Stege werden geöffnet

Das Landratsamt Starnberg hat in einer Presseinformation angekündigt, dass es das Alkoholverbot für bestimmte Plätze sowie die Sperrung der Stege an den Seen ab heute aufhebt. Die entsprechende Allgemeinverfügung, deren Bestimmungen an den 7-Tage-Inzidenzwert während der Corona-Pandemie geknüpft war, ist am 11. Mai 2021 ausgelaufen und wurde nicht noch einmal verlängert.

Siehe auch die vorherigen Artikel Klage wegen gesperrter Stege und Stege bleiben vorerst gesperrt.

Das Landratsamt will die Entwicklung der Inzidenzzahl, die gestern bei 55,6 – also deutlich unter der Grenze von 100 –  lag, sowie die Situation an Stegen und Plätzen weiter beobachten. Der Starnberger Rechtsanwalt Hans-Peter Tauche widerspricht der Aussage in der Presseinformation des Amtes, das Verwaltungsgericht habe die Stegsperrung kürzlich als rechtens erklärt. Richtig sei vielmehr, dass es seiner Mandatin mit ihrem Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz um eine kurzfristige Öffnung der Stege gegangen sei, damit sie ihrem Schwimmsport nachgehen kann. Das Gericht habe den Antrag abgelehnt, damit aber auf keinen Fall eine endgültige Entscheidung über die Rechtsmäßigkeit der Stegsperrungen getroffen. Ein ordentliches Verfahren vor dem Gericht mit einer Hauptsacheentscheidung habe bisher nicht stattgefunden.

Tauche ist überzeugt: „Insoweit war es für den Landrat absehbar, dass er in zweiter Instanz (Beschwerdeverfahren) mit der Stegsperrung keinen Erfolg gehabt hätte. Herr Frey kommt mit seiner Öffnung daher lediglich der absehbaren gerichtlichen Aufhebung zuvor.“ Dem Rechtsanwalt wäre es lieber gewesen, Landrat Stefan Frey hätte von Beginn an verbindliche Inzidenz-Werte für die Öffnung der Stege an den Seen benannt. Im Februar dieses Jahres seien diese bei einer Inzidenz  unter 35 wegen des hohen Besucheraufkommens gesperrt worden, während sie jetzt bei mehr als 50 wieder geöffnet würden. Im Übrigen vertrete auch das  Robert-Koch-Institut eine geringere Ansteckungsgefahr im Freien.

Klage wegen gesperrter Stege

Der Starnberger Rechtsanwalt Hans-Peter Tauche hat im Namen einer Mandantin, die auch in der kalten Jahreszeit ihrem Hobby, dem Schwimmen und Kneipen im Starnberger See nachgeht, einen Antrag auf einstweilige Anordnung beim Verwaltungsgericht München gestellt. Ziel ist die Aufhebung der Sperrung der Stege am See, die nun schon seit mehreren Wochen ununterbrochen besteht. Insbesondere geht es um die Stege am Undosa und am Steininger Grundstück.

Das Landratsamt hatte die Sperrung aus Infektionsschutzgründen anlässlich der Corona-Pandemie verfügt. Die Kommunen im Landkreis sind dem nachgekommen. Vorangegangene Versuche, sich mit Landrat Stefan Frey über die Aufhebung der Maßnahme zu verständigen, sind laut Tauche fehlgeschlagen. Der Rechtsanwalt verweist auf neuere Berichte, nach denen Aerosolforscher kein relevantes Ansteckungsrisiko sehen, wenn sich Menschen im Freien treffen. „Die ungehinderte und unkontrollierte Bewegung im öffentlichen Raum gehört zu den grundlegenden bürgerlichen Freiheiten in einem demokratischen Gemeinwesen.“ schreibt er dem Gericht. Er halte das Verhalten für „willkürlich“ und „unverhältnismäßig“. Die Stege seien durchgehend gesperrt, also auch dann wenn es wegen schlechten Wetters nicht zu Ausflugsverkehr an die Seen komme. Zudem gebe es bisher keine Aussagen, wie lange die Sperrungen noch aufrecht erhalten bleiben sollen. Dies obwohl die Badesaison nahe. Einige Bürger hätten bereits Bußgelder berappen müssen, weil sie die Sperren missachtet hatten.

Stadtbücherei geöffnet

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Die Stadtbücherei Starnberg ist aktuell zu den regulären Öffnungszeiten (Di, Do, Fr. 10-18 Uhr, Mi. 14-19 Uhr, Sa. 10-13 Uhr) geöffnet, da Büchereien als wichtige Orte der Bildung und Partner für lebensbegleitendes Lernen als systemrelevant eingestuft werden. Somit haben die Büchereinutzerinnen und -nutzer die Möglichkeit, ihre Medien direkt am Regal auszuwählen.

Weitere Serviceleistungen wie beispielsweise die Nutzung der Internet-PCs oder der Gamingstation sind derzeit aufgrund der Hygiene- und Abstandsbeschränkungen noch nicht möglich. Zudem sind längere Aufenthalte nicht gestattet, sodass Arbeitsplätze und auch das beliebte Zeitungslesen mit einer Tasse Kaffee momentan entfallen.

Innerhalb der Bücherei sind alle Nutzerinnen und Nutzer ab 15 Jahren verpflichtet, eine FFP2-Maske zu tragen sowie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

Bürgerinnen und Bürger, die einen Besuch in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei scheuen, können weiterhin das sogenannte „Fensterln“ nutzen. Hierbei werden die vorab ausgewählten Medien nach Terminvereinbarung über ein Fenster im Erdgeschoss gereicht.

Daneben bietet die Bücherei auch wieder Einzel-Termine außerhalb der Öffnungszeiten an. Als Zeitfenster stehen hierfür Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag 30 Minuten von 9.15 bis 9.45 Uhr zur Verfügung, in der sie komplett alleine und in Ruhe Medien aussuchen und ausleihen können. Termine hierfür müssen vorab vereinbart werden. Der Zugang ist nur für Einzelpersonen möglich.

Bei Fragen können sich Interessierte während der Öffnungszeiten unter Tel: 08151/3049 an das Büchereiteam wenden oder eine E-Mail schreiben an buecherei(at)starnberg.de.

Quarantäne in Kita

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Im Kindergarten am Hirschanger sind drei Gruppen mit Kindern und pädagogischem Personal in Quarantäne, da positive Coronafälle bei Pädagoginnen und Kindern aufgetreten sind. Der Betrieb des Kindergartens kann aufrechterhalten werden, da die anderen Kinder und Mitarbeiter nicht in Quarantäne müssen. Dies hängt mit dem Hygienekonzept des Kindergartens (nach der Allgemeinverfügung des Landratsamtes) zusammen, das zum Infektionsschutz unter anderem die Einteilung in feste Gruppen beinhaltet.
Auf Anordnung des Starnberger Gesundheitsamtes müssen die betroffenen Kinder und das pädagogische Personal noch bis einschließlich 2. Mai 2021 zuhause bleiben, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Sollte der Corona-Test bei den betroffenen Kindern und dem pädagogischen Personal negativ ausfallen, können sie voraussichtlich ab dem 3. Mai 2021 den Kindergarten wieder besuchen.
Die Kindergartenleitung informierte bereits alle Eltern der betroffenen Kinder über die notwendigen Quarantäne-Maßnahmen und leitete ihnen schriftliche Information des Starnberger Gesundheitsamtes weiter.

Starnberg bewirbt sich

Die Stadt Starnberg möchte Modellkommune für das Projekt „Öffnungskonzepte“ des Bayerischen Gesundheitsministeriums werden. Mit der eingereichten Bewerbung, die in enger Abstimmung mit dem Landkreis Starnberg erarbeitet wurde, verfolgt die Stadtverwaltung das Ziel, den Bürgerinnen und Bürgern ein Stück weit Normalität und Freiräume in der aktuellen Pandemielage zu ermöglichen.
Die Stadt Starnberg will dazu beitragen, durch Testen und gezieltes Öffnen die Pandemie auf einem anderen Weg unter Kontrolle zu bringen als durch den klassischen Lockdown. Verteilt über das Stadtgebiet sollen Schnelltestzentren eingerichtet werden, die ein niederschwelliges Testangebot schaffen und rund 2.400 Corona-Tests pro Tag ermöglichen würden.
„Insbesondere unsere Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister möchten wir unterstützen, damit unsere Geschäfte und Außenbereiche der Restaurants sowie unser Kino verbindlich und unter klaren Bedingungen wieder öffnen dürfen“, betont Erster Bürgermeister Patrick Janik und fügt hinzu: „Seit vielen Monaten halten unsere Innenstadtakteure bereits ausgefeilte Hygiene- und Schutzkonzepte bereit und stehen für Öffnungsschritte in den Startlöchern.“
Die strukturelle Ausgangslage der Stadt Starnberg ist ideal für das Modellprojekt: Starnberg gehört zur Metropolregion München und ist nicht zuletzt dadurch Motor wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Entwicklung. Zudem ist die Stadt ein wichtiges Mittelzentrum mit großer wirtschaftlicher und touristischer Bedeutung. Im Stadtgebiet und in Seenähe sind außerdem zahlreiche Gastronomiebetriebe zu finden, die sich perfekt für das Öffnungskonzept eignen würden.

Quarantäne im Kindergarten

Im Maria-Kempter-Kindergarten ist eine Kindergartengruppe mit Kindern und pädagogischem Per- sonal in Quarantäne, da ein positiver Coronafall aufgetreten ist. Der Betrieb des Maria-Kempter- Kindergartens kann aufrechterhalten werden, da die anderen Kinder und Mitarbeiter nicht in Quarantäne müssen. Dies hängt mit dem Hygienekonzept des Kindergartens (nach der Allgemeinverfügung des Landratsamtes) zusammen, das zum Infektionsschutz unter anderem die Einteilung in feste Gruppen beinhaltet.
Auf Empfehlung des Starnberger Gesundheitsamtes müssen die betroffenen Kinder und das pädagogische Personal noch bis einschließlich 8. April 2021 zuhause bleiben, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Sollte der Corona-Test bei den betroffenen Kindern und dem pädago- gischen Personal negativ ausfallen, können sie ab dem 9. April 2021 den Kindergarten wieder besuchen.
Die Kindergartenleitung informierte bereits alle Eltern der betroffenen Kinder über die notwendigen Quarantäne-Maßnahmen und leitete ihnen schriftliche Information des Starnberger Gesundheitsamtes weiter.

Museum öffnet wieder

Das Museum Starnberger See wird ab Dienstag, 9. März 2021 wieder zu den regulären Öffnungszeiten Besuchende empfangen können. Abhängig von der Inzidenzlage im Landkreis wird ein Besuch spontan oder nach kurzer Voranmeldung für Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen im Rahmen der geltenden Bestimmungen wieder möglich sein. Innerhalb des Museums ist für alle Be- suchenden ab 15 Jahren das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend. Zudem gilt weiterhin das Gebot, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Das historische Lochmannhaus kann leider noch bis in den April hinein nicht besucht werden, da notwendige Arbeiten an der Haustechnik ausgeführt werden.
Ganz neu zu erleben bei einem Museumsbesuch ist die humorvolle Kunstinstallation „You Wish“ von Bildhauer Robert Barta im Museumsfoyer. Das Kunstwerk ist gleichzeitig „Spuckschutz“ für das Kassenpersonal und wurde ganz speziell für das Museum Starnberger See entwickelt und realisiert.
Im Museumsgarten besteht keine Maskenpflicht. Unter Einhaltung der Abstandsreglungen sind Sie im Garten und Innenhof eingeladen, die frühlingshafte Luft und Sonne ganz ungefiltert zu genießen mit Blick auf das historische Lochmannhaus.
Die Präsentationen des „Museums-Spaziergang“ bleiben bis auf weiteres vom Museumsgarten aus erlebbar. Dabei handelt es sich um eine Vorstellung historischer Ansichten von Starnberg aus dem Nachlass des Fotografen Richard Wörsching und eine Präsentation der 3D gescannten Skulptur „Starnberger Heilige“ in Fenstern des Lochmannhaus. Darüber hinaus ist im Foyerfenster des Mu- seums die Installation „Konsumbibliothek“ der Künstlerin Stephanie Senge zu sehen.
Das Team des Museums freut sich sehr, Sie wieder persönlich begrüßen zu dürfen. (Öffnungszeiten Museum Starnberger See: Di-So und feiertags von 10-17 Uhr)

Stadtbücherei öffnet wieder

Die Stadtbücherei Starnberg öffnet am Dienstag, 9. März 2021 wieder zu den regulären Öffnungszeiten (Di, Do, Fr. 10-18 Uhr, Mi. 14-19 Uhr, Sa. 10-13 Uhr).
Somit können Bürgerinnen und Bürger wieder persönlich in der Bücherei stöbern und ihre gewünschten Medien am Regal auswählen.
Weitere Serviceleistungen wie beispielsweise die Nutzung der Internet-PCs oder der Gamingstation sind derzeit aufgrund der Hygiene- und Abstandsbeschränkungen noch nicht möglich. Zudem sind längere Aufenthalte nicht gestattet, sodass Arbeitsplätze und auch das beliebte Zeitungslesen mit einer Tasse Kaffee momentan entfallen.
Die in der Schließzeit (1. Dezember 2020 – 6. März 2021) fälligen Medien – auch DVDs – wurden automatisch bis zum 20. April 2021 verlängert. Wir empfehlen, wenn Sie uns lediglich für die Rückgabe der Medien besuchen möchten, einen Zeitpunkt innerhalb dieser Frist zu wählen oder auch die Medienrückgabe außerhalb der Öffnungszeiten zu nutzen.
Innerhalb der Bücherei sind alle Nutzerinnen und Nutzer ab 15 Jahren verpflichtet, eine FFP2-Maske zu tragen sowie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.
Nutzer, die einen Besuch in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei scheuen, können weiterhin das sogenannte „Fensterln“ nutzen. Hierbei werden die vorab ausgewählten Medien nach Terminvereinbarung über ein Fenster im Erdgeschoss gereicht.
Daneben bietet die Bücherei auch wieder Einzel-Termine außerhalb der Öffnungszeiten an. Als Zeitfenster stehen hierfür Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils 30 Minuten von 09.15 bis 09.45 Uhr zur Verfügung, in der Sie komplett alleine in Ruhe Ihre Medien aussuchen und ausleihen können. Termine hierfür müssen vorab vereinbart werden. Es ist nur der Zugang für Einzelpersonen möglich.
Das Team der Stadtbücherei freut sich sehr, Sie wieder persönlich begrüßen zu dürfen.
Bei Fragen können Sie sich während der Öffnungszeiten unter Tel: 08151/3049 an das Büchereiteam wenden oder Sie schreiben eine E-Mail an buecherei(at)starnberg.de.

Eine Gruppe in Quarantäne

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Im Maria-Kempter-Kindergarten ist eine Kindergartengruppe mit Kindern und pädagogischem Personal in Quarantäne, da ein positiver Coronafall aufgetreten ist. Der Betrieb des Maria-Kempter- Kindergartens kann aufrechterhalten werden, da die anderen Kinder und Mitarbeiter nicht in Quarantäne müssen. Dies hängt mit dem Hygienekonzept des Kindergartens (nach der Allgemeinverfügung des Landratsamtes) zusammen, das zum Infektionsschutz unter anderem die Einteilung in feste Gruppen beinhaltet.

Auf Empfehlung des Starnberger Gesundheitsamtes müssen die betroffenen Kinder und das pädagogische Personal noch bis einschließlich 09.03.2021 zuhause bleiben, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Sollte der Corona-Test bei den betroffenen Kindern und dem pädagogischen Personal negativ ausfallen, können sie ab dem 10.03.2021 den Kindergarten wieder besuchen.

Die Kindergartenleitung informierte bereits alle Eltern der betroffenen Kinder über die notwendigen Quarantäne-Maßnahmen und leitete ihnen schriftliche Information des Starnberger Gesundheitsamtes weiter.“

FFP2 im Rathaus

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Bürgerinnen und Bürger müssen ab Donnerstag, 21.01.2021 eine FFP2-Maske tragen, wenn sie das Starnberger Rathaus besuchen möchten. Damit setzt die Stadt Starnberg die geltende FFP2- Maskenpflicht des Freistaats Bayern um, die eine Ausbreitung des Coronavirus eindämmen soll.

Für persönliche Erledigungen im Rathaus ist nach wie vor eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind telefonisch montags, mittwochs und freitags von 7.30 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 7.30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger können zahlreiche Behördengänge auch online erledigen. Mehr dazu auf der städtischen Homepage unter „Was erledige ich wo“/ „BayernPortal“.