge über zwölf Tonnen Gesamtgewicht auf Hanfelder- und Söckinger Straße 

Seit gestern hängen die Verkehrsschilder, mit dem Durchfahrtsverbot für Lkw-Lastzüge über zwölf Tonnen Gesamtgewicht über die Hanfelder- und Söckinger Straße.

 

Ein Erfolg der Bemühungen der Anlieger dieser Straßen umgesetzt durch WPS/BLS seit August 2008 zur Luftreinerhaltung, Lärmreduzierung und Entlastung des Verkehrsflusses auf diesen Straßen.“

 

Verkehrsentlastung

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Im Vorfeld der Verkehrsfreigabe der Westumfahrung hat die Stadt Starnberg bereits im Oktober 2018 einen Antrag auf Durchfahrtsverbot für Lastkraftwägen über 12 Tonnen für die Hanfelder Straße und den Straßenzug Andechser-, Maximilian-von-Dziembowski- und Söckinger Straße beim Landratsamt gestellt. Der positive Bescheid ging daraufhin Ende Juni 2019 bei der Stadtverwaltung ein. Die Straßenmeisterei Gilching hat gestern und heute im Auftrag des Staatlichen Bauamtes Weilheim die dazugehörige Beschilderung angebracht.

Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes haben parallel dazu heute an der Hanfelder Straße die Beschilderung für die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 40 in den Nachtstunden von 22 bis 6 Uhr angebracht.

Zum Hintergrund: Beide Straßen verlaufen durch städtische Wohngebiete. Das LKW- Durchfahrtsverbot sowie die Geschwindigkeitsbegrenzung sind zwei wesentliche Bestandteile eines verkehrlichen Gesamtkonzepts, um die Anwohner vor Lärm und Abgasen zu schützen. Die Anordnung der Maßnahmen erfolgt zur Reduzierung der Lärmpegel entlang der Straßen und damit zum Schutz der Menschen und ihrer Gesundheit.“

Acht neue Hol- und Bringzonen

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:
„Die gemeinsame Arbeit von Stadtverwaltung, Schulen und Elternbeiräten für sichere Schulwege im gesamten Starnberger Stadtgebiet trägt Früchte. Zum Schuljahresbeginn am 10.09.2019 haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein bewältigt:
Acht neu eingerichtete Hol- und Bringzonen sind fertiggestellt, beschildert und zur Benutzung freigegeben!

Zum Hintergrund: In Kenntnis dessen, dass Kinder im Straßenverkehr einem besonderen Schutzbedürfnis unterliegen, wurde in Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Schulen und Elternvertretungen ein Konzept entwickelt, das einerseits den Kindern Schutz bietet, andererseits aber auch eine selbständige Teilnahme am Straßenverkehr fördert.

Wir wissen aus den Elternbefragungen, dass viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Meist aus gutem Grund. Um den damit entstehenden Verkehr im unmittelbaren Schulumfeld zu entzerren und gefährliche Situationen direkt an der Schule zu verhindern, wurden in den vergangenen Wochen zu den zwei bereits bestehenden Zonen weitere Hol- und Bringzonen für „Eltern-Taxis“ eingerichtet. Die Wege von dort bis zur Schule sind kurz, sicher und komfortabel. Es sind, wenn überhaupt, nur wenige Straßenquerungen notwendig. Diese Straßenquerungen sind allesamt durch Ampeln, neue Zebrastreifen oder Schülerlotsen abgesichert.

Für die Schloßbergschule wurden zwei neue Hol- und Bringzonen an der Dinardstraße und am Lindenweg eingerichtet.
Für die Grundschule Starnberg an der Ferdinand-Maria-Straße wurde zur bestehenden Zone in der Schulstraße eine neue Hol- und Bringzone an der Ecke Ferdinand-Maria-Straße/Riedener Weg eingerichtet, die auch von der Mittelschule genutzt werden soll.
Für die Grundschule Percha wurden drei neue Hol- und Bringzonen eingerichtet. Sie befinden sich in der Harkirchener Straße, in der Würmstraße (Ecke Tassiloweg) und auf dem Parkplatz der St. Christophorus-Kirche.
Für die Grundschule Söcking wurde zur bestehenden Zone an der Andechser Straße (Parken an der Andechser Straße) eine neue Hol- und Bringzone am Parkplatz der Kirche St. Ulrich in der Prinz-Karl-Straße eingerichtet.
Für die Montessori-Schule in der Josef-Fischhaber-Straße wurde eine Hol- und Bringzone an der Lenbachstraße/Ecke Prinz-Karl-Straße eingerichtet. Sie sind beschildert und für die durch die Zusatzzeichen definierten Zeiten für den Hol- und Bringverkehr der Schulen reserviert.
In einem Elternbrief bittet Erste Bürgermeisterin Eva John die Eltern, für den Fall, dass sie ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, zukünftig diese Hol- und Bringzonen zu nutzen.
Eva John: „Ein Versuch ist es wert – im Interesse der Sicherheit aller Schulkinder. Ich danke allen Eltern für ihre Bereitschaft uns bei der Umsetzung des Konzeptes zu unterstützen. Für den Erfahrungsaustausch oder weitere Anregungen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Ein großes Dankeschön gilt auch den Mitarbeitern des städtischen Betriebshofes, die in einem wahren Marathon alle Hol- und Bringzonen rechtzeitig zu Schulbeginn eingerichtet und beschildert haben. Ebenso bedanken möchte ich mich bei den Kirchenverwaltungen in Söcking und Percha, die uns die Nutzung der Parkplätze als Hol- und Bringzonen genehmigt haben. ““

Denkmäler: Zahlreiche Besucher

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:
„Am Tag des offenen Denkmals öffnete die Stadt Starnberg ihre Schmuckkästchen.
Von früh bis spät konnten interessierte Starnberger und Gäste aus nah und fern das Mausoleum und die Kirche St. Stephan in Söcking, die Villa rustica in Leutstetten und das Lochmannhaus am Museum Starnberger See besichtigen.
Vor allem die Führungen im Mausoleum, in der Villa rustica und im Museum Starnberger See fanden trotz nasser Wetterbedingungen regen Anklang:
Zur Führung im Mausoleum, die Landschaftsarchitektin Almuth Boedecker leitete, fanden sich rund 40 Interessierte ein. 

Für Besucher, die vor oder nach der Führung ins Mausoleum kamen, wurde eigens für den Tag des offenen Denkmals ein Infoblatt konzipiert. Außerdem stand Stadtarchivar Christian Fries für Fragen zur Verfügung. Insgesamt wurden 200 Besucher im Mausoleum willkommen geheißen. Die benachbarte Kirche St. Stephan wurde von rund 150 Interessierten besucht.

Neben der Villa rustica, an der vier Führungen über den Tag verteilt stattfanden, öffnete außerdem das Lochmannhaus am Museum Starnberger See seine Pforten. 100 Gäste nutzten die Gelegenheit für einen Besuch, wovon 40 der Führung „Von Holz und Beton: Das Lochmannhaus und der Museumsbau als ungleiche Geschwister“ von den Architekten des Neubaus Guggenbichler und Netzer sowie den Bauforschern Hinz und Franz, die das Lochmannhaus untersucht haben, folgten.

Erste Bürgermeisterin Eva John: „ Es ist wunderbar zu sehen, wie viele Starnberger sich für die Geschichte ihrer Stadt interessieren. Besonders freut es mich, dass auch unsere kleinen Mitbürger mit großem Interesse und noch größerer Begeisterung unsere Denkmäler erkundet haben.““

Rücksicht auf Schulanfänger

Morgen geht es wieder los: Die bayerischen Schulferien gehen zu Ende und es beginnt ein neues Schuljahr. Große und kleine Schüler bestimmen zu Fuß, mit dem Rad oder in Bussen das Bild auf den Starnberger Straßen.

Deshalb bittet Erste Bürgermeisterin Eva John die Verkehrsteilnehmer zur besonderen Vorsicht und Rücksichtnahme. „Bitte denken Sie daran, dass Schulanfänger auch Verkehrsanfänger sind. Geben Sie den Kleinen die notwendige Zeit um den Schulweg zu üben, Erfahrung zu sammeln und zu lernen.“

Junge Teilnehmer am Straßenverkehr haben oft noch Schwierigkeiten, Entfernungen und Ge- schwindigkeiten eines Fahrzeuges richtig einzuschätzen und Probleme, über parkende Autos hin- weg zu schauen. Eva John: „Ein sicherer Schulweg ist eine permanente Herausforderung für alle Bürger. Jeder muss sich als Vorbild im Straßenverkehr verhalten und Kindern helfen, ihren Schulweg ohne Gefahren kennen zu lernen.“

Um die Verkehrsteilnehmer für diese besondere Situation zu sensibilisieren, hat die Stadt Starnberg an insgesamt zwölf wichtigen Standorten in der Nähe der Starnberger Schulen neue Banner aufhängen lassen. Der Dank gilt den Mitarbeitern des städtischen Betriebshofes, die dies erledigt haben, den Grundstückseigentümern für ihre Zustimmung zur Nutzung privater Gartenzäune und dem KDZ für die kostenfreie Überlassung der Banner.