Kammerl will vier Fahrradstraßen

Für ihre DPF-Fraktion hat Angelika Kammerl beantragt, den Hirschanger, die Schulstraße, die Max-Zimmermann-Straße und die Mühlbergstraße zu Fahrradstraßen umzuwidmen. Hintergrund ist die Aufregung, die die Umwandlung der Rheinlandstraße zwischen Ferdinand-Maria- und Hanfelder Straße nach sich gezogen hatte. Wie berichtet sind in der Rheinlandstraße Parkplätze auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt und ein Fahrradschutzstreifen auf der Seite der Post angelegt worden. Die Sprecher der Feuerwehr übten Kritik, weil der Fahrradschutzstreifen angeblich ausfahrende Einsatzfahrzeuge behindert. Kammerl und andere Stadträte verlangen einen anderen Weg für die Schüler von Grund-, Berufsschule und Gymnasium. Diese sollen ihrer Ansicht nach über die oben genannten Straßen geführt werden, obwohl es dann keinen gesicherten Überweg über die Hanfelder Straße geben wird.

Kammerl gab in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Mobilität an, sie habe das bereits mit Feuerwehrkommandant Markus Grasl und dem Verkehrssachbearbeiter Oliver Jauch von der Starnberger Polizei besprochen: „Die haben kein Problem damit. Damit kann der Umbau der Rheinlandstraße zurückgenommen werden, was ich heute beantragt habe. Mein Vorschlag ist eine Alternative.“ Bürgermeisterin Eva John wunderte sich über die angebliche Zustimmung der Polizei, denn diese habe bisher alle beantragten Fahrradstraßen in Starnberg sehr kritisch gesehen und meist abgelehnt (siehe Radler haben Vorrang und Von-der-Tann-Straße als Fahrradstraße).

Für den Vorschlag der Verwaltung, zunächst zu Kammerls Vorschlag die Fachstellen bei Landratsamt und Polizei zu hören und auf den genannten Straßen die Verkehrsströme zu messen, erhielt John ohne Gegenstimmen grünes Licht.