Noch „Faire Woche“

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Noch bis zum 24. September läuft die „Faire Woche“, die bundesweit größte Aktionswoche für den fairen Handel. Als Fairtrade-Stadt beteiligte sich Starnberg mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt am Samstag, 11. September und am Donnerstag, 16. September. „Unser Ziel ist es, fair gehandelte Produkte und faire Arbeitsbedingungen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken“, so Stadträtin Kerstin Täubner-Benicke. Zusammen mit weiteren engagierten Stadträtinnen vertrat sie an beiden Tagen die städtische Fairtrade-Steuerungsgruppe auf dem Starnberger Wochenmarkt.
Neben fair produzierten Jutebeuteln mit Starnberg-Logo und fairer Schokolade gab es unter dem Motto „fair und regional“ auch Infomaterial und Kochbücher, um Interessierten die Kriterien des fairen Handels näher zu bringen. Der Starnberger Wochenmarkt ist der ideale Ort, um für das Thema zu sensibilisieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Viele Wochenmarktbesucher nutzten das Angebot und wollten mehr über fair gehandelte Produkte erfahren.

Faire Rosen für Frauenrechte

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Rosen sind ein ideales Geschenk, um „Alles Gute“, „Danke“ oder „ich liebe dich“ zu sagen. Was vielen Menschen aber nicht bewusst ist: Die Rosenproduktion erfolgt häufig in Ländern des globalen Südens. Auf den Blumenplantagen sind die Arbeitsbedingungen oft schlecht, darunter leiden insbesondere die vielen Frauen, die dort beschäftigt sind.
Um darauf aufmerksam zu machen und ein Zeichen sowohl für fairen Blumenhandel als auch für Frauenrechte zu setzen, beteiligt sich die Stadt Starnberg an der Kampagne „Flower Power – Sag’s mit fairen Rosen“ des Vereins TransFair e.V..
Seit 2019 ist die Stadt Starnberg ausgezeichnete Fairtrade-Town und hat sich mit diesem Titel verpflichtet, faire Handelsbedingungen auf lokaler Ebene zu fördern. Auf dem Starnberger Wochenmarkt am Donnerstag, 11. März und am Samstag, 13. März wird rund um den Weltfrauentag ein Fair-Trade-Infostand mit einer Rosen-Station aufgebaut. Bürgerinnen und Bürger dürfen eine Rose mitnehmen und sich über den fairen Handel mit Blumen informieren. „Zum Thema Blumenhandel ist festzuhalten, dass bereits jede dritte Rose, die in Deutschland verkauft wird, fair gehandelt ist und das Fairtrade-Siegel trägt. Auch bei unseren Starnberger Floristen sind fair gehandelte Rosen erhältlich. Mit dieser Aktion möchten wir über diese erfreuliche Entwicklung ebenso informieren und weitere positive Impulse setzen“, sagt Erster Bürgermeister Patrick Janik.

Hintergrund:
Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern setzt sich dafür ein, den Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen. http://www.fairtrade-deutschland.de
TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Fairtrade-Organisationen aus 25 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards.

Faire Woche

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Im Rahmen der deutschlandweiten „Fairen Woche“ haben engagierte Mitglieder der städtischen Fairtrade-Steuerungsgruppe am gestrigen Donnerstag auf dem Wochenmarkt am Kirchplatz über das Thema Fairer Handel und Nachhaltigkeit informiert.

Stadträtin Kerstin Täubner-Benicke und Ulrike Stockmar vom Starnberger Weltladen hatten aber auch fair gehandelte Schokolade zum Probieren und allerlei Informationsmaterialien rund um den fairen Handel dabei, darunter Rezepthefte von Trans-Fair e.V. Auch der fair produzierte Kaffee aus dem Starnberger Weltladen kam gut an. Viele interessierte Starnbergerinnen und Starnberger informierten sich am Stand der Steuerungsgruppe über den Fairen Handel und worauf man beim Kauf von Lebensmitteln, Kleidung und Textilien achten sollte. Auch erfuhren sie, welche Starnberger Geschäfte und Gastronomen Produkte mit dem Fairtrade-Siegel im Sortiment haben und welche Aktio- nen die städtische Steuerungsgruppe bisher ins Leben gerufen hat.

Unter der Homepage der Stadt, Rubrik „Gesellschaft und Soziales“ können Interessierte mehr über das Engagement der Fairtrade-Stadt Starnberg erfahren. Dort finden Sie auch eine Liste mit den beteiligten Einzelhändlern und Gastronomen.

Zum Hintergrund:

Seit Sommer 2019 ist die Stadt Starnberg offiziell Fairtrade-Stadt. Im Rahmen des Starnberger Stadtfestes wurde die Zertifizierungsurkunde feierlich durch einen Vertreter von Trans Fair e.V. überreicht.

Die Steuerungsgruppe, ein Zusammenschluss aus Ehrenamtlichen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, hat es nach dem positiven Stadtratsbeschluss im Mai 2017 für eine Bewerbung geschafft, alle Kriterien für den Titel zu erfüllen. Neben dem Starnberger Gymnasium konnten die Kirchengemeinden, die STAgenda 21, der Weltladen Starnberg sowie Gastronomen, Einzelhändler und Vereine als Partner gewonnen werden.

Starnberg ist eine von über 2.000 Fairtrade-Städten in 36 Ländern. In Deutschland tragen inzwischen rund 600 Kommunen den Titel. In allen Fairtrade-Städten haben sich Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzt und fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene.“

Fair Trade auf dem Markt

Die Auszeichnungsfeier der Stadt Starnberg zur Fair-Trade-Town ist nun mehr als ein Jahr her. Bis zur Zertifizierung war es ein intensiver Weg und um weiterhin „Fair-Trade-Town“ zu sein, bedarf es vieler Bemühungen.

Die Steuerungsgruppe, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, des Stadtrates und zahlreichen Ehrenamtlichen aus verschiedensten Bereichen, trifft sich regelmäßig, um neue Aktionen zu planen und sich über das Thema“Fair Trade“auszutauschen.

Aufgrund der Corona-Pandemie war es in diesem Jahr zeitweise leider unmöglich, geplante Aktionen und Veranstaltungen umzusetzen. Die Steuerungsgruppe ist sich jedoch einig, dass es jetzt wieder an der Zeit ist, ihre Arbeit auch in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Daher dürfen sich die Besucherinnen und Besucher des Starnberger Wochenmarktes im Rahmen der „Fairen Woche“ am Donnerstag, 17.09.2020 ab 9 Uhr auf dem Kirchplatz über einen Stand freuen, an dem sie sich über das Thema Fair-Trade informieren und einige Schmankerl probieren können.