Weilheim nennt keine Zahlen

In der letzten Stadtratssitzung des vergangenen Jahres hatte FDP-Stadträtin Iris Ziebart die Vertreter des Staatlichen Bauamtes Weilheim nach den Kosten (Steuermitteln) gefragt, die das von Bund und Freistaat durchgeführte Projekt B2-Tunnel insgesamt mit sich bringen wird, und welche Beträge davon auf die Stadt Starnberg entfallen. Der Antrag der Fraktion ist über das Rathaus an die Weilheimer Behörde geleitet worden, die zwar geantwortet hat,  jedoch keine Beträge genannt hat. Ziebart und ihrem Fraktionskollegen Anton Wiesböck war es darum gegangen, zu erfahren, auf welche finanzielle Belastung sich die Stadt Starnberg in den kommenden Jahren einstellen muss. Das ist nach den erhaltenen Antworten, die Ziebart dem Blog zur Berichterstattung zur Verfügung gestellt hat, weiter offen.

Ziebart hatte nach der von Feuerwehr und Stadtrat gewünschten Brandlöschanlage und den Feuerwehraufzügen in allen Notzugängen zum Tunnel gefragt, und wollte auch Auskunft über Kosten von Unterhalt, Betrieb und Wartung. Das Staatliche Bauamt hat darauf hingewiesen, dass der Bund noch prüfen muss, ob er diese nicht übliche Sonderausstattung befürworten und dementsprechend auch finanzieren wird. Die Stadt habe im Falle einer negativen Entscheidung aber die Möglichkeit „alternative Kostenträger zu suchen“.

Was die für Einsätze der Feuerwehr bei Brandereignissen im Tunnel nötige Spezialausstattung, das Mehr an Personal und dessen spezielle Schulung angehe, sei das zu allererst Sache der Stadt Starnberg. Die Weilheimer Behörde weist darauf hin, dass es an den bayerischen Feuerwehrschulen keine spezielle Tunnelbrandausbildung gibt. Müssten die aktiven Feuerwehrkräfte also zur Ausbildung in die Schweiz, erfolge die Kostentragung durch die Stadt Starnberg. Zu prüfen sei aber, ob es für die Ausrüstung Zuschüsse vom Freistaat gebe.

Nach dem Aufwand für die Abluftanlage im Schlossberg und die Dückeranlagen gefragt, versichert Weilheim, diese Kosten trage der Bund. „Weitere absehbare Maßnahmen, welche im Zuge des Baus und auch des Betriebs des B2-Tunnels durch die Stadt Starnberg getragen werden müssten, sind nicht bekannt“,  heißt es in dem Schreiben aus Weilheim. Ziebart hatte auch noch nach eventuell fehlenden Radwegen gefragt, die inzwischen von der STAgenda moniert worden sind. Der Bund trägt aber laut Staatlichem Bauamt Weilheim nur die Kosten für Radwege, die bereits Bestandteil der Planfeststellung für das Tunnelprojekt sind.

 

Tunnel: Nachrüstung zwingend erforderlich

Dirk Schneider hat Donnerstagabend im Stadtrat seine gutachterliche Stellungnahme zur Notwendigkeit von Feuerwehr-Aufzügen und einer Brandbekämpfungsanlage als Nachrüstung für den geplanten B2-Tunnel vorgetragen und Fragen der Stadträte beantwortet. Sein Fazit ist schon seit Ende 2018 bekannt:

„Eine noch näher zu spezifizierende

 –          Löschanlage (Ortsfeste Brandbekämpfungsanlage)

 sowie die Verwendung von

 –          Feuerwehraufzügen in allen Rettungsschächten

 der baulichen Anlage des B2-Entlastungstunnels ist zwingend erforderlich und damit notwendig im Sinne der Auftragsdefinition der die Untersuchung beauftragenden Dienststelle Stadt Starnberg.“ (siehe B2-Tunnel braucht Nachrüstung)

Schneider ist Diplom-Ingenieur für Brand- und Explosionsschutz, Master of Science im Rettungsingenieurwesen sowie Doktor der Umweltwissenschaft im Brandschutz. Darüber hinaus Branddirektor einer Berufsfeuerwehr und in der Freizeit Kommandant einer Freiwilligen Feuerwehr sowie Inhaber der Firma „Phoenix Fire“, einem Zusammenschluss von Experten der Rettungswissenschaften. In dieser Eigenschaft hatte er den Auftrag des Stadtrates erhalten, Stellung dazu zu nehmen, ob der Starnberger Tunnel Feuerwehr-Aufzüge und eine Brandlöschanlage benötigt.

Kernproblem ist laut Schneider, dass in Starnberg ein einröhriger Tunnel mit Gegenverkehr  und ohne bauliche Abschottungselemente zwischen den Fahrbahnen geplant ist. Ein solches Bauwerk beinhalte ein „maximales Kollisionsrisiko“ und schon Kleinereignisse führten sofort zu einem Stau im Tunnel. Im Schadensfall bedeute dies viele Personen und eine hohe Brandlast in der Röhre. Schneider widersprach, wie schon der Vertreter der IFA, Aussagen des Projektleiters des Staatlichen Bauamtes Weilheim, Herwig Ludwig, dass sich nicht am Unfall beteiligte Fahrzeugführer „vernünftig“ verhalten würden. „Wendende Fahrzeuge führen zu maximalen Behinderungen“, so Schneider. Bei all seinen Einsätzen in Tunneln habe er die auf der Folie der Weilheimer Behörde „optimierte Situation“ nicht vorgefunden: „Die Leute reagieren einfach anders.“ Zuerst schauten alle noch, aber nach zehn bis 15 Minuten begännen die persönlichen Dead-Lines zu laufen und die Fahrer starteten einen Wendevorgang, mehr oder weniger versiert. Das kollidiere zeitlich mit den anrückenden Rettungsdiensten und behindere deren Arbeit. Die Lösung, die das Staatliche Bauamt Weilheim für den zweiten Rettungsweg über die Fluchttreppenhäuser vorschlage – ein Kran mit einer elektrisch betriebenen Seilwinde mit Lastenkorb in der Mitte der Fluchttreppenhäuser, in denen die Treppen viereckig entlang der Wand angeordnet würden – sei technisch bis heute nicht zugelassen. „Das deutsche Baurecht kennt diese Problemlösung nicht“, so Schneider. Als ungeprüftes System sei es nicht zulässig.

Er führte aus, welche Wege und Hindernisse ein Feuerwehr-Aktiver auf dem Weg zu einem Brand oder Unfall im Tunnel zu bewältigen habe: im höchsten Notausstiegstreppenhaus NA3 seien es 168 Stufen über 30,2 Höhenmeter, beim Treppenhaus NA5 betrage der Weg, der immerhin in voller, mindestens 40 Kilogramm wiegenden Einsatzmontur inklusive des unabdingbaren Einsatzmaterials zu überwinden sei, von der oberirdischen Aufstellfläche des Feuerwehrfahrzeugs bis zur Tür des Notausstiegs unten an der Tunnelröhre  210 Meter. Dort sei man noch nicht am Schadensereignis angelangt. Die Bauordnungen der Bundesländer bestimmten dagegen, dass lediglich ein 50 Meter langer Anmarschweg zulässig sei. In Starnberg komme ein Atemschutzträger schon vor dem eigentlichen Einsatz in den Lastbereich internationaler Spitzensportler. Um das zu vermeiden, sei ein Feuerwehr-Aufzug nach der DIN EN 81-72 mit mindestens 1275 Kilogramm Tragkraft und den Abmessungen von 1,4 auf 2,4 Meter notwendig. Das Maß ist erforderlich, damit ein medizinisch voll beatmeter Patient während des Transports von einer Person betreut werden kann. „Der Feuerwehr-Aufzug ist ein geprüftes Instrument. Es dient dem schnellen Transport der Einsatzkräfte, der Einsatzmittel, der Verletzten und von gehunfähigen Personen und ist ein sicherer Transport im Brandlastfall. Er verhindert zudem gegenläufige Bewegungen auf den Fluchtwegen und hilft die Arbeitsschutzgesetze einzuhalten.“ Im Bereich der 2. Stammstrecke der Münchner S-Bahn sei ein solcher Aufzug in jedem Notausstieg Standard. „Warum nicht in Starnberg?“, fragte der Gutachter. Der Bauherr sei in beiden Fällen der gleiche – der Bund.

Seine weitere Festsstellung am Rande: „Die jetzige personelle und technische Ausstattung der Feuerwehr Starnberg würde für Einsätze im Tunnel auf gar keinen Fall reichen. Die Gesamtkonzeption müsste sich komplett ändern, damit Sie diesen Tunnel beherrschen.“ Die Mindest-Mann-Stärke schätzte Schneider mit 80. Den finanziell nötigen Aufwand – Ausstattung und Anschaffung von neuen Fahrzeugen, oder deren Umrüstungen, von Einsatzmitteln wie neuen Atemschutzgeräten und so weiter – bezifferte er nur für eine Grundausstattung mit sieben bis acht Millionen Euro. Wie berichtet sagt das Bauamt Weilheim, dass diese Kosten die Stadt Starnberg zu tragen habe. Hinzu kämen die Personalkosten für hauptamtliche Feuerwehrleute im mittleren Dienst, die Beamte sein sollten. Bisher sei die sicherheitstechnische Ausstattung des Tunnels, wie er bisher geplant sei, in seinen Augen „mangelhaft“. Auch der Abstand der Notausstiege mit 300 Meter innerhalb der Röhre reiche nicht aus.

Auf Stefan Freys (CSU) Hinweis, der Tunnel werde doch mit der RABT 2016 nach dem heutigen Stand der Technik geplant und das Verwaltungsgericht habe den Planfeststellungsbeschluss schon 2008 auf alles hin überprüft, antwortete Schneider, die RABT 2016 sei das Rechts- und Regelwerk in Deutschland: „Ich muss feststellen, dass die Richtlinie nicht ausreicht.“ Er verwies auf andere europäische Länder, die andere Vorgaben zugrunde legten. Er bestätigte Freys Einschätzung, dass niemand hundertprozentig Schadensereignisse ausschließen könne, aber selbst in der RABT gebe es noch einen gewissen Spielraum. „Ohne Nachbesserungen würde ich mit meiner Familie nicht durch diesen Tunnel fahren“, so Schneider. Er sei der festen Überzeugung, dass die bayerischen Gerichte aus Topp-Juristen bestünden – „Aber aus keinem Feuerwehrmann.“ Dem Bund sei sehr wohl zuzumuten, einige Dinge beim Tunnelbau noch zu berücksichtigen, damit der in einen tragbaren Zustand überführt werden könne. Günther Picker (WPS) wandte ein, das Gericht habe 2008 gar nicht so umfänglich geprüft wie der jetzige Gutachter. Ludwig Jägerhuber (CSU) wollte das „Geplänkel“ beendet sehen, denn heutiges Ziel sei, geschlossen zusätzliche Finanzmittel vom Bund zu beantragen. Auch Gerd Weger (CSU) betrachtete es als gemeinsames Ziel, das Bestmögliche herauszuholen. Sein Fazit: „Den Tunnel kann man nicht mehr aufhalten.“

Im zweiten Teil von Schneiders Vortrag ging es um die Notwendigkeit einer ortsfesten Löschanlage im Tunnel. Laut Schneider bedingt die Einröhrigkeit des Bauwerkes eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit zur Entstehung eines Brandes, allein auf Grund der Tatsache, dass es Gegenverkehr gebe. Er erinnerte an seine Aussagen zur Entstehung von Staus im Schadensfall, zur Stärke und Ausrüstung der örtlichen Feuerwehr. Es sei unwahrscheinlich, dass die Hilfskräfte innerhalb der ersten fünf Minuten nach Entstehung eines Brandes vor Ort sein können. In dieser Zeit entwickle sich aber bereits die höchste Temperatur. Folge: Auch ein kleiner Brand habe mehr Zeit sich auszubreiten, toxische Gase frei zu setzen, mehr Rauch im Tunnel zu verteilen, so dass die Sicht abnehme, oder das Bauwerk durch die entstehenden hohem Temperaturen zu beschädigen. In Deutschland werde der RABT die  Höchsttemperatur beim Brand eines Tanklasters mit Kraftstoffen von 1200 Grad Celsius zugrunde gelegt. In Schweden sei aber nachgewiesen worden, dass der Brand eines mit Holzpaletten beladenen Lkw Temperaturen von bis zu 1400 Grad Celsius verursache. Man wisse also, dass das Wirksamwerden der Feuerwehr in einem solchen Fall ein „hochzeitkritischer Prozess“ sei. Diese Erkenntnisse seien seit 2003 bekannt, die RABT 2016 berücksichtige sie aber bisher noch nicht. Schon aus diesem Grund sollte eine Brandbekämpfungsanlage vorhanden sein. Die RABT 2016, von der man nicht wisse, wann sie wirklich Rechtskraft erlange, sage für Tunnel mit Gegenverkehr und länger als 1200 Meter: „Brandbekämpfungsanlagen können in Erwägung gezogen werden.“ Auch die Versicherer plädierten für die schwedischen Werte, weil ihre Berücksichtigung beim Bau katastrophale Schäden am Bauwerk im Brandfall verhindern helfen. Für Sicherheitsfragen seien die Bundesländer, für die Planung der Bund zuständig.

Frey wollte wissen, wie wahrscheinlich es sei, dass der Starnberger Tunnel besser ausgestattet werde, als andere Tunnel in Deutschland. Schneider antwortete, die Ausbildung und Ausstattung der Feuerwehren werde von den Behörden meist nicht optimal betrachtet. An dieser Stelle lobte er den Starnberger Kommandanten Markus Grasl, der seine Bedenken noch rechtzeitig eingebracht habe. Zur Wahl stünden in Sachen Löschanlage Schaum-, Feinsprüh- und Wassernebelsysteme, die zwar einen Brand nicht löschten, ihn aber eindämmten. In angelsächsischen Ländern sei das bereits Stand der Technik. Schneiders Schlussfolgerung aus allen Feststellungen insgesamt: „Feuerwehr-Aufzüge und eine ortsfeste Brandbekämpfungsanlage nach DIN – Beides ist zwingend erforderlich.“ Zum Stand heute sei zusammenfassend festzustellen, „dass in der Planung des B2-Entlastungstunnels klar erkennbare und vorhandene Mängel in der sicherheitstechnischen Grundkonzeption durch Einsatz und Berücksichtigung richtiger und notwendiger sicherheitstechnischer Elemente der Anlagen- und Betriebstechnik, der Bautechnik und der Sicherheitsorganisation so gemildert werden können, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadensfalles, das Schadensausmaß und damit das Risiko für Betreiber, Nutzer und Rettungskräfte auf ein annehmbares Maß reduziert wird. Das Einzige was es hierzu bedarf ist der Wille das Erforderliche im Rahmen der Ausführungsplanung umzusetzen.“

Auf Nachfrage von Picker nannte Schneider auch noch eine Ampelsignalanlage sowie eine Fahrbahntrennung, auf die er nicht verzichten würde: „Das kann ich als Wissenschaftler nicht anders verantworten.“ Für Markus Mooser (WPS) enthielt Schneiders Vortrag nicht viele neue Erkenntnisse. In Starnberg hätten es viele schon gewusst, dass der B2-Tunnel nicht sicher sei. Ob da ein Einsatzbefehl – egal ob an einen ehrenamtlich oder hauptamtlich arbeitenden Feuerwehraktiven überhaupt vertretbar sei, fragte er. Für Schneider ganz klar: „Ein Befehl ist zu befolgen. Aber Ziel ist immer, alle Einsatzkräfte gesund wieder nach Hause zu bringen. Wird ein Einsatz verweigert, dann ist das ein Dienstvergehen.“ Franz Heidinger (BLS), der auch Referent des Stadtrates für die Rettungsdienste ist, forderte die Ratskollegen auf, „mit allen Mitteln dafür zu sorgen, dass die von Schneider benannten Dinge nachgerüstet werden“. Auch er hatte nur Lob für das frühe Vorstelligwerden der Starnberger Wehr. Man müsse auf die Fachleute hören, auch wenn das die Stadt „wahnsinnig viel Geld“ kosten werde.

Frey meinte dagegen: „Ich teile die dramatischen Aussagen nicht. Das ist schlicht und einfach ein Straßentunnel, und ich zweifel nicht daran, dass er nach dem Stand der Technik gebaut wird. Wir tun so, als wäre das der erste Tunnel, den wir durchfahren. Der ist genauso viel oder so wenig sicher wie andere Tunnel in Deutschland. Wir haben gehört, dass es Verbesserungsmöglichkeiten gibt, die man sicher fordern sollte und deshalb stelle ich den folgenden Antrag: Die Verbesserungen sollen dem Arbeitskreis der BOS-Dienste (BOS = Behörden mit Organisations- und Sicherheitsaufgaben) mitgegeben werden, damit der sie in Weilheim vorträgt und das Staatliche Bauamt sie wiederum dem Bund vortragen kann.“ Für Picker ist die Tunnelplanung derzeit nicht auf dem Stand der Technik. Er erinnerte daran, dass die WPS ohnehin der Ansicht sei, dass das Baurecht für den Tunnel schon im vergangenen September ausgelaufen sei. Eine entsprechende Klage sei bereits beim Verwaltungsgericht München anhängig. Wenn Herr Frey meine, mit den Aufzügen und der Löschanlage sei die Sicherheit des Tunnels gegeben, dann fehle in den Augen der WPS noch die Trennwand zwischen den beiden Fahrspuren. Die sollte dann auch gefordert werden. Mooser fragte die fünf Stadträte, die am 20. Februar 2017 den Stadtratsbeschluss „B2-Tunnel bauen – ortsferne Umfahrung planen“ durch den Wechsel ihrer Haltung vom Tunnelgegner zum Tunnelbefürworter ermöglicht hatten, welche dieser jetzt gewonnenen neuen Erkenntnisse sie zu ihrem Umschwenken bewogen hätten. Jedem seien die Sicherheitsmängel des Tunnels bekannt gewesen. Die Antwort seien die Fünf den Starnberger Bürgern  und der Feuerwehr schuldig. Daraufhin warf Frey Mooser vor, durch die Blockadehaltung gegenüber dem Tunnelbau „seit Jahren“ verantwortlich dafür zu sein, dass die Entwicklung der Stadt blockiert sei. Die hänge nämlich nur an der Verkehrssituation. Die Fünf seien dagegen den „vernüftigen Weg“ gegangen, Starnberg voran zu bringen. Der Tunnel könne auf einem sicheren Niveau gebaut werden. „Der Bund baut sein Bauwerk sicher“, so Frey. Die Stadt leiste sich ein Schwimmbad für 23 Millionen Euro (das Seebad ist gemeint), was Luxus sei. Er hoffe, dass die WPS die Notwendigkeit der Feuerwehr-Ausstattung nicht hinten anstelle. Die Stadt habe ja auch noch andere Aufgaben, wie die Erweiterung des Gewerbegebietes Schorn. Der Personalmangel bei den ehrenamtlichen Feuerwehr-Aktiven sei kein spezielles Starnberger Problem.

Bürgermeisterin Eva John beendete die Diskussion mit dem Hinweis, dass die Stadt die Kritikpunkte in Bezug auf die Tunnelausstattung bereits im April des vergangenen Jahres an das Staatliche Bauamt Weilheim übermittelt habe. Daraufhin sei die Stadt aufgefordert worden, ihre Forderungen für Nachbesserungen gutachterlich zu begründen und dann einzureichen. Der Hauptausschuss habe Herrn Schneider im Oktober 2018 einstimmig mit dem Gutachten beauftragt. Dieses liege nun auch Weilheim vor. John empfahl einen Beschluss, Weilheim zu bitten, die Tunnelplanung mit der Löschanlage und den Feuerwehr-Aufzügen zu ergänzen und wohlwollend zu prüfen, ob Bund oder Freistaat die dadurch entstehenden sämtlichen Kosten übernimmt. Der Beschluss fiel einstimmig. Hier ergänzte Picker seine Forderung nach der zusätzlichen Trennwand zwischen den Fahrbahnen, was aber die Mehrheit aus CSU, UWG, SPD, Grünen und DPF ablehnte (9:13).

Jägerhuber gab anschließend zu Protokoll: „Die CSU hat gegen die Trennwand gestimmt, weil sie heute nicht auf der Tagesordnung stand. Außerdem haben die Vorgespräche mit dem Staatlichen Bauamt Weilheim ergeben, dass eine solche Forderung nicht weiter verfolgt wird, weil sie in die Grundzüge der Planung des Tunnels eingreift und ein neues Planfeststellungsverfahren nötig würde.“ Picker ließ im Protokoll festhalten, dass die WPS die Trennwand gefordert habe. Ihm schloss sich Anton Wiesböck (FDP) an. DPF, UWG, SPD und Grüne schlossen sich dagegen der CSU an.

Schon vor Beginn der Stadtratssitzung war Donnerstagabend eine Pressemitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim eingegangen, die Sie im nachfolgenden Text lesen können. Darin heißt es, die Forderungen von Schneider gingen über das Maß der gültigen Richtlinien weit hinaus. Der noch auf der Tagesordnung stehende Vortrag von Kommandant Grasl über sein Zukunftskonzept für die Starnberger Feuerwehr wurde wegen der vorgerückten Stunde erneut vertagt – diesmal auf den 21. Januar 2019.

Empfehlungen für die Feuerwehr

Nachdem gestern Abend Dirk Schneider von „Phoenix Fire“, einem Zusammenschluss von Experten der Rettungswissenschaften, im Stadtrat sein Gutachten zur Notwendigkeit des Einbaus von Feuerwehraufzügen und einer Brandbekämpfungsanlage im geplanten B2-Tunnel vorgestellt hat, hier zunächst wie versprochen die ausführlichen Informationen zum Abschlussbericht des Leiters der Entwicklung an der „International Fire Academy“ (IFA) aus der Schweiz, Christian Brauner. Diesen hatte Brauner Anfang Dezember 2018 im Stadtrat vorgetragen (siehe B2-Tunnel braucht Nachrüstung). Die Ausstattung des geplanten B2-Tunnels in Sachen vorbeugender Brandschutz und durch das Bauwerk steigende Anforderungen an die Freiwillige Feuerwehr waren dann gestern Abend Thema im Stadtrat. Dabei bekräftigte Schneider sein schon bekanntes Fazit: Sowohl die Feuerwehraufzüge als auch eine wie auch immer geartete Brandlöschanlage seien „zwingend erforderlich“.

Warum, das machte er in seiner Präsentation deutlich, über die Sie morgen an dieser Stelle lesen können. Schneider sieht an der bisherigen sicherheitstechnischen Grundkonzeption des Starnberger Tunnels „deutliche Mängel“, ist aber der Überzeugung, dass diese sich durch Nachrüstungen „auf ein annehmbares Maß mildern“ ließen. Vorgenommen werden müssten die Nachbesserungen im Rahmen der bisher noch nicht erstellten Ausführungsplanung für das Tunnelbauwerk. Der Stadtrat machte sich die Forderung nach den Aufzügen und der Löschanlage zu eigen. Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, das Staatliche Bauamt Weilheim darum zu bitten, die Nachrüstforderungen der Stadt beim Bauherrn des Tunnels, dem Bund, vorzutragen und ihn darüber hinaus zu bitten, die notwendigen Kosten der Zusatzeinrichtungen zu übernehmen.  Nicht unterstützte er die Forderung der WPS, auch noch eine Mittelwand in den Tunnel einzubauen. Das hatte das Staatliche Bauamt wie berichtet auch bereits abgelehnt, weil dadurch ein neues Planfeststellungsverfahren nötig würde.

Noch vor Beginn der Stadtratssitzung war beim Blog eine Pressemitteilung des Staatlichen Bauamtes Weilheim eingegangen, deren Wortlaut Sie morgen ebenfalls hier lesen können. Wichtigste Aussagen: Das Gutachten Schneider zeige keine grundlegend neuen Sachverhalte auf. Die sicherheitstechnischen Forderungen von Schneider seien nach Einschätzung des Bauamtes insgesamt zusätzliche Forderungen, „die über dasjenige Maß weit hinausgehen, welches die gültigen Richtlinien (RABT) fordern“. Dass der Starnberger Tunnel gemäß den anerkannten Regeln der Technik gebaut werde, garantiere ein hohes Sicherheitsniveau. Weilheim werde im Mai 2019 gegenüber dem Bund eine Empfehlung aussprechen, ob und in welchem Umfang Wünsche der BOS-Dienste (Behörden mit Organisation- und Sicherheitsaufgaben) beim Bau des Tunnels in Starnberg umgesetzt werden.

Hier nun zuerst die Informationen zum IFA-Gutachten:

Die IFA ist eine öffentlich-rechtliche Feuerwehrschule für das Spezialgebiet unterirdischer Verkehrsanlagen. Sie hat bisher mehr als 12000 Feuerwehrkräfte aus ganz Europa, Asien und USA ausgebildet. Christian Brauner ist selbst seit 1974 aktiv im Feuerwehrdienst tätig und hat die schweizer Tunnel-Einsatzlehre mitentwickelt. Im Auftrag der Stadt Starnberg hat die IFA den Bedarf an Kräften, an Qualifikation und Ausbildung sowie an Einsatzmitteln unter die Lupe genommen. Betrachtet wurde dazu der Fall eines Fahrzeugbrandes im Tunnel. Größte Gefahr ist laut Brauner der entstehende Rauch, der giftige Gase enthalte und im Gegensatz zu Brandfällen in Gebäuden sich im Tunnel schneller ausbreite, als die Tunnelnutzer sich von der Quelle fortbewegen können. Für die Feuerwehr bedeute dies, dass sie nichts sehe. Es gelte deshalb, den Brand schnell zu löschen, damit auch die Rauchentwicklung stoppe. Damit die Feuerwehr zum Brandherd gelangen könne, bedürfe es ausreichend breiter Fahrbahnen, die die Bildung einer Rettungsgasse ermöglichten. Grundsätzlich sei ein Brandherd im Tunnel nur von der Anströmseite der Frischluft aus gut zugänglich. Ein wesentlicher Faktor sei die Eindringtiefe auf der verrauchten Abströmseite, also der Weg vom noch gesicherten Bereich bis zu dem, in dem die Feuerwehr Leben retten soll. Da beginne die kritische Tiefe bei 250 Meter, ab 650 Meter werde es für die Einsätzkräfte dagegen tödlich. Die höchste Anzahl an Einsatzkräften benötige es im Zeitraum der höchsten Brandintensität. Hier spielten dann aber auch die Einsatzbedingungen eine große Rolle.

Deutlich sagte Brauner, Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen seien nicht Gegenstand der Regelausbildung der Feuerwehren, weshalb auch für die Kräfte in Starnberg eine spezielle Ausbildung zwingend erforderlich werde. Teil dieser Spezialausbildung müsse die Kenntnis des Systems Tunnel, also eine „hochgradige“ Kenntnis der B2-Tunnel-Anlage sein. Eine Brandunterdrückungsanlage (auch Brandlöschanlage), wie sie Grasl für den Starnberger Tunnel gefordert hat, sorge dafür, dass die Feuerwehr im Brandfall etwas mehr Zeit gewinne. Den Brand selbst löschten solche Anlagen in der Regel nicht. Während Atemschutzträger der Feuerwehr für oberirdische Einsätze normalerweise mit einer Sauerstoffflasche auf dem Rücken ausgestattet sind, benötigten sie im Tunnel zwei Flaschen (18 Kiligramm Gewicht), um die maximale Eindringtiefe von 298 Meter (maximaler Abstand zwischen den Notausstiegen) leisten zu können. Die Zufahrt der Feuerwehrfahrzeuge zum Brandherd kann durch im Tunnel wendende Fahrzeuge oder Stau beeinträchtigt sein, weshalb ein Angriff auf das Feuer von vier Seiten in Starnberg möglich sein muss. Also von den beiden Portalen und über die Notausstiege. Brauner verweist auf die sehr hohe körperliche Belastung der Einsatzkräfte wegen der Höhe der Fluchttreppenhäuser in Starnberg und empfiehlt eine bauwerksseitige Optimierung durch Aufzüge, die Anlage von Materialdepots im Fluchttürenbereich sowie technische Hilfsmittel zur Entlastung der Einsatzkräfte, zum Beispiel rollbare Krankentragen.

Für die Basis-Kostellation „Brandeinsatz im Starnberger Tunnel“ (einfacher Pkw-Brand) hält er 60 Feuerwehrangehörige für nötig, davon sollten 48 unter Atemschutz eingesetzt werden und alle die „Stoßtrupp-Taktik“ nach dem Prinzip der Berufsfeuerwehr München beherrschen. Das bedeutet, dass je Tunnelabschnitt Trupps gebildet werden, die jeweils spezielle Aufgaben des Einsatzes zu erledigen haben. Deutliche Ansage von Brauner: Weniger Einsatzkräfte bedeuten geringere Chancen auf einen Einsatzerfolg und ein deutlich höheres Riskiko für die Einsatzkräfte. In der nötigen Zusatzausbildung müsse es auch um Möglichkeiten der verbesserten Eigensicherung gehen, zum Beispiel dass der Feuerwehrangehörige mit dem Ellbogen an der Tunnelwand entlang laufe, um im verrauchten Tunnel nicht die Orientierung zu verlieren, oder dass er Blindentaststöcke benutze, um Hindernisse vor ihm rechtzeitig zu bemerken. Bauseits müsse dafür gesorgt sein, dass zufallende Fluchtüren nicht die Wasserzufuhr in den Löschschläuchen abschnüren. Zur Ausstattung gehören sollten zudem Wärmebildkameras, zum Ausbildungsstandard das Erlernen systematischer Suchtaktiken, damit Insassen in Fahrzeugen, die sich nicht mehr selbst helfen können, aufgefunden, schonend und richtig geborgen werden können. Dazu sind auch Kenntnisse der richtigen Transporttechnik nötig. Genauso aber Kenntnisse, welche Personen- oder Sachschäden am Einsatzort vorkommen können oder welche Einrichtungen im Fall des Falles nicht mehr im Betrieb sind. Nur gut vorbereitet sei es den Einsatzkräften möglich, mit Zuversicht in solche Schadenssituationen hineinzugehen, schloss Brauner.

Fritsch: „Bauen keinen 2. Wahl-Tunnel“

Nach Ansicht des Leiters des Staatlichen Bauamtes Weilheim haben Stadt, Feuerwehr und seine Behörde alle das gleiche Ziel: den Starnberger B2-Tunnel möglichst sicher zu machen. Dabei gebe es aber nicht nur die Seite der Feuerwehr, reagierte er auf die beiden vorangegangenen Vorträge in der jüngsten Stadtratssitzung, die sich mit dem Sicherheitskonzept des Bauwerkes aus Sicht der Feuerwehr befasst hatten (siehe unten). „Es gibt auch die bauliche Seite“, sagte Fritsch, und die gebe der Bund als Bauherr vor. Fritsch versicherte, die Richtlinie für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT 2016) werde als aktueller Stand der Technik umgesetzt: „Wir bauen keinen 2. Wahl-Tunnel. Er entspricht der RABT 2016.“ Er verhehlte aber nicht, dass es Differenzen in der Einschätzung zur Tunnelsicherheit zwischen der Stadt Starnberg und seiner Behörde gebe. Deshalb habe man den Arbeitskreis der Sicherheitskräfte (BOS) gegründet, der bereits fünf mal getagt und eine Ortsbesichtigung an den Ausgängen der Notaufstiege durchgeführt habe. Die Abstimmung sei eine „komplexe Sache“, das Vorgehen aber „genau der richtige Weg“. Es habe sich gezeigt, dass es nun noch drei offene Themen gebe: Die fehlende Brandlöschanlage, die noch nicht eingeplanten Aufzüge für die Feuerwehr und Mängel an den oberirdischen Aufstellflächen rund um die Notausstiege. „Ich kann zusagen, wenn Ihre Forderungen mit Gutachten hinterlegt sind, werden wir uns beim Bund dafür einsetzen, dass er den B2-Tunnel nachrüstet. Wir kämpfen da auf der gleichen Seite und werden die Belange der Stadt dort vertreten“, bat er nachdrücklich darum, ihm das abzunehmen. Die Aussagen seines Projektleiters Herwig Ludwig sprachen dann allerdings teilweise eine härtere Sprache.

„Wir haben schon festgestellt, was wegen des gültigen Planfeststellungsbeschlusses nachträglich nicht mehr geht“, begann Ludwig und nannte zum Beispiel die nicht mehr mögliche Nachrüstung der Röhre mit einer Mitteltrennwand. Das weitere Vorgehen erläuterte  er wie folgt: Die Weilheimer Behörde werde Empfehlungen zur Überarbeitung des Gutachtens von Dirk Schneider zur Notwendigkeit der Brandlöschanlage und der Aufzüge in den Notausstiegsschächten  geben. Dann folge die eventuelle Überarbeitung, damit das Gutachten zur Vorlage und Einigung mit dem Bauherren Bund dienen könne. Mit der Kommentierung dieser Stellungnahme durch die Weilheimer Behörde sowie deren eigener Stellungnahme rechne er bis 10. Februar 2019. Beides sollte dann bis zum 10. März 2019 zwischen Staatlichem Bauamt und den Starnberger Rettungskräften besprochen worden sein. Die abschließende Besprechung zwischen den BOS und seiner Behörde erfolge bis 15. April. Im Mai 2019 gehe eine Empfehlung des Staatlichen Bauamtes an den Bund, der daraufhin eine Entscheidung treffe. Obendrein müsse man klären, wo und wie Aufstellflächen nachbesserbar seien. Ludwig machte noch einmal deutlich, dass der Bund nicht verpflichtet sei, Forderungen über die RABT 2016 hinaus nachzukommen. Dass die Stadt zum Nachweis des Zusatzbedarfs Gutachten vorlege, sei „essentiell“. Ludwigs deutlicher Hinweis: „Das Staatliche Bauamt entscheidet, welche Dinge dem Bund vorgelegt werden.“

Klaus Rieskamp (DPF) plädierte dafür,  darauf zu verzichten über das Schneider-Gutachten im Stadtrat zu reden: „Wir sollten abwarten, bis das Staatliche Bauamt die konsolidierte Meinung vorlegt. Ludwig fand das sinnvoll, denn Weilheim sichte die Gutachten und mache dann eine Gesamtstellungnahme. Alle drei Gutachten (IFA, Feuerwehr-Kommandant und Schneider) übergebe man zuerst dem eigenen Gutachter des Staatlichen Bauamtes. Das sei ein anerkannter und renommierte Gutachter, der eine möglichst hohe Objektivität biete. Das ergebe dann eine Gesamtschau aller Bedingungen für die Sicherheit im Bauwerk, die anschließend mit der Stadt zu diskutieren und danach ganz oder teilweise dem Bund vorzulegen sei. Der werde gefragt, ob er wegen der Sondersituation in Starnberg entgegen der bisherigen Planung bereit sei, diese zu ergänzen. „Je besser das durchdiskutiert ist, desto größer die Chance“, so Ludwig. Seine Behörde sei aber nur für die baulichen und betrieblichen  Fragen im Zusammenhang mit dem Tunnel zuständig. Was die Einsatzausstattung und Organisation der Rettungskräfte angehe, sei dies Sache der Stadt Starnberg.

Michael Mignoli (BLS) fühlte sich überfordert: „Irgendwie ist mir das alles zu wirr. Ich hoffe, dass Sie das Beste geben“, sagte er an die Adresse des Staatlichen Bauamtes. Worauf Ludwig versicherte: „Das ist hier keine Alibiveranstaltung.“ Stefan Frey (CSU) sprang ihm zur Seite: „Es ist ein mustergültige Prozess, wie er hier abläuft.“ Die Fachleute sollten ihre Arbeit machen, erst dann müssten die Fraktionen politisch Stellung nehmen. Im Stadtrat solle das Thema erst wieder auf die Tagesordnung kommen, wenn sich die Gutachter abgestimmt hätten. Anderer Ansicht war Franz Heidinger, Referent des Stadtrates für die Rettungsorganisationen. Er wolle das Schneider-Gutachten sehr wohl im Stadtrat hören. Außerdem kritisierte er, dass sich im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens vor 2007 offenbar weder das Landratsamt noch die Kreisbrandinspektion eingebracht hätten. „Das ist irgendwo ein Fehler“, so Heidinger, sonst wäre man nämlich schon viel weiter. „Jetzt fallen die Kosten auf die Stadt Starnberg. Da geht es um Millionen.“ Er finde das schwierig, der Stadt das aufzubürden, wenn der Bund sage, nach der Notausstiegstür sei es ihm egal. Ludwig bezog das nur auf die Aufstellflächen. Die gelte es zu optimieren. Allerdings genüge die Planung auch jetzt schon allen Anforderungen, weil der öffentliche Straßenraum eine ausreichende Aufstellfläche sei. Dass das im üblichen Starnberger Verkehr zu Chaos führen würde, sagte er nicht. Dagegen sagte er schon: „Es ist nicht unsere Intention alle Lasten bei der Feuerwehr abzuladen.“

Da Bürgermeisterin Eva John den Saal kurz verlassen und die Sitzungsleitung ihrem Stellvertreter Rieskamp übertragen hatte, beendete dieser die Beratung mangels weiterer Wortmeldungen mit der Zur-Kenntnisnahme des Berichtes. Beschlüsse wurden wieder weder beantragt noch gefasst.